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Kiepenkerl Profi Line Kicker Stadionrasen RSM 3.1

Sortenreine Zusammensetzung: 50 % Deutsches Weidelgras (Mandalay 20 %, Fabian 15 %, Gildara 15 %), 50 % Wiesenrispe (Yvette 20 %, Julius 10 %, Borsala 20 %).

Produktbild des Kiepenkerl Profi Line Stadionrasen RSM 3.1 mit Schuh und Fußball auf Rasen vor Stadionkulisse und Informationen zur Robustheit und Saatgutmenge in deutscher Sprache.
Produktbild von Kiepenkerl Profi Line Kicker Stadionrasen RSM 3.1 mit einem Fußball, Spielerbein und Rasen im Stadion als Hintergrund.
Produktbild von Kiepenkerl Profi Line Kicker Stadionrasen RSM 3.1 mit dichtem grünen Rasen und dem Firmenlogo im oberen linken Bereich
     
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Inhalt: 1 kg

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Gebindegröße:

  • 660106
  • 4000159660106
  • Regelsaatgutmischung, extrem belastbar, repräsentativ
  • 1
  • 20 g/m²
  • 50,0 m²
  • 0,38 EUR
  • sehr hoch
Kiepenkerl Profi-Line kicker Stadionrasen RSM 3.1 Verwandeln Sie Ihren Garten in ein Spielfeld... mehr
Produktinformationen "Kiepenkerl Profi Line Kicker Stadionrasen RSM 3.1"

Kiepenkerl Profi-Line kicker Stadionrasen RSM 3.1

Verwandeln Sie Ihren Garten in ein Spielfeld der Extraklasse mit dem Kiepenkerl Profi-Line kicker Stadionrasen. Inspiriert von der Leidenschaft und den hohen Anforderungen des Profifußballs, wurde diese Sportrasenmischung in Kooperation mit kicker entwickelt. Sie besteht aus einer Regel-Saatgut-Mischung (RSM) 3.1, die sich durch ausgewählte Spitzensorten auszeichnet, wie sie auch in professionellen Fußballstadien Verwendung finden.

Diese Mischung garantiert, dass Ihr Rasen selbst unter intensivster Nutzung – sei es durch Sportaktivitäten, Spielgeräte, Haustiere oder einfach als repräsentative Grünfläche – robust und belastbar bleibt. Die hochwertigen Gräsersorten keimen rasch und bieten eine hervorragende Regenerationsfähigkeit sowie eine attraktive feine Blattstruktur für ein gleichmäßiges, gesundes Grün.

Produktdetails:

  • Aussaatmenge: Ca. 20 g/m² für optimale Deckung
  • Aussaatzeit: Flexibel von April bis Oktober, mit optimalen Bedingungen im späten Frühjahr und Herbst
  • Belastbarkeit: Sehr hoch, für aktive Gärten und Sportflächen
  • Inhalt: Ausreichend für ca. 50 m²
  • Keimdauer: 10 - 14 Tage für schnelles Grün
  • Mähhäufigkeit: Wöchentliche Pflege für ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Pflege: Mittel, für eine dauerhaft schöne Rasenfläche
  • Schnitthöhe: 4 - 5 cm, für ein professionelles Finish
  • Standort: Flexibel für sonnige bis halbschattige Lagen
  • Verwendung: Geeignet für Nachsaat und Neusaat

Entscheiden Sie sich für den Kiepenkerl Profi-Line kicker Stadionrasen, um Qualitätsstandards in Ihren Garten zu bringen, die den strengen RSM-Regelungen der FLL entsprechen

Regelsaatgutmischung: ja
Reichweite in m²: 50
Belastbarkeit: sehr hoch
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Hersteller "Kiepenkerl"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Bruno Nebelung GmbH
Freckenhorster Str. 32
48351 Everswinkel
 
Telefon: +49 (0)2582 - 670 0

 

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Zusammensetzung nach Arten

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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20% 15% 15% 20% 10% 20%
50% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
50% Wiesenrispe Poa pratensis
Zusammensetzung nach Arten
50% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

20% Mandalay
15% Fabian
15% Gildara
50% Wiesenrispe

Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten.

Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm.

Poa pratensis

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

20% Yvette
10% Julius
20% Borsala
Fahre mit der Maus über den Donut oder eine Tabellenzeile - hier erscheinen Details zur Art, Subart oder Sorte.

Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Narbenfarbe: 6.1 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

mittel- bis dunkelgrün (6)
6.1
sehr hellgrün (1) sehr dunkelgrün (9)
Gildara (15%)
7
Mandalay (20%)
6
Borsala (20%)
6
Julius (10%)
5
Yvette (20%)
6

Blattfeinheit: 6.1 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

hoch bis mittel (6)
6.1
sehr gering (1) sehr hoch (9)
Gildara (15%)
7
Mandalay (20%)
7
Borsala (20%)
6
Julius (10%)
5
Yvette (20%)
5

Langsamer Wuchs: 6.4 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

mittel bis stark (6)
6.4
sehr gering (1) sehr stark (9)
Gildara (15%)
6
Mandalay (20%)
6
Borsala (20%)
7
Julius (10%)
7
Yvette (20%)
6

Deckungsgrad: 7.8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

stark (7)
7.8
sehr gering (1) sehr stark (9)
Gildara (15%)
8
Mandalay (20%)
8
Borsala (20%)
7
Julius (10%)
8
Yvette (20%)
8

Unkrautfreiheit: 7.9 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

stark (7)
7.9
sehr gering (1) sehr stark (9)
Gildara (15%)
9
Mandalay (20%)
8
Borsala (20%)
7
Julius (10%)
8
Yvette (20%)
8

Narbendichte: 7.8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

dicht (7)
7.8
sehr locker (1) sehr dicht (9)
Gildara (15%)
8
Mandalay (20%)
8
Borsala (20%)
7
Julius (10%)
8
Yvette (20%)
8

Eignung im Gebrauchsrasen: 8.5 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
8.5
nicht geeignet (1) sehr gut geeignet (9)
Gildara (15%)
9
Mandalay (20%)
9
Borsala (20%)
8
Julius (10%)
9
Yvette (20%)
8
Fabian (15%)
8

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sortendetails und Einstufungen
Sorte: Mandalay (20%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Mandalay ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Zuchtprogramm der dänischen DLF Seeds A/S, die 2020 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WD 2217 zugelassen wurde und zusätzlich eine Zulassung in Frankreich besitzt. Innerhalb der Art positioniert sie sich als ausgesprochen leistungsstarke Allround-Sorte für intensiv genutzte Gebrauchs- und Strapazierrasenflächen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Mandalay mit einer überdurchschnittlich guten Krankheitsresistenz: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit liegt bei Note 7, die Resistenz gegen Fäulnis sogar bei Note 8, was in feucht-kühlen Lagen und bei Tau-belasteten Standorten einen spürbaren Vorteil bedeutet. Die Blattfeinheit (Note 7) ist für ein Deutsches Weidelgras überdurchschnittlich, das Blatt erscheint somit vergleichsweise schmal und ästhetisch ansprechend. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im mittleren, leicht dunkleren Bereich, ohne ins ausgeprägt Dunkelgrüne zu kippen. Mit einem als langsam eingestuften Wuchs (Note 6) liegt sie leicht über dem Mittel und reduziert die Mähfrequenz im Vergleich zu sehr wüchsigen Sorten geringfügig.

Besonders hervorzuheben ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 8: Im direkten Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten zählt Mandalay zu den dichtwüchsigen Vertretern und schließt die für Weidelgras typische Horstwüchsigkeit weitgehend aus. Auch im artübergreifenden Vergleich erreicht die Narbendichte (Gebrauchsrasen) den Wert 8.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Mandalay mit Note 9 die höchste Stufe und gehört damit zu den Spitzenreitern dieser Nutzungsrichtung. Getragen wird diese Einstufung vom hervorragenden Vegetationsaspekt (Note 9), der eine geschlossene, gleichmäßig grüne Fläche während der gesamten Vegetationsperiode beschreibt, sowie der bereits erwähnten hohen Narbendichte (Note 8) und einer ebenfalls sehr guten Unkrautfreiheit (Note 8): Die Sorte schließt den Bestand so dicht, dass Unkräuter wie Löwenzahn oder Wegerich kaum Fuß fassen können. Der Winteraspekt (Note 7) zeigt, dass die Fläche auch in der kalten Jahreszeit ein ordentliches Bild abgibt. Für klassische Hausgartenrasen, repräsentative öffentliche Grünflächen und Familienrasen in Sonne bis lichtem Halbschatten ist Mandalay damit eine der ersten Wahlen unter den Lolium-Sorten. Pflegerisch reicht eine normale Mahd alle 7 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm vollkommen aus, und auch Mähroboter werden problemlos vertragen.

Eignung im Strapazierrasen

Im Strapazierrasen erzielt Mandalay erneut die Spitzennote 9 und zählt damit zu den belastbarsten Lolium-Sorten der aktuellen BSL. Der Deckungsgrad (Note 8) bleibt auch unter intensiver Trittbelastung hoch, die Narbendichte unter Strapazierbedingungen (Note 8) und die Unkrautfreiheit (Note 8) bestätigen die Stabilität der Narbe selbst bei dauerhafter Beanspruchung. Die Strapazierfähigkeit selbst, also das Regenerationsvermögen nach Trittschäden, liegt bei Note 7 und ist damit gut, jedoch nicht in der absoluten Spitzengruppe; das ist eine art-typische Grenze des Deutschen Weidelgrases, das ohne Ausläuferbildung Lücken nicht selbsttätig schließen kann. Der Vegetationsaspekt (Note 8) und Winteraspekt (Note 7) unter Strapazierbedingungen runden das Bild ab. Konkret bedeutet das: Vereinssportplätze, Fußballrasen, intensiv genutzte Schulhöfe, Liegewiesen in Parks sowie Familien- und Hundebesitzergärten mit hoher Beanspruchung sind klassische Einsatzgebiete. Damit die Fläche dauerhaft dicht bleibt, sollten stark frequentierte Zonen gelegentlich nachgesät und mit ausreichend Nährstoff- und Wasserversorgung gepflegt werden.

Eignung im Landschaftsrasen

Für extensive Landschaftsrasenflächen ist Mandalay mit der Eignungsnote 5 nur durchschnittlich geeignet, was bei einer derart pflegeintensiv ausgelegten Sorte erwartbar ist. Zwar bleibt die Unkrautfreiheit (Note 8) auch hier auf hohem Niveau und die Geringwüchsigkeit (Note 7) erlaubt verlängerte Mähintervalle, doch fallen Deckungsgrad (Note 7), Vegetationsaspekt (Note 7) und insbesondere die Narbendichte (Note 5) sowie der Winteraspekt (Note 6) unter extensiver Pflege deutlich ab. Für Verkehrsbegrünungen, Magerstandorte oder naturnah gepflegte Böschungen gibt es daher besser angepasste Arten und Sorten; Mandalay zeigt ihre Stärken klar unter intensiver Pflege.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen wird Mandalay mit Note 7 eingestuft, was angesichts der hohen Blattfeinheit und Narbendichte solide ist und sie für repräsentative Vorgartenflächen und gepflegte Eingangsbereiche durchaus tauglich macht, sofern auf eine reine Zierrasen-Anmutung verzichtet werden kann.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 29 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel bis spät (6)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
57
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel (5)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet (5)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Fabian (15%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Fabian ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne), die seit 2012 im EU-Sortenkatalog gelistet ist. Sie zeigt ein breit aufgestelltes Eignungsprofil, das sowohl den klassischen Hausgartenrasen als auch stark beanspruchte Sport- und Spielflächen abdeckt.

Eignung im Gebrauchsrasen

Mit der Eignungsnote 8 erreicht Fabian im Gebrauchsrasen eine sehr gute Bewertung und gehört damit zu den überdurchschnittlich starken Sorten in diesem Segment. Praktisch bedeutet das: Im typischen Familienrasen, in Wohnsiedlungen, öffentlichem Grün und Hausgärten liefert die Sorte eine belastbare, gut geschlossene Narbe bei mittlerem Pflegeaufwand. Drei Düngergaben pro Jahr und ein Schnittrhythmus von 5 bis 10 Tagen auf 3 bis 5 cm Schnitthöhe reichen in der Regel aus; Mähroboter werden problemlos vertragen und unterstützen durch das häufige, schonende Schneiden zusätzlich die Narbendichte.

Eignung im Strapazierrasen

Auch im Strapazierrasen erzielt Fabian die Note 8 und empfiehlt sich damit klar für stark frequentierte Flächen. Typische Einsatzgebiete sind Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, Liegewiesen in öffentlichen Parks, Kinderspielplätze und Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit kleinen Kindern. Auf die art-typische Einschränkung des Deutschen Weidelgrases sollte allerdings geachtet werden: Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, müssen Trittlücken und Schadstellen nach intensiver Beanspruchung manuell nachgesäht werden. Eine bedarfsgerechte Bewässerung, durchdringend und eher selten statt häufig oberflächlich, fördert eine tiefe Wurzelbildung und damit die Regenerationsfähigkeit nach Belastungsphasen.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen liegt die Eignung bei der Note 7 und damit im guten Bereich, was für eine Art mit grundsätzlich höherem Wasser- und Nährstoffbedarf eine bemerkenswerte Einstufung ist. Für extensiv gepflegte Flächen wie Randzonen an Verkehrswegen, Böschungen mit ausreichender Wasserversorgung oder naturnah geführte Übergangsbereiche im Garten ist Fabian damit eine valide Komponente, sofern die Standortbedingungen nicht zu trocken und mager sind.

Eignung im Zierrasen

Mit der Note 7 erreicht Fabian auch im repräsentativen Zierrasen eine gute Eignung und ist damit für gepflegte Vorgärten, Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenflächen geeignet, bei denen neben Optik auch eine gewisse Begehbarkeit gefragt ist.

Besondere Eigenschaften

Fabian ist als EU-Sorte im gemeinsamen Sortenkatalog der Europäischen Union eingetragen, jedoch nicht in der deutschen Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamtes geführt. Die hier wiedergegebenen Eignungsnoten beruhen daher auf der EU-Zulassungsdatenbasis und nicht auf einer mehrjährigen BSA-Sortenprüfung an deutschen Standorten.

Datengrundlage

Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 4 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Gebrauchsrasen

Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Gildara (15%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Gildara ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Hause DLF Seeds A/S, die 2019 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WD 2136 zugelassen wurde. Das Sortenprofil zeigt eine klare Ausrichtung auf hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig sauberem optischen Erscheinungsbild und macht sie zu einem Allrounder für Gebrauchs- und Strapazierrasen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich präsentiert sich Gildara mit einer dunklen Narbenfarbe (Note 7) und einer für Deutsches Weidelgras überdurchschnittlich feinen Blattstruktur (Note 7), was ein angenehm gleichmäßiges, dichtes Erscheinungsbild ergibt. Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit liegt mit Note 6 leicht über dem Durchschnitt und ist damit solide, wenn auch nicht herausragend; durch eine ausreichende Belüftung der Fläche und maßvolle Stickstoffversorgung lässt sich der Krankheitsdruck zusätzlich gering halten. Der etwas zurückhaltende Wuchs (Note 6 für langsamen Wuchs) erlaubt im Hausgarten etwas längere Mähintervalle und harmoniert gut mit Mährobotern. Besonders bemerkenswert ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 8: Im direkten Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten gehört Gildara damit zu den besonders dicht bestockenden Vertretern, was sich praktisch in einer geschlosseneren, lückenärmeren Fläche zeigt.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Gildara die Höchstnote 9 und gehört damit in den Spitzenbereich der geprüften Weidelgras-Sorten. Getragen wird dieses Ergebnis von einer ausgezeichneten Narbendichte (Note 8), einer hervorragenden Unkrautfreiheit mit der Höchstnote 9 sowie einem ausgewogenen Vegetationsaspekt (Note 8) und Winteraspekt (Note 7). Praktisch heißt das: eine kräftige, sehr konkurrenzstarke Narbe, die unerwünschte Wildkräuter wirksam verdrängt und sowohl im Sommer als auch nach dem Winter optisch sauber dasteht. Für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen, für Wohnsiedlungsflächen und repräsentatives öffentliches Grün ist die Sorte damit eine sehr robuste Wahl, die regelmäßiges Mähen alle 5 bis 7 Tage und drei Düngergaben pro Saison gut umsetzt.

Eignung im Strapazierrasen

Auch in der Strapazierrasen-Prüfung erreicht Gildara die Top-Note 9 und untermauert damit ihren Charakter als belastbare Sportrasen-Komponente. Strapazierfähigkeit, Deckungsgrad, Narbendichte und Unkrautfreiheit liegen jeweils bei Note 8, der Vegetationsaspekt unter intensiver Nutzung ebenfalls bei Note 8, der Winteraspekt bei Note 7. In der Praxis bedeutet das eine Narbe, die intensive Trittbelastung problemlos verkraftet und nach Beanspruchung zügig regeneriert: geeignet für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Spielplätze, intensiv genutzte Liegewiesen sowie Familiengärten mit Hund und Kindern. Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, sollten stark in Mitleidenschaft gezogene Stellen nachgesät werden; eine bedarfsgerechte Düngung und durchdringende, eher seltene Bewässerung unterstützen die Regenerationsleistung der Sorte zusätzlich.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erzielt Gildara eine gute Eignungsnote 7, getragen vor allem von einer hohen Unkrautfreiheit (Note 8) und einem gleichmäßigen Erscheinungsbild über Sommer (Note 7) und Winter (Note 7). Deckungsgrad (Note 6) und Narbendichte (Note 5) liegen unter extensiver Pflege erwartungsgemäß etwas niedriger, was art-typisch ist: Ohne Ausläufer und ohne nennenswerte Bewässerung bleibt die Narbe lockerer als bei intensiver Pflege. In Kombination mit der Geringwüchsigkeit (Note 6) eignet sich die Sorte damit für extensiv gepflegte Begleitflächen, Verkehrsbegrünung und Park-Randzonen, in denen optische Sauberkeit gefragt ist, aber keine starke Belastung erfolgt.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Gildara eine gute Eignungsnote 7, die aus der Gebrauchsrasen-Prüfung abgeleitet wird und sich auf die feine Blattstruktur sowie die hohe Narbendichte stützt - eine sinnvolle Option für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche, in denen neben Ästhetik auch Belastbarkeit gefragt ist.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel bis spät (6)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
57
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
dunkelgrün (7)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
sehr stark (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel (5)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Yvette (20%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Yvette ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis), die 2004 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Frankreich, Norwegen und den Niederlanden eine nationale Zulassung besitzt. Die Sorte zeigt das klassische Profil eines belastbaren Strukturgrases mit überdurchschnittlichen Werten in den entscheidenden Eignungsbereichen Gebrauchsrasen und Strapazierrasen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Resistenzprofil schneidet Yvette durchgehend gut ab: Die Resistenz gegen Blattflecken und gegen Rost liegt jeweils bei Note 7, gegen Fäulnis erreicht die Sorte sogar Note 8. Damit ist sie auch unter ungünstigeren Witterungsbedingungen und auf Flächen mit höherer Feuchtigkeit als robust einzustufen. Die Narbenfarbe entspricht mit Note 6 einem leicht überdurchschnittlich kräftigen Grün, die Blattfeinheit ist mit Note 5 art-typisch im mittleren Bereich, also nicht so fein wie ein reiner Zierrasen-Schwingel, aber angenehm geschmeidig im Tritt. Der Wuchs ist mit Note 6 für langsamen Wuchs etwas zurückhaltender als der Durchschnitt, was im Hausgartenbereich längere Mähintervalle und einen entspannten Umgang mit dem Mähroboter erlaubt. Besonders hervorzuheben ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 8: Yvette gehört damit zu den dichteren Wiesenrispen im Sortenfeld, nicht im absoluten Vergleich aller Rasengräser, aber im direkten Vergleich gegen andere Poa-pratensis-Sorten.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Yvette die sehr gute Eignungsnote 8. Getragen wird dieses Ergebnis von einer artübergreifend hohen Narbendichte (Note 8), einem ausgeprägten Vegetationsaspekt (Note 8) und einer hervorragenden Unkrautunterdrückung (Note 8). Auch im Winteraspekt liegt sie mit Note 7 gut im Rennen, sodass die Fläche nach der Vegetationsruhe schnell wieder ein gepflegtes Erscheinungsbild zeigt. Für klassische Familienrasen mit Kindern, Hund und regelmäßiger Nutzung, für Hausgärten in Wohnsiedlungen sowie für gepflegtes öffentliches Grün ist Yvette damit eine solide Strukturkomponente, die dauerhaft eine dichte, weitgehend unkrautfreie Narbe trägt.

Eignung im Strapazierrasen

In der Strapazierrasen-Prüfung bestätigt Yvette ihr Profil mit der Eignungsnote 8. Der Deckungsgrad liegt unter Belastung bei Note 8, die Narbendichte ebenfalls bei Note 8, die eigentliche Strapazierfähigkeit und Regenerationsleistung bei Note 7. Unkrautfreiheit, Winter- und Vegetationsaspekt unter Strapazierbedingungen liegen einheitlich bei Note 7, sodass die Sorte auch unter dauerhaft hoher Beanspruchung ein gleichmäßiges Erscheinungsbild abgibt. Damit empfiehlt sich Yvette für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, stark frequentierte Liegewiesen, Hundeauslaufflächen und Familiengärten mit intensiver Bespielung. Wichtig zu wissen: Die volle Belastbarkeit baut sich art-typisch erst über etwa sechs Monate auf, da die Wiesenrispe ihre selbstregenerierenden Rhizome langsam entwickelt. Sobald der Bestand etabliert ist, schließt Yvette Trittlücken zuverlässig wieder von selbst. Bewässert werden sollte selten, dafür durchdringend, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen und das Rhizom-System sein volles Speichervermögen ausbilden kann.

Eignung im Landschaftsrasen

Mit der Eignungsnote 6 liegt Yvette im Landschaftsrasen leicht überdurchschnittlich. Deckungsgrad und Unkrautfreiheit erreichen unter extensiver Pflege jeweils Note 7, Narbendichte sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen bei Note 6. Die Geringwüchsigkeit mit Note 7 unterstreicht, dass sich die Sorte auch bei reduzierter Mahd nicht überproportional in die Höhe entwickelt, was sie für Böschungen, extensive Verkehrsbegrünung und naturnahe Pflegeregime einsetzbar macht. Auf sehr mageren, reinen Sandstandorten sollte allerdings die art-typische Grenze der Wiesenrispe beachtet werden.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Yvette die abgeleitete Eignungsnote 7 und ist damit auch für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche grundsätzlich geeignet, sofern eine art-typisch mittlere Blattfeinheit akzeptiert wird.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät bis sehr spät (8)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
39
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Julius (10%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Julius ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus der Züchtung von DLF B.V., die im Jahr 2000 vom Bundessortenamt zugelassen wurde. Als klassisches Strukturgras mit unterirdischen Ausläufern (Rhizomen) gehört sie zu den langlebigen, selbstregenerierenden Komponenten und ist überall dort zu Hause, wo Flächen über Jahre belastbar bleiben sollen - von strapazierfähigen Gebrauchsrasen bis zu Sportflächen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifend vergleichbaren Bereich überzeugt Julius vor allem bei der Fäulnisresistenz mit der sehr guten Note 8, was die Sorte gegen Auswinterungs- und Fäulnisschäden robust macht. Die Resistenz gegen Blattflecken liegt mit Note 6 leicht überdurchschnittlich, während die Rostresistenz mit Note 5 im mittleren Bereich angesiedelt ist - hier lohnt es sich, auf gute Belüftung und ausgewogene Nährstoffversorgung zu achten, um den Krankheitsdruck gering zu halten. Narbenfarbe (Note 5) und Blattfeinheit (Note 5) bewegen sich im für die Art typischen mittleren Spektrum mit mittelbreiten, mittelgrünen Blättern. Hervorzuheben ist der langsame, geringwüchsige Wuchscharakter (langsamer Wuchs Note 7, Geringwüchsigkeit Note 8): Das bedeutet längere Mähintervalle, einen geringen Höhenzuwachs zwischen den Schnitten und eine gute Eignung für den Einsatz von Mährobotern. Besonders prominent ist die Narbendichte innerhalb der Art mit der Höchstnote 9 - Julius zählt damit zu den dichtesten Sorten unter den Wiesenrispen überhaupt; im artübergreifenden Vergleich wird die Narbendichte mit der ebenfalls sehr guten Note 8 bewertet.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Julius mit der Eignungsnote 9 die beste Klasse. Getragen wird dieses Ergebnis von der sehr dichten Narbe (Note 8) und der hohen Unkrautfreiheit (Note 8), die eine kräftige, geschlossene Grasnarbe mit guter Unterdrückung von Fremdaufwuchs erwarten lässt. Der Vegetationsaspekt im Gebrauchsrasen erreicht Note 8, der Winteraspekt Note 7 - die Sorte präsentiert sich also über die Vegetationsperiode hinweg wie auch im Winterhalbjahr ansprechend und gleichmäßig. Damit eignet sich Julius hervorragend für den klassischen Familienrasen im Hausgarten, für Wohnsiedlungen und begehbares öffentliches Grün, bei mittlerem Pflegeaufwand und unkompliziertem Schnitt alle 7 bis 14 Tage.

Eignung im Strapazierrasen

Auch unter Strapazierbedingungen zeigt Julius mit der Eignungsnote 8 eine sehr gute Vorstellung. Der Deckungsgrad (Note 8), die Narbendichte (Note 8) und die Unkrautfreiheit (Note 8) belegen, dass die Sorte auch unter starker Beanspruchung eine geschlossene, lückenarme Narbe hält. Die Strapazierfähigkeit selbst wird mit Note 7 bewertet; in Kombination mit der für die Art typischen rhizombildenden Selbstregeneration schließt der Bestand Trittschäden und kahle Stellen über die Zeit selbständig wieder. Winter- und Vegetationsaspekt liegen mit jeweils Note 7 auf gutem Niveau. Damit ist Julius eine belastbare Komponente für Vereinssportplätze, Schulhöfe und Spielplätze ebenso wie für stark genutzte Familiengärten mit Kindern und Hund. Da die Wiesenrispe ihre volle Belastbarkeit erst nach rund einem halben Jahr erreicht, sollte stark beanspruchten Flächen entsprechend Etablierungszeit gegeben werden. Ergänzend bestätigen die STRI/UK-Versuche das gute Sportrasenprofil: In der Serie S (Sport, Schnitt 25 mm) erzielt Julius einen Live-Ground-Cover- und Visual-Merit-Wert von je 7,4 sowie eine Erholungsnote (Recovery) von 7,6 - Werte, die art-relativ zu lesen und nicht direkt mit den BSA-Noten verrechenbar sind.

Eignung im Landschaftsrasen

Für den extensiv gepflegten Landschaftsrasen erreicht Julius eine leicht überdurchschnittliche Eignungsnote 6. Der Deckungsgrad (Note 7) und die Unkrautfreiheit (Note 8) sprechen für eine ordentliche Flächenabdeckung und Konkurrenzkraft auch bei reduzierter Pflege, während Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt unter diesen Bedingungen jeweils im mittleren Bereich (Note 6) liegen. Als langlebige Strukturkomponente eignet sich die Sorte damit für extensive Verkehrsbegrünung, Böschungen und naturnah gepflegte Flächen mit nur wenigen Schnitten im Jahr - allerdings, der Art entsprechend, nicht für tiefen Baumschatten, staunasse Mulden oder sehr magere Sandböden ohne Nährstoffversorgung.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Julius eine gute Eignungsnote 7, die das Bundessortenamt aus der Gebrauchsrasen-Prüfung ableitet; getragen von der hohen Narbendichte ergibt sich ein gepflegtes Bild, das auch für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche taugt, ohne jedoch die Feinblättrigkeit eines reinen Feinrasens zu erreichen.

Besondere Eigenschaften

Julius ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Tschechien, Finnland und der Slowakei zugelassen, was für eine breite Anbaubewährung über verschiedene Klima- und Standortbedingungen spricht. Ergänzend zu den BSA-Werten liegen STRI/UK-Daten aus der Serie L (Gebrauchsrasen, Schnitt 10 bis 15 mm) vor, in der die Sorte eine hohe Triebdichte (Shoot Density 7,6) und einen Visual-Merit-Wert von 7,2 erreicht; diese art-relativen Werte sind als ergänzende Perspektive zu verstehen und nicht mit den BSA-Noten gleichzusetzen.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen. Ergänzend STRI/BSPB-Versuchswerte (UK, art-relativ).

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät (7)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
37
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittelgrün (5)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering (3)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Borsala (20%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Borsala ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Züchtungsprogramm der dänischen DLF Seeds A/S, die 2018 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WRP 525 zugelassen wurde. Sie tritt als breit aufgestellte Wiesenrispe in Erscheinung, die ihre Stärken sowohl im belastbaren Gebrauchs- und Strapazierrasen als auch in extensiver Landschaftsbegrünung ausspielt.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich der Raseneigenschaften überzeugt Borsala vor allem durch ihre gute Resistenzlage: Die Resistenz gegen Rost erreicht mit Note 7 ein gutes, die Resistenz gegen Fäulnis mit Note 8 sogar ein sehr gutes Niveau. Damit ist die Sorte gegenüber zwei der wichtigsten Krankheitsbilder im Rasen solide aufgestellt, was den Pflegeaufwand insgesamt überschaubar hält. Narbenfarbe (Note 6) und Blattfeinheit (Note 6) liegen im leicht überdurchschnittlichen Bereich und entsprechen damit dem für die Art typischen mittel- bis dunkelgrünen, mittelfein strukturierten Erscheinungsbild. Der mit Note 7 als langsam bewertete Wuchs ist im Hausgarten ein praktischer Vorteil: Mähintervalle von 10 bis 14 Tagen sind in der Hauptwachstumsphase realistisch, und auch Mähroboter kommen mit der gleichmäßigen Wuchsleistung gut zurecht.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Borsala mit Note 8 eine sehr gute Eignung, was die Sorte zu einer tragenden Komponente für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen macht. Die artübergreifend bewertete Narbendichte liegt bei Note 7, innerhalb der Art Wiesenrispe sticht Borsala mit Note 8 jedoch noch deutlicher heraus: Sie zählt damit zu den besonders dichten Sorten ihrer Art und schließt die Fläche entsprechend zuverlässig. Auch die Unkrautfreiheit (Note 7) profitiert von dieser dichten Narbe, da Konkurrenzkeimlinge nur schwer Fuß fassen. Vegetationsaspekt (Note 8) und Winteraspekt (Note 7) bestätigen ein ganzjährig sauberes, gepflegtes Erscheinungsbild, das auch nach kühlen Wintern rasch wieder geschlossen wirkt. Geeignet ist die Sorte damit für repräsentative Hausgartenflächen, beanspruchte Wohnsiedlungs- und Parkrasen sowie öffentliche Grünanlagen mit regelmäßiger Begehung.

Eignung im Strapazierrasen

Mit Note 8 in der Strapazierrasen-Eignung gehört Borsala zu den sehr gut bewerteten Wiesenrispen für intensiv genutzte Flächen. Deckungsgrad, Narbendichte, Unkrautfreiheit und Strapazierfähigkeit liegen unter Strapazierbedingungen jeweils bei Note 7 und ergeben damit ein insgesamt geschlossenes, regenerationsfreudiges Profil. Auch Winter- und Vegetationsaspekt bleiben unter Belastung mit jeweils Note 7 auf gutem Niveau, sodass die Fläche optisch nicht unter der Nutzung leidet. In Kombination mit der für die Art typischen Rhizombildung füllt Borsala Trittschäden und Lücken selbständig wieder auf, was sie für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Spielwiesen und Hausgärten mit Kindern und Hund prädestiniert. Wichtig bleibt der Hinweis, dass die volle Strapazierfähigkeit erst nach etwa sechs Monaten erreicht wird; bis dahin lohnen sich regelmäßige, durchdringende Bewässerungsgaben und eine moderate Düngung im Frühjahr und Spätsommer, um die Etablierung zu unterstützen.

Eignung im Landschaftsrasen

Auch im Landschaftsrasen kommt Borsala mit einer Eignungsnote von 7 zu einem guten Ergebnis. Besonders hervorzuheben ist die Unkrautfreiheit unter extensiven Bedingungen mit Note 8, die zeigt, dass die Sorte auch bei reduzierter Pflege eine konkurrenzstarke Narbe ausbildet. Deckungsgrad und Narbendichte liegen jeweils bei Note 7, Winter- und Vegetationsaspekt bei Note 6, was im extensiven Kontext mit wenigen Schnitten pro Jahr ein solides Bild ergibt. Die Geringwüchsigkeit (Note 7) ist hier ebenfalls von Vorteil, weil sie den Pflegeaufwand weiter reduziert. Borsala eignet sich damit für Böschungen, Verkehrsbegleitgrün, naturnahe Saumstrukturen und extensive Parkflächen, in denen langlebige Trittfestigkeit gefragt ist, ohne dass eine intensive Pflege geleistet werden soll.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen liegt Borsala mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich und kann in repräsentativen Vorgarten- und Eingangsbereichen als robuste Komponente eingesetzt werden, ohne den ästhetischen Anspruch eines feinblättrigen Zierrasens vollständig abzubilden.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 29 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät bis sehr spät (8)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
40
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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