Wie Sie Fäule auf dem Rasen im Winter vermeiden und was Sie tun können, wenn es doch passiert

Neben dem Schneeschimmel ist die Typhula-Fäule eine echte Winterkrankheit. Sie tritt nur bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf und breitet sich unter der Schneedecke aus. Die Erreger haben sich auf diese Umstände und das Temperaturfenster angepasst, so dass ein Befall erst bei dem Abtauen des Schnees sichtbar wird.

Die unregelmäßig geformten Flecken mit einem Durchmesser von bis zu 100 cm beinhalten vertrocknetes Gras, welches bei hoher Luftfeuchtigkeit von Pilzköpern übersät sein kann. Sie werden rund 5 mm groß, haben eine rotbraune bis schwarze Farbgebung und bilden bereits im Herbst sogenannte Sporocarpe aus. Darunter versteht man 1-2 cm lange Fäden, die aufrecht stehend im Rasen bereits erkennbar sind und einen Befall vor dem Winter andeuten können. Normalerweise wächst sich der Befall durch die Typhula-Fäule mit Beginn der Wachstumsperiode im Frühjahr wieder aus. Das bedeutet, dass die Rasenpflanzen nicht zerstört sind, sondern nur abgestorbene Blätter haben, derer sie sich entledigen. Hier bietet sich ein Absammeln der Überreste im Frühjahr an, um den optischen Eindruck aufzuwerten.

Vorbeugen lässt sich die Typhula-Fäule besonders durch eine ausreichende und gute Nährstoffversorgung der Rasenpflanzen. Speziell bei der Vorbereitung auf die Wintermonate sollte auf einen hohen Kaliumgehalt der letzten Düngung geachtet werden, damit die Rasenpflanzen mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden und eine Winterhärte herstellen. Zusätzlich sollte bei der Bearbeitung des Bodens der Rasenfilz minimiert werden, um den Erregern der Typhula-Fäule keine Chance zu geben.

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