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Kiepenkerl DSV RSM 4.1.3 Golfrasen Grün

Sortenreine Zusammensetzung: 85 % Rotschwingel (Horstrotschwingel: Eurocarina 45 %, Rotschwingel mit kurzen Ausläufern: Euromarie 40 %), 15 % Straußgras (Rotes Straußgras: Polana 15 %).

Produktbild von Kiepenkerl DSV RSM 4.1.3 Golfrasen mit Golfball neben einem Loch auf grünem Rasen mit Kiepenkerl Logo im Hintergrund
Produktbild von Kiepenkerl DSV RSM 4.1.3 Golfrasen Grün Verpackung mit einer Golflandschaft und Produktinformationen auf Deutsch.
   
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Gebindegröße:

  • 623705
  • 4000159801226
  • Tiefschnittverträglich, dichtwachsend, strapazierfähig
  • alle, insbesondere Höhenlagen
  • 10
  • 30 g/m²
  • 333,3 m²
  • 0,48 EUR
  • hoch bis sehr hoch
  • hoch
Kiepenkerl Golfrasen Green RSM 4.1.3 Für ein etwas geringeres Pflegeaufkommen des Greens... mehr
Produktinformationen "Kiepenkerl DSV RSM 4.1.3 Golfrasen Grün"

Kiepenkerl Golfrasen Green RSM 4.1.3

Für ein etwas geringeres Pflegeaufkommen des Greens wurde bei dieser Golfrasenmischung auf die Zugabe von Agrostis stolonifera verzichtet wodurch der Golfrasen auch besser für die Verwendung in Höhenlagen geeignet ist.

Kiepenkerl Golfrasen Grün RSM 4.1.3 im Überblick:

  • Standort: alle Standorte, insbesondere Höhenlagen
  • Belastbarkeit des Greens: hoch
  • Pflegebedarf des Golfrasens: hoch bis sehr hoch
  • Schnitthöhe: niedriger 1 cm
  • Aussaat: 30 g/m²
  • Klimaraum: ohne Einschränkung

Die Regelsaatgutmischung 4.1.3 von Kiepenkerl enthält: Siehe Reiter "Zusammensetzung" 

Regelsaatgutmischung: ja
Tiefschnittrasen: ja
Belastbarkeit: mittel bis hoch
Reichweite in m²: 320
Weiterführende Links zu "Kiepenkerl DSV RSM 4.1.3 Golfrasen Grün"
Hersteller "Kiepenkerl"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Bruno Nebelung GmbH
Freckenhorster Str. 32
48351 Everswinkel
 
Telefon: +49 (0)2582 - 670 0

 

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15.07.2020

Sehr guter Rasensamen.

05.04.2019

Alles sehr gut, Service, Produktqualität, übersichtlicher Bestellvorgang

05.08.2018

Golfraseneinsaat

Ist gut geworden.

31.07.2017

Meine kleine Ecke zum putten

Der Berater hat mir am Telefon diese Mischung empohlen und ich bin absolut zufrieden damit danke!

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Zusammensetzung nach Arten

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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45% 40% 15%
45% Horstrotschwingel Festuca rubra commutata
40% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern Festuca rubra trichophylla
15% Rotes Straußgras Agrostis capillaris
Zusammensetzung nach Arten
85% Rotschwingel

Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente.

Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm.

Festuca rubra
45% Horstrotschwingel

Der Horstrotschwingel ist die feinblättrigste der drei Rotschwingel-Unterarten und der klassische Spitzenrasen-Vertreter der Gruppe. Wuchsform: strikt horstig, ohne jegliche Ausläuferbildung, mit borstig feinen, dunkelgrünen Blättern. Durch den extrem dichten Horstwuchs erzeugt er eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Rasennarbe und ist ausgeprägt tiefschnittvertraeglich. Die zentrale Einschränkung: Da er keine Ausläufer bildet, kann er Trittschäden nicht selbst schließen - Kahlstellen müssen nachgesaet werden, und die Regenerationsfähigkeit liegt deutlich unter der des Ausläuferrotschwingels.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Zierrasen- und Golfrasen-Mischungen für Greens, Tees, Approaches und Spielbahnen, oft in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. In geringeren Anteilen ist er auch in Gebrauchs- und Landschaftsrasen vertreten. Weniger geeignet ist er für schwere Stadion-Trittbelastungen und für hochwasserversorgte, überdüngte Standorte, weil dort konkurrenzstärkere Arten ihn schnell verdraengen. Optisch zeigt er eines der feinsten Blätter der gaengigen Rasengraeser und einen tiefdunklen, samtigen Rasenton, barfusstauglich und im Schnitt sehr angenehm.

Die Pflege passt zur Spitzenrasen-Verwendung: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2 bis 4 cm im Zierrasen, im Golfbereich tiefer. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf gering bis mittel, Überdüngung fördert Filzbildung und Pilzanfaelligkeit, im Zierrasen reichen zwei Düngergaben pro Jahr. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und durchdringend. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in stark belasteten Spielrasen mit der Erwartung an die Regenerationsleistung der Wiesenrispe - der Horstrotschwingel ist eine Optik- und Tiefschnitt-Komponente, keine Strapazier-Art. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2-4 cm.

Festuca rubra commutata
45% Eurocarina
40% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern

Der Rotschwingel mit kurzen Ausläufern steht im Wuchsverhalten zwischen dem reinen Horstrotschwingel und dem lang-rhizombildenden Ausläuferrotschwingel. Wuchsform: feinblättrig, mit kurzen unterirdischen Ausläufern (Rhizomen), die einen langsamen, aber kontinuierlichen Lueckenschluss ermöglichen. Die zentrale Einschränkung: Bei hohem Mischungsanteil und reichlicher Düngung neigt er zu stärkerer Filzbildung, was im professionellen Bereich durch Vertikutieren und Sanden ausgeglichen werden muss.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Approaches und Fairways sowie in Zierrasen, vereinzelt auch in salzbelasteten Gebrauchs- und Landschaftsrasen entlang von Strassen. Die im Vergleich zu den Schwester-Unterarten erhöhte Salztoleranz macht ihn für kuestennahe Lagen sowie für Flächen mit Streusalzbelastung besonders interessant. Auch die Schattenvertraeglichkeit ist etwas höher als beim Horstrotschwingel. Weniger geeignet ist er für stark trittbelastete Stadionrasen und für überdüngte Hausgartenrasen, in denen die Filzbildung schnell zum Problem wird. Optisch zeigt er ein feines, dichtes Blatt in mittel- bis dunkelgrüner Farbe.

Die Pflege ist anspruchsvoller als beim Ausläuferrotschwingel: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, regelmäßiges Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist sinnvoll, um die Filzbildung zu kontrollieren. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf mittel, Wasserbedarf gering bis mittel. Typischer Anlege-Fehler: Überdüngung mit Stickstoff im Sommer, die Filz und Pilzanfaelligkeit fördert. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-4 cm.

Festuca rubra trichophylla
40% Euromarie
15% Straußgras

Die Straussgraeser der Gattung Agrostis sind die feinblättrigsten und am tiefsten schneidbaren Rasengraeser des gaengigen Sortiments und gelten unter Greenkeepern als Spitzenklasse für die höchsten optischen und spieltechnischen Anspruechen. Gemeinsam ist allen Arten der Gruppe ein hell- bis graugrünes, sehr feines Blatt und je nach Art entweder ober- oder unterirdische Ausläufer, mit denen sie eine außerordentlich dichte Narbe ausbilden. Im Gegenzug stellen sie hohe Anforderungen an Wasser, Düngung, Vertikutieren und Topdressing - Filzbildung und Pilzanfaelligkeit sind die typischen Pflegeprobleme.

Die wichtigsten Arten im Überblick: Das Flechtstraussgras (Agrostis stolonifera) bildet kräftige oberirdische Stolonen und gilt als das tiefschnittvertraeglichste aller Rasengraeser - auf Golf-Greens wird es teilweise unter 5 mm Schnitthöhe gepflegt. Das Rote Straussgras (Agrostis capillaris) bildet kurze unterirdische Rhizome, ist deutlich anspruchsloser als das Flechtstraussgras und auch in Landschaftsrasen und auf etwas mageren Standorten einsetzbar. Das Hundsstraussgras (Agrostis canina) ist auf saure, feuchte, nährstoffarme Boeden spezialisiert und bildet eine sehr feine, etwas weiche Narbe - eingesetzt vor allem auf Spezial-Greens und in Moor-naehen.

Pflegerisch sind die Arten der Gruppe nur für den professionellen Bereich oder den ambitionierten Hausgartner sinnvoll: Schnitt auf 5 bis 15 mm im Greenkeeping-Bereich, im Hausgarten auf 1,5 bis 2,5 cm. Mähroboter werden nur bei sehr gleichmäßigen Flächen empfohlen. Nährstoffbedarf ist hoch, Wasserbedarf ebenfalls hoch, regelmäßiges Vertikutieren und Topdressing sind Pflicht. Im klassischen Hausgartenrasen ist die Verwendung daher die Ausnahme, nicht die Regel.

Wuchsform: feinblättrig, ober- oder unterirdische Ausläufer. Hell- bis graugrüne Narbe, sehr tiefschnittvertraeglich.

Agrostis
15% Rotes Straußgras

Das Rote Straussgras ist die anspruchsloseste der drei im Rasenbau verwendeten Straussgras-Arten und gleichzeitig die einzige, die auch in extensiveren Landschaftsrasen-Mischungen eine sinnvolle Rolle spielt. Wuchsform: horstig mit kurzen unterirdischen Rhizomen, sehr feinblättrig, in der Narbe meist grau- bis hellgrün. Die Wurzeln reichen bis zu 50 cm tief in den Boden, was eine vergleichsweise gute Trockenheitstoleranz für eine Straussgras-Art ermöglicht. Die zentrale Einschränkung: Wie alle Straussgras-Arten neigt es zu Filzbildung und ist anfaellig für Pilzkrankheiten unter intensiver Pflege.

Eingesetzt wird es vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Vorgrün, Fairways, Semirough und Rough sowie in feinen Zierrasen, in geringeren Anteilen auch in Landschaftsrasen-Mischungen. Im Vergleich zum Flechtstraussgras ist es deutlich genuegsamer in Wasser- und Nährstoffbedarf und damit auch für ambitionierte Hausgartner ein realistischer Bestandteil von Spitzenrasen-Mischungen. Es zeigt eine gute Schattentoleranz und gedeiht auch auf Bergwiesen und in alpinen Lagen. Weniger geeignet ist es für hoch beanspruchte Stadion- und Spielrasen sowie für dauerhaft staunasse Standorte. Optisch zeigt es ein sehr feines, gleichmäßig dichtes Blatt mit grau- bis hellgrüner Faerbung.

Die Pflege ist anspruchsvoll: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 1,5 bis 3 cm im Zierrasen, im Golfgreen-Bereich deutlich tiefer. Mähroboter werden bei sehr gleichmäßigen Flächen empfohlen, weil die feine Narbe einen sauberen Schnitt voraussetzt. Nährstoffbedarf mittel (deutlich geringer als beim Flechtstraussgras), zwei bis drei Düngergaben im Jahr sind sinnvoll. Wasserbedarf mittel. Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist Pflicht, um die Filzbildung zu kontrollieren. Typischer Anlege-Fehler: Aussaat in regulaere Hausgartenrasen mit grobblattigen Mischungspartnern wie Deutschem Weidelgras - die feine Optik des Roten Straussgrases geht im Bestand verloren. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 12-20 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 1,5-3 cm.

Agrostis capillaris
15% Polana
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Narbenfarbe: 6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 2 Bewertungen)

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

mittel- bis dunkelgrün (6)
6
sehr hellgrün (1) sehr dunkelgrün (9)
Eurocarina (45%)
6
Euromarie (40%)
6

Blattfeinheit: 9 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 2 Bewertungen)

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

sehr hoch (9)
9
sehr gering (1) sehr hoch (9)
Eurocarina (45%)
9
Euromarie (40%)
9

Langsamer Wuchs: 7.5 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 2 Bewertungen)

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

stark (7)
7.5
sehr gering (1) sehr stark (9)
Eurocarina (45%)
8
Euromarie (40%)
7

Unkrautfreiheit: 9 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 2 Bewertungen)

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

sehr stark (9)
9
sehr gering (1) sehr stark (9)
Eurocarina (45%)
9
Euromarie (40%)
9

Narbendichte: 9 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 2 Bewertungen)

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

sehr dicht (9)
9
sehr locker (1) sehr dicht (9)
Eurocarina (45%)
9
Euromarie (40%)
9

Eignung im Gebrauchsrasen: 8.6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 3 Bewertungen)

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
8.6
nicht geeignet (1) sehr gut geeignet (9)
Eurocarina (45%)
9
Euromarie (40%)
8
Polana (15%)
9

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sortendetails und Einstufungen
Sorte: Eurocarina (45%)
Art: Rotschwingel (Horstrotschwingel)
Festuca rubra commutata

Einordnung

Eurocarina ist eine vom deutschen Züchter Deutsche Saatveredelung AG eingetragene Sorte des Horstrotschwingels (Festuca rubra commutata), die 2014 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Frankreich registriert ist. Die Sorte zeigt das klassische Profil der feinblättrigsten Rotschwingel-Unterart: strikt horstig, ohne Ausläuferbildung, mit ausgeprägter Eignung für ästhetisch hochwertige und tief gemähte Rasenflächen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich glänzt Eurocarina mit einer Blattfeinheit der Note 9, die zum Feinsten gehört, was unter den geprüften Rasengräsern überhaupt erreicht wird, und einer Narbenfarbe der Note 6 im mittleren bis leicht dunkleren Bereich. Bei der Resistenz gegen Rotspitzigkeit erreicht die Sorte eine sehr gute Note 8, was den Krankheitsdruck dieser typischen Rotschwingel-Anfälligkeit deutlich reduziert. Der langsame Wuchs (Note 8) bedeutet in der Praxis seltene Mahdintervalle, längere Schnittabstände und eine sehr gute Eignung für Mähroboter. Innerhalb der eigenen Art erreicht Eurocarina mit Note 9 die höchste Narbendichte-Stufe, gehört in dieser Eigenschaft also zur dichtesten Klasse der Horstrotschwingel-Sorten überhaupt.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Eurocarina die Höchstnote 9 als Gesamteignung, getragen von Bestnoten in Narbendichte (9), Vegetationsaspekt (9) und Unkrautfreiheit (9) sowie einem sehr guten Winteraspekt (8). Das bedeutet praktisch: eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Narbe, die das Aufkommen von Unkraut wirksam unterdrückt, und ein über die gesamte Vegetationsperiode hinweg sehr ansprechendes Erscheinungsbild. Für gepflegte Hausgartenrasen, repräsentative Wohnflächen und Mischungen mit ästhetischem Anspruch ist die Sorte eine sehr wertvolle Feinkomponente. Zu beachten ist die art-typische Einschränkung: Horstrotschwingel ist keine Strapazier-Komponente und schließt Trittschäden nicht selbst, daher sollten stark belastete Spielflächen über andere Mischungspartner abgedeckt werden.

Eignung im Tiefschnittrasen

Eurocarina ist eine ausgesprochene Tiefschnitt-Sorte und erreicht hier die Höchstnote 9. Die Blattfeinheit unter Tiefschnitt (8), die Narbendichte (8) und der Vegetationsaspekt (8) bestätigen das Potenzial für Profi-Anwendungen mit Schnitthöhen von wenigen Millimetern, der Winteraspekt (7) liegt ebenfalls auf gutem Niveau. Damit ist die Sorte prädestiniert für anspruchsvolle Golfrasen, insbesondere Tees, Approaches und Fairways, sowie für Bowlingrasen und vergleichbare Profi-Anlagen, klassischerweise in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis-Arten. Greenkeeper profitieren von der Kombination aus extremer Feinheit, hoher Narbendichte und sehr guter Rotspitzigkeitsresistenz, sollten aber bei der Stickstoffversorgung Zurückhaltung üben, um Filzbildung zu vermeiden.

Eignung im Landschaftsrasen

Auch unter extensiver Pflege macht Eurocarina eine solide Figur und erreicht in der Landschaftsrasen-Eignung Note 7. Deckungsgrad (7), Narbendichte (7), Vegetationsaspekt (7) und Winteraspekt (7) liegen einheitlich auf gutem Niveau, die Unkrautfreiheit (8) ist sehr gut. Die Geringwüchsigkeit (Note 5) bleibt mittel, ist also kein besonderes Argument für besonders mähextensive Anwendungen. Für Böschungsbegrünung, Verkehrsbegleitgrün und naturnahe Flächen mit feinerem Erscheinungsbild ist die Sorte als Beimischung dennoch gut nutzbar.

Eignung im Zierrasen

In der Zierraseneignung erreicht Eurocarina ebenfalls die Höchstnote 9 und ist damit eine erste Wahl für repräsentative Vorgärten, Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenrasen mit feinem, samtigem Erscheinungsbild.

Besondere Eigenschaften

Die zusätzliche Zulassung in Frankreich erweitert die Bewertungsbasis und zeigt, dass die Sorte auch unter den dort üblichen Prüfbedingungen die Anforderungen erfüllt - ein Hinweis auf eine breite klimatische Anbaueignung im westeuropäischen Raum.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 26 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel (5)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
29
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
sehr stark (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Tiefschnittrasen

Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Euromarie (40%)
Art: Rotschwingel (Rotschwingel mit kurzen Ausläufern)
Festuca rubra trichophylla

Einordnung

Euromarie ist eine 2012 vom Bundessortenamt zugelassene Sorte des Rotschwingels mit kurzen Ausläufern (Festuca rubra trichophylla), gezüchtet von der Deutschen Saatveredelung AG (BSA-Kenn-Nr. ROT 657). Die Sorte ordnet sich klar im feinblättrigen, dichten Profil dieser Subart ein und ist sowohl für anspruchsvolle Zierrasen als auch für den professionellen Tiefschnitt im Golfbereich konzipiert.

Allgemeine Eigenschaften

Optisch fällt Euromarie durch eine außergewöhnlich hohe Blattfeinheit (Note 9) bei mittlerer, ausgewogener Narbenfarbe (Note 6) auf, was die Sorte zu einem klassischen Vertreter feinblättriger Rasengräser macht. Der Wuchs ist betont langsam (Note 7), sodass die Sorte vergleichsweise wenig Mähaufwand verursacht und sich auch für den Einsatz mit Mährobotern eignet. Bei den Resistenzen liegt die Sorte mit Note 7 gegen Fäulnis im klar überdurchschnittlichen Bereich und mit Note 6 gegen Rotspitzigkeit leicht über dem Mittel, was bei sorgfältiger Pflege und maßvoller Stickstoffversorgung gute Voraussetzungen für einen gesunden Bestand schafft. Ergänzend bestätigt die britische STRI-Prüfung (Turfgrass Seed 2022) Euromarie eine ausgeprägte Wintergrünheit (Winter greenness 7,9 im L4-Lawns-Test).

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Euromarie eine Eignungsnote von 8 und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt. Getragen wird dieser Wert von einer hervorragenden Narbendichte (Note 9), die gleichzeitig auch im Vergleich innerhalb der Art Festuca rubra mit der Spitzennote 9 bewertet wird - Euromarie gehört also nicht nur artübergreifend, sondern auch unter den Rotschwingel-Sorten zu den dichtesten Vertretern. Die Unkrautfreiheit (Note 9) und der Vegetationsaspekt (Note 8) belegen, dass die Sorte über die Saison hinweg ein geschlossenes, sauberes Bild abgibt und konkurrierenden Beikräutern wenig Raum lässt. Auch der Winteraspekt (Note 7) ist gut, sodass die Fläche in der kalten Jahreszeit ihre repräsentative Wirkung behält. Für pflegebewusste Hausgartenbesitzer, die einen feinen, dichten Familienrasen mit moderatem Mähintervall wünschen, ist Euromarie damit eine fundierte Wahl - bei der Düngung sollte allerdings die typische Subart-Eigenschaft beachtet werden, dass zu hohe Stickstoffgaben im Sommer Filzbildung fördern können.

Eignung im Tiefschnittrasen

Die größte Stärke von Euromarie liegt unzweifelhaft im Tiefschnittrasen, wo die Sorte die Höchstnote 9 erreicht und damit in die absolute Spitzenklasse aufrückt. Diese Bewertung wird gestützt durch eine sehr feine Blattstruktur unter Tiefschnitt (Note 8), eine sehr hohe Narbendichte unter Tiefschnittbedingungen (Note 8), einen sehr guten Vegetationsaspekt (Note 8) und einen guten Winteraspekt (Note 7); die Fäulnisresistenz unter den harten Tiefschnittbedingungen liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Damit ist Euromarie prädestiniert für den Einsatz auf Golfgreens, Approaches, Tees und Fairways sowie auf Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen mit Schnitthöhen im Bereich von wenigen Millimetern. Auch die britischen STRI-Greens-Trials (G3) bestätigen mit einem Mittelwert von 6,4 und einer Shoot Density von ebenfalls 6,4 die gute Tiefschnitt-Performance. Greenkeeper sollten den Filzhaushalt mit regelmäßigem Vertikutieren und Sandtopdressing im Blick behalten, um das Potenzial der Sorte langfristig auszuschöpfen.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Euromarie eine solide Eignungsnote von 7 und damit ein gutes Ergebnis im extensiven Pflegesegment. Der hohe Deckungsgrad (Note 8) und die starke Unkrautfreiheit (Note 8) zeigen, dass die Sorte auch ohne intensive Pflege geschlossene Flächen ausbildet und unerwünschten Aufwuchs unterdrückt. Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 7) bestätigen ein gleichmäßig ansprechendes Erscheinungsbild über die Saison. Die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 5 im durchschnittlichen Bereich. Für extensive Verkehrsbegrünung, naturnahe Anlagen und Flächen, auf denen Salzbelastung durch Streusalz oder Küstennähe eine Rolle spielt, kann Euromarie damit eine sinnvolle Komponente sein - die für Festuca rubra trichophylla typische erhöhte Salztoleranz unterstützt diesen Einsatzbereich zusätzlich.

Eignung im Zierrasen

Mit einer Eignungsnote von 8 ist Euromarie auch im klassischen Zierrasen sehr gut aufgestellt und eignet sich damit für repräsentative Vorgärten, gepflegte Eingangsbereiche und ästhetisch anspruchsvolle Hausgartenflächen, in denen ein besonders feines, dichtes Erscheinungsbild gefragt ist.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
früh bis mittel (4)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
23
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
sehr stark (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Resistenz gegen Fäulnis

Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Polana (15%)
Art: Straußgras (Rotes Straußgras)
Agrostis capillaris

Einordnung

Polana ist eine als EU-Sorte gelistete Variante des Roten Straußgrases (Agrostis capillaris), die ohne eigenständigen BSA-Eintrag im deutschsprachigen Raum verfügbar ist. Als horstig wachsende Agrostis-capillaris-Sorte mit kurzen unterirdischen Rhizomen reiht sie sich in die Gruppe der feinblättrigsten und tiefschnittverträglichsten Rasengräser ein und ist damit prädestiniert für hochwertige Zier-, Golf- und Tiefschnittanwendungen.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Polana eine Eignungsnote von 9 und damit den absoluten Spitzenwert der BSA-Skala. Das ist für ein Rotes Straußgras bemerkenswert, weil die Note artrelativiert vergeben wird und somit die hohe Pflege- und Schnittansprüche der Art bereits einbezieht. Praktisch bedeutet das: Wo Polana fachgerecht eingesetzt wird, also auf gleichmäßig geführten, regelmäßig gemähten und gut versorgten Flächen, bildet sie eine sehr dichte, feinblättrige Narbe mit hervorragender Optik. Für ambitionierte Hausgärtner, die einen Spitzenrasen anlegen wollen, ist sie geeignet, sollte aber nicht mit grobblättrigen Partnern wie Deutschem Weidelgras kombiniert werden, da sonst der feine Charakter im Bestand verloren geht. Schnittintervalle von 5 bis 10 Tagen auf 1,5 bis 3 cm Schnitthöhe sind sinnvoll, ebenso ein- bis zweimaliges Vertikutieren pro Jahr zur Kontrolle der für Straußgräser typischen Filzbildung.

Eignung im Tiefschnittrasen

Mit einer Tiefschnittrasen-Eignung von 8 bestätigt Polana ihre Eignung für die technisch anspruchsvolle Profi-Pflege im Schnitthöhenbereich von 3 bis 15 mm. Damit ist sie eine ernstzunehmende Komponente für Golfgreens, Vorgrüns, Fairways und Bowlingrasen sowie für vergleichbare Anlagen mit höchsten optischen und spieltechnischen Ansprüchen. Greenkeeper sollten allerdings den artbedingt hohen Pflegeaufwand einplanen: tägliches bis mehrmaliges Mähen, ausreichende Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren und Sandtopdressing sind Voraussetzung, um die feine, dichte Narbe ohne Filzaufbau und Pilzdruck dauerhaft halten zu können.

Eignung im Landschaftsrasen

Mit einer Landschaftsrasen-Eignung von 7 zeigt Polana, dass sie auch unter extensiven Pflegebedingungen mit wenigen Schnitten pro Jahr und geringer Düngung eine gute Figur macht, was unter den Straußgräsern eher die Ausnahme als die Regel ist. Hier kommt die für Agrostis capillaris typische Bewurzelung von bis zu 50 cm Tiefe zugute, die eine vergleichsweise solide Trockenheitstoleranz und Eigenständigkeit auf mageren Standorten ermöglicht. Sinnvolle Einsatzfelder sind feinere Landschaftsrasen-Mischungen, Böschungen, magere Verkehrsbegrünungen sowie hochgelegene und alpine Lagen, wo die Schattentoleranz und Genügsamkeit der Sorte zur Geltung kommen.

Besondere Eigenschaften

Polana ist im EU-Sortenkatalog gelistet und damit innerhalb der gesamten Europäischen Union verkehrsfähig, ohne im deutschen BSA-Register mit eigener Beschreibender Sortenliste geführt zu sein. Eine umfassende deutsche BSA-Prüfung mit detaillierten Einzelnoten zu Resistenzen, Blattfeinheit oder Narbendichte liegt für diese Sorte daher nicht vor; die Bewertung stützt sich auf die zusammenfassenden Eignungsmerkmale aus dem EU-Sortenkatalog.

Datengrundlage

Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Tiefschnittrasen

Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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