Artenzusammensetzung (nach Herstellerangabe): 80 % Deutsches Weidelgras, 20 % Lieschgras.
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage
- Artikel-Nr.: 803046
- EAN: 4000159803046
- Highlights: belastbar, nachhaltig, schmackhaft
- Standort: alle
- Inhalt in kg und Versandgewicht: 10
- Aussaatmenge: 2 g/m²
- Ausreichend für ca: 5.000,0 m²
- Kosten je m²: 0,02 EUR
- Pflegeaufwand: gering
- Belastbarkeit: mittel
Bestellmenge ermitteln
Pferdeweide 10 kg Samen Country Horse 2118
Nachsaatmischung zur Verbesserung lückiger Altnarben, sehr belastbar durch Verwendung von Rasentypen.
Die Rasentypen des Deutschen Weidelgrases zeigen eine sehr schnelle Regeneration und können den tiefen Verbiss der Pferde vertragen. Dabei ist eine regelmäßige Nachsaat in Kombination mit den üblichen Pflegemaßnahmen von großer Bedeutung für eine nachhaltige Grasnarbe.
Produktinfo Country Horse 2118:
- Standort: Für alle normalen Böden
- Pflege: Bei Bedarf abschleppen/walzen und ggf. nachsäen
- Aussaat: März-September, 20-25 kg/ha / 5-7 kg bei mehrmaliger Übersaat
- Nutzungsdauer: Mehrjährig
- Düngung: 80-100 kg ha N zum Frühjahr und zu den Folgenutzungen entsprechend
Mischungsanteile Country Horse 2118 Pferdeweide in Gewichtsprozent:
- 40% Deutsches Weidelgras (Rasentyp)
- 20% Deutsches Weidelgras (Weidetyp, früh)
- 20% Deutsches Weidelgras (Weidetyp, spät)
- 20% Lieschgras
| Reichweite in m²: | 2500 |
| Belastbarkeit: | mittel bis hoch |
Die Kennung "Country Horse" entspringt einer Reihe von Mischungen der Firma Deutsche Saatgutveredelung (DSV). Die Mischungen werden gemeinsam mit deutschen Rasensamen-Herstellern an Endkunden angeboten und vertrieben.
Der Fokus der Country-Mischungen liegt vor allem darauf aus dem eigenen Grünland eine wirtschaftliche Fläche zu machen. Der Anbau von Futterpflanzen soll dabei sowohl im Sommer die Tiere ernähren als auch über die Produktion von Heu ausreichend natürliche Nahrung für den Winter generieren.
Innerhalb der Country-Mischungen gibt es den Unterpunkt der Country Horse-Mischungen. Die Mischungen wurden speziell für Pferdeweiden entwickelt. Diese stellen sich vor allem der Herausforderung den hohen Belastungen der Tiere stand halten zu können. Zusätzlich sind sie auf ein äußerst schmackhaftes und vollwertiges Nahrungsangebot für die Pferde ausgelegt.
Ziel ist es eigenen Angaben nach, den Gräseranteil zwischen 70-80 % zu halten und hier dann 20-25 % Kräuter einzubringen. Die Abstimmung der Gräser und Kräuter aufeinander soll eine vollwertige Nahrung ermöglichen, die gleichermaßen aufwandsarm unterhalten werden kann.
sehr zufriefen
Benutzen tue ich es für die Pferdeweide und ich bin sehr zufrieden da ich es auf eine andere Weide letztes Jahr drauf getan habe.
Empfehlenswert
Verwendung: Weidegras für Pferde eventuell auch für Heu machen. Produktempfehlung: Pferdebesitzer
Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
1
In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
1
Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
1
Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
1
Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 80% |
Deutsches Weidelgras
Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden. Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten. Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm. Lolium perenne
|
| 20% |
Lieschgras
Das Wiesen-Lieschgras gehoert zu den ausgesprochen winterharten Graesern und gilt als eine der kaelteresistentesten Rasen- und Futtergrasarten Mitteleuropas. Wuchsform: ausdauerndes Obergras mit lockerem Horstwuchs, hohlen drehrunden Halmen und schmalem bis mittelbreitem Blatt. Die zentrale Einschränkung: Es entwickelt sich vergleichsweise langsam und reagiert empfindlich auf Trockenheit, Sommerhitze und Schatten - typische Bedingungen vieler Hausgartenrasen sind also nicht sein bevorzugter Standort. Eingesetzt wird die Art vor allem in Landschaftsrasen und extensiven Gebrauchsrasen, in Mischungen für kühlere, feuchtere Höhen- und Mittelgebirgslagen sowie als klassischer Mischungspartner in Klee-Gras- und Luzerne-Gras-Beständen im Futterbau. Auf Moor- und frischen Mineralboeden gedeiht sie besonders gut, vorübergehende Überstauung wird vertragen. Weniger geeignet ist sie für Sport- und Spielrasen, für tiefschnittgepflegte Zierrasen sowie für trockene, sandige und sonnenexponierte Standorte. Optisch wirkt der Bestand mittelgrün und mittelbreit, mit charakteristisch drehrundem Halm und im Bluetenstand der namensgebenden zylindrischen Ährenrispe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich. Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in extensiven Landschaftsrasen reichen 2 bis 4 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochwachsenden Halme nicht typisch. Der Nährstoffbedarf liegt im mittleren Bereich, ein bis zwei Düngergaben pro Jahr reichen aus. Wasserbedarf ist mittel bis hoch, auf trockenen Standorten faellt die Art schnell aus. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in reinen Hausgarten-Schnellrasen, in denen die langsame Anfangsentwicklung enttaeuscht - die Art entfaltet ihre Stärken erst in der zweiten Saison und in Mischungen mit anderen Komponenten. Erster Schnitt etwa 8 bis 10 Wochen nach der Aussaat bei 10 bis 15 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 10 Wochen, voll trittfest in extensiven Mischungen nach etwa 12 Monaten. Keimdauer ca. 10-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm. Phleum
|
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Ähnliche Mischungen
Andere Mischungen mit aehnlicher Artenzusammensetzung in unserem Sortiment