Woran erkennt man die Qualität der Rasensamen?

Warum hochwertige Samenmischungen?

Von einer sattgrünen, lückenlosen Rasenfläche träumt wohl jeder Hobbygärtner. Betrachtet man im Geschäft die zahlreichen Angebote mit den vielversprechenden Abbildungen auf den Packungen, versetzen diese den Laien oft in den Glauben, diesem Wunsch ganz nah zu sein. Leider genügt es nicht, die Samen in die Erde zu setzen und abzuwarten, denn beim Kauf des richtigen Saatguts kann man viel falsch machen.

Angepriesene Bezeichnungen sind nämlich gesetzlich nicht markengeschützt und können vom Hersteller frei verwendet werden. Eine Garantie, dass der Rasen auch für den geünschten Zweck geeignet ist, gibt es nicht. Die Mischungen setzen sich oft aus billigen Anbauten, die ebenfalls als Tierfutter dienen, zusammen. Auf den späteren Gebrauch sind die Produkte jedoch nicht abgestimmt. Im schlimmsten Fall greift der Verbraucher sogar zu einer Packung, in der Sonnen- und Schattenrasen enthalten ist, sodass der Rasen unabhängig seines Standorts nicht gedeihen wird.

Obwohl der Preis sehr verlockend wirkt, hat der Kunde auf lange Sicht keinen großen Nutzen. Aus niedriger Rasensamen Qualität resultiert

  • schnelles Wachstum, das nach kurzer Zeit vertrocknet
  • Schädigung durch Rasenmähen
  • starker Unkrautwuchs
  • dass der Rasen gar nicht erst angeht, wenn sich die einzelnen Samenmischungen nicht vertragen und Substanzen absondern, die sich im Wachstum behindern
  • die Überwucherung und Vernichtung der hochwertigen Rasenanteile

Woran erkennt man eine hohe Rasensamen Qualität?

Wer ein bisschen mehr Geld in seine Grünfläche investiert, wird dafür mit einem makellosen Rasen belohnt. Im Gegensatz zu den oben genannten Folgen weisen Grashalme, die aus qualitativem Saatgut gewachsen sind, diese Merkmale auf:

  • Trockenresistenz
  • Trittfestigkeit
  • Ausläuferbildung
  • dichter Wuchs

Eine besondere Eigenschaft hochwertiger Rasensamen ist zwar das späte Blühen und ein langsames Wachstum, dafür ist das Grün sehr viel langlebiger als der Rasen aus Billigmischungen.

Rasensamenmischungen bestehen aus verschiedenen Grassorten. Das häufigste Vorkommen weisen Deutsches Weidegras, Wiesen-Rispe, Rot-Schwingel und Straußgras auf. In hochwertigen Produkten sind ausschließlich diese vier- manchmal auch nur drei- Arten enthalten. Die zugeteilte Menge richtet sich nach Benutzungszweck der Rasenfläche. Dabei kann es sich zum Beispiel um Gebrauchsrasen, Zierrasen oder Schattenrasen handeln.

Da die teueren Mischungen nicht mit minderwertigem Tierfutter aufgefüllt sind, kann der Verbraucher davon ausgehen, dass die angegebene Art des Rasens auch dem Endprodukt entspricht. Man unterscheidet zwischen 21 verschiedenen Regelsaatgutmischungen, die aufgrund kontrollierten Anbaus und spezieller Entwicklung dem Qualitätsstandard einhalten.

Aber woran erkennt der Laie welche Saatgutmischung dieser Norm entsprechen?

Ein verlässliches Zeichen ist die RSM Auszeichnung. Diese kennzeichnet sogenannte Regelsaatgutmischungen, die für hohe Rasensamen-Qualität stehen. Es ist auf jeder Verpackung für den Kunden sichtbar aufgedruckt. Rasensamenmischungen, die das Siegel erhalten, wurden zuvor vertrauenswürdig in zahlreichen Labortests geprüft. Diese Kontrollen sind besonders aussagekräftig, da nicht nur die Qualität der einzelnen Gräsersorten nachgewiesen wird, sondern die letztendliche Zusammensetzung im Fokus der Untersuchung steht.

Zumeist handelt es sich bei qualitativ hochwertigen Produkten auch um spezielle Züchtungen. Durch den erhöhten Aufwand des Anbaus entstehen für den Endverbraucher zwangsläufig höhere Kosten. Deshalb ist es ratsam, sich auf der Suche nach einem guten Produkt am Preis zu orientieren. Ein weiteres Erkennungsmerkmal für erlesene Rasensamen ist die Nutzungsangabe auf einem grünen Etikett. Hier findet der Kunde neben dem RSM-Zeichen auch den Gebrauchszweck des Rasens. Bei Billigmischungen sind diese Angaben lediglich einem unscheinbaren Aufdruck auf dem Folienbeutel zu entnehmen.

Der Weg zum Traumrasen

Wer sich vor dem Kauf von Rasensamenmischungen gut informiert, wird sich gewiss an einer einwandfreien Grünfläche erfreuen. Voraussetzung ist natürlich, die Saatgutmischung der gewünschten Nutzung anzupassen. Auch nach der Aussaat muss der Züchter die entsprechenden Pflegehinweise, zum Beispiel das richtige Rasenmähen, befolgen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass sich der Käufer nicht von hohen Kosten abschrecken lassen sollte. Auch vielversprechende Bezeichnungen wie "englischer Rasen" sind keine verlässlichen Angaben, sondern nur werbende Floskeln.Im Gegensatz dazu ist die RSM-Auszeichnung ein sicheres Indiz für hohe Rasensamen Qualität. Nur teurere Rasensamenmischungen garantieren einen schönen, unkrautfreien Wuchs, der lange Bestand hat. Von Billigmischungen, die nicht die oben genannten Kriterien erfüllen ist dringend abzuraten.

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