Artenzusammensetzung (nach Herstellerangabe): 45 % Rotschwingel (15 % Ausläuferrotschwingel, 15 % Horstrotschwingel, 15 % Rotschwingel mit kurzen Ausläufern), 20 % Wiesenrispe, 10 % Schafschwingelarten (10 % Raublättriger Schafschwingel), 5 % Straußgras (5 % Rotes Straußgras), 3 % Deutsches Weidelgras, 0,5 % Schafgarbe, 16,5 % Kräuter und Sonstiges.
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- Artikel-Nr.: 801103.1
- EAN: 4000159623521
- Highlights: bedingt belastbar, farbenfroh, artenreich
- Standort: alle, bevorzugt magere
- Inhalt in kg und Versandgewicht: 1
- Aussaatmenge: 15 g/m²
- Ausreichend für ca: 66,7 m²
- Kosten je m²: 0,97 EUR
- Pflegeaufwand: gering
- Belastbarkeit: mittel
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Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchsrasen - Kräuterrasen
Mit der farbenfrohen Regelsaatgutmischung Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchs - und Kräuterrasen erwartet Sie ein hochwertiger Kräuterrasen der Ihren Garten deutlich aufwertet!
Perfekte Mischung für einen zauberhaft bunten Kräuterrasen
Der eigene Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung und Entspannung. Dort können Sie sich zurückziehen und die Natur um sich herum genießen. Neben ansehnlichen Bäumen und Sträuchern, sind es für viele Naturliebhaber vor allem Blumen und Kräuter, die zum Wohlbefinden beitragen. Der Kiepenkerl RSM 2.4 Kräuterrasen enthält 20 Arten Blumen und Kräuter, die Ihren Garten in ein farbenfrohes Blumenparadies verwandeln. Gerade, wenn Sie es in Ihrem Außenbereich gerne etwas natürlicher lieben, die Fläche aber dennoch nutzen möchten ist diese Mischung bestens für Sie geeignet. Sie eignet sich sehr gut für die unterschiedlichsten Lagen und ist zugleich sehr pflegeleicht.
Der Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchsrasen - Kräuterrasen Samen
Ergänzen Sie Ihren Garten durch eine wirklich ansprechend gestaltete Kräuterrasenfläche. Entscheiden Sie sich für den Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchsrasen. Hierbei handelt es sich um eine der wenigen Blumen -und Kräutermischungen, die eine gewisse Strapazierfähigkeit mit sich bringt. Dadurch lässt sich die anschließende Rasenfläche optimal genießen. Mit einer Wuchshöhe von nur maximal 40 Zentimetern bleibt diese Mischung zudem ausgesprochen pflegeleicht. Die blühenden Elemente können Sie in den Monaten Juli bis Oktober sehr gut beobachten.
Bunte Farbkombinationen für den dekorativen Garten
Bringen Sie frische Farben in Ihren Garten, und nutzen Sie hierfür auch den stilvollen Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchs und Kräuterrasen.
- Maximale Wuchshöhe: niedrig (bis ca. 40 cm)
- Aussaat Mindesttemperatur: 10 bis 15 °C
- Aussaattiefe: 0,5 cm
- Belastbarkeit: mittel
- Blüte: Juli bis Oktober
- Idealer Ausaatzeitraum: Mai bis Juni, September
- Wuchshöhe: 30 bis 40 cm
Blumen -und Kräuterrasen für den mäßigen Gebrauch
Perfektionieren Sie Ihren heimischen Garten mit dem Kiepenkerl RSM 2.4 Kräuterrasen. Die hier verwendeten Samen sind sorgfältig ausgewählt und für alle Böden ohne extreme Ausprägungen geeignet.
Die Mischung setzt sich aus folgenden Gräser und Kräutern zusammen:
- 20% Poa pratensis
- 15% Festuca rubra commutata
- 15% Festuca rubra trichophylla
- 15% Festuca rubra rubra
- 10% Festuca brevipila trachyphylla
- 5% Agrostis capillaris
- 3% Lolium perenne
- 2% Prunella vulgaris
- 2% Leucanthemum vulgare
- 1,5% Thymus pulegioides
- 1,5% Salvia pratensis
- 0,5% Trifolium pratense
- 0,5% Medicago lupulina
- 1% Lotus corniculatus
- 1% Trifolium incarnatum
- 0,5% Achillea millefolium
- 0,3% Bellis perennis
- 0,5% Centaurea jacea
- 0,5% Crepis capillaris
- 1% Dianthus deltoides
- 0,2% Gallum mollugo
- 0,2% Gallum verum
- 0,5%Leontodon autumnalis
- 0,8% Leontodon hispidis
- 1% Plantago media
- 0,5% Potentilla recta
- 1% Sanguisorba minor
| Maximale Wuchshöhe: | niedrig (bis max. 50cm) |
| Aussaat Mindesttemperatur: | 10-15 °C |
| Aussaattiefe: | 0,5 cm |
| Aussaatzeitraum von-bis: | April-September |
| Belastbarkeit: | mittel bis hoch |
| Bevorzugter Boden (Blumen): | alle |
| Blüte: | Juli-Oktober |
| Erste Blüte nach: | 8 Wochen |
| Idealer Ausaatzeitraum: | Mai-Juni, September |
| Lebensdauer (Blumen): | mehrjährig |
| Reichweite in m²: | 65 |
| Schnitte im Jahr: | 4-6 |
| Standort (Blumen): | sonnig |
| Wuchshöhe: | 30-40 cm |
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
Super schnelle Lieferung
Gestern mittag bestellt, heute schon geliefert. Dazu noch ein großes Päckchen Samen für Blumenwiese geschenkt. Zum Produkt selbst kann ich noch nichts sagen, ist noch nicht in der Erde, aber der Shop ist absolut empfehlenswert!
Tolle Mischung
Wir haben uns im letzten Jahr bei Neuanlagen unseres Garten für die Mischung entschieden. Es ist sehr schnell angewachsen trotz Aussaat Ende Juli. Im Herbst haben wir noch Tulpen mit eingesetzt und jetzt alles zusammen gibt eine tolle Mischung.
Die max. Wuchshöhe wird bei uns überschritten so daß wir stellenweise auf 60cm hohe pflanzen kommen. Dieses ist für uns aber in Ordnung.
Mit der Pflege sind wir auch super zufrieden.
Gute Qualität
Alles Guuuut danke
Gute Qualität
Gute Qualität, schöner Rasen!
Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
1
In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
1
Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
1
Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
1
Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 45% |
Rotschwingel
Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente. Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich. Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten. Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm. Festuca rubra
15%
Ausläuferrotschwingel
Der Ausläuferrotschwingel ist die einzige Rotschwingel-Unterart, die längere, kräftige unterirdische Ausläufer (Rhizome) ausbildet und damit Luecken in der Grasnarbe vergleichsweise zuegig selbsttätig schließt - eine Eigenschaft, die in ihrer Ausprägung an die Wiesenrispe erinnert, jedoch auf magereren Standorten. Wuchsform: feinblättrig, locker bis mittel dichtwüchsig, mit ausgeprägtem Rhizomgeflecht. Die zentrale Einschränkung: Die Narbe ist eher locker und mittelfein, im Vergleich zum dichthorstigen Horstrotschwingel und zum kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla deutlich weniger dicht und auch weniger tiefschnittvertraeglich. Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vorwiegend in Landschaftsrasen-Mischungen, in Gebrauchsrasen, in Kraeuter- und Blumenwiesen sowie in Begrünungsmischungen für Strassenbegleitgrün und Böschungen. Aufgrund des rhizombildenden Wuchses ist er besonders gut für den Erosionsschutz an Böschungen und Daemmen geeignet. Weniger geeignet ist er für hochwertige Zier- und Golfrasen mit hohem Anspruch an Narbendichte und Tiefschnittvertraeglichkeit. Optisch zeigt er ein feines, mittelgrünes Blatt und einen lockeren, naturnahen Bestand, barfusstauglich. Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in Landschaftsrasen auch nur 4 bis 6 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochständigen Halme nicht typisch. Nährstoffbedarf gering, eine Düngergabe im Frühjahr reicht in der Regel aus. Wasserbedarf gering, gute Trockenheits- und Frosttoleranz. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in tiefschnittgepflegten Zierrasen, in denen die Art nicht die geforderte Narbendichte liefert. Erster Schnitt etwa 6 bis 8 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 5 bis 6 Monaten. Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm. Festuca rubra rubra
15%
Horstrotschwingel
Der Horstrotschwingel ist die feinblättrigste der drei Rotschwingel-Unterarten und der klassische Spitzenrasen-Vertreter der Gruppe. Wuchsform: strikt horstig, ohne jegliche Ausläuferbildung, mit borstig feinen, dunkelgrünen Blättern. Durch den extrem dichten Horstwuchs erzeugt er eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Rasennarbe und ist ausgeprägt tiefschnittvertraeglich. Die zentrale Einschränkung: Da er keine Ausläufer bildet, kann er Trittschäden nicht selbst schließen - Kahlstellen müssen nachgesaet werden, und die Regenerationsfähigkeit liegt deutlich unter der des Ausläuferrotschwingels. Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Zierrasen- und Golfrasen-Mischungen für Greens, Tees, Approaches und Spielbahnen, oft in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. In geringeren Anteilen ist er auch in Gebrauchs- und Landschaftsrasen vertreten. Weniger geeignet ist er für schwere Stadion-Trittbelastungen und für hochwasserversorgte, überdüngte Standorte, weil dort konkurrenzstärkere Arten ihn schnell verdraengen. Optisch zeigt er eines der feinsten Blätter der gaengigen Rasengraeser und einen tiefdunklen, samtigen Rasenton, barfusstauglich und im Schnitt sehr angenehm. Die Pflege passt zur Spitzenrasen-Verwendung: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2 bis 4 cm im Zierrasen, im Golfbereich tiefer. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf gering bis mittel, Überdüngung fördert Filzbildung und Pilzanfaelligkeit, im Zierrasen reichen zwei Düngergaben pro Jahr. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und durchdringend. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in stark belasteten Spielrasen mit der Erwartung an die Regenerationsleistung der Wiesenrispe - der Horstrotschwingel ist eine Optik- und Tiefschnitt-Komponente, keine Strapazier-Art. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten. Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2-4 cm. Festuca rubra commutata
15%
Rotschwingel mit kurzen Ausläufern
Der Rotschwingel mit kurzen Ausläufern steht im Wuchsverhalten zwischen dem reinen Horstrotschwingel und dem lang-rhizombildenden Ausläuferrotschwingel. Wuchsform: feinblättrig, mit kurzen unterirdischen Ausläufern (Rhizomen), die einen langsamen, aber kontinuierlichen Lueckenschluss ermöglichen. Die zentrale Einschränkung: Bei hohem Mischungsanteil und reichlicher Düngung neigt er zu stärkerer Filzbildung, was im professionellen Bereich durch Vertikutieren und Sanden ausgeglichen werden muss. Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Approaches und Fairways sowie in Zierrasen, vereinzelt auch in salzbelasteten Gebrauchs- und Landschaftsrasen entlang von Strassen. Die im Vergleich zu den Schwester-Unterarten erhöhte Salztoleranz macht ihn für kuestennahe Lagen sowie für Flächen mit Streusalzbelastung besonders interessant. Auch die Schattenvertraeglichkeit ist etwas höher als beim Horstrotschwingel. Weniger geeignet ist er für stark trittbelastete Stadionrasen und für überdüngte Hausgartenrasen, in denen die Filzbildung schnell zum Problem wird. Optisch zeigt er ein feines, dichtes Blatt in mittel- bis dunkelgrüner Farbe. Die Pflege ist anspruchsvoller als beim Ausläuferrotschwingel: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, regelmäßiges Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist sinnvoll, um die Filzbildung zu kontrollieren. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf mittel, Wasserbedarf gering bis mittel. Typischer Anlege-Fehler: Überdüngung mit Stickstoff im Sommer, die Filz und Pilzanfaelligkeit fördert. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten. Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-4 cm. Festuca rubra trichophylla
|
| 20% |
Wiesenrispe
Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor. Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten. Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm. Poa pratensis
|
| 10% |
Schafschwingelarten
Die Schafschwingelarten der Gattung Festuca bilden eine Gruppe sehr feinblättriger, horstig wachsender Graeser ohne Ausläuferbildung, die durch ihre ausgeprägte Anspruchslosigkeit charakterisiert sind. Gemeinsam ist allen Arten der Gruppe ein geringes Wasser- und Nährstoffbedürfnis, ein meist grau- bis blaugrünes, borstig schmales Blatt und eine Bevorzugung magerer, durchlaessiger Boeden in sonniger bis halbschattiger Lage. Eingesetzt werden sie überall dort, wo dauerhafte Belastbarkeit zugunsten extensiver Pflege und Trockenheitsvertraeglichkeit zurückstehen darf. Die wichtigsten Arten im Überblick: Der Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis) ist die feinblättrigste der Gruppe mit fadenartig schmalen, blaugrün schimmernden Blättern und ausgesprochen geringer Konkurrenzkraft auf nährstoffreichen Standorten - er ist ein Spezialist für magerste Trockenlagen und Dachbegrünungen. Der Raublättrige Schafschwingel (Festuca trachyphylla) ist mit raulich-borstigem Blatt die konkurrenzstärkste, tiefschnittvertraeglichste und am Golfrasen-Rough am häufigsten eingesetzte Art der Gruppe. Der Gemeine Schwingel (Festuca ovina vulgaris) steht zwischen beiden, mit guter Anpassung an Magerstandorte, Sandboeden und Heidelagen. Pflegerisch gilt für alle Arten der Gruppe: Schnitt extensiv auf 3 bis 6 cm, je nach Art und Mischung, Düngung minimal, Bewässerung nur in Etablierungsphase. Bei intensiver Düngung oder regelmäßiger Bewässerung werden die Arten von konkurrenzstärkeren Rasengraesern wie Lolium perenne oder Poa pratensis verdraengt - die Anspruchslosigkeit ist ihre Stärke und gleichzeitig ihre Grenze. Wuchsform: rein horstig, keine Ausläufer. Grau- bis blaugrüne, borstig schmale Blätter. Festuca
10%
Raublättriger Schafschwingel
Der Raublättrige Schafschwingel ist die konkurrenzstärkste und tiefschnittvertraeglichste Art der Schafschwingel-Gruppe. Wuchsform: horstig mit schmalen, raulich-borstigen Blättern in meist grau- bis blaugrüner Faerbung. Im Gegensatz zum sehr feinen Haar-Schafschwingel und zum etwas konkurrenzschwaecheren Gemeinen Schafschwingel ist er deutlich trittfester und vertraegt regelmäßigen Schnitt. Die zentrale Einschränkung: Bei intensiver Düngung und ausbleibender Pflege neigt er zu starker Filzbildung, der durch Vertikutieren entgegengewirkt werden muss. Eingesetzt wird er mit moderaten Mischungsanteilen in Zier- und Gebrauchsrasenmischungen unter Tiefschnitt- und Trockenbedingungen, insbesondere im Golfrasen (Semirough, Hardrough), in Trockenlagen-Gebrauchsrasen, regelmäßig in Landschaftsrasen und in extensiven Dachbegrünungen. Er bevorzugt leichte, trockene und nährstoffarme Boeden und zeigt eine ausgeprägte Trockenheits- und Sommerhitzevertraeglichkeit, die ihn gegenüber Deutschem Weidelgras deutlich abhebt. Weniger geeignet ist er für staunasse Standorte und für hochwasserversorgte, überdüngte Hausgartenrasen. Optisch faellt er durch das raulich-borstige, grau- bis blaugrüne Blatt und einen mitteldichten Bestand auf. Die Pflege passt zur Trockenrasen-Verwendung: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 3 bis 5 cm, im Golf-Rough auch höher gehalten. Mähroboter werden vertragen. Nährstoffbedarf gering, eine Düngergabe pro Jahr reicht in der Regel aus, mehr fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, ausgesprochen trockenheits- und hitzevertraeglich. Typischer Anlege-Fehler: überzogene Stickstoff-Düngung im Hausgartenrasen, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 6 bis 8 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten. Keimdauer ca. 14-21 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm. Festuca trachyphylla
|
| 5% |
Straußgras
Die Straussgraeser der Gattung Agrostis sind die feinblättrigsten und am tiefsten schneidbaren Rasengraeser des gaengigen Sortiments und gelten unter Greenkeepern als Spitzenklasse für die höchsten optischen und spieltechnischen Anspruechen. Gemeinsam ist allen Arten der Gruppe ein hell- bis graugrünes, sehr feines Blatt und je nach Art entweder ober- oder unterirdische Ausläufer, mit denen sie eine außerordentlich dichte Narbe ausbilden. Im Gegenzug stellen sie hohe Anforderungen an Wasser, Düngung, Vertikutieren und Topdressing - Filzbildung und Pilzanfaelligkeit sind die typischen Pflegeprobleme. Die wichtigsten Arten im Überblick: Das Flechtstraussgras (Agrostis stolonifera) bildet kräftige oberirdische Stolonen und gilt als das tiefschnittvertraeglichste aller Rasengraeser - auf Golf-Greens wird es teilweise unter 5 mm Schnitthöhe gepflegt. Das Rote Straussgras (Agrostis capillaris) bildet kurze unterirdische Rhizome, ist deutlich anspruchsloser als das Flechtstraussgras und auch in Landschaftsrasen und auf etwas mageren Standorten einsetzbar. Das Hundsstraussgras (Agrostis canina) ist auf saure, feuchte, nährstoffarme Boeden spezialisiert und bildet eine sehr feine, etwas weiche Narbe - eingesetzt vor allem auf Spezial-Greens und in Moor-naehen. Pflegerisch sind die Arten der Gruppe nur für den professionellen Bereich oder den ambitionierten Hausgartner sinnvoll: Schnitt auf 5 bis 15 mm im Greenkeeping-Bereich, im Hausgarten auf 1,5 bis 2,5 cm. Mähroboter werden nur bei sehr gleichmäßigen Flächen empfohlen. Nährstoffbedarf ist hoch, Wasserbedarf ebenfalls hoch, regelmäßiges Vertikutieren und Topdressing sind Pflicht. Im klassischen Hausgartenrasen ist die Verwendung daher die Ausnahme, nicht die Regel. Wuchsform: feinblättrig, ober- oder unterirdische Ausläufer. Hell- bis graugrüne Narbe, sehr tiefschnittvertraeglich. Agrostis
5%
Rotes Straußgras
Das Rote Straussgras ist die anspruchsloseste der drei im Rasenbau verwendeten Straussgras-Arten und gleichzeitig die einzige, die auch in extensiveren Landschaftsrasen-Mischungen eine sinnvolle Rolle spielt. Wuchsform: horstig mit kurzen unterirdischen Rhizomen, sehr feinblättrig, in der Narbe meist grau- bis hellgrün. Die Wurzeln reichen bis zu 50 cm tief in den Boden, was eine vergleichsweise gute Trockenheitstoleranz für eine Straussgras-Art ermöglicht. Die zentrale Einschränkung: Wie alle Straussgras-Arten neigt es zu Filzbildung und ist anfaellig für Pilzkrankheiten unter intensiver Pflege. Eingesetzt wird es vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Vorgrün, Fairways, Semirough und Rough sowie in feinen Zierrasen, in geringeren Anteilen auch in Landschaftsrasen-Mischungen. Im Vergleich zum Flechtstraussgras ist es deutlich genuegsamer in Wasser- und Nährstoffbedarf und damit auch für ambitionierte Hausgartner ein realistischer Bestandteil von Spitzenrasen-Mischungen. Es zeigt eine gute Schattentoleranz und gedeiht auch auf Bergwiesen und in alpinen Lagen. Weniger geeignet ist es für hoch beanspruchte Stadion- und Spielrasen sowie für dauerhaft staunasse Standorte. Optisch zeigt es ein sehr feines, gleichmäßig dichtes Blatt mit grau- bis hellgrüner Faerbung. Die Pflege ist anspruchsvoll: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 1,5 bis 3 cm im Zierrasen, im Golfgreen-Bereich deutlich tiefer. Mähroboter werden bei sehr gleichmäßigen Flächen empfohlen, weil die feine Narbe einen sauberen Schnitt voraussetzt. Nährstoffbedarf mittel (deutlich geringer als beim Flechtstraussgras), zwei bis drei Düngergaben im Jahr sind sinnvoll. Wasserbedarf mittel. Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist Pflicht, um die Filzbildung zu kontrollieren. Typischer Anlege-Fehler: Aussaat in regulaere Hausgartenrasen mit grobblattigen Mischungspartnern wie Deutschem Weidelgras - die feine Optik des Roten Straussgrases geht im Bestand verloren. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten. Keimdauer ca. 12-20 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 1,5-3 cm. Agrostis capillaris
|
| 3% |
Deutsches Weidelgras
Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden. Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten. Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm. Lolium perenne
|
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Schafgarbe
Die Gewoehnliche Schafgarbe ist eine ausdauernde Wildstaude aus der Familie der Korbbluetler mit fein gefiederten, aromatischen Blättern und doldenrispigen, meist weiss bis hellrosa gefaerbten Bluetenständen von Juni bis September. Wuchsform: krautige Pflanze, die im regelmäßig gemähten Kraeuterrasen niedrig bleibt und über Ausläufer dichte, bodendeckende Polster bildet. Die zentrale Einschränkung: Sie ist kein klassisches Suessgras und damit keine Bestandskomponente für Sport- oder Zierrasen, sondern gezielt für Kraeuter- und Naturrasen-Konzepte gedacht. Eingesetzt wird sie vor allem in Kraeuterrasen-, Bluehwiesen-, Magerrasen- und Naturwiesenmischungen sowie zur oekologischen Aufwertung extensiv genutzter Hausgartenflächen. Sie bevorzugt sonnige Standorte auf mäßig trockenen, durchlaessigen und eher mageren Boeden und ist ausgesprochen trockenheits- und hitzevertraeglich sowie anpassungsfähig an karge Verhältnisse. Weniger geeignet ist sie für schattige Lagen, dauerhaft feuchte Standorte sowie für Flächen mit hohem Anspruch an optische Einheitlichkeit. Als oekologisch hochwertige Wildpflanze ist die Schafgarbe Nahrungsgrundlage für zahlreiche Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen und damit eine zentrale Komponente insektenfördernder Bluehmischungen. Optisch faellt sie durch die feinfiedrigen, farnartigen Blätter und die weissen Doldenrispen auf. Die Pflege ist extensiv: 2 bis 4 Schnitte pro Jahr in Kraeuterrasen-Mischungen, Schnitthöhe 5 bis 8 cm. Mähroboter sind nicht typisch für diese Flächen. Nährstoffbedarf sehr gering: Düngung wird in der Regel vollständig ausgelassen, da Nährstoffeintrag die Konkurrenz der Graeser stärkt und die Wildpflanze verdraengt. Wasserbedarf gering, durch das tiefe Wurzelsystem ist die Schafgarbe ausgesprochen trockenheitstolerant. Typischer Anlege-Fehler: Aussaat in regulaere, gut versorgte Gebrauchsrasen mit der Erwartung dauerhafter Bluete - auf solchen Standorten wird die Schafgarbe binnen zwei Saisons verdraengt. Erster Schnitt etwa 8 bis 10 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 6 bis 12 Monaten. Keimdauer ca. 14-21 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 5-8 cm. Achillea millefolium
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Kräuter und Sonstiges
0.3% Bellis perennis, 0.5% Centaurea jacea, 0.5% Crepis capillaris, 1% Dianthus deltoides, 0.2% Galium mollugo, 0.2% Galium verum, 0.5% Leontodon autumnalis, 0.8% Leontodon hispidus, 2% Leucanthemum vulgare, 1% Lotus corniculatus, 0.5% Medicago lupulina, 1% Plantago media, 0.5% Potentilla verna, 2% Prunella vulgaris, 1.5% Salvia pratensis, 1% Sanguisorba minor, 1.5% Thymus pulegioides, 1% Trifolium incarnatum, 0.5% Trifolium pratense |
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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