Rasenunkrautvernichter Banvel: Wann sollte er verwendet werden und worauf ist dabei zu achten!

Die perfekte Rasenfläche ist ein Traum des Menschen. Die Natur hat andere Vorstellungen und so siedeln sich an verschiedenen Stellen zwischen den Gräsern immer wieder auch andere Pflanzen wie Löwenzahn, Horn-Klee oder unterschiedliche Wegerich-Arten an.

Diese sind zwar oftmals gar nicht hässlich, stören aber oft das Gesamtbild des Rasens. Außerdem sind sie sehr widerstandsfähig und haben einen aggressiven Wuchs. Das heißt, lässt man sie ungestört wachsen, werden sie sich mit der Zeit immer weiter ausbreiten und die Graspflanzen fast oder sogar gänzlich verdrängen.

Durch regelmäßiges ausrupfen, ausstechen und nachsetzen, kann man diesen ungebetenen Gästen das Leben schwer machen. Einige mögen dadurch sogar wieder verschwinden. Andere jedoch halten sich hartnäckig. Dann hilft nur noch ein Unkrautvernichter, wie beispielsweise der Rasenunkrautvernichter Banvel, der von verschiedenen Firmen angeboten wird.

Wie funktioniert der Rasenunkrautvernichter Banvel?

Der Rasenunkrautvernichter Banvel basiert vorrangig auf zwei Wirkstoffen, nämlich Dicamba und MCPA. Beides sind Wuchsstoff-Herbizide. Das heißt, dass sie das Wachstum zweikeimblättriger Pflanzen so stark fördern, dass diese sich nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen können und anschließend eingehen.

Zu kaufen gibt es diesen Unkrautvernichter nahezu ausschließlich in konzentrierter Form. Dies Konzentrat muss dann mit Wasser verdünnt werden und kann danach mit einer Spritze oder einer Gießkanne ausgebracht werden. Die Wirkstoffe werden vom Unkraut dann über die Blätter aufgenommen und verteilen sich anschließend im ganzen Organismus.

Erste Veränderungen der Unkrautpflanzen sind schon nach 1-2 Tagen sichtbar. Allerdings dauert es dann noch einige weitere Tage, bis die Wirkstoffe ihre volle Wirkung entfalten und das Unkraut abstirbt.

Was passiert mit den Rasenpflanzen?

Der Rasenunkrautvernichter Banvel wirkt nur auf zweikeimblättrige Pflanzen. Dazu zählen viele der gängigen Rasenunkräuter wie beispielsweise Löwenzahn und Klee. Graspflanzen bleiben davon völlig unbeeindruckt und wachsen ganz gewöhnlich weiter. So lässt sich Unkraut sehr gut bekämpfen, während die Grasnarbe völlig unbeschädigt bleibt.

Auch Bienen kann der Unkrautvernichter nichts anhaben. So lassen sich also auch blühende Unkräuter behandeln, ohne dass die brummenden und summenden Freunde davon Schaden haben. Auch andere Gartenbewohner, wie der Laufkäfer oder die Kreuzspinne, bleiben völlig verschont.

Worauf sollte ich beim Ausbringen achten?

Algen und höhere Wasserpflanzen können allerdings durchaus in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb sollte man beim Ausbringen unbedingt darauf achten einen Abstand von etwa 5m zu Gewässern zu halten.

Leider sind auch nicht nur ungewollte Pflanzen im Garten zweikeimblättrig. Auch die Sonnenblume und der Lavendel gehören zu dieser Kategorie. Deshalb sollte beim Verteilen des Düngers nichts in anliegende Beete gelangen, da sonst auch dort die Blumen eingehen könnten. Selbst Nebelschwaden von der Sprühflasche können hierfür ausreichen.

Da die Unkräuter die Wirkstoffe vorrangig über die Blätter aufnehmen, sollte diese einigermaßen entwickelt sein. Der Unkrautvernichter sollte also nicht direkt nach dem Mähen ausgebracht werden, sondern erst wenn die Pflanzen über ausreichend Blattwerk verfügen.

Danach sollte der Rasen eine Weile ruhen und nicht betreten werden. Auch vierbeinige Mitbewohner sollten sich hier vorerst nun nicht aufhalten. Erst wenn die Unkräuter abgestorben sind, sollte der Rasen wieder gemäht werden und kann danach dann auch ohne Bedenken genutzt werden.

Abschließendes Fazit

Der Rasenunkrautvernichter Banvel ist eine sehr gute Alternative gegen hartnäckiges Unkraut im Rasen. Er setzt ungewünschten Pflanzen wie Löwenzahn oder Gänseblümchen zu, während er die Graspflanzen, Bienen und andere Gartenbewohner völlig unbeeindruckt lässt. Dennoch sollte man bei der Anwendung vorsichtig sein und das ein oder andere bedenken. Denn die Wirkstoffe können auch geliebte Blumen schädigen und eingehen lassen.

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