Sortenreine Zusammensetzung: 100 % Wiesenrispe (Balboa 100 %).
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| ab 6 | 16,40 € * | 16,40 € * / 1 kg |
| ab 26 | 15,20 € * | 15,20 € * / 1 kg |
| ab 51 | 14,10 € * | 14,10 € * / 1 kg |
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- Belastbarkeit: sehr hoch
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Poa pratensis (Wiesenrispe) als Einzelsaat kaufen
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Sorte Limousine: Top-Sorte mit hoher Belastbarkeit und dichter Rasennarbe, RSM 9 / 8 / 6 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Strapazierrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Miracle: Gute Qualitätssorte mit ausgezeichneter Vitalität und Krankheitsresistenz, RSM 8 / 6 / 5 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Strapazierrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Lincolnshire: Mittelgrüne Spitzensorte mit enormer Regenerationsfähigkeit, Ausdauer und Strapazierfähigkeit RSM 9 / 8 / 6 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Strapazierrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Conni: Conni zeichnet sich durch ihre feinblättrige und dichte Beschaffenheit aus, bietet eine sehr gute Belastbarkeit und weist eine breite Krankheitsresistenz auf, was sie zu einer wertvollen Wahl für Gebrauchs- und Sportrasenflächen macht. RSM 8 / 6 / 5 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Strapazierrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Borsala : Borsala ist eine feinblättrige Premiumsorte der Wiesenrispe mit sehr guter Krankheitsresistenz, ausgeprägtem Wintergrün und dichter, attraktiver Narbe. Mit ihrer hohen Strapazierfähigkeit und Anpassungsfähigkeit überzeugt Borsala sowohl in Gebrauchs- als auch in Strapazierrasenmischungen. RSM 8 / 8 / 7 (Eignung für: Gebrauchsrasen / Strapazierrasen / Landschaftsrasen)
Sorte Balboa : Eine widerstandsfähige Sorte mit robuster Winterhärte und guter Winterfärbung, ideal für dauerhafte, grüne Rasenflächen. Balboa präsentiert sich in einem attraktiven Farbton mit einem eher geringen Blattfeinheitsgrad, wodurch sie sich besonders für strapazierfähige Sport- und Landschaftsrasten eignet. RSM : noch nicht geprüft.
Weitere Sorten auf Anfrage
Poa pratensis: Die widerstandsfähige Wahl für Ihren Gebrauchs- oder Strapazierrasen
Die Poa pratensis, im Volksmund als Wiesenrispe bekannt, spielt eine zentrale Rolle als Rasengras in Gebrauchs-, Strapazier- und Landschaftsrasen. Durch gezielte Züchtung wurden Sorten mit schmalen Blättern entwickelt, die sich ideal für dekorative Rasenflächen eignen.
Charakteristika der Poa pratensis
Ein herausragendes Merkmal der Wiesenrispe ist ihre Fähigkeit, ein dichtes Netzwerk von unterirdischen Trieben (Rhizomen) zu bilden. Diese Rhizome verankern das Gras fest im Boden und sorgen für eine hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Grasnarbe. Diese Merkmale prädestinieren die Wiesenrispe als unverzichtbaren Bestandteil von Mischungen für Strapazierrasen, besonders wenn es um die Bewältigung von Scherkräften geht.
Die Trittfestigkeit der Wiesenrispe ist als gut zu bewerten, wenngleich sie nicht ganz an die des Deutschen Weidelgrases heranreicht. Ihre gute Trockenheitstoleranz macht sie zu einem wichtigen Element in Mischungen für trockene Standorte.
Kultivierung und Pflege der Poa pratensis
Die Keimzeit der Wiesenrispe beträgt im Durchschnitt etwa drei Wochen. Dies erfordert eine gründliche Vorbereitung des Saatbetts und eine ausreichende Bewässerung. Um eine langfristige Etablierung zu gewährleisten, ist eine hohe Stickstoffzufuhr notwendig. Beachten Sie, dass Staunässe sowie ein Befall mit Blattflecken und Rost den Anteil der Wiesenrispe erheblich verringern können.
Details zur Produktsicherheit:
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Trotz widrigen Wetters sehr schön.
Mit Geduld in die Keimzeit, umso schöner das Resultat. Gerne wieder.
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
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In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
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Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
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Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
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Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 100% |
Wiesenrispe
Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor. Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten. Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm. Poa pratensis
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Balboa ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Züchtungsprogramm der Deutschen Saatveredelung AG (DSV) und wurde 2019 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WRP 546 zugelassen. Damit ordnet sie sich in eine Art ein, die als klassisches Strukturgras vor allem dort eingesetzt wird, wo Flächen über Jahre hinweg trittfest und regenerationsfähig bleiben sollen - vom familiengenutzten Hausgartenrasen über kommunale Spielflächen bis hin zum Sportplatz.
Allgemeine Eigenschaften
Für Balboa liegt aus der amtlichen Sortenprüfung des Bundessortenamts bislang lediglich ein einzelner Wert vor, und zwar bei der Resistenz gegen Blattflecken, die jedoch nicht abschließend bonitiert werden konnte (im Datenblatt als Platzhalterwert ausgewiesen). Eine belastbare Aussage über das Resistenzniveau, die Narbendichte, die Farbe, die Blattfeinheit oder andere artübergreifend vergleichbare Raseneigenschaften lässt sich daraus für diese Sorte derzeit nicht ableiten. Praktisch heißt das: Balboa bringt die typischen Eigenschaften der Wiesenrispe mit - rhizombildend, langsam in der Etablierung, mit hoher Langlebigkeit nach vollständiger Einwurzelung -, eine sortenspezifische Differenzierung anhand harter BSA-Noten ist auf der vorliegenden Datenbasis aber nicht möglich.
Besondere Eigenschaften
Wie bei Wiesenrispen üblich, entfaltet auch Balboa ihr Potenzial erst in der zweiten Vegetationsperiode: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, voll trittfest ist eine reine Wiesenrispenfläche erst nach rund einem halben Jahr. Dafür schließt die Sorte über ihre unterirdischen Ausläufer kahle Stellen und Trittschäden selbsttätig nach - eine Eigenschaft, die sie als langlebige Strukturkomponente in Strapazier- und Gebrauchsrasenmischungen wertvoll macht. Empfohlen werden eine flache Saat mit Lichtkontakt, Schnitthöhen von 3,5 bis 5 cm, ein durchdringendes statt häufiges Wässern sowie eine Frühjahrs- und eine Spätsommerdüngung; tiefer Baumschatten und dauerhafte Staunässe sollten vermieden werden.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.