3 Tipps mit denen Sie im Herbst Ihre Rasenflächen bei der Wintervorbereitung unterstützen können

Die Temperaturen werden milder. Die Sonne scheint nicht mehr ganz so lange. Die regnerischen Tage nehmen langsam zu. Das leichte Lüftlein aus dem Sommer wird durch kräftige Stürme abgelöst. Was ist passiert? Ganz einfach: es wird Herbst!

Mit der Beginn der Jahreszeit verschieben sich auch die Tätigkeiten die wir als Gärtner erledigen sollten. Der Regen und die milderen Temperaturen kommen unserem Garten nach dem langen, heißen Sommer gerade recht. Oft merken und sehen wir wie der Rasen sich erholt. Er grünt noch einmal richtig und wächst sogar wieder deutlich schneller. Der Herbst ist also ein wahrer Segen für unseren Rasen.

Gleichzeitig ist der Herbst aber auch die Ankündigung des Winters. Speziell am Ende des Oktobers und im November kann es schon mal zu Temperaturen unter fünf Grad kommen. In einigen Teilen der Republik kann es dort auch schon zu Bodenfrost kommen. Bevor diese Umstände eintreten, sollten Sie unbedingt Ihre Rasenfläche für den Winter vorbereiten.

Hier nun unsere ultimativen 3 Tipps mit deren Hilfe Sie Ihre Rasenfläche optimal für den Winter vorbereiten:

1)      Sammeln Sie Laub, Geäst und herumfliegendes Zeug von der Fläche

Regen, Schatten und milde Temperaturen sind der perfekte Platz für Pilzsporen. Bessere Bedingungen können sie nicht finden. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt alles auf Ihrer Rasenfläche absammeln, was die Rasenpflanzen verdeckt. Zweifelsfrei ist das speziell im Herbst du das herabfallende Laub viel Arbeit, aber es hilft Ihren Rasenpflanzen. Nehmen Sie sich zwei bis drei Mal die Woche Zeit befreien Sie Ihren Rasen von allem was über den Pflanzen liegt.

Entsorgen können Sie das Laub über Ihren Bio-Abfall. Alternativ dazu sind in dem Laub noch Mineralien enthalten, mit denen Sie den Boden anreichern können. Haben Sie beispielsweise eine Hecke oder einige Bäume im Garten, können Sie das Laub dort vermulchen. Achten Sie bitte darauf das Laube leicht zu vergraben, da sonst jeder Windstoß dazu führt, dass Sie die Fläche erneut absammeln müssen.

2)      Fahren Sie die Belastungen und Strapazen für die Fläche runter

Das Wetter ist eh nicht mehr so schön um die ganze Zeit im Garten zu sein. Von daher reduziert sich die Zeit von Natur aus. Zusätzlich sollten Sie aber darauf achten, dass sich die Belastungen in Grenzen halten. Der Herbst ist mit seiner Witterung die Regenrationsphase für den Rasen. Er soll sich in dieser Zeit von den Strapazen des Sommers mit seinen hohen Belastungen durch die Temperaturen und die Nutzung der Fläche erholen. Geben Sie Ihrem Hausrasen die Möglichkeit neue Kraft zu tanken und sich für den Winter zu rüsten. Eine angeschlagene Pflanze hat es im Winter um ein Vielfaches schwerer als eine gesunde, kräftige Rasenpflanze.

Wir wollen und können Ihnen natürlich nicht verbieten die Rasenfläche zu nutzen. Sie sollen auch weiterhin Ihren Garten genießen können und die letzten warmen, schönen Tage des Jahres dort verbringen. Beachten Sie lediglich das der Rasen seine Zeit für die Regeneration braucht. Hat er drei Tage hintereinander geregnet und steht Wasser auf der Fläche, sollten Sie nicht unbedingt die Kinder in den Pfützen springen lassen. Sie springen den Rasenpflanzen auf dem Kopf herum und bedingen unter Umständen das Pflanzen dabei zu Schaden kommen oder kaputt gehen. Versuchen Sie solche Situation im Interesse Ihres Rasens zu vermeiden.

3)      Vertikutieren und düngen Sie die Fläche um das Kraftlevel zu erhöhen

Sie können Ihre Rasenfläche bei der Vorbereitung auf den Winter unterstützen. Die milden Temperaturen und der viele Regen führen dazu, dass der Rasen nochmal in eine Wachstumsperiode eintritt. Das gibt ihm die Chance eventuelle Beschädigungen aus dem Sommer wieder zu reparieren. Sollten diese großflächig sein, können Sie hier durch die Aussaat von Nachsaat-Rasen oder einer Reparatur-Mischung nachhelfen.

Nach der heißen Sommer-Periode kann es durchaus sinnvoll sein die Rasenfläche zu vertikutieren. Damit werden den Rasenpflanzen neue Wachstumsreize gegeben. Dies führt dazu, dass die Pflanzen dichter austreiben und somit eine stabilere Grasnarbe bilden. Für den anstehende Winter ist dies mit seiner Kälte, Frost und unter Umständen einer Schneedecke eine sehr gute Ausgangslage.

In jedem Fall sollten Sie den Boden der Rasenfläche mit speziellem Herbstdünger anreichern. Dieser enthält einen sehr hohen Kali-Anteil, der dazu führt, dass die Pflanzen winterhart werden. Der Wasseranteil wird geringer so das Schäden durch Frost minimiert werden.

Ein absoluter No-Go ist das Düngen mit Starter-Dünger oder Wachstums-Dünger. Diese Düngerarten sind besonders im Frühjahr zu nutzen, wenn die Pflanze stark für den Sommer gemacht werden soll. Jetzt im Herbst soll sie zwar auch widerstandsfähig gegen die winterlichen Einflüssen gemacht werden, aber dazu muss sie weniger Volumen durch Wasser haben.

Fazit

Helfen Sie Ihrem Rasen nach dem Sommer auf die Sprünge und tragen Sie dazu bei, dass die kurze Wachstumsperiode sinnvoll genutzt wird. Es geht vor allem darum Lücken zu schließen und richtig gedüngt die Rasenpflanze auf die winterlichen Strapazen vorzubereiten.

Genießen Sie dabei die letzten Sonnenstrahlen in Ihrem Garten!


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