Flüssigdünger oder Granulatdünger. Welcher ist besser?

Bei der Zufuhr von Nährstoffen unterscheidet man zwischen flüssigen Düngelösungen und granuliertem Dünger. Die Art der Einbringung in die Rasenfläche soll im kommenden Abschnitt diskutiert werden.

Der Erhalt eine Grünfläche ist besonders von der ausreichenden Zufuhr von Nährstoffe abhängig. Je nach gepflanzten Gräser Arten, die auf die Nutzung der Rasenfläche abgestimmt sein müssen, ergeben sich unterschiedliche Bedarfe bei den Nährstoffen. Grundsätzlich bildet aber Stickstoff den wichtigsten Nährstoff-Baustein in der Begrünung der Rasenfläche sowie für den Wachstum und die Bestockung der Rasenpflanze.

Düngung mit flüssigen Lösungen

Flüssigdünger kann entweder gegossen oder gespritzt werden. Letzteres sollte mit entsprechendem technischem Gerät vorgenommen werden. Der Flüssigdünger wird hierbei als Lösung oder als Suspension verarbeitet, in der die Anteile als schwebende Teilchen enthalten sind. Die gelösten Nährstoffe werden über die Ausbringungsart der Rasenpflanze zugeführt und entweder durch den Boden in die Wurzeln transportiert, oder beim Spritzen auf die Blätter aufgebracht. Hier dringen sie in den Kreislauf der Pflanze vor, was besonders durch die große Fläche der Blätter vorteilhaft ist. Es entstehen deutlich geringere Nährstoffverluste, vor allem dann, wenn in kleineren Abständen häufiger gedüngt wird und den Pflanzen somit nur kleinere Portionen zur Verfügung gestellt werden.

Düngung mit granulierten Lösungen

Das Düngergranulat kann in sehr unterschiedlichen Zusammensetzungen frei am Markt erstanden werden. Es ist kostengünstiger als die Flüssigdünger und kann per Hand oder mit einem Streuwagen sehr präzise ausgebracht werden. Hierbei kann ein Dünger mehrere Nährstoffe enthalten, die bspw. über den Abbau des Granulats im Boden nach und nach abgegeben werden. Der sogenannte Langzeitdünger wird über die Wurzeln aufgenommen und muss nur 1-2 Mal pro Jahr ausgebracht werden.

Empfehlung

Flüssigdünger kann deutlich effizienter und präziser eingesetzt werden, wenn es darum geht die Rasenfläche beständig zu düngen und mit Nährstoffen zu versorgen. Die Ausbringung mit dem Ausguss birgt für den privaten Hausrasen allerdings die Gefahr einer Verätzung der Rasenpflanze. Spritzvorrichtungen können sehr kostenintensiv sein und rechnen sich damit erst bei größeren zu düngenden Flächen. Spritzwagen kommen auf Golfplätzen und Fußballstadien zum Einsatz, so dass die Düngung auf diese Weise für den normalen Garten nicht unbedingt empfehlenswert ist.
Für den üblichen Garten, ob nun 100 qm oder 2.000 qm, dürfte die Düngung mit dem Granulat deutlich mehr Vorteile haben. Die Flächen werden oftmals als Spielrasen für die Kinder und Haustiere genutzt, nicht aber in einem kommerziell-professionellen Stil, wie es auf einem Golfrasen der Fall ist. Der deutlich geringere Aufwand für die Ausbringung von Langzeitdünger ist für den privaten Garten also vollkommen ausreichend und zielführend, wohingegen bei entsprechendem Anspruch und Motivation bei größeren Flächen über die Ausbringung mit Flüssigdünger nachgedacht werden sollte. Speziell repräsentative Flächen sollten bei der Düngung auch die notwendige Aufmerksamkeit erhalten.

 

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