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Freudenberger PF 10 Pferdeweide Progreen

Produktbild von Freudenberger PF 10 Pferdeweide Progreen mit der Darstellung eines Pferdekopfes und Verpackungsdesign in Rot- und Grüntönen mit Angabe des Gewichts von 10 kg.
76,99 € *
Inhalt: 10 kg (7,70 € * / 1 kg)

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Gebindegröße:

  • 40700
  • 4011239401816
  • strapazierfähig, dichtwachsend, schmackhaft
  • alle
  • 10
  • 4 g/m²
  • 2.500,0 m²
  • 0,03 EUR
  • gering
  • gering
Freundenberger Pferdeweide ohne Kräuter PF 10 mit 10 kg Rasensamen Pferde - und Viehweiden... mehr
Produktinformationen "Freudenberger PF 10 Pferdeweide Progreen"

Freundenberger Pferdeweide ohne Kräuter PF 10 mit 10 kg Rasensamen

Pferde- und Viehweiden gehören zu den Nutzflächen, die mit sehr strapazierfähigen Gräsern ausgestattet werden müssen. Gleichzeitig sollten die Gräser der Fläche als hochwertiges Futtermittel für die Tiere fungieren. Freudenberger bietet mit seiner Rasensamen-Mischung PF10 eine Weidemischung an, die besonders für solche Ansprüche geeignet ist. Den Belastungen durch die Tierhufe wird durch die Verwendung von verschiedenen Weidelgräsern entgegen getreten. Verwendet werden hier Gräsersorten mit unterschiedlichen Blütenständen (früh, mittel und spät), damit die Rasenfläche über das ganze Jahr grünt und belastbar ist. Sie dienen auch als Futtermittel und werden durch das Abgrasen zur Bestockung angeregt, was eine dichte und strapazierfähige Grasnarbe gewährleistet.

Die Freudenberger Pferdeweiden-Mischung ist besonders für Flächen mit einem hohen Tierbesatz geeignet. Die Mischung der Gräser gewährleistet eine dichte Grasnarbe und ist gleichzeitig ein hervorragendes Futter für die Pferde.

Die Gräsersorten Lieschgras, Wiesenrispe und Rotschwingel sind bei Pferden als Futtermittel sehr beliebt. Rund die Hälfte der Weidemischung besteht aus diesen Sorten, so das ein reichhaltiges und natürliches Futterangebot für die Pferde präsentiert werden kann. Die Weidelgräser, die für die dichte Grasnarbe verwendet werden, sind ebenfalls uneingeschränkt als Futtermittel nutzbar.

Besondere Merkmale der Freudenberger Pferdeweide PF 10:

  • Standort: für Viehweiden geeignet, besonders für Pferdeweiden
  • Aussaat: 30 - 40 Kilogramm je Hektar; entspricht 10.000 m²
  • Aussaatmenge: 3 - 4 Gramm Saatgut je Quadratmeter
  • Verpackungsinhalt: 10 kg
  • Saatperiode: März bis Mai und August bis September; immer abhängig von der Witterung

Mischungsverhältnis der Gräsersorten in der PF10 Pferdeweide:

  • 10 % Deutsches Weidelgras Rasentyp
  • 15 % Deutsches Weidelgras Futtertyp mittel
  • 25 % Deutsches Weidelgras Futtertyp spät
  • 25 % Wiesenlieschgras
  • 15 % Wiesenrispe
  • 10 % Rotschwingel
Reichweite in m²: 2500
Belastbarkeit: mittel bis hoch
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Hersteller "Freudenberger"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG

Magdeburger Straße 2 | 47800 Krefeld

Telefon: +49 2151 / 4417-0

Fax: +49 2151 / 4417-433

info@freudenberger.net

www.freudenberger.net

 

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27.04.2018

Benutzen tue ich es für die Pferdeweide und ich bin sehr zufrieden da ich es auf eine andere Weide letztes Jahr drauf getan habe.

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Zusammensetzung nach Arten
Sortendetails werden gerade ergänzt

Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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50% 25% 15% 10%
50% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
25% Lieschgras Phleum
15% Wiesenrispe Poa pratensis
10% Rotschwingel Festuca rubra
Zusammensetzung nach Arten
50% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne
25% Lieschgras

Das Wiesen-Lieschgras gehoert zu den ausgesprochen winterharten Graesern und gilt als eine der kaelteresistentesten Rasen- und Futtergrasarten Mitteleuropas. Wuchsform: ausdauerndes Obergras mit lockerem Horstwuchs, hohlen drehrunden Halmen und schmalem bis mittelbreitem Blatt. Die zentrale Einschränkung: Es entwickelt sich vergleichsweise langsam und reagiert empfindlich auf Trockenheit, Sommerhitze und Schatten - typische Bedingungen vieler Hausgartenrasen sind also nicht sein bevorzugter Standort.

Eingesetzt wird die Art vor allem in Landschaftsrasen und extensiven Gebrauchsrasen, in Mischungen für kühlere, feuchtere Höhen- und Mittelgebirgslagen sowie als klassischer Mischungspartner in Klee-Gras- und Luzerne-Gras-Beständen im Futterbau. Auf Moor- und frischen Mineralboeden gedeiht sie besonders gut, vorübergehende Überstauung wird vertragen. Weniger geeignet ist sie für Sport- und Spielrasen, für tiefschnittgepflegte Zierrasen sowie für trockene, sandige und sonnenexponierte Standorte. Optisch wirkt der Bestand mittelgrün und mittelbreit, mit charakteristisch drehrundem Halm und im Bluetenstand der namensgebenden zylindrischen Ährenrispe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in extensiven Landschaftsrasen reichen 2 bis 4 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochwachsenden Halme nicht typisch. Der Nährstoffbedarf liegt im mittleren Bereich, ein bis zwei Düngergaben pro Jahr reichen aus. Wasserbedarf ist mittel bis hoch, auf trockenen Standorten faellt die Art schnell aus. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in reinen Hausgarten-Schnellrasen, in denen die langsame Anfangsentwicklung enttaeuscht - die Art entfaltet ihre Stärken erst in der zweiten Saison und in Mischungen mit anderen Komponenten. Erster Schnitt etwa 8 bis 10 Wochen nach der Aussaat bei 10 bis 15 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 10 Wochen, voll trittfest in extensiven Mischungen nach etwa 12 Monaten.

Keimdauer ca. 10-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm.

Phleum
15% Wiesenrispe

Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten.

Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm.

Poa pratensis
10% Rotschwingel

Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente.

Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm.

Festuca rubra
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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