Artenzusammensetzung (nach Herstellerangabe): 7 % Schafgarbe, 93 % Kräuter und Sonstiges.
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- Artikel-Nr.: 803091
- EAN: 4000159803084
- Highlights: vielseitig, pflegearm, schmackhaft
- Standort: alle
- Inhalt in kg und Versandgewicht: 1.5
- Kosten je m²: 0,21 EUR
- Pflegeaufwand: gering
- Belastbarkeit: mittel
Kiepenkerl Kräuter-Select für Pferde
Vielseitige Kräutermischung zur Verbesserung des Geschmacks und des Gesundheitswertes des Grünlandaufwuchses.
Wiesenkräuter fördern Vitalität und Widerstandkraft der Pferde und haben einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Tiere. Schon durch die Aussaat von 1,5 kg/ha Country Horse Kräuter-Select zusammen mit der normalen Ansaat oder Nachsaat können Weideaufwuchs und Heu verbessert werden.
Produktinfo Kiepenkerl Kräutermenü:
- Standort: Für alle normalen Böden
- Pflege: ggf. alle 2 Jahre nachsäen
- Aussaat: April-August, 1,5 kg/ha zusammen mit einer anderen Mischung oder Nachsaat
- Nutzungsdauer: Mehrjährig
- Düngung: 80-100 kg ha N zum Frühjahr und zu den Folgenutzungen entsprechend
Mischungsanteile der Pferdeweide-Kräutermenusamen in Gewichtsprozent:
- 2% Wilde Möhre
- 7% Gemeine Schafgabe
- 10% Petersilie
- 10% Spitzwegerich
- 18% Wegwarte
- 18% Kümmel
- 16% Gemeiner Fenchel
- 16% Wiesenknopf
- 2% Bibernelle
- 1% Gelbes Labkraut
| Reichweite in m²: | 10000 |
| Belastbarkeit: | mittel bis hoch |
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
Verwendung: Weidegras für Pferde
Produktempfehlung: Pferdebesitzer die Ihrem Pferd auch zur Weide- Saison gerne Vitamine durch Wildkräuter geben möchten.
Qualität: vor kurzem erst ausgesät und bin sehr zufrieden.
Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
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In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
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Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
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Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
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Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 7% |
Schafgarbe
Die Gewoehnliche Schafgarbe ist eine ausdauernde Wildstaude aus der Familie der Korbbluetler mit fein gefiederten, aromatischen Blättern und doldenrispigen, meist weiss bis hellrosa gefaerbten Bluetenständen von Juni bis September. Wuchsform: krautige Pflanze, die im regelmäßig gemähten Kraeuterrasen niedrig bleibt und über Ausläufer dichte, bodendeckende Polster bildet. Die zentrale Einschränkung: Sie ist kein klassisches Suessgras und damit keine Bestandskomponente für Sport- oder Zierrasen, sondern gezielt für Kraeuter- und Naturrasen-Konzepte gedacht. Eingesetzt wird sie vor allem in Kraeuterrasen-, Bluehwiesen-, Magerrasen- und Naturwiesenmischungen sowie zur oekologischen Aufwertung extensiv genutzter Hausgartenflächen. Sie bevorzugt sonnige Standorte auf mäßig trockenen, durchlaessigen und eher mageren Boeden und ist ausgesprochen trockenheits- und hitzevertraeglich sowie anpassungsfähig an karge Verhältnisse. Weniger geeignet ist sie für schattige Lagen, dauerhaft feuchte Standorte sowie für Flächen mit hohem Anspruch an optische Einheitlichkeit. Als oekologisch hochwertige Wildpflanze ist die Schafgarbe Nahrungsgrundlage für zahlreiche Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen und damit eine zentrale Komponente insektenfördernder Bluehmischungen. Optisch faellt sie durch die feinfiedrigen, farnartigen Blätter und die weissen Doldenrispen auf. Die Pflege ist extensiv: 2 bis 4 Schnitte pro Jahr in Kraeuterrasen-Mischungen, Schnitthöhe 5 bis 8 cm. Mähroboter sind nicht typisch für diese Flächen. Nährstoffbedarf sehr gering: Düngung wird in der Regel vollständig ausgelassen, da Nährstoffeintrag die Konkurrenz der Graeser stärkt und die Wildpflanze verdraengt. Wasserbedarf gering, durch das tiefe Wurzelsystem ist die Schafgarbe ausgesprochen trockenheitstolerant. Typischer Anlege-Fehler: Aussaat in regulaere, gut versorgte Gebrauchsrasen mit der Erwartung dauerhafter Bluete - auf solchen Standorten wird die Schafgarbe binnen zwei Saisons verdraengt. Erster Schnitt etwa 8 bis 10 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 6 bis 12 Monaten. Keimdauer ca. 14-21 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 5-8 cm. Achillea millefolium
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| 93% |
Kräuter und Sonstiges
2% Daucus carota, 10% Petroselinum crispum, 10% Plantago lanceolata, 18% Cichorium intybus, 18% Carum carvi, 16% Foeniculum vulgare, 16% Sanguisorba officinalis, 2% Pimpinella saxifraga, 1% Galium verum |
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.