Sortenreine Zusammensetzung: 100 % Rohrschwingel (Armani 100 %).
| Menge | Stückpreis | Grundpreis |
|---|---|---|
| bis 5 | 14,30 € * | 14,30 € * / 1 kg |
| ab 6 | 13,50 € * | 13,50 € * / 1 kg |
| ab 25 | 12,90 € * | 12,90 € * / 1 kg |
| ab 50 | 11,90 € * | 11,90 € * / 1 kg |
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Festuca arundinacea (Rohr-Schwingel) als Einzelsaat kaufen
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Sorte: Armani: Armani ist eine Premium-Sorte des Rohrschwingels (Festuca arundinacea), die besonders durch ihre hohe Trockenheitstoleranz und Belastbarkeit überzeugt. Dank ihrer tiefen Wurzeln bleibt der Rasen auch bei Hitze grün und dicht. Armani zeigt eine hervorragende Winteroptik mit kräftigem Dunkelgrün und bietet eine sehr gute Krankheitsresistenz. Ideal für stark genutzte Flächen wie Sportplätze oder Hausgärten, die einen robusten und pflegeleichten Rasen erfordern.
Sorte VERDARK: Sehr robuste, dunkelgrüne Rohrschwingel-Sorte mit hoher Narbendichte und Ausdauer. VERDARK zeichnet sich durch eine ausgeprägte Krankheitstoleranz aus (insbesondere gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis) und kommt zugleich sehr gut mit Trockenstress und auch schattigeren Lagen zurecht – ein echter Allrounder für dauerhaft belastbare Flächen. Typisch für Rohrschwingel bildet VERDARK kräftige, ausdauernde Horste und eignet sich daher besonders für Gebrauchs- und Strapazierrasen (z. B. Hausgarten, Spiel- und stark beanspruchte Bereiche), wenn Robustheit wichtiger ist als eine extrem feine Blattoptik.RSM 6 / 6 (Eignung im Gebrauchsrasen / Strapazierrasen).
Sorte Regenerate: Mittelgrüne Sorte, hohe Triebdichte bei vergleichsweise schmalen Blättern, sehr hohe Trockenheitsverträglichkeit und Belastbarkeit. REGENERATE ist die neue mittel- bis hellgrüne Spitzenrasensorte für Sport- und Rasenflächen, die sowohl in Großbritannien als auch in Frankreich begeistert. Sie zeichnet sich durch eine hohe Triebdichte und Blattfeinheit aus, was die Qualität von Rohrschwingeln auf die nächste Stufe hebt. Besonders in Frankreich hat sie sich als Nummer eins in den Bereichen Sportindex, Rasenindex, Verschleißtoleranz, Triebdichte und Beständigkeit etabliert. Dank ihrer intensiven mittelgrünen Farbe und ihrer enormen Hitze- und Trockenheitstoleranz bietet REGENERATE eine hervorragende Leistung unter verschiedensten Bedingungen. Diese Sorte zeigt auch eine hohe Toleranz gegenüber niedrigerem Mähen und eine bemerkenswerte Erholungsfähigkeit, was sie zur idealen Wahl für Sport- und Gebrauchsrasenflächen macht.
Sorte Meandre: Mittelgrüne Sorte mit guter Krankheitsresistenz, RSM 6 / 6 (Eignung im Gebrauchsrasen / Strapazierrasen).
Weitere Sorten auf Anfrage
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In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
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In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
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Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
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Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
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Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 100% |
Rohrschwingel
Der Rohrschwingel ist das trockenheitstoleranteste Rasengras im gaengigen Sortiment und übersteht Hitzeperioden deutlich besser als Deutsches Weidelgras oder Wiesenrispe. Wuchsform: kräftiges, horstig wachsendes Obergras mit breitem, derbem und glänzendem Blatt sowie einem tief reichenden, kräftig verzweigten Wurzelsystem, das bis weit in den Unterboden vordringt und Wasserreserven dort erschließt, wo andere Arten bereits versagen. Die zentrale Einschränkung: Das Blatt ist deutlich breiter und derber als bei den klassischen Rasengraesern, die Narbe wirkt im Vergleich zum Zierrasen etwas grob. Eingesetzt wird die Art vor allem in Mischungen für Trockenrasen, Sport- und Strapazierrasen auf sonnenexponierten Standorten, Böschungen sowie in modernen Hausgarten-Trockenrasen, in denen Hitzesommer ein wiederkehrendes Thema sind. Auch in Landschaftsrasen ist sie als belastbare, pflegearme Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für feinblättrige Zierrasen, Golf-Greens und tief geschnittene Spielrasen, da die Blattbreite und der derbe Habitus dem Anspruch nicht genuegen. Bei Hitze rollen sich die Blätter ein und reduzieren die Verdunstung. Barfusstauglich, aber spürbar derber als ein klassischer Weidelgras-Wiesenrispe-Rasen. Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 4 bis 6 cm, in heißen Phasen wird der Schnitt eher hoch gehalten, um die Beschattung des Bodens zu erhalten. Mähroboter werden vertragen, sollten aber wegen der kräftigen Halme bei guten Schnittmessern eingesetzt werden. Der Nährstoffbedarf ist mittel, zwei Düngergaben pro Jahr reichen im Hausgarten in der Regel aus. Wasserbedarf vergleichsweise gering, bewässert wird durchdringend und selten, damit die Wurzeln tief in den Boden wachsen können. Typischer Anlege-Fehler: zu kurze Pflegeschnitthöhe in der Annahme eines Weidelgras-Bestands - der Rohrschwingel verdankt seine Trockenheitstoleranz unter anderem dem hoher gehaltenen Aufwuchs. Erster Schnitt nach etwa 5 bis 7 Wochen bei 10 bis 12 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 8 Wochen, voll trittfest nach etwa 4 Monaten. Keimdauer ca. 10-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm. Festuca arundinacea
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Armani ist eine Sorte des Rohrschwingels (Festuca arundinacea), die als EU-Sorte im gemeinsamen Sortenkatalog der Europäischen Union geführt wird und damit in Deutschland verkehrsfähig ist, ohne einen eigenen Eintrag in der Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamts zu besitzen. Aus diesem Grund liegen für Armani keine artübergreifend vergleichbaren BSA-Eignungsnoten vor; die folgende Einordnung beruft sich daher ausschließlich auf die art-typischen Eigenschaften des Rohrschwingels.
Allgemeine Eigenschaften
Als Rohrschwingel zeichnet sich Armani durch die für die Art charakteristische Kombination aus horstigem, kräftigem Wuchs mit breitem, glänzendem Blatt und einem besonders tief reichenden, intensiv verzweigten Wurzelsystem aus. Diese Wurzelarchitektur erschließt Wasserreserven im Unterboden, an die andere Rasengräser nicht heranreichen, und macht die Art zur trockenheitstolerantesten Komponente im gängigen Rasensortiment. Bei Hitze rollen sich die Blätter zur Verdunstungsreduktion ein, ohne dass der Bestand strukturell nachgibt. Die Narbe wirkt im direkten Vergleich zu klassischen Zierrasenmischungen etwas gröber, ist aber barfußtauglich und auch optisch in modernen Hausgarten-Trockenrasen zunehmend etabliert.
Eignung im Strapazierrasen
Rohrschwingel ist eine der drei Arten, die das Bundessortenamt überhaupt im Strapazierrasen prüft, was den Stellenwert dieser Art für stark beanspruchte Sport- und Spielflächen unterstreicht. Auch ohne konkrete BSA-Noten für Armani gilt: Die Art bietet hohe Trittfestigkeit, sehr gute Hitzeverträglichkeit und eine ausgeprägte Regenerationsfähigkeit auf sonnenexponierten Standorten. Damit eignet sich Armani in entsprechenden Mischungen für Familienrasen mit Kindern und Hunden, beanspruchte Liegewiesen und Sportplatzrandbereiche, besonders dort, wo Sommertrockenheit ein wiederkehrendes Problem ist. Pflegeseitig sollte die Schnitthöhe im Bereich von 4 bis 6 cm gehalten werden, in heißen Phasen eher am oberen Ende, damit die Beschattung des Bodens und die Trockenheitstoleranz erhalten bleiben. Bewässert wird selten, dafür durchdringend, um das tiefe Wurzelwachstum zu fördern.
Eignung im Landschaftsrasen
Der Rohrschwingel ist eine etablierte Komponente in Landschaftsrasenmischungen für extensiv genutzte Flächen wie Böschungen, Verkehrsbegrünungen, Randstreifen und magere Standorte mit eingeschränkter Wasserversorgung. Armani fügt sich in dieses Profil ein und liefert dort eine belastbare, pflegearme Grasnarbe, die mit zwei Düngergaben pro Jahr und wenigen Schnitten auskommt. Auf trockenen, sonnenexponierten Lagen ist die Art den klassischen Landschaftsgräsern in der Hitzephase deutlich überlegen.
Besondere Eigenschaften
Armani ist eine EU-Sorte ohne eigenständigen BSA-Eintrag. Das bedeutet rechtlich: Die Sorte ist im gemeinsamen Sortenkatalog der EU eingetragen und damit in Deutschland verkehrsfähig, hat aber die mehrjährige Vergleichsprüfung des Bundessortenamts mit ihren standardisierten Noten an sechs deutschen Standorten nicht durchlaufen. Praktisch heißt das für den Anwender, dass keine direkt vergleichbaren Eignungsnoten zur Verfügung stehen, die Sorte aber innerhalb der Artmerkmale des Rohrschwingels die typischen Stärken in Trockenheit, Hitze und Trittbelastung mitbringt. Für feinblättrige Zierrasen, Golfgreens und tief geschnittene Spielrasen ist die Art bauartbedingt nicht geeignet.
Datengrundlage
Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag mit 0 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Diese Sorte ist auch enthalten in: