Größte Auswahl hochqualitativer Rasensamen Wir versenden ausschließlich frische, keimfähige Ware!
Kostenlose Fachberatung per Telefon oder E-Mail Erfahrung aus über 50.000 Bestellungen: 040 4191 3355
Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands Schnell geliefert, auch auf Rechnung

Majestic Aktiv Rasen Premium-Strapazierrasen

Sortenreine Zusammensetzung: 77 % Deutsches Weidelgras (Europitch 22 %, Jubilee EG 25 %, Fabian 30 %), 13 % Wiesenrispe (Joker 8 %, Limousine 5 %), 10 % Rotschwingel (Horstrotschwingel: Wagner 1 10 %).

Produktbild von Majestic Aktiv Rasen Premium-Strapazierrasen Rasenmischung Verpackung mit Markenzeichen und Informationen zum Fassungsvermoegen und Verwendungszweck in deutscher Sprache.
129,00 € *
Inhalt: 10 kg (12,90 € * / 1 kg)

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Gebindegröße:

  • 619708
  • 4000159619708
  • sehr strapazierfähig, feinblättrig, schnellkeimend
  • alle
  • 10
  • 20 g/m²
  • 500,0 m²
  • 0,26 EUR
  • gering
  • hoch
Der Rasen Majestic Aktiv zeichnet sich ganz besonders durch einen geringen Pflegeaufwand aus... mehr
Produktinformationen "Majestic Aktiv Rasen Premium-Strapazierrasen"

Der Rasen Majestic Aktiv zeichnet sich ganz besonders durch einen geringen Pflegeaufwand aus und eignet sich hervorragend für das Aussäen an fast allen Standorten.

Besonders strapazierfähig: der Rasen Majestic Aktiv

Eine schöne Grünfläche gehört in jeden Garten. Sie wertet das Erscheinungsbild auf und sorgt für eine Wohlfühloase. Damit Sie auf dem Rasen auch entspannt gehen können, sich auf der Wiese ausruhen oder Ihre Kinder darauf toben können, sollte er besonders widerstandsfähig sein. Unser Majestic Aktiv ist da genau das Richtige für Sie. Diese Rasenfläche zeichnet sich nämlich ganz besonders durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus.

Die wichtigsten Informationen im kurzen Überblick:

  • Standort: Majestic Aktiv ist für alle Standorte geeignet
  • Strapazierfähigkeit: sehr hoch
  • Pflege: Majestic Aktiv Rasen bedeutet geringer Pflegeaufwand
  • Schnitthöhe: 4-5 cm
  • Aussaat: 20 g pro Quadratmeter

Sport- und Spielrasen mit schnell keimenden Samen

Der Rasen ist besonders gut als Sport- und Spielrasen einsetzbar. Er verfügt über schnell keimende, hochbelastbare, feinblättrige Spitzensorten. Diese sind sowohl bei der Früh- als auch bei der Spätaussaat schnell keimend. Dadurch entsteht ein absolut dichter und strapazierfähiger Rasen. Ideal auch für die Rasenerneuerung und zur Nachsaat alter und lückenhafter Rasenflächen.

Geringer Pflegeaufwand für maximale Erfolgsergebnisse

Der Majestic Aktiv Sport- und Spielrasen benötigt ganz besonders wenig Pflege. Die Schnitthöhe der Gräser sollte ideal zwischen 4 und 5 cm liegen. Die Packung enthält insgesamt 10 Kilogramm Saatgut. Diese reicht für etwa 500 Quadratmeter. Pro Quadratmeter benötigen Sie etwa 20 Gramm Samen. Bestellen Sie dieses tolle Saatgut am besten noch heute. Überzeugen Sie sich von bester Qualität und Pflegeleichtigkeit. Dieser Sport- und Spielrasen wird Ihnen und Ihren Kindern ganz besondere Freude bereiten und bleibt dank seiner Strapazierfähigkeit trotz Tobereien, Fußball und Co stets grün und schön.

Sollten Sie noch Fragen zu unseren Produkten haben, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Reichweite in m²: 500
Belastbarkeit: sehr hoch
Weiterführende Links zu "Majestic Aktiv Rasen Premium-Strapazierrasen"
Hersteller "Majestic"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Bruno Nebelung GmbH
Freckenhorster Str. 32
48351 Everswinkel
 
Telefon: +49 (0)2582 - 670 0

 

Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Majestic Aktiv Rasen Premium-Strapazierrasen"
Ø 4.65 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen.
5 Sterne
(5)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
18.06.2021

Immer wieder

Ich habe mir den Rasensamen jetzt zum zweiten mal gekauft, da wir unsere gesamte Rasenfläche neu angelegt haben und muss sagen, das ich immer wieder begeistert von der Rasen-Saat. Ausbringen, wässern mit Bedacht und der Samen lief nach 5 Tagen schon auf. Jetzt liegt er schon fast 2 Wochen und ich freue mich auf den ersten Schnitt.
Lediglich die Flächenangabe würde auch ich etwas nach unten berichtigen, da es zu Anfang schon noch etwas licht ist (obwohl sich auch das nach den ersten Schnitten schnell legt)
Aber trotzdem zu 100% zu empfehlen!!!

31.03.2019

Gute Produktbeschreibung ***

12.09.2018

super rasenergeniss nach kurzer zeit, würde ich immer wieder benutzen

02.09.2017

Nach 6 Tagen sah man die ersten Halme, nach 2 Wochen schon sehr gut gewachsen. Würde ich wieder kaufen.

19.07.2016

Empfehlenswert, aber nicht ergiebig

Der Rasen ist top, wirklich gut. Ich bin beim Säen aber nicht mit der Menge hingekommen, die auf der Verpackung stand. Ich glaube, dann wäre der Rasen auch zu dünn geworden. Insofern sollte man hier lieber ein wenig mehr nehmen als empfohlen. Ansonsten uneingeschränkt empfehlenswerte Mischung!

18.07.2016

Viel hilft viel

Nachdem wir nicht so tolle Erfahrungen mit günstigen Mischungen gemacht haben, haben wir uns für dieses Produkt entschieden. Der Rasen ist super angegangen, wobei wir bei der Aussaat wirklich nicht gespart haben und fast das doppelte verwendet haben. Das Ergebnis ist ein dichter, supergrüner Rasen, auf dem die Hunde wieder problemfrei herumtollen können

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

Zusammensetzung nach Arten

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

weiterlesen...

Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

weiterlesen...

22% 25% 30% 8% 5% 10%
77% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
13% Wiesenrispe Poa pratensis
10% Horstrotschwingel Festuca rubra commutata
Zusammensetzung nach Arten
77% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

22% Europitch
25% Jubilee EG
30% Fabian
13% Wiesenrispe

Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten.

Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm.

Poa pratensis

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

8% Joker
5% Limousine
10% Rotschwingel

Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente.

Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm.

Festuca rubra
10% Horstrotschwingel

Der Horstrotschwingel ist die feinblättrigste der drei Rotschwingel-Unterarten und der klassische Spitzenrasen-Vertreter der Gruppe. Wuchsform: strikt horstig, ohne jegliche Ausläuferbildung, mit borstig feinen, dunkelgrünen Blättern. Durch den extrem dichten Horstwuchs erzeugt er eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Rasennarbe und ist ausgeprägt tiefschnittvertraeglich. Die zentrale Einschränkung: Da er keine Ausläufer bildet, kann er Trittschäden nicht selbst schließen - Kahlstellen müssen nachgesaet werden, und die Regenerationsfähigkeit liegt deutlich unter der des Ausläuferrotschwingels.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Zierrasen- und Golfrasen-Mischungen für Greens, Tees, Approaches und Spielbahnen, oft in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. In geringeren Anteilen ist er auch in Gebrauchs- und Landschaftsrasen vertreten. Weniger geeignet ist er für schwere Stadion-Trittbelastungen und für hochwasserversorgte, überdüngte Standorte, weil dort konkurrenzstärkere Arten ihn schnell verdraengen. Optisch zeigt er eines der feinsten Blätter der gaengigen Rasengraeser und einen tiefdunklen, samtigen Rasenton, barfusstauglich und im Schnitt sehr angenehm.

Die Pflege passt zur Spitzenrasen-Verwendung: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2 bis 4 cm im Zierrasen, im Golfbereich tiefer. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf gering bis mittel, Überdüngung fördert Filzbildung und Pilzanfaelligkeit, im Zierrasen reichen zwei Düngergaben pro Jahr. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und durchdringend. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in stark belasteten Spielrasen mit der Erwartung an die Regenerationsleistung der Wiesenrispe - der Horstrotschwingel ist eine Optik- und Tiefschnitt-Komponente, keine Strapazier-Art. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2-4 cm.

Festuca rubra commutata
10% Wagner 1
Fahre mit der Maus über den Donut oder eine Tabellenzeile - hier erscheinen Details zur Art, Subart oder Sorte.

Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Narbenfarbe: 5.8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

mittelgrün (5)
5.8
sehr hellgrün (1) sehr dunkelgrün (9)
Europitch (22%)
5
Jubilee EG (25%)
6
Wagner 1 (10%)
7
Joker (8%)
6
Limousine (5%)
6

Blattfeinheit: 6.5 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

hoch bis mittel (6)
6.5
sehr gering (1) sehr hoch (9)
Europitch (22%)
7
Jubilee EG (25%)
6
Wagner 1 (10%)
8
Joker (8%)
5
Limousine (5%)
6

Langsamer Wuchs: 6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

mittel bis stark (6)
6
sehr gering (1) sehr stark (9)
Europitch (22%)
6
Jubilee EG (25%)
5
Wagner 1 (10%)
6
Joker (8%)
8
Limousine (5%)
8

Deckungsgrad: 7.6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 4 Bewertungen)

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

stark (7)
7.6
sehr gering (1) sehr stark (9)
Europitch (22%)
8
Jubilee EG (25%)
7
Joker (8%)
8
Limousine (5%)
8

Unkrautfreiheit: 8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

stark bis sehr stark (8)
8
sehr gering (1) sehr stark (9)
Europitch (22%)
8
Jubilee EG (25%)
8
Wagner 1 (10%)
8
Joker (8%)
8
Limousine (5%)
8

Narbendichte: 8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

dicht (7)
8
sehr locker (1) sehr dicht (9)
Europitch (22%)
8
Jubilee EG (25%)
7
Wagner 1 (10%)
9
Joker (8%)
9
Limousine (5%)
9

Eignung im Gebrauchsrasen: 8.1 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
8.1
nicht geeignet (1) sehr gut geeignet (9)
Europitch (22%)
9
Jubilee EG (25%)
7
Wagner 1 (10%)
8
Joker (8%)
9
Limousine (5%)
9
Fabian (30%)
8

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sortendetails und Einstufungen
Sorte: Europitch (22%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Europitch ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus der Züchtung der Deutsche Saatveredelung AG, die 2016 vom Bundessortenamt zugelassen wurde (Kenn-Nr. WD 2010). Bereits der Name deutet auf das primäre Einsatzprofil hin: stark beanspruchte Sport- und Strapazierrasenflächen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Europitch besonders durch eine sehr gute Rostresistenz (Note 8) sowie eine solide Resistenz gegen Fäulnis (7); gegen Rotspitzigkeit liegt die Sorte im mittleren Bereich (6), was bei sachgerechter Düngung und ausreichender Belüftung der Narbe gut beherrschbar ist. Die Blattfeinheit fällt mit Note 7 für ein Deutsches Weidelgras überdurchschnittlich aus, die Narbenfarbe liegt im mittleren Spektrum (5), also klassisch mittelgrün ohne ausgeprägte Tendenz zu besonders hell oder dunkel. Der Wuchs ist mit Note 6 für langsamen Wuchs leicht überdurchschnittlich verhalten, was im Hausgarten längere Mähintervalle und einen geringeren Schnittgutanfall erlaubt.

Besonders hervorzuheben ist die Note 9 für Narbendichte innerhalb der Art: Im direkten Vergleich mit anderen Lolium-perenne-Sorten gehört Europitch damit zu den dichtesten überhaupt. Auch artübergreifend erreicht die Narbendichte im Gebrauchsrasen Note 8 und liegt damit weit über dem Durchschnitt aller geprüften Rasengräser.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Europitch die Höchstklasse mit Eignungsnote 9. Gestützt wird dieses Ergebnis durch sehr gute Werte für Unkrautfreiheit (8), Narbendichte (8) und Vegetationsaspekt (8) sowie einen guten Winteraspekt (7), der auch nach dem Auswintern ein gepflegtes Erscheinungsbild zeigt. Für den klassischen Familienrasen, Hausgartenflächen mit normaler bis hoher Nutzung sowie repräsentative Wohnsiedlungsflächen ist die Sorte damit eine erstklassige Wahl. Die hohe Narbendichte unterdrückt aufkeimendes Unkraut zuverlässig, sodass der Pflegeaufwand mit drei Düngergaben pro Jahr und regelmäßigem Schnitt auf 3-5 cm im üblichen Rahmen bleibt.

Eignung im Strapazierrasen

Auch im Strapazierrasen erreicht Europitch die Spitzennote 9. Sämtliche Einzelmerkmale liegen geschlossen bei Note 8: Deckungsgrad, Unkrautfreiheit, Narbendichte, Strapazierfähigkeit, Winter- und Vegetationsaspekt unter Belastung. Damit eignet sich die Sorte konkret für Vereinssportplätze, Schul- und Spielplätze, Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit intensiver Nutzung durch Kinder und Hunde. Nach intensiver Beanspruchung regeneriert die Narbe zügig, und der gute Winteraspekt bedeutet, dass auch nach der Hauptbelastungsphase im Winterhalbjahr früh wieder eine geschlossene Spielfläche zur Verfügung steht. Zu beachten bleibt die art-typische Einschränkung: Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, sollten echte Kahlstellen nach starker Punktbelastung gezielt nachgesät werden.

Eignung im Landschaftsrasen

Unter extensiven Bedingungen erreicht Europitch eine Landschaftsrasen-Eignung von Note 6, also leicht überdurchschnittlich. Der Deckungsgrad (7) und die Unkrautfreiheit (8) sind unter geringer Pflege noch sehr ordentlich, während Narbendichte (6) und Vegetationsaspekt (6) bei extensiver Führung erkennbar abfallen. Die Geringwüchsigkeit von Note 7 begünstigt einen kompakten Aufwuchs mit wenigen Schnitten pro Jahr. Für Verkehrsbegrünung, Böschungen oder magere Randzonen ist die Sorte verwendbar, ihr eigentliches Stärkenprofil liegt jedoch klar bei intensiver Nutzung.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Europitch die gute Note 7, was angesichts der überdurchschnittlichen Blattfeinheit und sehr hohen Narbendichte plausibel ist. Für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche, in denen neben Optik auch eine gewisse Belastbarkeit gefragt ist, stellt die Sorte daher eine sinnvolle Komponente dar.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät (7)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
60
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittelgrün (5)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Jubilee EG (25%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Jubilee EG ist eine vom Bundessortenamt 2009 zugelassene Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus der Züchtung der Deutsche Saatveredelung AG. Sie ist als vielseitige Allround-Komponente für Gebrauchs- und Strapazierrasenmischungen positioniert und zeigt in der amtlichen Prüfung ihre größten Stärken im sportlich-strapazierten Einsatzbereich.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich bietet Jubilee EG ein solides, ausgeglichenes Resistenzpaket: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit (Note 7) und gegen Fäulnis (Note 7) ist gut, gegen Blattflecken liegt die Sorte mit Note 6 leicht über dem Durchschnitt. Die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein mittleres bis leicht dunkleres Grün, die Blattfeinheit liegt mit Note 6 im für die Art typischen mittleren Bereich, was die Sorte als gut mischbaren Partner sowohl in Sport- als auch in Gebrauchsrasenrezepturen ausweist. Beim Wuchsverhalten zeigt die Sorte mit Note 5 ein durchschnittliches Tempo, das übliche Mähintervalle von 5 bis 7 Tagen im Hauptwachstum erfordert. Innerhalb der Art erreicht Jubilee EG bei der Narbendichte Note 6 und liegt damit im Lolium-perenne-Vergleich im oberen Mittelfeld, also dichter als der Durchschnitt der Weidelgras-Sorten, ohne in die Spitzengruppe vorzustoßen.

Eignung im Gebrauchsrasen

Für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen erreicht Jubilee EG die gute Eignungsnote 7. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem durch die sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8), die auf eine dichte, konkurrenzstarke Narbe hindeutet, sowie durch eine artübergreifend gute Narbendichte (Note 7). Vegetationsaspekt und Winteraspekt liegen mit jeweils Note 6 im überdurchschnittlichen Bereich, das heißt die Fläche zeigt sich sowohl während der Vegetationsperiode als auch nach dem Winter optisch sauber und gleichmäßig. Damit eignet sich die Sorte gut für repräsentative, regelmäßig genutzte Hausgartenrasen, Spielflächen im Wohnumfeld und öffentliche Grünanlagen mit normalem Mähhaushalt.

Eignung im Strapazierrasen

Die Sportrasen-Tauglichkeit ist der eigentliche Kernbereich der Sorte: Mit einer Eignungsnote von 8 zählt Jubilee EG hier zur sehr guten Klasse. Der Deckungsgrad (Note 7) und die Narbendichte unter Strapazierbedingungen (Note 7) bleiben auch unter Belastung stabil, die Unkrautfreiheit liegt mit Note 8 erneut auf hohem Niveau, sodass Lückenbesiedlung durch Fremdkräuter wirksam unterdrückt wird. Der Vegetationsaspekt (Note 7) ist im Sportrasen sogar etwas besser als im Gebrauchsrasen, der Winteraspekt liegt mit Note 6 im überdurchschnittlichen Bereich. Die eigentliche Strapazierfähigkeit, also die Belastungs- und Regenerationsleistung, wird mit Note 6 leicht überdurchschnittlich bewertet, was die hohe Gesamteinstufung über die dichte, sauber gehaltene Narbe trägt. In der Praxis passt die Sorte damit zu Vereinssportplätzen, Schul- und Pausenhöfen, intensiv genutzten Liegewiesen und Hausgärten mit Kindern oder Hunden. Pflegerisch sollte auf eine ausreichend hohe Mähfrequenz, regelmäßige Düngung und nach intensiver Beanspruchung gegebenenfalls auf eine Nachsaat geachtet werden, da Deutsches Weidelgras keine Ausläufer bildet. Diese sportliche Ausrichtung deckt sich mit der Einstufung im STRI-Sortimentstest 2022 (Großbritannien), bei dem Jubilee EG im Sport-Sortiment S1 mit einem Mittelwert von 5,8 sowie ordentlichen Werten für Regeneration (5,7) und Sommerfarbe (6,5) geführt wurde.

Eignung im Landschaftsrasen

Im extensiven Landschaftsrasen erreicht Jubilee EG die mittlere Eignungsnote 5 und ist hier eher unauffällig einzusetzen. Die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 6 leicht über dem Durchschnitt, die Unkrautfreiheit (Note 7) ist auch unter extensiver Pflege noch gut. Deckungsgrad (Note 5) und vor allem die Narbendichte (Note 4) zeigen jedoch, dass die Sorte ohne regelmäßige Pflege und Wasserversorgung erkennbar an Bestandsdichte verliert, was den typischen Ansprüchen des Deutschen Weidelgrases entspricht. Für Verkehrsbegrünung, magere Böschungen oder reine Extensivflächen gibt es geeignetere Arten und Sorten; in einer Landschaftsrasenmischung kann Jubilee EG aber als Schnellbegrüner-Komponente einen Beitrag leisten.

Eignung im Zierrasen

Für den repräsentativen Zierrasen erreicht Jubilee EG die leicht überdurchschnittliche Note 6 und ist damit als Mischpartner in feiner ausgerichteten Hausgartenmischungen brauchbar, ohne ein klassischer Zierrasentyp zu sein.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
früh bis mittel (4)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
48
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
locker bis mittel (4)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet (5)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Joker (8%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Joker ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Hause der Deutschen Saatveredelung AG, die 2007 vom Bundessortenamt zur Zulassung gebracht wurde. Sie ist als ausgesprochen leistungsstarke Strukturkomponente positioniert, die ihre Stärken über die für Wiesenrispen typischen Rhizome in dauerhaft beanspruchten Flächen ausspielt.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Joker vor allem durch die ausgesprochen hohe Resistenz gegen Fäulnis (Note 8), die in feuchten Lagen und nach intensiven Niederschlagsphasen einen spürbaren Vorteil bringt. Die Resistenzen gegen Blattflecken und Rost liegen mit jeweils Note 6 leicht über dem Durchschnitt und decken die wichtigsten Krankheitsbilder solide ab. Die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein gefälliges, sattes Mittelgrün, die Blattfeinheit mit Note 5 art-typisch mittelbreit, also angenehm strapazierfähig und nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen. Bemerkenswert ist der besonders langsame Wuchs mit Note 8: Joker kommt mit längeren Mähintervallen aus und eignet sich auch für Flächen, die im Wochenrhythmus oder per Mähroboter gepflegt werden.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Joker die Höchstnote 9 und damit das obere Ende der BSA-Skala. Getragen wird dieses Spitzenergebnis von der hervorragenden Narbendichte (Note 9), die im artübergreifenden Vergleich ebenso wie im sortenspezifischen Vergleich innerhalb der Wiesenrispe (Narbendichte innerhalb der Art Note 9) das beste Klassenniveau erreicht. Der dichte Bestand drückt sich auch in der sehr guten Unkrautfreiheit (Note 8) aus, da Fremdaufwuchs kaum Lücken zur Etablierung findet. Vegetationsaspekt (Note 8) und Winteraspekt (Note 7) zeichnen ein ansprechendes, ganzjährig gepflegtes Erscheinungsbild. Damit ist Joker eine ideale Komponente für anspruchsvolle Hausgartenrasen, repräsentative Wohnsiedlungsflächen und gepflegtes öffentliches Grün, in denen Familien, Kinder und Hunde regelmäßig unterwegs sind.

Eignung im Strapazierrasen

Auch unter Strapazierrasenbedingungen liefert Joker mit der Eignungsnote 8 ein sehr gutes Ergebnis ab. Der Deckungsgrad (Note 8) und die Narbendichte (Note 8) zeigen, dass die Sorte ihre dichte Narbe auch unter Belastung stabil hält, gestützt durch die sortentypische Regeneration über Rhizome. Die Strapazierfähigkeit selbst liegt bei Note 7, die Unkrautfreiheit ebenfalls bei Note 7, der Vegetationsaspekt erreicht Note 8 und der Winteraspekt Note 7. In der Praxis bedeutet das eine sehr gute Eignung für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Spiel- und Liegewiesen sowie Familien- und Hundegärten mit dauerhafter Beanspruchung. Wie bei der Wiesenrispe üblich, sollte man der Sorte die nötige Etablierungszeit von rund sechs Monaten zugestehen und bedarfsgerecht düngen, damit das Regenerationspotenzial der Rhizome voll zum Tragen kommt.

Eignung im Landschaftsrasen

Im extensiv geführten Landschaftsrasen erreicht Joker die Eignungsnote 6 und liegt damit leicht über dem Durchschnitt. Der Deckungsgrad (Note 7), die sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) und die ausgeprägte Geringwüchsigkeit (Note 8) sprechen für einen sauberen, niedrig bleibenden Bestand mit reduziertem Mähbedarf. Narbendichte (Note 6) und Winteraspekt (Note 6) bewegen sich unter Extensivbedingungen im mittleren Bereich, der Vegetationsaspekt erreicht Note 7. Damit eignet sich Joker auch als langlebige Beimischung in Begrünungen entlang von Verkehrswegen, in Parkrandzonen und auf extensiv gepflegten Freiflächen.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen wird Joker mit der Eignungsnote 7 eingestuft, was die dichte, gleichmäßige Narbe auch für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche interessant macht, sofern eine art-typische, mittelbreite Blattoptik akzeptiert wird.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät bis sehr spät (8)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
39
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Fabian (30%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Fabian ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne), die seit 2012 im EU-Sortenkatalog gelistet ist. Sie zeigt ein breit aufgestelltes Eignungsprofil, das sowohl den klassischen Hausgartenrasen als auch stark beanspruchte Sport- und Spielflächen abdeckt.

Eignung im Gebrauchsrasen

Mit der Eignungsnote 8 erreicht Fabian im Gebrauchsrasen eine sehr gute Bewertung und gehört damit zu den überdurchschnittlich starken Sorten in diesem Segment. Praktisch bedeutet das: Im typischen Familienrasen, in Wohnsiedlungen, öffentlichem Grün und Hausgärten liefert die Sorte eine belastbare, gut geschlossene Narbe bei mittlerem Pflegeaufwand. Drei Düngergaben pro Jahr und ein Schnittrhythmus von 5 bis 10 Tagen auf 3 bis 5 cm Schnitthöhe reichen in der Regel aus; Mähroboter werden problemlos vertragen und unterstützen durch das häufige, schonende Schneiden zusätzlich die Narbendichte.

Eignung im Strapazierrasen

Auch im Strapazierrasen erzielt Fabian die Note 8 und empfiehlt sich damit klar für stark frequentierte Flächen. Typische Einsatzgebiete sind Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, Liegewiesen in öffentlichen Parks, Kinderspielplätze und Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit kleinen Kindern. Auf die art-typische Einschränkung des Deutschen Weidelgrases sollte allerdings geachtet werden: Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, müssen Trittlücken und Schadstellen nach intensiver Beanspruchung manuell nachgesäht werden. Eine bedarfsgerechte Bewässerung, durchdringend und eher selten statt häufig oberflächlich, fördert eine tiefe Wurzelbildung und damit die Regenerationsfähigkeit nach Belastungsphasen.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen liegt die Eignung bei der Note 7 und damit im guten Bereich, was für eine Art mit grundsätzlich höherem Wasser- und Nährstoffbedarf eine bemerkenswerte Einstufung ist. Für extensiv gepflegte Flächen wie Randzonen an Verkehrswegen, Böschungen mit ausreichender Wasserversorgung oder naturnah geführte Übergangsbereiche im Garten ist Fabian damit eine valide Komponente, sofern die Standortbedingungen nicht zu trocken und mager sind.

Eignung im Zierrasen

Mit der Note 7 erreicht Fabian auch im repräsentativen Zierrasen eine gute Eignung und ist damit für gepflegte Vorgärten, Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenflächen geeignet, bei denen neben Optik auch eine gewisse Begehbarkeit gefragt ist.

Besondere Eigenschaften

Fabian ist als EU-Sorte im gemeinsamen Sortenkatalog der Europäischen Union eingetragen, jedoch nicht in der deutschen Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamtes geführt. Die hier wiedergegebenen Eignungsnoten beruhen daher auf der EU-Zulassungsdatenbasis und nicht auf einer mehrjährigen BSA-Sortenprüfung an deutschen Standorten.

Datengrundlage

Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 4 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Gebrauchsrasen

Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Wagner 1 (10%)
Art: Rotschwingel (Horstrotschwingel)
Festuca rubra commutata

Einordnung

Wagner 1 ist eine vom dänischen Züchter DLF B.V. eingetragene Sorte des Horstrotschwingels (Festuca rubra commutata), die 2008 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich eine Zulassung in Finnland besitzt. Die Sorte vertritt die feinblättrigste, strikt horstig wachsende Unterart des Rotschwingels und ist damit klassisch in Richtung Zier-, Tiefschnitt- und Golfrasen positioniert.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Wagner 1 ein sehr ausgewogenes Eigenschaftsprofil mit klarem Schwerpunkt auf Optik und Krankheitsstabilität. Die Blattfeinheit erreicht mit Note 8 ein sehr gutes Niveau und unterstreicht den samtigen, dichten Charakter, der für den Horstrotschwingel typisch ist; die Narbenfarbe liegt mit Note 7 im gut dunkelgrünen Bereich. Bei den Resistenzen überzeugt die Sorte mit Note 8 gegen Fäulnis und Note 7 gegen Rotspitzigkeit, also zwei der für Rotschwingel typischen Problemkrankheiten, womit der Krankheitsdruck auch bei eher sparsamer Pflege überschaubar bleibt. Der Wuchs ist mit Note 6 leicht überdurchschnittlich verhalten, das erlaubt etwas längere Mähintervalle, ohne dass die Narbe an Geschlossenheit verliert.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Wagner 1 eine sehr gute Eignungsnote von 8 und schöpft damit nahezu das Potenzial aus, das eine horstige Rotschwingel-Sorte in dieser Nutzungsrichtung erreichen kann. Tragend dafür sind eine herausragende Narbendichte mit Note 9, die zusätzlich mit Note 8 auch innerhalb der Rotschwingel-Sorten überdurchschnittlich liegt, eine sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) und ein gleichermaßen sehr guter Vegetationsaspekt (Note 8). Auch der Winteraspekt mit Note 7 zeigt ein gepflegtes Erscheinungsbild durch die kalte Jahreszeit. Praktisch bedeutet das: In Mischungen für gepflegte Hausgartenrasen, Wohnsiedlungen und repräsentative Anlagen liefert Wagner 1 zuverlässig die feine, dichte Optik-Komponente, ohne die Strapazierfähigkeit eines Weidelgrases ersetzen zu wollen.

Eignung im Tiefschnittrasen

In der Tiefschnittprüfung erreicht Wagner 1 eine sehr gute Eignungsnote von 8 und qualifiziert sich damit für anspruchsvolle Profi-Anwendungen wie Golfgreens, Tees, Approaches und feine Fairways. Das Profil ist hier durchgängig gut: Blattfeinheit, Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt liegen jeweils bei Note 7, ergänzt um eine sehr gute Fäulnisresistenz von Note 8, was besonders unter den dauerfeuchten Bedingungen einer tief geschnittenen Golfnarbe ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist. Wagner 1 ist damit eine gut geeignete Partnerkomponente in Greens- und Tee-Mischungen, typischerweise zusammen mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. Zu beachten ist, dass die Sorte als strikt horstige Form keine Ausläufer bildet und Trittschäden nicht aktiv schließen kann, hier bleiben Nachsaat und gleichmäßige Spielfeldführung Teil des Pflegehaushalts.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Wagner 1 eine Eignungsnote von 6 und liegt damit leicht über dem Durchschnitt für eine Sorte, deren züchterischer Schwerpunkt klar auf der Spitzenrasen-Verwendung liegt. Tragend sind ein sehr guter Deckungsgrad (Note 8) und eine sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8), die auch unter extensiver Pflege stabile Bestände sichern. Narbendichte (Note 6) sowie Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 7) bewegen sich im soliden mittleren bis guten Bereich, die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 5 im Mittel und passt damit zum normalen Schnittrhythmus extensiv gepflegter Flächen. Für naturnahe Begrünungen, Böschungen und Randzonen mit wenigen Schnitten pro Jahr ist Wagner 1 damit als Beimischung gut nutzbar, ohne die Klassenführer reiner Landschaftsrasen-Sorten zu erreichen.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Wagner 1 eine gute Eignungsnote von 7 und passt damit in repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche, in denen eine besonders feine, dichte und dunkelgrüne Narbe gewünscht ist.

Besondere Eigenschaften

Über die deutsche BSA-Zulassung hinaus ist Wagner 1 auch in Finnland zugelassen, was die Eignung der Sorte unter kühl-gemäßigten und winterstrengen Klimabedingungen unterstreicht und gut zu den BSA-Werten für Winteraspekt und Fäulnisresistenz passt.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
früh bis mittel (4)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
24
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
dunkelgrün (7)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Resistenz gegen Fäulnis

Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Limousine (5%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Limousine ist eine Wiesenrispe (Poa pratensis) der Deutschen Saatveredelung AG, die bereits 1985 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und seitdem zu den etablierten Sorten dieser Art zählt. Die langjährige Marktpräsenz und die zusätzlichen Zulassungen in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Litauen und den Niederlanden unterstreichen die Verlässlichkeit dieser Sorte, die als klassische Strukturkomponente in belastbaren Gebrauchs- und Sportrasenmischungen geführt wird.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Limousine vor allem durch ihre Krankheitsresistenzen: Die Resistenzen gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis sind mit jeweils Note 8 sehr gut, auch gegen Blattflecken erreicht die Sorte mit Note 7 ein gutes Niveau, lediglich gegen Rost liegt sie mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Besonders bemerkenswert ist die Narbendichte: Mit Note 9 im artübergreifenden Vergleich und ebenfalls Note 9 innerhalb der Wiesenrispen gehört Limousine zu den dichtesten Sorten überhaupt, sowohl absolut als auch im direkten Vergleich mit anderen Poa-pratensis-Sorten. Die Blattfeinheit liegt mit Note 6 art-typisch im mittleren Bereich, die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein angenehmes Mittelgrün, das sich gut mit Mischungspartnern kombinieren lässt. Der mit Note 8 ausgewiesene langsame Wuchs spart Mähgänge, sollte aber im Etablierungsjahr berücksichtigt werden, da die Sorte erst nach etwa einem halben Jahr ihre volle Leistung zeigt.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Limousine mit Note 9 die höchste Bewertungsstufe und gehört damit zur Spitzenklasse für klassische Hausgarten- und Familienrasen. Getragen wird dieses Ergebnis von der außergewöhnlichen Narbendichte (Note 9), einem sehr guten Vegetationsaspekt (Note 8), einer hohen Unkrautfreiheit (Note 8) und einem guten Winteraspekt (Note 7). Praktisch bedeutet das: Eine dichte, gleichmäßig grüne und über das ganze Jahr ansprechend wirkende Rasennarbe, die Unkrautdruck weitgehend selbst bewältigt. Für repräsentative Hausgartenrasen, Wohnsiedlungsflächen und gepflegtes öffentliches Grün ist Limousine eine sehr verlässliche Strukturkomponente. Dank des langsamen Wuchses sind Mähintervalle von 10 bis 14 Tagen problemlos möglich, was die Sorte auch zu einem geeigneten Kandidaten für Mähroboter-Flächen macht.

Eignung im Strapazierrasen

Auch im Strapazierrasen-Segment überzeugt Limousine mit der guten Eignungsnote 8. Der Deckungsgrad und die Narbendichte unter Belastung erreichen jeweils Note 8, die eigentliche Strapazierfähigkeit ist mit Note 7 gut, ebenso Unkrautfreiheit, Vegetations- und Winteraspekt unter Sportplatz-Bedingungen mit jeweils Note 7. Damit eignet sich die Sorte als langlebige Rhizom-Komponente in Mischungen für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Liegewiesen, Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit Kindern und Haustieren. Die für die Wiesenrispe typische Regeneration über unterirdische Ausläufer sorgt dafür, dass kleinere Trittschäden selbständig wieder geschlossen werden. In der STRI-Sportplatzprüfung (S2) erreicht Limousine laut Turfgrass Seed 2022 der British Society of Plant Breeders einen Gesamtwert von 7,3 mit besonders hoher Regeneration (7,8) und Narbendichte (8,1), was die deutschen BSA-Ergebnisse im internationalen Kontext bestätigt. Wichtig für die Praxis: Volle Belastbarkeit stellt sich erst nach etwa sechs Monaten ein, die langfristige Persistenz ist dafür ausgesprochen hoch.

Eignung im Tiefschnittrasen

Im Tiefschnittrasen ist Limousine mit Eignungsnote 6 leicht überdurchschnittlich und kann in dafür konzipierten Mischungen als belastbare Komponente mitlaufen. Die Narbendichte unter Tiefschnittbedingungen erreicht Note 7, der Vegetationsaspekt ebenfalls Note 7, während die Blattfeinheit unter Tiefschnitt mit Note 5 mittel bleibt und die Fäulnisresistenz hier auf Note 6 zurückgeht. Für klassische Profi-Tiefschnitt-Anwendungen wie Golfgreens ist die Wiesenrispe artbedingt nicht das Hauptgras, in Golffairway- und vergleichbaren Mischungen mit moderatem Tiefschnitt kann Limousine jedoch ihre Strukturwirkung einbringen.

Eignung im Landschaftsrasen

Für den extensiv gepflegten Landschaftsrasen erreicht Limousine die Eignungsnote 6 und liegt damit leicht überdurchschnittlich. Die hohe Geringwüchsigkeit (Note 8) ist hier ein klarer Vorteil, weil sie wenige Schnittgänge pro Jahr erfordert. Narbendichte und Unkrautfreiheit unter extensiver Pflege erreichen jeweils Note 7, Deckungsgrad sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen mit Note 6 im mittleren Bereich. Damit ist die Sorte als langlebige Rhizom-Komponente für Verkehrsrandbegrünungen, Böschungen und naturnah gepflegte Flächen einsetzbar, in denen über Jahre eine geschlossene, pflegearme Grasdecke entstehen soll.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Limousine die gute Eignungsnote 7, getragen von der außergewöhnlichen Narbendichte; für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche ist sie damit eine solide Wahl, sofern keine extreme Feinblättrigkeit gefordert ist.

Besondere Eigenschaften

Mit der Zulassung in fünf weiteren europäischen Ländern (Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Litauen, Niederlande) zählt Limousine zu den Sorten mit breiter europäischer Anerkennung, was auf eine stabile Leistung über unterschiedliche Klima- und Standortbedingungen hinweist. Die seit 1985 bestehende Zulassung macht sie zudem zu einer der ältesten und am längsten bewährten Wiesenrispen-Sorten im deutschen Markt.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 37 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät (7)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
38
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Resistenz gegen Fäulnis

Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Produktbild von Kiepenkerl Blumenwiese Samen in einer Verpackung mit Abbildung einer Hand die Samen aussät und einer blühenden Wiese im Hintergrund. Kiepenkerl Blumenwiese Samen
Inhalt 1 kg (26,99 € * / 1 kg)
26,99 € *
Produktbild der Kiepenkerl Profi Line Nature Wildblumen-Wiese Verpackung mit Abbildung einer bunten Blumenwiese und Schmetterlingen sowie Informationen zu Aussaat und Pflege in deutscher Sprache. Kiepenkerl Profi Line Nature Wildblumen-Wiese
Inhalt 0.5 kg (55,98 € * / 1 kg)
27,99 € * 32,99 € *
TIPP!
Produktbild von Kiepenkerl Profi Line Royal Schattenrasen mit Angaben zu Eigenschaften und Anwendungsanleitung auf der Verpackung, umgeben von einer grünen Rasenfläche und Eichenblättern. Kiepenkerl Profi Line Royal Schattenrasen
Inhalt 1 kg (19,99 € * / 1 kg)
ab 19,99 € * 23,99 € *
Produktbild von Kiepenkerl Profi Line Active Strapazierrasen mit Informationen zu Eigenschaften und Anleitung zur Aussaat auf der Verpackung in deutscher Sprache. Kiepenkerl Profi Line Active Strapazierrasen
Inhalt 1 kg (17,99 € * / 1 kg)
ab 17,99 € *
TIPP!
Produktbild von Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina Rasenmischung für 500 Quadratmeter in einer Verpackung mit Hinweis auf neue Rezeptur und Qualitätsmerkmalen. Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina
Inhalt 10 kg (12,90 € * / 1 kg)
129,00 € * 149,00 € *
Produktbild von Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchsrasen - Kräuterrasen zeigt eine Nahaufnahme einer dichten grünen Rasenfläche mit verschiedenen Gräsern und Kräutern bei Tageslicht. Kiepenkerl RSM 2.4 Gebrauchsrasen - Kräuterrasen
Inhalt 1 kg (64,99 € * / 1 kg)
ab 64,99 € *
TIPP!
Produktbild Kiepenkerl Reine Wildblumen-Mischung mehrjaehrig zeigt eine blühende Wiese mit verschiedenen Wildblumenarten bei Tageslicht. Kiepenkerl Reine Wildblumen-Mischung mehrjährig
Inhalt 0.25 kg (179,96 € * / 1 kg)
ab 44,99 € * 49,99 € *
Produktbild von Kiepenkerl Bienenfutterpflanzen mehrjährig zeigt eine bunte Mischung verschiedener Blumen auf einer Wiese. Kiepenkerl Bienenfutterpflanzen mehrjährig
Inhalt 1 kg (59,00 € * / 1 kg)
59,00 € * 79,00 € *
Produktbild von Greenfield GF 311 repräsentativer Sportrasen RSM 3.1 Rasensamen in einer roten Verpackung mit 10 kg Inhalt und Grashalme mit Wassertropfen im Vordergrund. Greenfield GF 311 repräsentativer Sportrasen RSM 3.1 10 kg
Inhalt 10 kg (8,50 € * / 1 kg)
84,99 € *
TIPP!
Produktbild von Kiepenkerl Nature niedrigwachsender Kräuterrasen Verpackung mit Produktbeschreibung und Abbildung einer bunten Blumenwiese. Kiepenkerl Nature niedrigwachsende Kräuterwiese
Inhalt 0.25 kg (79,96 € * / 1 kg)
19,99 € *
Produktbild von Kiepenkerl Majestic RSM 3.2 Rasensamen mit 15 Prozent Poa pratensis Dynaseed in grüner Verpackung auf Rasenfläche neben einem teilweise sichtbaren Fußball. Kiepenkerl Majestic RSM 3.2 mit 15% Poa pratensis Dynaseed
Inhalt 10 kg (9,50 € * / 1 kg)
94,99 € * 104,99 € *
TIPP!
Produktbild von Majestic Power Nachsaat mit DynaSeed-Keimbeschleuniger mit Markennamen und Rasenbild. Majestic Power Nachsaat mit DynaSeed-Keimbeschleuniger
Inhalt 10 kg (9,90 € * / 1 kg)
99,00 € * 119,00 € *
Kiepenkerl Tempo Blütenflor einjährig Kiepenkerl Tempo Blütenflor einjährig
Inhalt 1 kg (169,99 € * / 1 kg)
169,99 € *
Greenfield GF 220 Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.1 Greenfield GF 220 Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.1
Inhalt 10 kg (7,50 € * / 1 kg)
74,99 € * 89,00 € *
Produktbild des Neudorff pH-Bodentest Sets mit Anzeige der Teströhrchen und Informationen zur Anwendung für Gärten und Blumenbeete. Neudorff ph-Bodentest 1 Set
Inhalt 1 Stück (9,99 € * / 1 Stück)
9,99 € *