Sortenreine Zusammensetzung: 100 % Straußgras (Rotes Straußgras: Polana).
| Menge | Stückpreis | Grundpreis |
|---|---|---|
| bis 5 | 39,70 € * | 39,70 € * / 1 kg |
| ab 6 | 37,50 € * | 37,50 € * / 1 kg |
| ab 25 | 34,90 € * | 34,90 € * / 1 kg |
| ab 50 | 33,40 € * | 33,40 € * / 1 kg |
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Agrostis capillaris (Rotes Straußgras) als Einzelsaat kaufen
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Sorte Polana: TOP-Sorte mit Höchstnoten, sehr hohe Winterhärte und Corticium Resistenz, RSM 8 / 9 / 8 / 7 (Eignung für: Zierrasen / Gebrauchsrasen / Tiefschnittrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Highland: Bewährte Qualität für den Einsatz im Gebrauchs und Landschaftsrasen, RSM 6 / 6 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Jorvik: Dichte Grasnarbe mit besonderer Eignung für den Tiefschnitt. Im Vergleich zu anderen Sorten etwas dunkler gefärbt. RSM 8 / 8 / 7 (Eignung für: Zierrasen / Gebrauchsrasen / Tiefschnittrasen)
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
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In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
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Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
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Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
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Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Eignung im Gebrauchsrasen:
9
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 1 Bewertungen)
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Polana ist eine als EU-Sorte gelistete Variante des Roten Straußgrases (Agrostis capillaris), die ohne eigenständigen BSA-Eintrag im deutschsprachigen Raum verfügbar ist. Als horstig wachsende Agrostis-capillaris-Sorte mit kurzen unterirdischen Rhizomen reiht sie sich in die Gruppe der feinblättrigsten und tiefschnittverträglichsten Rasengräser ein und ist damit prädestiniert für hochwertige Zier-, Golf- und Tiefschnittanwendungen.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Polana eine Eignungsnote von 9 und damit den absoluten Spitzenwert der BSA-Skala. Das ist für ein Rotes Straußgras bemerkenswert, weil die Note artrelativiert vergeben wird und somit die hohe Pflege- und Schnittansprüche der Art bereits einbezieht. Praktisch bedeutet das: Wo Polana fachgerecht eingesetzt wird, also auf gleichmäßig geführten, regelmäßig gemähten und gut versorgten Flächen, bildet sie eine sehr dichte, feinblättrige Narbe mit hervorragender Optik. Für ambitionierte Hausgärtner, die einen Spitzenrasen anlegen wollen, ist sie geeignet, sollte aber nicht mit grobblättrigen Partnern wie Deutschem Weidelgras kombiniert werden, da sonst der feine Charakter im Bestand verloren geht. Schnittintervalle von 5 bis 10 Tagen auf 1,5 bis 3 cm Schnitthöhe sind sinnvoll, ebenso ein- bis zweimaliges Vertikutieren pro Jahr zur Kontrolle der für Straußgräser typischen Filzbildung.
Eignung im Tiefschnittrasen
Mit einer Tiefschnittrasen-Eignung von 8 bestätigt Polana ihre Eignung für die technisch anspruchsvolle Profi-Pflege im Schnitthöhenbereich von 3 bis 15 mm. Damit ist sie eine ernstzunehmende Komponente für Golfgreens, Vorgrüns, Fairways und Bowlingrasen sowie für vergleichbare Anlagen mit höchsten optischen und spieltechnischen Ansprüchen. Greenkeeper sollten allerdings den artbedingt hohen Pflegeaufwand einplanen: tägliches bis mehrmaliges Mähen, ausreichende Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren und Sandtopdressing sind Voraussetzung, um die feine, dichte Narbe ohne Filzaufbau und Pilzdruck dauerhaft halten zu können.
Eignung im Landschaftsrasen
Mit einer Landschaftsrasen-Eignung von 7 zeigt Polana, dass sie auch unter extensiven Pflegebedingungen mit wenigen Schnitten pro Jahr und geringer Düngung eine gute Figur macht, was unter den Straußgräsern eher die Ausnahme als die Regel ist. Hier kommt die für Agrostis capillaris typische Bewurzelung von bis zu 50 cm Tiefe zugute, die eine vergleichsweise solide Trockenheitstoleranz und Eigenständigkeit auf mageren Standorten ermöglicht. Sinnvolle Einsatzfelder sind feinere Landschaftsrasen-Mischungen, Böschungen, magere Verkehrsbegrünungen sowie hochgelegene und alpine Lagen, wo die Schattentoleranz und Genügsamkeit der Sorte zur Geltung kommen.
Besondere Eigenschaften
Polana ist im EU-Sortenkatalog gelistet und damit innerhalb der gesamten Europäischen Union verkehrsfähig, ohne im deutschen BSA-Register mit eigener Beschreibender Sortenliste geführt zu sein. Eine umfassende deutsche BSA-Prüfung mit detaillierten Einzelnoten zu Resistenzen, Blattfeinheit oder Narbendichte liegt für diese Sorte daher nicht vor; die Bewertung stützt sich auf die zusammenfassenden Eignungsmerkmale aus dem EU-Sortenkatalog.
Datengrundlage
Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Gebrauchsrasen
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Tiefschnittrasen
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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