Warum Sie im Frühjahr den Rasen düngen müssen!

Das Rasen düngen gehört ohne jede Frage zum Frühling mit dazu. Akribisch wird der Wetterbericht täglich online geprüft oder in der Zeitung analysiert, ob es denn nun an der Zeit ist. Dabei gibt es verschiedene Ansätze den optimalen Zeitpunkt zu berechnen. Wir verlassen uns an der Stelle vor allem auf unseren gesunden Menschenverstand und wählen als Indikation die Temperatursumme. Unser heimischer Rasen ist in den meisten Fällen kein professionell genutztes Areal, weshalb wir hier ein wenig Spielraum haben, als es die Landwirtschaft beispielsweise hat.

Autor: Mario Braune, begeisterter Geschäftsführer von rasensamen-kaufen.de, der im Blog seine Erfahrungen, die Expertise von Herstellern und Experten sowie die Ergebnisse wissenschaftlicher Erkenntnisse für Sie aufarbeitet und bereitstellt.

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Den Rasen düngen mit dem richtigen Dünger

Bei der Entscheidung den Rasen die Nährstoffe zu geben, die er braucht, hat häufig nur sekundär etwas mit dem richtigen Zeitpunkt zu tun. Solange wir uns grob im Frühjahr zwischen März und Mai bewegen, können Sie nicht besonders viel falsch machen. Drängt bei Ihnen aber die Zeit, weil Sie beispielsweise beruflich eingespannt sind oder noch ein Urlaub ansteht, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten.

In erster Linie sollten Sie entscheiden, welchen Dünger Sie auf der Fläche ausbringen wollen. Hier ist im Frühjahr vor allem ein Dünger mit Stickstoff von Vorteil. Der chemische Stoff sorgt für ein starkes Wachstum der Pflanzen. Mit dem Sommer in wenigen Wochen und Monaten voraus, sollten Sie vor allem danach bestrebt sein, dass die Rasenflächen schnell und stark wachsen.

Vertauschen Sie nicht den Rasendünger für Ihre Gräser

Im Herbst wird vorzugsweise eine Dünger-Mischungen genutzt, die viel Kalium enthält. So wird der Rasen für den Winter stark gemacht. Das Kalium verdickt die Flüssigkeit im Gras und vermindert so den Gefrierpunkt. Die Grashalme werden so vor der Kälte geschützt. Jetzt im Frühling jedoch ist es wichtig, dass das Wachstum schnell und dicht ist. Deswegen ist der Kalium-Anteil deutlich geringer, aber dafür steht besonders Stickstoff im Vordergrund.

Achten Sie bei der Düngung auf ein Düngemittel mit dem Zusatz "Langzeit-Dünger". Oftmals handelt es sich dabei um Granulat, das auf der Fläche verteilt wird. Durch den Regen und die Bewässerung werden die Nährstoffe in den Boden transportiert. So werden sie verfügbar für die Wurzeln der Gräser und das Wachstum kann beginnen.

Rund zwei Wochen, nach dem Sie gedüngt haben, können Sie dann die Rasensamen ausbringen. Verwenden Sie hier am besten einen Streuwagen. Er gewährleistet, dass die Samen gleichmäßig im Garten verteilt werden.

Wie sollen Sie den Rasen düngen?

Bevor Sie die Rasenfläche mit Nährstoffen anreichern, sollten Sie sie bearbeiten. Eine umfangreiche Rasenpflege ist notwendig. Das beginnt bereits damit, dass Sie den Rasen einmal mähen sollten. Viele Gärtner nutzen zudem die Chance den Rasen zu vertikutieren, um Moos und andere ungewollte Unkräuter in der Grasnarbe zu entfernen.

Der Rasenschnitt durch das Mähen und das Rasen vertikutieren sorgen dafür, dass die Pflanzen zum Wachstum angeregt werden. Der Dünger unterstützt diesen Trieb dann entsprechend.

Rasenschnitt und Rasenpflege zum Auftakt

Nach einigen schönen und warmen Tagen können Sie sehr häufig schon schnell erkennen, dass der Rasen wächst. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Rasen mit einem Rasenmäher einmal sehr kurz zu schneiden. Anschließend sollten die Rasenfläche mit einem Vertikutierer bearbeitet werden, damit das Unkraut wie Moos, Klee und viele weitere entfernt werden.

Den richtigen Rasendünger ausbringen

Den Rasen düngen zu wollen bedarf lediglich ein wenig Vorbereitung und Zeit. Vor allem ist hierzu der richtigen Dünger notwendig. Achten Sie vor allem darauf, dass die Gräser die richtige Mischung bekommen. Sogenannte NPK-Dünger gibt über die Werte an, wie stark die Verteilung der chemischen Bestandteile zu einem geeigneten Dünger für besondere Bereiche tendiert.

Der N-Wert für den Stickstoff-Anteil sollte möglichst hoch sein. Nun nehmen Sie die Düngung vor. Das geschieht besonders einfach durch einen Streuwagen, in den das Gemisch eingeschüttet wird. Die Nährstoffe sind in dem Granulat enthalten und sollten gleichmäßig in der richtigen Menge im Garten verteilt werden. Achten Sie hier auf die Ausbringungsmenge und befolgen Sie die Anweisungen der Hersteller unbedingt.

Und dann ist das Rasen düngen schon fertig

Wie schon erwähnt, ist es sehr sinnvoll die Rasenflächen zu bearbeiten und dem Rasen die wichtigen Stoffe zur Verfügung zu stellen. Ihren Rasen sollten Sie nun bei Laune halten und beobachten. Vor allem benötigt das ausgebrachte Dünge-Gemisch nun feuchte Konditionen. Wird es also warm und bleibt der Niederschlag aus, sollte Sie hier bereits ein wenig bewässern. Nur so kann die Nahrung in den Boden an die Wurzeln der Gräser gelangen.

Bekommt das Gras diese nicht, fehlt ihm zum starken Wachstumsimpuls die notwendige Grundlage. Folglich wird der Rasen tendenziell eher verkümmern und nicht so austreiben, wie wir uns das als Gärtner wünschen. Der Rasen sollte im Frühling unbedingt gedüngt werden, damit eine gute Grundlage für das Jahr gelegt ist. Auf dieser Gartenarbeit basiert das gesamte restliche Jahr. Aus diesem Grund sollten Sie dem Schritt eine große Bedeutung geben, wenngleich die Welt nicht untergeht, sollten Sie den besten Zeitpunkt verpassen. Besser später machen als gar nicht!

Wann merken Sie, dass das Rasen düngen ein Erfolg war?

Vor allem merken Sie es daran, dass der Rasen sprießt und wächst. Geben Sie der Nahrung zwei Wochen, um vollständig im Boden für die Pflanzen verfügbar zu sein. Anschließend benötigen die Samen weitere ein bis zwei Wochen für das Auskeimen.

Dann aber sollte Ihr Rasen gewaltig wachsen. Sie sollten fast schon dazu gezwungen sein den Garten alle fünf bis sieben Tage mit dem Rasenmäher zu bearbeiten. Ihr Rasen wächst nun sehr stark und nutzt die Wachstumperiode optimal. So erlangt er viel Stärke, Widerstandskraft und wird vor allem belastbar für den anstehenden Sommer.

Der Rasen braucht Dünger, wie der Mensch Nahrung

Es liegt uns fern den Rasen im Garten mit dem menschlichen Organismus zu vergleichen. Sehr wohl gibt es hier aber Abhängigkeit, die Sie als Gärtner kennen müssen. Kein Rasen dieser Welt wächst frewillig, so wie wir es wollen. Insofern ist es unsere Aufgabe als Gärtner für die bestmöglichen Bedingungen zu sorgen. Hier hilft der Rasendünger dabei die Rasenpflanzen so bestärken, dass Sie dem Stress der Belastungen gewachsen sind.

Je kräftiger sie im Frühling wachsen können, desto mehr Widerstandskraft entwickeln Sie für den Sommer. Was im ersten Moment nach sehr viel Arbeit klingt, ist allerdings vor allem ein Beobachten und Verwalten. Wir Gärtner haben einen Garten, um darin zu leben und uns wohl zu fühlen. Da darf es nicht zu viel sein auch regelmäßig zu prüfen, ob alles stimmt. Schließlich machen wir das bei uns selbst auch - warum also auch nicht bei unserem Garten?

Schließlich hat dieser am Ende wieder einen Einfluss auf unser Wohlbefinden und das nicht nur im Frühjahr, sondern über das ganze Jahr hinüber. Wer seinen Rasen also im Auge behält und frühzeitig reagiert, wird sich nach einer Frühjahrs-Düngung entspannt zurück lehnen können, denn so ist die perfekte Grundlage für ein tolles Garten-Jahr geschaffen.

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