Sortenreine Zusammensetzung: 42,8 % Rotschwingel (Ausläuferrotschwingel: Maxima 1 14,3 %, Horstrotschwingel: Capriccio 19 %, Rotschwingel mit kurzen Ausläufern: Samanta 9,5 %), 38 % Deutsches Weidelgras (Double 9,5 %, Esquire 19 %, Troya 9,5 %), 14,3 % Wiesenrispe (Anisha 9,5 %, Yvette 4,8 %), 5 % Weißklee (MIC 5 %).
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- Artikel-Nr.: 62642
- EAN: 4011239626424
- Highlights: Selbstdüngend, winterhart, dunkelgrün
- Standort: alle
- Inhalt in kg und Versandgewicht: 1
- Aussaatmenge: 20 g/m²
- Ausreichend für ca: 50,0 m²
- Kosten je m²: 0,32 EUR
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Greenfield Klee - Rasen mit Mantelsaat
Wussten Sie, dass die ideale Kombination die der Gräser mit Klee ist? Der große Vorteil des Klee- Rasens von Greenfield: er ist immer grün auch während Trockenheit und zur trüberen Jahreszeit. Bei dieser besonderen Mischung wurden kleinblättrige Kleearten verwendet. Unkraut wird durch die zusätzlichen Komponenten unterdrückt. Er ist winterhart und immer dunkelgrün.
Zusätzlich ist das Pflanzenstärkungsmittel Mantelsaat® Rhizo in die Mischung integriert: Mit schützenden Bakterien und Huminsäuren wird Pilzerkrankungen vorgebeugt und die Pflanze gestärkt. Durch einen Nährstoffmantel wird der Keimling geschützt und optimal versorgt. Es weniger Verluste, weitere Behandlungen des Rasens sind nicht nötig und die Umwelt wird geschont. Beim Aufwuchs sind die jungen Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber allen kräftezehrenden Einflüssen. Durch den besseren Bodenschluss sind die Auflaufraten höher und es gibt keine Fraßschäden durch Vögel oder Nager. Zusätzlich ist die Mantelsaat® Rhizo mit speziell auf die verwendeten Kleearten passenden Rhizobien angereichert. Das sind Knöllchenbakterien, die dazu beitragen, dass der elementare Stickstoff aus der Atmosphäre gebunden und im Boden gespeichert wird. Düngen wird damit überflüssig und Ihr Klee-Rasen ist trotzdem immer sattgrün.
Was ist bei der Ansaat zu beachten?
Möglich ist die Ansaat im frühen Herbst (September) oder im Frühjahr (ab Mitte April). Für Neuansaaten ist es gut, ein ebenes, feinkrümeliges und trittfestes Saatbett vorzubereiten. Der Boden sollte für eine Neuansaat nicht zu stark verdichtet sein. Ca. 10 Grad Celsius sollte die Bodentemperatur bei der Einsaat betragen. Der Boden muss dafür weitgehend trocken sein. Die Ansaat erfolgt gleichmäßig per Hand, wird etwas eingeharkt und danach festgetreten oder gewalzt. Nach der Saat ist es nötig z.B. mit einem Rasensprenger zu bewässern und danach die Fläche für ca. 2 Wochen feucht zu halten.
Wie kann die Pflege für den Klee-Rasen von Greenfield aussehen?
Durch die einzigartige Mischung gibt normalerweise keine Schwierigkeiten mit Unkräutern im Anfangsstadium. Sollte es dennoch dazu kommen, hilft ein kurzer Schröpfschnitt zu Beginn, um die ungewollten Pflanzen zu unterdrücken. Der Klee-Rasen ist sehr pflegeleicht. Durch den Kleeanteil kann man auf das Vertikutieren verzichten. Auch benötigt der Rasen weniger Bewässerung als die herkömmlichen Mischungen. Erste kurz aufeinanderfolgenden Schnitte im Frühjahr fördern den breiten Bewuchs der Gräser und führen zu einem schönen, dichten Rasen an dem Sie lange Ihre Freude haben werden.
| Reichweite in m²: | 50 |
| Belastbarkeit: | mittel bis hoch |
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG
Magdeburger Straße 2 | 47800 Krefeld
Telefon: +49 2151 / 4417-0
Fax: +49 2151 / 4417-433
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
1
In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
1
Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
1
Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
1
Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Narbenfarbe:
6.2
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Blattfeinheit:
6.6
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Langsamer Wuchs:
5.5
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Deckungsgrad:
7.1
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Unkrautfreiheit:
8
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Narbendichte:
7.1
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Eignung im Gebrauchsrasen:
7
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Double ist eine tetraploide Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Zuchtprogramm der DLF Seeds A/S, die im Jahr 2008 vom Bundessortenamt zugelassen wurde. Das Sortenprofil zielt klar auf strapazierfähige Gebrauchs- und Sportrasenanwendungen ab, in denen Belastbarkeit und Bestandsschluss wichtiger sind als feinste Blattstruktur.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Double vor allem durch ein robustes Resistenzpaket: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit (Note 8) und gegen Fäulnis (Note 8) liegen im sehr guten Bereich, ergänzt durch eine gute Blattfleckenresistenz (Note 7). Damit ist die Sorte gegen die wichtigsten Krankheitserreger des Deutschen Weidelgrases solide aufgestellt und kommt in normal gepflegten Beständen auch ohne kurative Eingriffe gut zurecht. Die Narbenfarbe ist mit Note 7 angenehm dunkelgrün und wertet das Erscheinungsbild im Bestand auf. Die Blattfeinheit bleibt mit Note 5 im Mittelfeld, was typisch für eine tetraploide Lolium-perenne-Sorte ist, deren Pflanzenmaterial naturgemäß etwas kräftiger und breitblättriger ausfällt als bei diploiden Vertretern. Der Wuchs ist eher zügig (langsamer Wuchs Note 4), entsprechend sind kurze Mähintervalle von 5 bis 7 Tagen während der Hauptvegetation einzuplanen.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Double die Eignungsnote 7 und gehört damit zu den gut geeigneten Sorten für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen. Besonders auffällig ist die Unkrautfreiheit mit Note 8: Der Bestand ist konkurrenzstark genug, um Wildkräuter wirksam zurückzudrängen. Narbendichte (Note 5) sowie Vegetations- und Winteraspekt (jeweils Note 6) liegen im durchschnittlichen Bereich, in dem auch die Narbendichte innerhalb der Art (Note 5) keine Ausnahme bildet. In gemischten Rasenmischungen sorgt Double weniger für die letzte optische Feinheit, sondern für Belastbarkeit und einen stabilen, sauberen Grundbestand, der typischen Hausgartenbedingungen mit moderater Pflege standhält.
Eignung im Strapazierrasen
Die eigentliche Stärke von Double liegt im Strapazierrasen, wo die Sorte eine Eignungsnote von 8 erreicht. Der Deckungsgrad unter Belastung (Note 7) und vor allem die Unkrautfreiheit (Note 8) zeigen, dass der Bestand auch bei intensiver Tritt- und Spielnutzung geschlossen bleibt. Die Strapazierfähigkeit selbst (Note 6) und die Narbendichte unter Belastung (Note 6) liegen über dem Durchschnitt, und der Vegetationsaspekt im Strapazierrasen (Note 7) belegt, dass die Sorte auch unter Dauerbeanspruchung optisch ansprechend bleibt. Damit eignet sich Double sehr gut für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, intensiv genutzte Liegewiesen sowie Familiengärten mit Kindern und Hunden. Da das Deutsche Weidelgras keine Ausläufer bildet, sind kahle Stellen bei sehr intensiver Belastung durch Nachsaat zu schließen; die tetraploide Veranlagung der Sorte mit größeren Samen und kräftigeren Jungpflanzen kommt gerade bei dieser Nachsaat besonders zur Geltung. Empfehlenswert ist eine konsequente Pflege mit regelmäßiger Mahd auf 3 bis 4 cm, durchdringender Bewässerung und drei Düngergaben im Jahr.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erreicht Double die Eignungsnote 6 und ist damit auch unter extensiveren Bedingungen brauchbar einsetzbar. Deckungsgrad (Note 6), Unkrautfreiheit (Note 7) sowie Vegetations- und Winteraspekt (jeweils Note 6) liegen durchgängig im durchschnittlichen bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, während Narbendichte (Note 5) und Geringwüchsigkeit (Note 4) zeigen, dass die Sorte ohne Pflege etwas mehr Höhenwachstum entwickelt. Sinnvoll ist der Einsatz daher eher in halb-extensiven Bereichen wie Begleitgrün an Wegen und Parkrandzonen, weniger auf mageren, ungemähten Standorten.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen wird Double mit Note 5 nur durchschnittlich eingestuft, was sich aus der mittleren Blattfeinheit und der nicht überdurchschnittlichen Narbendichte ergibt; für rein repräsentative Vorgartenflächen sind feinblättrigere Sorten in der Regel die bessere Wahl.
Besondere Eigenschaften
Double ist tetraploid (4n) und besitzt damit einen vierfachen Chromosomensatz statt der bei Lolium perenne sonst üblichen zwei. Diese aus klassischer Züchtung stammende Eigenschaft (keine Gentechnik) führt zu größeren Samen, einer kräftigeren Jugendentwicklung und einer tieferreichenden Bewurzelung. In der Praxis bedeutet das eine besonders zuverlässige Etablierung und ein schnelles Auflaufen, was Double zu einer interessanten Komponente für Nachsaat- und Regenerationsmischungen sowie für Strapazierrasen macht.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Esquire ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Hause DLF Seeds A/S, die 2007 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich eine Eintragung in Italien besitzt. In der Gesamtschau der BSA-Noten zeigt sich ein klares Profil: eine kräftige, durchsetzungsstarke Sorte mit deutlichem Schwerpunkt auf Strapazier- und Gebrauchsrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Bei den artübergreifend vergleichbaren Resistenzwerten liefert Esquire ein solides bis gutes Bild: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit und gegen Fäulnis liegt jeweils bei Note 7, die Resistenz gegen Blattflecken bei Note 6. Damit ist die Sorte gegen die typischen Erreger im Hausgarten- und Sportplatzbereich überdurchschnittlich abgesichert. Die Narbenfarbe mit Note 7 ist deutlich dunkelgrün und unterstreicht den hochwertigen optischen Eindruck, der für viele Hausgartenrasen gewünscht wird. Die Blattfeinheit liegt bei Note 6 und damit für ein Deutsches Weidelgras im überdurchschnittlichen Bereich, ohne jedoch an die Feinheit klassischer Zierrasen-Schwingel heranzukommen. Der Wuchs ist mit Note 5 mittelschnell, was reguläre Mähintervalle von etwa 5 bis 10 Tagen erwarten lässt.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Esquire die gute Eignungsnote 7. Besonders ins Auge fällt die sehr hohe Unkrautfreiheit (Note 8): Die Sorte etabliert sich kräftig und unterdrückt Konkurrenzpflanzen zuverlässig - ein wichtiger Pluspunkt bei der Anlage neuer Flächen. Narbendichte (Note 6), Vegetationsaspekt (Note 6) und Winteraspekt (Note 6) bewegen sich auf solidem, leicht überdurchschnittlichem Niveau. Die Narbendichte innerhalb der Art liegt ebenfalls bei Note 6, Esquire ist also im internen Lolium-perenne-Vergleich eine ordentlich dicht stehende Sorte ohne Spitzenwert. In der Summe ergibt das einen Familienrasen, der die typischen Belastungen eines Hausgartens, eines Wohnsiedlungs-Grüns oder einer öffentlichen Rasenfläche zuverlässig wegsteckt und optisch durch die dunkelgrüne Farbe punktet.
Eignung im Strapazierrasen
Der eigentliche Schwerpunkt der Sorte liegt im Strapazierrasen, wo Esquire mit der sehr guten Eignungsnote 8 abschneidet. Deckungsgrad, Narbendichte und Unkrautfreiheit erreichen unter Belastungsbedingungen jeweils Note 7, der Vegetationsaspekt während der Saison liegt ebenfalls bei Note 7, der Winteraspekt bei Note 6. Die Strapazierfähigkeit selbst wird mit Note 6 bewertet, was eine solide Regenerationsleistung beschreibt. Damit ist die Sorte gut geeignet für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, intensiv genutzte Liegewiesen sowie Hausgärten mit Kindern und Hunden. Da Lolium perenne als horstwüchsige Art keine Ausläufer bildet, sollten stärker beanspruchte Bereiche regelmäßig nachgesät werden, um kahle Stellen zu schließen. Eine bedarfsgerechte Düngung in drei Gaben pro Jahr und durchdringende, eher seltene Wassergaben unterstützen die Regenerationsfähigkeit zusätzlich.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erzielt Esquire die mittlere Eignungsnote 5. Die Unkrautfreiheit ist mit Note 7 auch unter extensiver Pflege bemerkenswert gut, Deckungsgrad (Note 5), Vegetations- und Winteraspekt (jeweils Note 6) bewegen sich im mittleren Bereich. Die Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen fällt mit Note 4 erwartungsgemäß unterdurchschnittlich aus, ebenso die Geringwüchsigkeit (Note 5). Das passt zum art-typischen Profil: Deutsches Weidelgras ist auf nährstoff- und wasserversorgte Standorte zugeschnitten und entfaltet seine Stärken nicht bei stark extensiver Pflege. Für Begleitfunktionen in Landschaftsrasenmischungen, etwa zur schnellen Anfangsbedeckung, ist die Sorte dennoch nutzbar.
Eignung im Zierrasen
Die Eignung im Zierrasen liegt mit Note 5 im mittleren Bereich und ist damit für repräsentative Vorgärten oder ästhetisch besonders anspruchsvolle Eingangsbereiche nur eingeschränkt erste Wahl, was dem üblichen Profil eines Deutschen Weidelgrases entspricht.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Troya ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Hause DLF Seeds A/S, die 2007 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich eine Zulassung in Italien besitzt. Das Sortenprofil ist klar auf die Kernstärken der Art ausgerichtet: hohe Belastbarkeit, dichte Narbe und schnelle Etablierung im strapazierten Gebrauchs- und Sportrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich liegt Troya bei den Resistenzen gegen Blattflecken, Rotspitzigkeit und Fäulnis jeweils mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich, was eine solide Gesundheit unter normalem Krankheitsdruck erwarten lässt. Die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein mittleres bis leicht dunkleres Grün, die Blattfeinheit liegt mit Note 6 ebenfalls leicht über dem Mittel - für ein Deutsches Weidelgras ein durchaus angenehmer Wert, ohne dass die Sorte in den ausgesprochen feinblättrigen Bereich vorstößt. Der Wuchs ist mit Note 5 in der Mitte angesiedelt, was übliche Mähintervalle von etwa 5 bis 7 Tagen in der Wachstumsphase nahelegt. Innerhalb der Art erreicht Troya bei der Narbendichte Note 7 und gehört damit zu den dichter wachsenden Lolium-perenne-Sorten - ein wichtiges Detail, weil dieser Wert ausschließlich den Vergleich mit anderen Weidelgrassorten beschreibt, während die artübergreifende Narbendichte-Note ebenfalls bei 7 liegt.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Troya eine Eignungsnote von 7 und damit ein gutes Gesamtergebnis. Getragen wird diese Bewertung von einer sehr hohen Unkrautfreiheit (Note 8), die auf eine konkurrenzstarke, lückenarme Narbe hinweist, sowie von der bereits erwähnten Narbendichte (Note 7) und einem guten Vegetationsaspekt (Note 7). Der Winteraspekt liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. In der Praxis bedeutet das einen belastbaren Familienrasen für Hausgärten, Wohnsiedlungen und öffentliches Grün, der auch Hund und spielende Kinder gut verträgt und mit normaler Pflege (regelmäßiges Mähen, drei Düngergaben pro Jahr, durchdringendes Bewässern) dauerhaft ein gepflegtes Bild zeigt.
Eignung im Strapazierrasen
Die eigentliche Domäne von Troya liegt im Strapazierrasen, wo sie eine sehr gute Eignungsnote von 8 erreicht. Besonders bemerkenswert sind der hohe Deckungsgrad und die Unkrautfreiheit (jeweils Note 8), die die Sorte selbst unter intensiver Tritt- und Spielbelastung nahezu lückenlos halten. Narbendichte, Strapazierfähigkeit sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen einheitlich bei Note 7 und unterstreichen das stabile Gesamtbild über das ganze Jahr. Damit eignet sich Troya für Vereinssportplätze, Schulhöfe, intensiv frequentierte Liegewiesen, Hundeauslaufflächen und Familiengärten mit hoher Beanspruchung. Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, sollten stark abgenutzte Bereiche durch gezielte Nachsaat regeneriert werden; die schnelle Jugendentwicklung der Sorte unterstützt dabei einen zügigen Lückenschluss. Eine bedarfsgerechte Düngung und ausreichende Bewässerung sind im Sportrasen-Einsatz Voraussetzung, um die Belastbarkeit voll auszuschöpfen.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erreicht Troya nur eine mittlere Eignungsnote von 5. Der Deckungsgrad (Note 6), die Unkrautfreiheit (Note 7) sowie Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) sind unter extensiven Bedingungen noch akzeptabel, die Narbendichte fällt mit Note 4 jedoch unterdurchschnittlich aus, und die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 5 im Mittel. Für extensiv gepflegte Böschungen, Verkehrsbegrünungen oder Magerstandorte ist die Sorte damit nur eine ergänzende, keine tragende Komponente - was den art-typischen Schwerpunkt im intensiv genutzten Rasen bestätigt.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Troya eine mittlere Eignungsnote von 5, abgeleitet aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung; für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche mit Anspruch an feinblättrige Optik ist die Sorte daher nur bedingt erste Wahl.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Maxima 1 ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte des Ausläuferrotschwingels (Festuca rubra rubra), die 2003 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Dänemark und Frankreich eine Zulassung besitzt. Als rhizombildender Vertreter des Rotschwingels ist sie typischerweise in extensiv genutzten Mischungen mit Schwerpunkt Landschafts- und Gebrauchsrasen zu Hause.
Allgemeine Eigenschaften
In den artübergreifenden Raseneigenschaften zeigt Maxima 1 ein ausgewogenes Profil. Die Blattfeinheit liegt mit Note 7 im guten Bereich und bestätigt den für Rotschwingel typischen feinen Blattcharakter, die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein mittel- bis leicht dunkleres Grün. Die Resistenzen gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis erreichen jeweils Note 6 und damit ein leicht überdurchschnittliches Niveau; bei sachgerechter Pflege, ausreichender Belüftung und maßvoller Stickstoffversorgung ist mit geringem Krankheitsdruck zu rechnen. Der Wuchs ist mit Note 6 für "langsamer Wuchs" moderat zurückhaltend, was längere Mähintervalle erlaubt und auch dem Einsatz von Mährobotern entgegenkommt. Innerhalb der Art liegt die Narbendichte mit Note 5 im Durchschnitt der Lolium-perenne-Vergleichsgruppe; sie ist also nicht außerordentlich dicht im Vergleich zu anderen Ausläuferrotschwingel-Sorten und unterstreicht damit das art-typische, eher locker-naturnahe Erscheinungsbild.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Maxima 1 die Eignungsnote 5 und liegt damit im mittleren Bereich. Bemerkenswert ist die Unkrautfreiheit mit Note 8, was auf eine sehr gute Fähigkeit hindeutet, Fremdarten in der Mischung zurückzudrängen. Vegetationsaspekt mit Note 6 und Narbendichte mit Note 6 zeigen ein solides Erscheinungsbild während der Vegetationsperiode, während der Winteraspekt mit Note 5 durchschnittlich ausfällt. Damit eignet sich die Sorte als ergänzende Komponente in klassischen Familienrasen- und Hausgarten-Mischungen, in denen sie zusammen mit Wiesenrispe und Deutschem Weidelgras für eine feinblättrige, unkrautunterdrückende Grundstruktur sorgt.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erzielt Maxima 1 die Eignungsnote 5. Stärken sind hier der Deckungsgrad mit Note 7 und erneut die Unkrautfreiheit mit Note 8, beides praxisrelevante Werte für extensiv gepflegte Flächen mit nur wenigen Schnitten im Jahr. Vegetations- und Winteraspekt liegen jeweils bei Note 6 und zeigen ein verlässliches Erscheinungsbild über die Saison. Die Narbendichte unter Landschaftsrasen-Bedingungen erreicht Note 4 und unterstreicht den lockeren, naturnahen Bestandscharakter, der für rhizombildende Rotschwingel typisch ist. Die Geringwüchsigkeit fällt mit Note 4 etwas unterdurchschnittlich aus, sodass die Sorte unter extensiver Pflege durchaus etwas mehr Aufbauhöhe entwickelt. Praktisch passt Maxima 1 damit besonders gut in Begrünungsmischungen für Straßenbegleitgrün, Böschungssicherung, Verkehrsbegleitflächen, magere Wiesen und naturnah gepflegte Landschaftsrasen, in denen die Rhizome zudem zum Erosionsschutz beitragen.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Maxima 1 die abgeleitete Eignungsnote 5 und ist damit für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche mit hohem ästhetischen Anspruch nur eingeschränkt geeignet; ihre Stärken liegen klar im naturnah-extensiven Bereich.
Besondere Eigenschaften
Mit der Zulassung in Deutschland, Dänemark und Frankreich verfügt Maxima 1 über eine Mehrländer-Anerkennung, was auf eine breite Anbau- und Prüferfahrung in unterschiedlichen europäischen Klimaregionen hindeutet.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 22 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Capriccio ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte des Horstrotschwingels (Festuca rubra commutata), die 2004 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich Zulassungen in Dänemark, Frankreich und Finnland besitzt. Als ausläuferlose, feinblättrige Komponente passt sie in das klassische Profil dieser Subart: hohe Narbendichte, feines Blatt, anspruchsarme Pflege und gute Tiefschnittverträglichkeit.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich erreicht Capriccio eine sehr hohe Blattfeinheit von Note 8 und damit das fast feinste Blatt, das die BSA-Skala für Rasengräser ausweist - typisch für die Subart und Grundlage für eine samtig wirkende Rasennarbe. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 leicht überdurchschnittlich im dunkleren Bereich, ohne extrem dunkel zu sein. Bei den Resistenzen überzeugt die Sorte deutlich: Note 7 gegen Rotspitzigkeit und Note 8 gegen Fäulnis bedeuten eine geringe Anfälligkeit gegenüber den beiden klassischen Rotschwingel-Problemen, was den Pflegeaufwand spürbar reduziert. Der Wuchs ist mit Note 6 für langsamen Wuchs leicht überdurchschnittlich verhalten, sodass Mähintervalle gut planbar bleiben.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Capriccio die sehr gute Eignungsnote 8, getragen von einer hervorragenden Narbendichte von Note 9 - sowohl artübergreifend als auch innerhalb der Art ein Spitzenwert, der die Sorte zu einer der dichtesten geprüften Festuca-rubra-commutata-Sorten überhaupt macht. Die Unkrautfreiheit von Note 8 zeigt, dass diese dichte Narbe Fremdaufwuchs zuverlässig unterdrückt. Der Vegetationsaspekt während der Wachstumsperiode liegt mit Note 8 ebenfalls auf sehr gutem Niveau, der Winteraspekt mit Note 7 auf gutem Niveau - die Sorte präsentiert sich also ganzjährig ansprechend. Für den klassischen Hausgartenrasen mit moderater Beanspruchung, repräsentative Wohngebietsflächen und ästhetisch geführte Gemeinschaftsflächen ist Capriccio eine ausgezeichnete Mischungskomponente; intensive Sport- oder Spielbelastung sollte aufgrund der horstigen Wuchsform anderen Mischungspartnern vorbehalten bleiben.
Eignung im Tiefschnittrasen
Auch unter Tiefschnittbedingungen behauptet sich Capriccio mit der guten Eignungsnote 7 und qualifiziert sich damit für Profi-Anwendungen wie Golffairways, Tees, Approaches und vergleichbare Anlagen mit Schnitthöhen unter 15 mm. Die Blattfeinheit bleibt auch im Tiefschnitt auf Note 8, die Narbendichte erreicht Note 7, und sowohl Vegetations- als auch Winteraspekt liegen jeweils bei Note 7. Bemerkenswert ist die Resistenz gegen Fäulnis von Note 8 unter Tiefschnitt - gerade bei tiefer Schnittführung und entsprechendem Stress ein wertvolles Merkmal, das den Fungizidbedarf senken kann. In Mischung mit anderen feinblättrigen Festuca-Typen oder Agrostis-Arten ist Capriccio damit eine belastbare Komponente für Golfanlagen und repräsentative Bowling- oder Schaurasenflächen.
Eignung im Landschaftsrasen
Mit der Eignungsnote 7 im Landschaftsrasen ist Capriccio auch unter extensiver Pflege gut einsetzbar. Der Deckungsgrad von Note 7 sichert eine zuverlässige Flächenschließung, die Unkrautfreiheit von Note 8 unterstreicht die gute Konkurrenzkraft gegenüber Wildaufwuchs auch bei seltener Mahd. Narbendichte, Vegetations- und Winteraspekt bewegen sich jeweils auf gutem Niveau (Note 7). Einzig die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 4 unter dem Durchschnitt - die Sorte wächst also nicht ausgeprägt niedrig, was bei sehr seltener Mahd auf reinen Extensivflächen einkalkuliert werden sollte. Für Verkehrsbegrünungen mit niedriger Pflegeintensität, Böschungen, Magerstandorte und Untersaaten in Blumenwiesen-Mischungen ist sie gut geeignet, profitiert dort aber von ein bis zwei Schnitten pro Jahr.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Capriccio die sehr gute Eignungsnote 8 und empfiehlt sich damit für repräsentative Vorgärten, Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Schaurasenflächen, bei denen feines Blatt und dichte, gleichmäßige Narbe im Vordergrund stehen.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Tiefschnittrasen
Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Samanta ist eine vom dänischen Züchter DLF B.V. eingetragene Sorte des Rotschwingels mit kurzen Ausläufern (Festuca rubra trichophylla), die 1991 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Tschechien und der Slowakei eintragen ist. Damit gehört sie zu den langjährig etablierten Vertretern dieser Subart, die durch kurze Rhizome einen feinen, geschlossenen Bestand ausbildet.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich zeigt Samanta eine sehr hohe Blattfeinheit (Note 8) und liefert damit das schmale, weiche Blatt, das man von einem hochwertigen Rotschwingel erwartet. Die Narbenfarbe liegt mit Note 5 im mittleren Spektrum, also ein klassisches Mittelgrün ohne ausgeprägte Hell- oder Dunkeltendenz. Die Resistenzen gegen Rotspitzigkeit und gegen Fäulnis sind mit jeweils Note 6 leicht überdurchschnittlich; bei guter Pflege und ausreichender Belüftung ist der Krankheitsdruck damit gut beherrschbar, eine zu reichliche Stickstoffversorgung im Sommer sollte allerdings vermieden werden, um Filz- und Pilzproblemen vorzubeugen. Innerhalb der Art erreicht Samanta bei der Narbendichte Note 7, ist also auch im direkten Vergleich mit anderen Rotschwingel-Sorten überdurchschnittlich dicht.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Samanta die solide Eignungsnote 7. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem von der artübergreifend sehr hohen Narbendichte (Note 8) und der ebenfalls sehr guten Unkrautfreiheit (Note 8); die Sorte bildet damit eine kompakte Grasnarbe, die aufkeimende Beikräuter wirksam unterdrückt. Der Vegetationsaspekt im Sommer (Note 7) ist überzeugend, der Winteraspekt liegt mit Note 6 leicht über dem Durchschnitt und sorgt für ein ordentliches Erscheinungsbild auch in der kalten Jahreszeit. Mit einer Note 6 für langsamen Wuchs erlaubt Samanta moderate Mähintervalle und harmoniert gut mit Mähroboter-Pflege, eignet sich also für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen, in dem feine Optik und gleichmäßige Dichte gefragt sind.
Eignung im Tiefschnittrasen
Unter Tiefschnittbedingungen erreicht Samanta nur die Eignungsnote 4 und ist damit für die klassische Profi-Anwendung auf Golfgreens oder Bowlingflächen nicht die erste Wahl. Die Einzelmerkmale sind mit Blattfeinheit (Note 7), Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) sowie Fäulnisresistenz (Note 6) für sich genommen ordentlich, in Summe trägt die Sorte den Tiefschnitt aber nicht so überzeugend wie die spezialisierten Greens-Sorten. Für Approaches, Fairways oder höher geschnittene Golfflächen kann sie als Mischungspartner trotzdem sinnvoll sein, der reine Greens-Einsatz ist jedoch nicht ihre Zielsetzung.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erzielt Samanta eine Eignungsnote von 6 und ist damit gut für extensiv gepflegte Flächen geeignet. Den Ausschlag gibt vor allem die ausgezeichnete Unkrautfreiheit (Note 8), ergänzt durch einen soliden Deckungsgrad sowie Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt von jeweils Note 6. Die Geringwüchsigkeit ist mit Note 4 unterdurchschnittlich, das heißt die Sorte wächst im extensiven Bestand vergleichsweise zügig in die Höhe und benötigt zumindest gelegentliche Pflegeschnitte. Auf Böschungen, in der Verkehrsbegrünung oder als pflegearme Hintergrundkomponente in Landschaftsmischungen ist sie gut einsetzbar, gerade auch angesichts der für die Subart typischen Salz- und Trockenheitstoleranz an Straßenrändern und in küstennahen Lagen.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Samanta die Eignungsnote 6 und bringt mit ihrer hohen Blattfeinheit und der dichten Narbe genau die Eigenschaften mit, die für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche geschätzt werden.
Besondere Eigenschaften
Über die deutsche BSA-Zulassung hinaus ist Samanta auch in Tschechien und der Slowakei zugelassen, was die Sorte in einem breiteren mitteleuropäischen Klimakorridor verfügbar macht und ihre Eignung über die deutschen Prüfstandorte hinaus bestätigt.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Tiefschnittrasen
Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Anisha ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Züchterhaus DLF Seeds A/S, die 2014 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich eine Zulassung in Tschechien besitzt. Sie reiht sich in das klassische Profil der Wiesenrispe ein: ein über Rhizome selbstregenerierendes Strukturgras für dauerhaft beanspruchte Flächen, mit Schwerpunkt auf Gebrauchs- und Strapazierrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich zeigt Anisha ein insgesamt ausgewogenes Resistenzprofil. Die Rostresistenz erreicht mit Note 7 ein gutes Niveau, gegen Blattflecken und Fäulnis liegt die Sorte mit jeweils Note 6 leicht über dem Durchschnitt. Blattfeinheit und Narbenfarbe sind mit Note 6 ebenfalls leicht überdurchschnittlich; die Narbe präsentiert sich in einem mittel- bis dunkelgrünen Ton mit typisch wiesenrispiger, eher mittelfeiner Blattstruktur. Der langsame Wuchs (Note 6) und vor allem die deutlich ausgeprägte Geringwüchsigkeit (Note 8) sind aus Pflegesicht angenehm: Mähintervalle können gestreckt werden, und die Sorte arbeitet sehr gut mit Mährobotern oder längeren Wartungszyklen zusammen.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Anisha eine gute Eignungsnote von 7, getragen vor allem von zwei für die Gesamtbewertung besonders stark gewichteten Merkmalen: einer sehr guten Narbendichte (Note 8) und einer sehr guten Unkrautfreiheit (Note 8). Die dichte Narbe verschließt Lücken zuverlässig und unterdrückt das Aufkommen von Fremdaufwuchs, was Anisha zu einer verlässlichen Komponente für Familienrasen, Hausgartenrasen und repräsentative öffentliche Grünflächen macht. Der Vegetationsaspekt während der Saison (Note 7) ist gut, der Winteraspekt (Note 6) leicht überdurchschnittlich, sodass die Fläche auch in der kühlen Jahreszeit ein ordentliches Erscheinungsbild behält. Innerhalb der Wiesenrispen-Sorten ordnet sich Anisha mit einer Narbendichte-Note von 7 im oberen Mittelfeld ein, was den positiven Eindruck aus dem artübergreifenden Vergleich bestätigt.
Eignung im Strapazierrasen
Mit einer Strapazierrasen-Eignung von Note 7 ist Anisha gut für stark beanspruchte Flächen geeignet, also für Spielplätze, Hundeauslaufbereiche, Pausenhöfe, Liegewiesen und Sportplätze im Vereins- und Schulbereich. Die Narbendichte unter Belastung (Note 7) bleibt hoch, Deckungsgrad, Unkrautfreiheit, Strapazierfähigkeit sowie Vegetations- und Winteraspekt liegen einheitlich bei Note 6 und damit leicht über dem Durchschnitt. Da die volle Belastbarkeit einer Wiesenrispe artbedingt erst nach rund sechs Monaten erreicht wird, sollte die Fläche in der Anwuchsphase geschont und nach intensiver Nutzung ausreichend Zeit zur Regeneration über die Rhizome bekommen. Eine durchdringende, dafür seltenere Bewässerung fördert die Tiefenwurzelung und damit die Strapazierreserve zusätzlich.
Eignung im Landschaftsrasen
Für den extensiv geführten Landschaftsrasen erreicht Anisha eine mittlere Eignungsnote von 5. Die Unkrautfreiheit (Note 7) ist hier gut, Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt liegen jeweils bei Note 6, der Deckungsgrad unter extensiven Bedingungen aber nur bei Note 5. In sehr mageren, pflegearmen Anlagen liegen ihre Stärken damit weniger ausgeprägt als im intensiver geführten Gebrauchs- und Strapazierrasen; in Mischungen für mäßig extensive Flächen wie Verkehrsbegleitgrün oder Übergangsbereiche kann sie aber sinnvoll beitragen.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Anisha eine leicht überdurchschnittliche Eignungsnote von 6, was sie für gepflegte Vorgärten und repräsentative Eingangsbereiche mit normaler Schnitthöhe (2-4 cm) brauchbar macht, ohne den Anspruch eines feinblättrigen Spezialzierrasens zu erfüllen.
Besondere Eigenschaften
Über die deutsche BSA-Zulassung hinaus ist Anisha auch in Tschechien zugelassen, was auf eine über Ländergrenzen hinweg geprüfte Anbaueignung in mitteleuropäischen Klimaverhältnissen hinweist.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Yvette ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis), die 2004 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Frankreich, Norwegen und den Niederlanden eine nationale Zulassung besitzt. Die Sorte zeigt das klassische Profil eines belastbaren Strukturgrases mit überdurchschnittlichen Werten in den entscheidenden Eignungsbereichen Gebrauchsrasen und Strapazierrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Resistenzprofil schneidet Yvette durchgehend gut ab: Die Resistenz gegen Blattflecken und gegen Rost liegt jeweils bei Note 7, gegen Fäulnis erreicht die Sorte sogar Note 8. Damit ist sie auch unter ungünstigeren Witterungsbedingungen und auf Flächen mit höherer Feuchtigkeit als robust einzustufen. Die Narbenfarbe entspricht mit Note 6 einem leicht überdurchschnittlich kräftigen Grün, die Blattfeinheit ist mit Note 5 art-typisch im mittleren Bereich, also nicht so fein wie ein reiner Zierrasen-Schwingel, aber angenehm geschmeidig im Tritt. Der Wuchs ist mit Note 6 für langsamen Wuchs etwas zurückhaltender als der Durchschnitt, was im Hausgartenbereich längere Mähintervalle und einen entspannten Umgang mit dem Mähroboter erlaubt. Besonders hervorzuheben ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 8: Yvette gehört damit zu den dichteren Wiesenrispen im Sortenfeld, nicht im absoluten Vergleich aller Rasengräser, aber im direkten Vergleich gegen andere Poa-pratensis-Sorten.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Yvette die sehr gute Eignungsnote 8. Getragen wird dieses Ergebnis von einer artübergreifend hohen Narbendichte (Note 8), einem ausgeprägten Vegetationsaspekt (Note 8) und einer hervorragenden Unkrautunterdrückung (Note 8). Auch im Winteraspekt liegt sie mit Note 7 gut im Rennen, sodass die Fläche nach der Vegetationsruhe schnell wieder ein gepflegtes Erscheinungsbild zeigt. Für klassische Familienrasen mit Kindern, Hund und regelmäßiger Nutzung, für Hausgärten in Wohnsiedlungen sowie für gepflegtes öffentliches Grün ist Yvette damit eine solide Strukturkomponente, die dauerhaft eine dichte, weitgehend unkrautfreie Narbe trägt.
Eignung im Strapazierrasen
In der Strapazierrasen-Prüfung bestätigt Yvette ihr Profil mit der Eignungsnote 8. Der Deckungsgrad liegt unter Belastung bei Note 8, die Narbendichte ebenfalls bei Note 8, die eigentliche Strapazierfähigkeit und Regenerationsleistung bei Note 7. Unkrautfreiheit, Winter- und Vegetationsaspekt unter Strapazierbedingungen liegen einheitlich bei Note 7, sodass die Sorte auch unter dauerhaft hoher Beanspruchung ein gleichmäßiges Erscheinungsbild abgibt. Damit empfiehlt sich Yvette für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, stark frequentierte Liegewiesen, Hundeauslaufflächen und Familiengärten mit intensiver Bespielung. Wichtig zu wissen: Die volle Belastbarkeit baut sich art-typisch erst über etwa sechs Monate auf, da die Wiesenrispe ihre selbstregenerierenden Rhizome langsam entwickelt. Sobald der Bestand etabliert ist, schließt Yvette Trittlücken zuverlässig wieder von selbst. Bewässert werden sollte selten, dafür durchdringend, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen und das Rhizom-System sein volles Speichervermögen ausbilden kann.
Eignung im Landschaftsrasen
Mit der Eignungsnote 6 liegt Yvette im Landschaftsrasen leicht überdurchschnittlich. Deckungsgrad und Unkrautfreiheit erreichen unter extensiver Pflege jeweils Note 7, Narbendichte sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen bei Note 6. Die Geringwüchsigkeit mit Note 7 unterstreicht, dass sich die Sorte auch bei reduzierter Mahd nicht überproportional in die Höhe entwickelt, was sie für Böschungen, extensive Verkehrsbegrünung und naturnahe Pflegeregime einsetzbar macht. Auf sehr mageren, reinen Sandstandorten sollte allerdings die art-typische Grenze der Wiesenrispe beachtet werden.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Yvette die abgeleitete Eignungsnote 7 und ist damit auch für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche grundsätzlich geeignet, sofern eine art-typisch mittlere Blattfeinheit akzeptiert wird.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
MIC ist eine unter der BSA-Kenn-Nr. KLE 90002 geführte Sorte des Weißklees (Trifolium repens). Weißklee ist die wichtigste Leguminose im Rasen und wird gezielt in Bio-Rasenmischungen, modernen Mikroklee-Konzepten sowie in insektenfreundlichen, naturnahen Hausgartenrasen eingesetzt. Wie alle Sorten dieser Art lebt MIC über die Symbiose mit Knöllchenbakterien in einer eigenständigen biologischen Funktion: Sie bindet Luftstickstoff und versorgt damit sich selbst und die umgebenden Gräser weitgehend ohne mineralische Stickstoff-Düngung.
Allgemeine Eigenschaften
Charakteristisch ist die niedrig kriechende, ausdauernde Wuchsform mit den typischen dreiteiligen, dunkelgrünen und häufig hell gemusterten Blättern sowie den kugeligen weiß-rosafarbenen Blütenständen von Mai bis Oktober. Die Grasnarbe wirkt im Schnitt weich, barfußtauglich und bleibt durch die tiefere Bewurzelung des Klees auch in Trockenphasen deutlich länger grün als reine Gräserbestände. Zu beachten ist, dass die Blüten Bienen anziehen und in Hauptaufenthaltsbereichen durch frühzeitiges Mähen reduziert werden sollten, während sie in Randbereichen bewusst stehengelassen werden können, um die ökologische Wirkung als Bienenweide für Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge zu erhalten.
Eignung im Gebrauchsrasen
In ökologisch ausgerichteten Gebrauchsrasenmischungen übernimmt MIC die Rolle der biologischen Stickstoffquelle und sorgt zugleich für eine angenehm weiche, optisch lebendige Narbe. Geeignet ist sie für naturnahe Familien- und Hausgartenrasen, in denen ein einheitlicher Grascharakter nicht im Vordergrund steht, sondern Aspekte wie Trockenheitstoleranz, geringer Düngebedarf und Insektenfreundlichkeit. Pflegerisch ist ein extensives Regime sinnvoll: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, kein mineralischer Stickstoff, sondern ein bis zwei Phosphor-Kalium-Gaben pro Jahr; eine zu hohe Stickstoff-Düngung wäre der typische Anwendungsfehler, weil sie den Klee zugunsten der Gräser verdrängt. Für klassische Sport-, Stadion- und Zierrasen mit hohem Anspruch an optische Einheitlichkeit ist die Sorte dagegen nicht vorgesehen.
Besondere Eigenschaften
Als Leguminose nimmt MIC innerhalb des Rasen-Sortiments eine Sonderstellung ein: Statt mit gräsertypischen Merkmalen wie Narbendichte oder Strapazierfähigkeit überzeugt sie durch ihre stickstofffixierende Symbiose mit Knöllchenbakterien, ihre Funktion als ergiebige Bienenweide und ihre ausgeprägte Trockenheitstoleranz. Sie ist damit Kernkomponente für Bio-Rasen und Mikroklee-Mischungen und ergänzt klassische Grasmischungen funktional, nicht ästhetisch.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung mit 0 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.