Sortenreine Zusammensetzung: 70 % Deutsches Weidelgras (Vermillion 20 %, Allie 30 %, Expedito 20 %), 30 % Wiesenrispe (Phily 15 %, Brooklawn 10 %, Miracle 5 %).
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- Artikel-Nr.: 69311
- EAN: 4011239300218
- Highlights: extrem dicht, strapazierfähig, repräsentativ
- Standort: alle
- Inhalt in kg und Versandgewicht: 10
- Aussaatmenge: 25 g/m²
- Ausreichend für ca: 400,0 m²
- Kosten je m²: 0,21 EUR
- Pflegeaufwand: mitel bis hoch
- Belastbarkeit: sehr hoch
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Greenfield GF 331 Sportrasen (repräsentativ) RSM 3.1 im 10-kg-Sack
Der Greenfield Sportrasen GF 331 zeichnet sich durch seine hohe Belastbarkeit aus. Diese wird durch einen sehr dichten Bewuchs erreicht, der eine feste und strapazierfähige Grasnarbe ausbildet.
Der Sportrasen ist für Sportrasenflächen sowie Rasensportanlagen in allen Lagen geeignet.
Die Regenerationsfähigkeit der Rasenfläche ist sehr hoch, so das anfallende Belastungen kompensiert werden können. Gleichermaßen werden unschöne Löcher in der Rasendecke oder andere, kleinere Schäden repariert.
Der Sportrasen GF 311 von Greenfield bietet Ihnen folgende Vorteile:
- Verwendung: Qn allen Standorten
- Pflegeaufwendungen: Mittel bis hoch
- Belastbarkeit: Hohe Belastung möglich dank großer Strapazierfähigkeit
- Saatgutmenge: 10 kg
- Ausbringungsmenge: 25 Gramm/Quadratmeter
- Fläche: Ausreichend für ca. 400 qm
- Kultur: Sportrasen
Die Zusammensetzung des Greenfield Sportrasen GF 311 RSM 3.1 ist wie folgt:
- 30% Lolium perenne HENRIETTA
- 20% Lolium perenne BELLEVUE
- 20% Poa pratensis MERCURY
- 15% Poa pratensis LIMOUSINE
- 15% Poa pratensis MIRACLE
| Reichweite in m²: | 400 |
| Regelsaatgutmischung: | ja |
| Belastbarkeit: | sehr hoch |
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG
Magdeburger Straße 2 | 47800 Krefeld
Telefon: +49 2151 / 4417-0
Fax: +49 2151 / 4417-433
Passt!
Wir nehmen dieses Produkt seit Jahren für den Fußballplatz unserer Jugendmannschaft, sind sehr zurfrieden!
Wir haben unseren neu angelegten Rasen sofort danach mit diesem Dünger gefüttert und wir müssen sagen, der Rasen wächst wirklich sehr schnell und schön dicht!
Dicht- und zügig wachsender Rasen, ist noch zu frisch gesäht, aber wenn er so weiter wächst, ist dieser Rasen perfekt!
Top Produkt!
alles o.K
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
1
In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
1
Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
1
Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
1
Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
| Zusammensetzung nach Arten | |
|---|---|
| 70% |
Deutsches Weidelgras
Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden. Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten. Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm. Lolium perenne
|
| 30% |
Wiesenrispe
Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor. Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten. Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm. Poa pratensis
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Narbenfarbe:
7
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Blattfeinheit:
5.4
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Langsamer Wuchs:
5.9
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Deckungsgrad:
6.8
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Unkrautfreiheit:
7.4
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Narbendichte:
6.6
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Eignung im Gebrauchsrasen:
7.5
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Vermillion ist eine im EU-Sortenkatalog geführte Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) und damit ohne eigenen Eintrag in der deutschen Beschreibenden Sortenliste, jedoch innerhalb der EU verkehrsfähig. Das verfügbare Datenprofil konzentriert sich auf die drei zusammenfassenden Nutzungs-Eignungen und zeigt eine klare Ausrichtung auf intensiv genutzte, hochbelastete Rasenflächen.
Eignung im Gebrauchsrasen
Mit einer Eignungsnote 8 ist Vermillion im klassischen Gebrauchsrasen sehr gut aufgestellt. Sie passt damit in den typischen Familien- und Hausgartenrasen mit regelmäßiger Begehung, gelegentlichem Spielbetrieb und gewohnter Mähfrequenz von 5 bis 10 Tagen. Auch im halböffentlichen Grün, etwa in Wohnanlagen, Innenhöfen oder Schulhöfen ohne reinen Sportcharakter, kann die Sorte ihre Stärken ausspielen, da sie die für Lolium perenne typische schnelle Etablierung und dichte Narbenbildung mit einer überdurchschnittlichen Gesamteinstufung verbindet.
Eignung im Strapazierrasen
Im Strapazierrasen erreicht Vermillion mit Note 9 die Spitzenklasse und gehört damit zu den besonders trittfesten und regenerationsstarken Sorten des Deutschen Weidelgrases. Das Anwenderspektrum reicht von Vereins- und Schulsportplätzen über Liegewiesen und Spielplätze bis zum Hundebesitzer-Garten und stark frequentierten Familienrasenflächen. Pflegerisch empfiehlt sich bei dieser Nutzungsintensität ein engerer Mährhythmus, eine bedarfsgerechte Stickstoffversorgung in drei Gaben über das Jahr sowie eine durchdringende, eher seltene Bewässerung, damit die Narbe nach intensiver Belastung schnell und vollständig nachwächst. Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, sollten stark ausgetretene Stellen frühzeitig nachgesät werden, um die hohe Strapazierleistung der Sorte langfristig zu erhalten.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen liegt Vermillion mit Note 5 im mittleren Bereich, was art-typisch ist: Deutsches Weidelgras ist auf nährstoffreichere, gut wasserversorgte Standorte mit regelmäßiger Pflege ausgerichtet und kommt mit extensiver Führung, Magerstandorten oder ausgeprägter Sommertrockenheit weniger gut zurecht. Für reine Extensivflächen, naturnahe Böschungen oder Verkehrsbegleitgrün mit nur ein bis zwei Schnitten pro Jahr ist sie deshalb nur eingeschränkt geeignet und wird sinnvollerweise als Beimischung in einer breiter aufgestellten Landschaftsrasenmischung eingesetzt.
Besondere Eigenschaften
Als reine EU-Sorte ohne deutschen BSA-Eintrag liegt für Vermillion keine vollständige Bewertung der Einzelmerkmale (Resistenzen, Blattfeinheit, Narbendichte, Vegetations- und Winteraspekt) nach BSA-Methodik vor. Die hier ausgewiesenen Eignungsnoten stammen aus dem EU-Sortenkatalog und ordnen die Sorte als leistungsstarke Komponente vor allem für Strapazier- und Gebrauchsrasenmischungen ein.
Datengrundlage
Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Gebrauchsrasen
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Allie ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) des schwedischen Züchters Green E Sweden AB, die 2017 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WD 2036 zugelassen wurde. Sie ist eine breit einsetzbare Sorte mit klarem Schwerpunkt auf belastbaren Gebrauchs- und Strapazierrasenflächen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich zeigt Allie ein gutes Resistenzprofil: Die Resistenz gegen Rost (Note 8) und gegen Fäulnis (Note 8) liegt deutlich überdurchschnittlich, lediglich gegen Rotspitzigkeit fällt die Bewertung mit Note 6 etwas verhaltener aus. Optisch präsentiert sich die Sorte mit einer dunkelgrünen Narbenfarbe (Note 7) und einer für Deutsches Weidelgras typischen, leicht überdurchschnittlichen Blattfeinheit (Note 6). Innerhalb der eigenen Art sticht Allie besonders durch eine sehr hohe Narbendichte hervor (Note 8 innerhalb der Art), was sie unter den Lolium-perenne-Sorten zu den besonders dichten Vertretern macht; artübergreifend wird die Narbendichte mit einer ebenfalls guten Note 7 bewertet. Der langsame Wuchs liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich, sodass Mähintervalle nicht zwangsläufig in den engsten Takt rücken müssen.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Allie mit Note 8 eine sehr gute Gesamteignung. Getragen wird dieser Wert von einer hohen Narbendichte (Note 7), einer guten Unkrautfreiheit (Note 7) sowie gleichmäßig guten Werten für Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 7), die auf ein über das Jahr stabiles, geschlossenes Erscheinungsbild hindeuten. Damit eignet sich die Sorte sehr gut für klassische Hausgarten- und Familienrasenflächen, Wohnsiedlungsgrün und repräsentativ-belastbare Gartenrasen, die regelmäßig betreten werden, aber nicht zwingend tägliche Pflege erhalten. Drei Düngergaben pro Saison und ein Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 Zentimeter sind in der Praxis üblich; das gute Resistenzprofil entlastet zusätzlich, da der Krankheitsdruck durch Rost und Fäulnis bei sorgfältiger Pflege gering bleibt.
Eignung im Strapazierrasen
Die Strapazierraseneignung wird mit Note 8 ebenfalls sehr gut bewertet und ist eine der zentralen Stärken der Sorte. Unter intensiver Belastung erreicht Allie einen guten Deckungsgrad (Note 7), eine gute Narbendichte (Note 7) sowie eine ausgeprägte Strapazierfähigkeit (Note 7); besonders hervorzuheben ist die hohe Unkrautfreiheit unter Strapazierbedingungen (Note 8), was auf eine kräftige, konkurrenzstarke Narbe hindeutet. Winter- und Vegetationsaspekt liegen unter Strapazierbedingungen jeweils bei Note 7. In der Praxis empfiehlt sich die Sorte damit für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhofrasen, stark frequentierte Liegewiesen, Spielplätze sowie Familiengärten mit Kindern und Hunden. Da Deutsches Weidelgras keine Ausläufer bildet, sollten stark ausgetretene Stellen rechtzeitig nachgesät und die Flächen ausreichend bewässert sowie regelmäßig nachgedüngt werden, damit die Regeneration zügig anläuft.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen liegt Allie mit Note 5 im mittleren Bereich und zeigt damit das art-typische Profil: Während die Unkrautfreiheit unter extensiver Pflege mit Note 8 sehr gut ausfällt und Deckungsgrad (Note 6) sowie Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) noch solide sind, fällt die Narbendichte unter extensiver Pflege mit Note 4 deutlich ab. Für reine Magerstandorte und sehr extensiv gepflegte Verkehrsbegleitflächen ist die Sorte daher weniger prädestiniert; in Mischungen mit anspruchsloseren Arten kann sie aber als ergänzende, konkurrenzstarke Komponente sinnvoll eingesetzt werden, insbesondere wenn ein gewisser Mindestpflegegrad gegeben ist.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Allie eine Eignungsnote von 6 und liegt damit im leicht überdurchschnittlichen Bereich; für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche ist sie als Komponente einer Mischung denkbar, ein klassischer, feinblättriger Zierrasen-Charakter ist beim Deutschen Weidelgras allerdings art-typisch nicht zu erwarten.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Expedito ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Hause Feldsaaten Freudenberger, die 2021 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WD 2195 zugelassen wurde. Sie ist als breit einsetzbare Komponente für Gebrauchs- und Strapazierrasenmischungen positioniert und zeigt in der BSA-Prüfung ein klar auf Belastbarkeit und Begrünungsleistung ausgerichtetes Profil.
Allgemeine Eigenschaften
Hervorzuheben ist die Narbenfarbe mit Note 8, die Expedito ein sattes, dunkelgrünes Erscheinungsbild verleiht und im Hausgartenbereich für ein hochwertiges optisches Gesamtbild sorgt. Die Resistenz gegen Fäulnis liegt mit Note 7 im gut bewerteten Bereich, was die Sorte unter feucht-warmen Bedingungen widerstandsfähiger gegen typische Pilzkrankheiten macht. Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit erreicht mit Note 5 ein mittleres Niveau; hier empfiehlt es sich, auf eine ausgewogene Stickstoffversorgung und gute Belüftung der Narbe zu achten, um den Krankheitsdruck gering zu halten. Blattfeinheit (Note 5) und Wuchsgeschwindigkeit (langsamer Wuchs Note 5) liegen jeweils im für die Art typischen mittleren Bereich, was eine reguläre Mähfrequenz von 5 bis 10 Tagen erforderlich macht.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Expedito eine solide Eignungsnote 7 und empfiehlt sich damit als verlässliche Komponente für klassische Familien- und Hausgartenrasen. Besonders hervorzuheben ist die Unkrautfreiheit mit Note 8: Die Sorte bildet einen geschlossenen, konkurrenzkräftigen Bestand, der Wildkräutern wenig Raum lässt und so den Pflegeaufwand für Nachsaaten und Unkrautbekämpfung reduziert. Narbendichte, Vegetationsaspekt und Winteraspekt liegen jeweils bei Note 6 und damit leicht über dem Durchschnitt, was für ein gleichmäßig ansprechendes Erscheinungsbild über die Vegetationsperiode und auch nach dem Winter spricht. Innerhalb der Art Lolium perenne reiht sich Expedito mit einer Narbendichte-Note von 6 im oberen Mittelfeld ein.
Eignung im Strapazierrasen
Mit der Strapazierraseneignung von Note 7 zeigt Expedito ihre eigentliche Stärke und qualifiziert sich für stark frequentierte Flächen wie Vereinssportplätze, Schulhöfe, öffentliche Liegewiesen sowie Hausgärten mit Hunden und Kindern. Der Deckungsgrad (Note 7) und die Unkrautfreiheit (Note 7) belegen, dass die Sorte auch unter intensiver Tritt- und Spielbelastung eine geschlossene Fläche aufrechterhält. Die Narbendichte im Strapazierrasen erreicht Note 6, der Winteraspekt ebenfalls Note 6, sodass die Optik auch in der Übergangszeit ansprechend bleibt. Die Strapazierfähigkeit selbst ist mit Note 5 mittel bewertet, der Vegetationsaspekt unter Belastung liegt bei Note 5; nach intensiver Nutzung sollten kahle Stellen wegen der fehlenden Ausläuferbildung des Deutschen Weidelgrases per Nachsaat ergänzt und der Bestand mit regelmäßiger Bewässerung und ausreichender Düngung unterstützt werden.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erreicht Expedito eine Eignungsnote von 4 und ist damit für extensiv gepflegte Flächen nur eingeschränkt zu empfehlen. Zwar liegen Unkrautfreiheit (Note 7), Deckungsgrad (Note 6), Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) sowie die Geringwüchsigkeit (Note 6) im akzeptablen Bereich, die Narbendichte unter extensiven Bedingungen fällt mit Note 4 jedoch deutlich ab. Für Verkehrsbegrünungen, Magerstandorte oder naturnah gepflegte Bereiche stehen besser angepasste Arten zur Verfügung; ihr eigentlicher Einsatzbereich liegt im intensiv genutzten und gepflegten Rasen.
Eignung im Zierrasen
Die Eignung im Zierrasen liegt bei Note 4, was der mittleren Blattfeinheit und Narbendichte geschuldet ist; für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche mit hohem ästhetischem Anspruch ist Expedito daher nur bedingt erste Wahl.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 29 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Phily ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Hause Green E Sweden AB und wurde 2017 vom Bundessortenamt zugelassen. Sie passt in das klassische Profil dieser Art als langlebige, selbstregenerierende Strukturkomponente für belastbare Gebrauchs- und Strapazierrasenflächen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich zeigt Phily mit einer Note 7 bei der Resistenz gegen Fäulnis eine gute Widerstandskraft gegen typische Pilzkrankheiten unter feuchten Bedingungen, während die Rost-Resistenz mit Note 6 leicht überdurchschnittlich ausfällt. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im angenehm mittel- bis dunkelgrünen Bereich, die Blattfeinheit erreicht mit Note 5 ein für die Wiesenrispe typisches mittleres Niveau, das die art-übliche Bootspitze und mittelbreite Blattstruktur widerspiegelt. Besonders erwähnenswert ist die Geringwüchsigkeit mit Note 8: Phily wächst nur langsam in die Höhe, was im Hausgarten längere Mähintervalle und einen geringeren Schnittgut-Anfall bedeutet und die Sorte zu einem dankbaren Kandidaten für Mähroboterflächen macht.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Phily eine gute Eignungsnote 7. Getragen wird dieses Ergebnis vom guten Vegetationsaspekt (Note 7) und einer hohen Unkrautfreiheit (Note 7), die zeigen, dass sich die Sorte unter normaler Nutzung optisch sauber präsentiert und konkurrenzstark gegen unerwünschte Beikräuter wirkt. Die Narbendichte liegt artübergreifend bei Note 6, innerhalb der Wiesenrispen-Sorten allerdings bei einer überdurchschnittlichen Note 7, was Phily im direkten Sortenvergleich der Art als besonders dichten Bestandsbildner ausweist. Der Winteraspekt fällt mit Note 5 durchschnittlich aus, sodass im zeitigen Frühjahr eine etwas verzögerte Erholung normal ist. Für Familienrasen mit Kindern und Hund, Wohnsiedlungs- und Hausgartenflächen ist Phily damit eine solide Wahl.
Eignung im Strapazierrasen
Auch unter Strapazierrasenbedingungen erzielt Phily die Eignungsnote 7 und nutzt damit das natürliche Stärkenprofil der Wiesenrispe aus, deren rhizombildende Wuchsform Trittschäden selbständig schließt. Die Narbendichte (Note 7) und die Unkrautfreiheit (Note 7) unterstreichen die Eignung für stark frequentierte Flächen, während der Deckungsgrad (Note 6) und die Strapazierfähigkeit (Note 6) im leicht überdurchschnittlichen Bereich liegen. Der Vegetationsaspekt erreicht Note 6, der Winteraspekt Note 5. In der Praxis empfiehlt sich Phily damit als Komponente für Sportplätze, Spiel- und Liegewiesen, Schulhof- und Kindergartenflächen sowie für intensiv genutzte Hausgärten mit Hunden. Wie bei der Wiesenrispe üblich, sollte beachtet werden, dass die volle Belastbarkeit erst nach etwa einem halben Jahr Etablierungszeit erreicht ist; bewässert wird seltener, dafür durchdringend, um das tiefe Rhizomsystem zu fördern.
Eignung im Landschaftsrasen
Für den extensiv gepflegten Landschaftsrasen erreicht Phily die solide Eignungsnote 6. Deckungsgrad und Unkrautfreiheit liegen mit jeweils Note 7 auf gutem Niveau, was den Bestand auch bei reduzierter Pflegeintensität geschlossen und konkurrenzstark hält. Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt liegen jeweils bei Note 5 und damit im für extensive Verhältnisse typischen mittleren Bereich. In Verbindung mit der ausgeprägten Geringwüchsigkeit (Note 8) eignet sich die Sorte als langlebige Komponente für Verkehrsbegrünungen, Böschungen und naturnah gepflegte Flächen mit nur wenigen Schnitten pro Jahr.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Phily mit Note 4 erwartungsgemäß ein unterdurchschnittliches Ergebnis, da die artbedingt mittlere Blattfeinheit der Wiesenrispe den hohen ästhetischen Ansprüchen feinblättriger Zierrasen-Profile nur eingeschränkt gerecht wird. Für repräsentative Eingangs- und Vorgartenflächen werden in der Regel feinblättrigere Arten bevorzugt.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 29 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Brooklawn ist eine als EU-Sorte zugelassene Wiesenrispe (Poa pratensis), die im europäischen Sortenkatalog geführt wird und ohne eigenständigen BSA-Eintrag in den deutschen Markt gelangt. Damit reiht sie sich in die Gruppe der klassischen Strukturgräser ein, die durch ihre Rhizombildung Flächen langfristig stabilisieren und Trittschäden selbsttätig wieder schließen.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen erreicht Brooklawn die Eignungsnote 6 und liegt damit leicht über dem Durchschnitt. Diese Einstufung qualifiziert die Sorte als solide Mischungskomponente für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen, in dem sie ihre Stärke vor allem als langlebiges Strukturgras ausspielt: Sie schließt zusammen mit schnellkeimenden Partnern wie dem Deutschen Weidelgras die Narbe und übernimmt mittelfristig die Rolle des dauerhaft tragenden Bestandteils. Der Pflegeaufwand bleibt überschaubar mit Schnitthöhen von 3,5 bis 5 cm und Mähintervallen von ein bis zwei Wochen, eine Frühjahrs- und eine Spätsommerdüngung decken den mittleren Nährstoffbedarf in der Regel ab.
Eignung im Strapazierrasen
Auch im Strapazierrasen wird Brooklawn mit der Note 6 als leicht überdurchschnittlich eingestuft, was die typische Wiesenrispen-Stärke unter Belastung widerspiegelt. Durch die unterirdischen Ausläufer regeneriert die Sorte Tritt- und Scherstellen aus sich selbst heraus, ohne dass nachgesät werden muss, und stabilisiert so Flächen, die regelmäßig beansprucht werden. Praktisch eignet sich Brooklawn damit für Familiengärten mit Kindern und Hund, für Spielwiesen sowie als Komponente in Sport- und Vereinsplatzmischungen. Wichtig ist allerdings die für die Art typische Geduld während der Etablierung: Volle Trittfestigkeit stellt sich erst nach rund einem halben Jahr ein, und auch der sortentypische Anteil tritt häufig erst in der zweiten Standjahr-Saison deutlich hervor.
Eignung im Landschaftsrasen
In der Landschaftsrasen-Prüfung erreicht Brooklawn mit der Note 4 nur einen unterdurchschnittlichen Wert. Damit ist die Sorte nicht die erste Wahl für extensive Begrünungen mit nur ein bis zwei Schnitten pro Jahr, magere Standorte oder klassische Verkehrsbegleitflächen, auf denen Geringwüchsigkeit und Anspruchslosigkeit gefragt sind. Brooklawn entfaltet ihre Qualitäten erkennbar besser unter regelmäßiger Pflege als unter konsequent extensiver Führung; für naturnahe Magerstandorte sollten andere Komponenten priorisiert werden.
Besondere Eigenschaften
Als EU-Sorte ohne BSA-Eintrag wurde Brooklawn nicht in der deutschen Beschreibenden Sortenliste Rasengräser geprüft, ist aber über den EU-Sortenkatalog innerhalb der Europäischen Union verkehrsfähig und einsetzbar. Für Anwender bedeutet das, dass die verfügbare Datenbasis schlanker ausfällt als bei einer BSA-geprüften Sorte; die vorliegenden Eignungsnoten geben jedoch ein konsistentes Bild einer mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Wiesenrispe mit klarem Schwerpunkt auf gepflegten Gebrauchs- und Strapazierflächen.
Datengrundlage
Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Gebrauchsrasen
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Miracle ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Züchterhaus DLF B.V., die 2005 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Tschechien, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Polen und der Slowakei eingetragen ist. Die breite europäische Zulassung deutet auf eine in mehreren Klimaregionen bewährte Sorte hin, die in Mischungen das klassische Strukturgras-Profil der Wiesenrispe abdeckt.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich der Raseneigenschaften zeigt Miracle ein bemerkenswert robustes Resistenzprofil: Rost, Rotspitzigkeit und Fäulnis werden jeweils mit der Note 8 bewertet, die Resistenz gegen Blattflecken erreicht mit Note 6 ein leicht überdurchschnittliches Niveau. In der Praxis bedeutet das einen deutlich verringerten Krankheitsdruck, was die Sorte gerade in feuchteren Lagen und unter Übergangswitterung im Frühjahr und Herbst stabil hält. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im freundlich-mittelgrünen Bereich, die Blattfeinheit mit Note 4 erwartungsgemäß im für Wiesenrispe typischen, eher mittelbreiten Spektrum. Hervorzuheben ist der mit Note 8 bewertete langsame Wuchs, der längere Mähintervalle erlaubt und die Sorte gut für den Einsatz unter Mährobotern oder in pflegeextensiven Hausgärten macht.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Miracle mit der Eignungsnote 8 ein sehr gutes Niveau und deckt damit genau das Kerneinsatzgebiet der Wiesenrispe ab. Getragen wird dieses Ergebnis von der hohen artübergreifenden Narbendichte (Note 8) sowie der starken Unkrautfreiheit (Note 8), die zusammen für einen geschlossenen, durchsetzungsfähigen Bestand sorgen, in dem sich Wildkräuter kaum etablieren können. Innerhalb der Wiesenrispen-Sorten ordnet sich Miracle mit einer Narbendichte-Note 7 ebenfalls überdurchschnittlich ein, gehört also zu den dichteren Vertretern ihrer eigenen Art. Der Vegetationsaspekt (Note 7) zeigt sich während der Hauptsaison ansprechend ruhig und gleichmäßig, der Winteraspekt liegt mit Note 6 im soliden Mittelfeld. In der Praxis empfiehlt sich die Sorte damit für klassische Familienrasen, repräsentative Hausgärten mit normaler Belastung sowie für gepflegte Wohnsiedlungs- und Objektflächen, in denen Dichte und Unkrautresistenz gefragt sind.
Eignung im Strapazierrasen
Für den Strapazierrasen wird Miracle mit der Eignungsnote 6 als leicht überdurchschnittlich bewertet. Deckungsgrad, Narbendichte und Unkrautfreiheit erreichen unter Belastung jeweils Note 7 und zeigen, dass die Sorte auch unter intensiver Nutzung einen geschlossenen, lückenarmen Bestand aufrecht erhält. Die eigentliche Strapazierfähigkeit als Regenerationsmerkmal liegt mit Note 5 im mittleren Bereich; gemeinsam mit dem Winteraspekt (Note 5) und dem Vegetationsaspekt (Note 6) ergibt sich ein Profil, das eher für moderat strapazierte Flächen wie Familiengärten mit Kindern und Hund, Spielwiesen oder Vereinsplätze mit ausgewogener Nutzung passt als für hochfrequentierte Wettkampfflächen. Da Wiesenrispe die Strapazierfähigkeit über ihre Rhizome erst nach vollständiger Etablierung voll ausspielt, sollten Flächen mit Miracle früh angesät und im ersten Jahr geschont werden; mittel- und langfristig profitiert die Anlage dann von der typischen Selbstregeneration der Art.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen liegt Miracle mit der Eignungsnote 5 im mittleren Bereich. Unter extensiver Pflege erreichen Unkrautfreiheit (Note 6) und Deckungsgrad (Note 5) brauchbare Werte, Narbendichte (Note 4) und Vegetationsaspekt (Note 4) zeigen jedoch, dass die Sorte ohne regelmäßige Pflege und Nährstoffversorgung nicht ihr volles Potenzial entfaltet. Positiv für extensive Anlagen wirkt die hohe Geringwüchsigkeit (Note 8): Miracle bleibt auch ohne häufige Mahd vergleichsweise niedrig, was den Pflegeaufwand auf Verkehrsbegrünungen, Böschungen oder repräsentativen Randflächen reduziert. Als ergänzende Komponente in pflegeärmeren Landschaftsrasenmischungen ist die Sorte damit einsetzbar, ihre eigentliche Stärke liegt aber klar im gepflegten Gebrauchsrasen.
Eignung im Zierrasen
Die Eignung im Zierrasen wird mit Note 6 bewertet, was vor dem Hintergrund der eher mittelbreiten Blattfeinheit ein solides Ergebnis darstellt und Miracle als Strukturkomponente für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche in Kombination mit feinblättrigeren Arten qualifiziert.
Besondere Eigenschaften
Über die deutsche BSA-Zulassung hinaus ist Miracle in sechs weiteren europäischen Ländern eingetragen, was eine breit geprüfte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen Mitteleuropas, Nordwesteuropas und Skandinaviens belegt.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 31 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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