Unkraut - brauche ich wirklich die chemische Keule?

Unter Herbiziden versteht man grundsätzlich chemische Lösungen, die das Problem des Unkrautbefalls lösen. Unkraut wie Gänseblümchen, Löwenzahn, Moos oder Breitwegerich sind in der Rasenfläche unerwünschte Begleiterscheinungen, da sie neben der optischen Störung auch funktionale Nachteile, vor allem auf dem Golfplatz oder Fußballplatz haben können.

Gründe für das Auftreten von Unkraut

Die Deutsche Rasengesellschaft verweist aus nachvollziehbaren Gründen auf die Regel-Saatgut-Mischungen für sehr unterschiedliche Standorte. Hier kann es sehr schnell zu einer Fehlentscheidung kommen, wenn beispielsweise eine Rasensamen-Mischung mit geringerer Qualität ausgebracht wird oder das Verhältnis der Rasensamen nicht für den Standort der Rasenfläche geeignet ist, wodurch Unkraut begünstigt wird.

Weitere Gründe für das Auftreten unerwünschter Pflanzen sind unter anderem die Überbelastung des Rasens oder ein standortbedingter, mangelhafter Abfluss von Wasser. Die Rasenpflanzen benötigen einen feuchten aber nicht nassen Untergrund, der ausreichend belüftet sein muss. Der Luftaustausch ist hier ein zentraler Bestandteil, da die Pflanzen ansonsten durch die Bodenverdichtung nur in geschwächtem Zustand wachsen können. Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt ist die Nährstoffversorgung. Hierbei sollten unbedingt 2-3 Düngungen pro Jahr eingehalten werden, um den Boden anzureichern und die Wachstumsperiode der Rasenpflanzen zu gewährleisten.

Insgesamt lassen sich viele Ursachen für Unkraut in der Rasenfläche durch eine regemäßige Rasenpflege verhindern. Hierbei geht es weniger darum viel Aufwand zu betreiben, sondern viel mehr darum das richtige zum korrekten Zeitpunkt zu tun, um damit die Rasenfläche optimal zu versorgen.

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