Sortenreine Zusammensetzung: 45 % Rotschwingel (Ausläuferrotschwingel: Service 15 %, Horstrotschwingel: Kalle 25 %, Rotschwingel mit kurzen Ausläufern: Borluna 5 %), 40 % Deutsches Weidelgras (Greenway 25 %, Esquire 15 %), 15 % Wiesenrispe (Miracle 10 %, Brooklawn 5 %).
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- Artikel-Nr.: 62515
- EAN: 4011239625151
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Greenfield Sport -und Spielrasen RSM 2.3
Wir alle wünschen uns einen trittfesten, strapazierfähigen, sattgrünen Rasen. Ob zum Spielen, herumlaufen oder um die freie Zeit zu genießen: mit dem Sport- und Spielrasen von Greenfield haben Sie all das in einer Mischung vereint und können Ihren Rasen ausgiebig nutzen. Als RSM Zusammensetzung (Regel-Saatgut-Mischungen der Deutschen Rasengesellschaft) bietet die Rasenmischung höchste Qualität und Funktionsbezogenheit. Selbstregenerierend, regenerationsfreudig und robotergeeignet. Das sind Schlagworte die für den Sport- und Spielrasen von Greenfield sprechen.
Die Zusammensetzung die u.a. aus Rotschwingel, Deutsches Weidelgras und Wiesenrispe besteht ist optimal für den Zweck geeignet: Der Rotschwingel bietet eine strapazierfähige Grasnarbe und wächst gut flächendeckend. Durch sein tiefes Wurzelsystem sticht er auch bei Trockenheit mit seinen grünen etwas schmaleren Blättern hervor. Das Deutsche Weidelgras ist gut verzweigt, glänzt über seine Ausläufer und kann damit auch kleinere Kahlstellen ausgleichen. Bei starker Belastung erholt es sich schnell. Seine Trittfestigkeit wird auch auf Weiden sehr geschätzt. Die Wiesenrispe mit ihrer sattgrünen Farbe ist ausläuferbildend und kann ebenso gut mit Trockenheit umgehen.
Was ist bei der Ansaat zu beachten?
Möglich ist die Ansaat im frühen Herbst (September) oder im Frühjahr (ab Mitte April). Für Neuansaaten ist es gut, ein ebenes, feinkrümeliges und trittfestes Saatbett vorzubereiten. Der Boden sollte für eine Neuansaat nicht zu stark verdichtet sein, da es sonst zu Störungen im Wasser- und Nährstoffhaushalt kommen kann. Ein mittlerer PH-Wert begünstigt die Ansaat überdies hinaus. Ca. 10 Grad Celsius sollte die Bodentemperatur bei der Einsaat betragen. Der Boden muss dafür weitgehend trocken sein. Die Ansaat erfolgt gleichmäßig per Hand, wird etwas eingeharkt und danach festgetreten oder gewalzt. Nach der Saat ist es nötig z.B. mit einem Rasensprenger zu bewässern und danach die Fläche für ca. 4 Wochen feucht zu halten.
Wie kann die Pflege für den Sport- und Spielrasen von Greenfield aussehen?
Der Sport- und Spielrasen von Greenfield hat einen insgesamt eher geringen Pflegeaufwand. Durch Gräser die sich in die Breite verzweigen fällt weniger Schnittgut an. Der regelmäßige Grasschnitt sollte nicht zu tief ( > 5 cm ) und während der zweiten Hälfte des Sommers nicht mehr zu oft erfolgen. Zwei Düngergaben pro Jahr unterstützen Ihren Rasen dabei sattgrün und dicht zu bleiben. Die ersten kurz aufeinanderfolgenden Schnitte im Frühjahr fördern den breiten Bewuchs der Gräser und führen zu einem schönen, dichten Rasen an dem Sie lange Ihre Freude haben werden.
Für Ihre weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.
| Regelsaatgutmischung: | ja |
| Reichweite in m²: | 50, 100, 250, 500 |
| Belastbarkeit: | mittel bis hoch |
Details zur Produktsicherheit:
Verantwortliche Person für die EU
Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:
Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG
Magdeburger Straße 2 | 47800 Krefeld
Telefon: +49 2151 / 4417-0
Fax: +49 2151 / 4417-433
RSM 2.3 ist und bleibt ein Klassiker
Jedes Jahr wieder! Habe ich mir vor einigen gekauft und ausgesät. Toller Rasen, auch wenns im Sommer richtig warm wird können die Kinder immer noch spielen. Und jedes Jahr wieder säe ich im Frühling damit nach. Klappt bisher echt super! Daumen hoch
Super Rasen, bin sehr zufrieden
Sehr ergiebiger Rasensamen mit guter Keimfähigkeit, auch bei niedrigen Temperaturen (wurde erst im Oktober gesät)
Wie sich der Rasen bei Trockenheit verhält, kann daher noch nicht beurteilt werden.
da ich schon beste Erfahrung mit dem Saatgut gemacht habe, kommt es nun zur Neusaat im Garten meiner Tochter.
Sehr empfehlenswert. TOP !!!
Nach 8 Tagen war schon das erste grün zu sehen. Nach mittlerweile vier Wochen ist ein fast vollständiger Rasenteppich entstanden...
Der Feinanteil aus der Mischung ist bisher gut angegangen. Ich warte jetzt noch auf die stärkeren Gräser die länger zum keimen brauchen aber auch widerstandsfähiger sind.
Samen kam schnell zum Austrieb und noch dazu lückenlos. Sehr schön.
Guter Rasen
Sehr zufrieden
feiner rasenflor
Schnelle Nachsaat
Super schnell kahle Stellen geschlossen wächst sehr gut
Viele Unkräuter im Rasen!
sehr gut
Sehr guter Rasen! Wir haben ihn nach der Saat feucht gehalten und er ist sehr schnell gekeimt. Die Grasnarbe selbst hat knapp einen Monat gebraucht um wie ein echt guter Rasen auszusehen. Absolute Höchstgeschwindigkeit!
Empfehlenswert
Die RSM-Mischungen sind der Knaller. Zusammengemischt von den absoluten Experten sind bisher ausnahmslos ALLE angegangen. Man sollte bei der Auswahl nur auf den Preis achten, da es auch bei dem Standardprodukt krasse Preisunterschiede gibt. Ich habe mich für Greenfield entschieden, da die Marke für Qualität steht. Ehrlich gemeinte Empfehlung für das Produkt!
Nimm mehr, ansonsten super
Man kann darüber streiten ob die Saatmenge auf der Verpackung wirklich ausreicht. Meiner Erfahrung nach sollte man dort immer mindestens noch 20-30% drauf schlagen um einen dichten Rasen zu erhalten. Der Rasen ansich keim aber sehr schnell und wird dann auch sehr dicht. Top-Ergebnis, aber nur vier Punkte wegen der Ergiebigkeit
preislich im Rahmen für die Leistung
Ich habe mit Greenfield gute Erfahrungen gemacht. Preislich liegen die in einem vertretbaren Rahmen, setzen sich qualitativ nach unten ab, kosten aber nicht die Welt wie die Premium-Marken.
Grün, schnell, perfekt
Wer die billigen Mischungen alle durch hat, fällt fast vom Glauben ab, wenn er das sieht. Es gibt wirklich nichts besseres als diese RSM 2.3 Mischung. Top! Top! Top!
Qualität, die sich auszahlt
Ich bin von den RSM-Mischungen wirklichen überzeugt. Der Gebrauchsrasen ist quasi unkaputtbar und selbst bei einem Schaden ist dieser sehr schnell reparabel und wieder belastbar. Daumen ganz hoch dafür!
In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.
weiterlesen...Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.
Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.
Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.
Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:
- besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
- hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
- besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
- langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
- und viele mehr.
1
In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)
Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.
1
Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.
1
Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.
Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.
- Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
- Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
- Tiefschnittraseneignung
Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
- Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.
1
Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.
- Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen).
- Eignung im Strapazierrasen
- Eignung im Landschaftsrasen
- Eignung im Tiefschnittrasen
Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.
So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.
Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist", - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.
Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung
Narbenfarbe:
5.9
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
Blattfeinheit:
6.7
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
Langsamer Wuchs:
6.2
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
Deckungsgrad:
7.5
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 3 Bewertungen)
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
Unkrautfreiheit:
8
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
Narbendichte:
7.1
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 6 Bewertungen)
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
Eignung im Gebrauchsrasen:
7.3
(Gewichteter Mittelwert basierend auf 7 Bewertungen)
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Einordnung
Kalle ist eine vom schwedischen Züchter Green E Sweden AB eingetragene Sorte des Horstrotschwingels (Festuca rubra commutata), die 2017 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer ROT 751 zugelassen wurde. Als strikt horstig wachsende, ausläuferlose Rotschwingel-Variante ist sie prädestiniert für feinblättrige Zier- und Golfrasen-Mischungen sowie für extensiv gepflegte Landschaftsrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Kalle vor allem mit einer hohen Blattfeinheit (Note 8), die der Rasennarbe ein sehr feines, samtiges Erscheinungsbild verleiht und die Sorte für optisch anspruchsvolle Flächen empfiehlt. Die Resistenzen sind ausgeprägt: gegen Fäulnis erreicht Kalle eine sehr gute Note 8, gegen Rotspitzigkeit eine solide Note 6, sodass die Sorte auch unter feuchteren Bedingungen vergleichsweise stabil bleibt. Die Narbenfarbe liegt mit Note 5 im mittleren Bereich, der Wuchs ist mit Note 6 leicht überdurchschnittlich langsam, was etwas längere Mähintervalle erlaubt und die Sorte gut für den Einsatz mit Mährobotern macht. Innerhalb der Art zeigt Kalle eine sehr hohe Narbendichte (Note 8 innerhalb der Art), gehört also zu den dichtesten Sorten unter den geprüften Horstrotschwingeln, und auch im artübergreifenden Vergleich ist die Narbendichte mit Note 8 hervorragend.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Kalle eine sehr gute Gesamtnote von 8. Getragen wird diese Bewertung von der ausgezeichneten Narbendichte (Note 8), der hohen Unkrautfreiheit (Note 8) und einem ebenfalls sehr guten Vegetationsaspekt (Note 8), der die Sorte über die gesamte Wachstumsperiode optisch attraktiv erscheinen lässt. Auch der Winteraspekt liegt mit Note 7 deutlich überdurchschnittlich, sodass Kalle ihre dichte, gleichmäßige Narbe auch in der kalten Jahreszeit weitgehend behält. Für anspruchsvolle Hausgartenrasen, repräsentative Wohnsiedlungsflächen und gepflegtes öffentliches Grün ist die Sorte als Feinkomponente in Mischungen mit Wiesenrispe und Deutschem Weidelgras hervorragend geeignet. Auf eine maßvolle Stickstoff-Versorgung sollte geachtet werden, da Horstrotschwingel bei Überdüngung zu Filzbildung neigt.
Eignung im Tiefschnittrasen
In der Tiefschnitt-Prüfung kommt Kalle auf eine mittlere Eignungsnote 5. Die Sorte zeigt unter Tiefschnitt-Bedingungen weiterhin eine sehr gute Fäulnis-Resistenz (Note 8) und eine gute Blattfeinheit (Note 7), Narbendichte (Note 6), Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) liegen unter Tiefschnitt aber nur im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Für klassische Golfgreens mit sehr tiefem Schnitt ist Kalle daher eher als Mischungspartner denn als Leitsorte geeignet, auf Tees, Approaches und Fairways mit moderaten Tiefschnitthöhen kann sie ihre Feinblättrigkeit und Krankheitsresistenz dagegen gut ausspielen.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erreicht Kalle eine gute Gesamtnote von 7. Dazu tragen der gute Deckungsgrad (Note 7), die sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) und ein überdurchschnittlicher Winteraspekt (Note 7) bei, während Narbendichte und Vegetationsaspekt unter extensiver Pflege mit jeweils Note 6 leicht überdurchschnittlich ausfallen. Die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 5 im mittleren Bereich. Damit eignet sich Kalle gut als Feinkomponente für extensive Verkehrsbegrünungen, Böschungen, magere Randstreifen und naturnah gepflegte Flächen mit nur wenigen Schnitten im Jahr, auf denen die Sorte ihre geringen Ansprüche an Düngung und Bewässerung ausspielen kann.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Kalle eine gute Eignungsnote von 7 und empfiehlt sich damit als Feinkomponente für repräsentative Vorgärten, gepflegte Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenflächen mit normalem Schnittregime von 2 bis 4 cm.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Tiefschnittrasen
Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Service ist eine Sorte des Ausläuferrotschwingels (Festuca rubra rubra) aus dem Hause Feldsaaten Freudenberger, die 1995 vom Bundessortenamt zugelassen wurde (BSA-Kenn-Nr. ROT 301). Als rhizombildende Unterart des Rotschwingels ist Service typisch für extensive Landschafts- und Begrünungsmischungen, in denen ein effizienter Lückenschluss über unterirdische Ausläufer und ein geringer Pflegeaufwand im Vordergrund stehen.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Service vor allem durch eine sehr hohe Blattfeinheit (Note 8), die zu einem feinen, optisch ansprechenden Erscheinungsbild beiträgt - eine klassische Stärke der Rotschwingel-Gruppe. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen mittelgrünen Bereich. Bei den Krankheitsresistenzen zeigt Service eine gute Widerstandskraft gegen Fäulnis (Note 7) sowie eine leicht überdurchschnittliche Resistenz gegen Rotspitzigkeit (Note 6), eine in Rotschwingel-Beständen häufig auftretende Krankheit. Der Wuchs ist mit Note 5 mittelschnell, so dass übliche Mähintervalle ausreichen. Innerhalb der Art liegt die Narbendichte mit Note 5 im Mittel der Vergleichssorten, was sortenspezifisch dem typisch lockeren Bestand des Ausläuferrotschwingels entspricht.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Service eine Eignungsnote von 5 und liegt damit im durchschnittlichen Bereich für diese Nutzungsrichtung. Hervorzuheben ist die sehr hohe Unkrautfreiheit (Note 8): Trotz der von Natur aus eher lockeren Wuchsform schließt Service den Bestand gegenüber Unkraut wirkungsvoll, was auf das aktive Rhizomwachstum zurückzuführen ist. Die Narbendichte (Note 6), der Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) liegen im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Für einen reinen Familienrasen ist Service als Beimischung geeignet, sollte aber mit trittfesteren Partnern wie Deutschem Weidelgras und Wiesenrispe kombiniert werden, um eine ausreichende Belastbarkeit zu erreichen.
Eignung im Landschaftsrasen
Im klassischen Einsatzbereich des Ausläuferrotschwingels - der Landschaftsrasen-Prüfung - erreicht Service eine solide Eignungsnote von 6. Besonders überzeugend sind der hohe Deckungsgrad (Note 7) und die sehr hohe Unkrautfreiheit (Note 8), beides Ergebnis des kräftigen Rhizomgeflechts, das offene Bodenstellen rasch durchwächst. Die Narbendichte unter extensiver Pflege liegt bei Note 5, Winter- und Vegetationsaspekt jeweils bei Note 6. Damit eignet sich Service hervorragend für Straßenbegleitgrün, Böschungen und Dämme mit Erosionsschutzanspruch, naturnahe Begrünungen, extensive Verkehrsbegrünung sowie Mischungen für Kräuter- und Blumenwiesen. Die typische Pflege beschränkt sich auf wenige Schnitte im Jahr und eine sparsame Düngung im Frühjahr, eine zusätzliche Bewässerung ist auf etablierten Flächen selten nötig. Die Geringwüchsigkeit (Note 4) liegt unter dem Durchschnitt, der Bestand bleibt also nicht extrem niedrig - was im Landschaftsrasen aber durchaus erwünscht sein kann.
Eignung im Zierrasen
Für hochwertige Zierrasenanwendungen ist Service mit einer Eignungsnote von 4 nicht prädestiniert, was der typischen Charakteristik des Ausläuferrotschwingels mit seiner eher lockeren Narbe entspricht. Wer einen repräsentativen, dichten Vorgartenrasen anstrebt, sollte stärker auf horstbildende Rotschwingel-Unterarten zurückgreifen.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 22 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Borluna ist eine Sorte des Rotschwingels mit kurzen Ausläufern (Festuca rubra trichophylla) aus der Züchtung der Saatzucht Steinach GmbH & Co KG und wurde 2004 vom Bundessortenamt zugelassen. Die Sorte ist ein typischer Vertreter ihrer Subart: feinblättrig, dichtwüchsig, mit kurzen unterirdischen Rhizomen für einen langsamen, aber kontinuierlichen Lückenschluss, und dabei besonders auf Tiefschnitt- und Zierrasen-Anwendungen ausgerichtet.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Borluna mit einer guten Blattfeinheit (Note 7), die für ein feines, dichtes Erscheinungsbild der Narbe sorgt, sowie mit einem ausgeprägt langsamen Wuchs (Note 7), der den Mähaufwand reduziert und die Sorte gut für Mähroboter und längere Schnittintervalle geeignet macht. Die Narbenfarbe liegt im mittleren Bereich (Note 6) und bewegt sich damit in einem natürlich wirkenden Mittelgrün. Bei den Resistenzen zeigt sich ein solides bis sehr gutes Bild: Rotspitzigkeit wird mit Note 6 leicht überdurchschnittlich abgewehrt, gegen Fäulnis erreicht die Sorte eine gute Note 7, im Tiefschnitt sogar 8. Besonders erwähnenswert ist die Narbendichte innerhalb der Art mit der Höchstnote 9 - das bedeutet, dass Borluna unter den geprüften trichophylla-Sorten zu den dichtesten überhaupt zählt. Auch artübergreifend liegt die Narbendichte mit Note 8 sehr hoch.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Borluna eine sehr gute Eignungsnote von 8 und positioniert sich damit als verlässliche Feinkomponente in klassischen Hausgarten- und Familienrasen-Mischungen. Die Note 8 in Narbendichte und Vegetationsaspekt sowie die ebenfalls sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) belegen, dass die Sorte eine dicht geschlossene, optisch ansprechende Narbe bildet und Fremdaufwuchs zuverlässig unterdrückt. Der Winteraspekt mit Note 7 zeigt, dass auch in der vegetationsarmen Jahreszeit ein ordentliches Erscheinungsbild erhalten bleibt. Für gepflegte Vorgärten und repräsentative Hausrasen mit moderater Belastung ist Borluna damit eine sehr passende Komponente; bei der Pflege sollte auf maßvolle Stickstoff-Versorgung im Sommer geachtet werden, um die für die Subart typische Filzneigung in Schach zu halten.
Eignung im Tiefschnittrasen
In der Tiefschnitt-Prüfung erzielt Borluna eine sehr gute Gesamtnote von 8 und ist damit eine klare Empfehlung für Profi-Anwendungen mit niedrigen Schnitthöhen im Bereich von 3 bis 15 Millimetern. Die durchgehend sehr guten Einzelwerte stützen dieses Profil: Narbendichte 8, Vegetationsaspekt 8, Winteraspekt 8 und Resistenz gegen Fäulnis 8 zeigen, dass die Sorte den hohen Belastungen häufiger Mahd, intensiver Bewässerung und engem Pflegerhythmus standhält, ohne optisch oder gesundheitlich nachzulassen. Die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen (Note 7) sorgt für die teppichartige Oberfläche, die auf Golfgreens, Approaches, Fairways und Bowlingrasen gewünscht wird. Für Greenkeeper, die eine dichte, feine und winterstabile trichophylla-Komponente suchen, ist Borluna daher eine fachlich überzeugende Wahl.
Eignung im Landschaftsrasen
Auch im Landschaftsrasen liefert Borluna eine gute Eignungsnote von 7. Der Deckungsgrad (Note 7) und vor allem die sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) zeigen, dass die Sorte auch unter extensiver Pflege eine geschlossene Fläche bildet und Beikraut zurückdrängen kann. Narbendichte (Note 7), Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 6) bewegen sich im überdurchschnittlichen Bereich und bestätigen ein ordentliches Erscheinungsbild auch bei seltener Mahd. Die Geringwüchsigkeit liegt mit Note 5 im Mittel, sodass für eine wirklich pflegeextensive Anwendung gelegentliche Schnitte eingeplant werden sollten. Praktisch eignet sich Borluna damit als Mischungskomponente für Verkehrsbegleitgrün, naturnahe Säume und extensiv gepflegte Randbereiche, in denen Pflegeintensität gering bleiben soll.
Eignung im Zierrasen
Im Zierrasen erreicht Borluna die Eignungsnote 7, was die Sorte für repräsentative Vorgartenflächen, gepflegte Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenrasen mit normaler Schnitthöhe von 2 bis 4 Zentimetern empfiehlt.
Besondere Eigenschaften
Als Festuca rubra trichophylla profitiert Borluna von der subartentypisch erhöhten Salz- und Trockenheitstoleranz, was sie auch für küstennahe Lagen und Flächen mit Streusalzbelastung interessant macht. Die kurzen Rhizome ermöglichen einen langsamen, aber stetigen Lückenschluss, der über die Jahre zu sehr homogenen Beständen führt.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Tiefschnittrasen
Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung
Greenway ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne), die im Jahr 2000 vom Bundessortenamt zugelassen wurde. Sie ist eine ausgewiesene Allrounder-Sorte mit deutlichem Schwerpunkt auf Gebrauchs- und Strapazierrasen und damit prädestiniert für stark beanspruchte Familien- und Sportflächen.
Allgemeine Eigenschaften
In den artübergreifend vergleichbaren Raseneigenschaften bewegt sich Greenway konstant im überdurchschnittlichen Bereich. Die Resistenzen gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis liegen mit jeweils Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich, was den Krankheitsdruck in normal gepflegten Hausgartenflächen gut abfedert; bei guter Belüftung und maßvoller Stickstoffdüngung ist mit wenig Befallsdruck zu rechnen. Narbenfarbe (6) und Blattfeinheit (6) liegen ebenfalls leicht überdurchschnittlich, womit sich die Sorte als mittel dunkelgrün und mit angemessen feiner Blattstruktur für ein Weidelgras präsentiert. Besonders erwähnenswert ist der innerartliche Vergleichswert: Mit Note 8 bei der Narbendichte innerhalb der Art gehört Greenway zu den dichteren Lolium-perenne-Sorten überhaupt, während sie im artübergreifenden Vergleich der Narbendichte mit Note 7 ebenfalls gut abschneidet. Der mit Note 7 bewertete langsamere Wuchs sorgt für moderate Mähintervalle und eignet sich auch für den Einsatz mit Mähroboter.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Greenway mit Eignungsnote 8 ein sehr gutes Ergebnis. Getragen wird diese Bewertung durch die hohe Unkrautfreiheit (8), eine dichte Narbe (7) sowie gute Werte beim Vegetations- und Winteraspekt (jeweils 7). Praktisch bedeutet das eine geschlossene, ganzjährig ansehnliche Grasnarbe, die Unkraut effektiv unterdrückt und auch nach dem Winter zügig wieder ein gepflegtes Bild zeigt. Damit ist die Sorte eine sehr gute Wahl für den klassischen Familienrasen im Hausgarten, für Wohnsiedlungsflächen und für gepflegtes öffentliches Grün mit normaler Pflegeintensität.
Eignung im Strapazierrasen
Auch im Strapazierrasen erzielt Greenway die Eignungsnote 8 und qualifiziert sich damit für intensiv genutzte Sport- und Spielflächen. Besonders überzeugen der hohe Deckungsgrad (8) und die ausgeprägte Unkrautfreiheit unter Belastung (8), die belegen, dass die Sorte auch unter Trittdruck eine geschlossene Narbe hält. Narbendichte, Strapazierfähigkeit sowie Vegetations- und Winteraspekt liegen jeweils bei Note 7 und runden das stabile Profil ab. Damit ist Greenway gut geeignet für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit kleinen Kindern. Wie bei allen reinen Weidelgras-Komponenten gilt: Da Lolium perenne keine Ausläufer bildet, sollten stark ausgetretene Stellen frühzeitig nachgesät werden, idealerweise begleitet von ausreichender Bewässerung und regelmäßiger Düngung im Vegetationsverlauf.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen liegt die Eignung mit Note 5 im mittleren Bereich und stellt damit nicht den eigentlichen Einsatzschwerpunkt der Sorte dar. Die hohe Unkrautfreiheit (8) belegt zwar gute Konkurrenzkraft auch bei extensiver Pflege, doch der nur durchschnittliche Deckungsgrad (6) und vor allem die deutlich schwächere Narbendichte (4) zeigen, dass Greenway unter Magerbedingungen und reduzierter Mahd nicht ihre Stärken ausspielen kann. Winter- und Vegetationsaspekt im Landschaftsrasen liegen jeweils bei Note 6. Für extensive Verkehrsbegrünungen oder magere Böschungen ist die Sorte daher höchstens als Beimischung sinnvoll.
Eignung im Zierrasen
Mit Note 6 erreicht Greenway im Zierrasen eine leicht überdurchschnittliche Eignung und kann in repräsentativen Vorgarten- und Eingangsbereichen mit normaler Schnitthöhe eingesetzt werden, wenngleich für rein ästhetisch geführte Zierrasen feinblättrigere Arten klassischerweise stärker geeignet sind.
Besondere Eigenschaften
Greenway ist neben der deutschen Zulassung auch in Dänemark, Frankreich und Großbritannien geprüft und zugelassen. Diese Mehrländer-Zulassung deutet auf eine breite Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche klimatische Verhältnisse innerhalb Nord- und Westeuropas hin und unterstreicht die Praxistauglichkeit der Sorte.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 29 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Esquire ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) aus dem Hause DLF Seeds A/S, die 2007 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich eine Eintragung in Italien besitzt. In der Gesamtschau der BSA-Noten zeigt sich ein klares Profil: eine kräftige, durchsetzungsstarke Sorte mit deutlichem Schwerpunkt auf Strapazier- und Gebrauchsrasen.
Allgemeine Eigenschaften
Bei den artübergreifend vergleichbaren Resistenzwerten liefert Esquire ein solides bis gutes Bild: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit und gegen Fäulnis liegt jeweils bei Note 7, die Resistenz gegen Blattflecken bei Note 6. Damit ist die Sorte gegen die typischen Erreger im Hausgarten- und Sportplatzbereich überdurchschnittlich abgesichert. Die Narbenfarbe mit Note 7 ist deutlich dunkelgrün und unterstreicht den hochwertigen optischen Eindruck, der für viele Hausgartenrasen gewünscht wird. Die Blattfeinheit liegt bei Note 6 und damit für ein Deutsches Weidelgras im überdurchschnittlichen Bereich, ohne jedoch an die Feinheit klassischer Zierrasen-Schwingel heranzukommen. Der Wuchs ist mit Note 5 mittelschnell, was reguläre Mähintervalle von etwa 5 bis 10 Tagen erwarten lässt.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Esquire die gute Eignungsnote 7. Besonders ins Auge fällt die sehr hohe Unkrautfreiheit (Note 8): Die Sorte etabliert sich kräftig und unterdrückt Konkurrenzpflanzen zuverlässig - ein wichtiger Pluspunkt bei der Anlage neuer Flächen. Narbendichte (Note 6), Vegetationsaspekt (Note 6) und Winteraspekt (Note 6) bewegen sich auf solidem, leicht überdurchschnittlichem Niveau. Die Narbendichte innerhalb der Art liegt ebenfalls bei Note 6, Esquire ist also im internen Lolium-perenne-Vergleich eine ordentlich dicht stehende Sorte ohne Spitzenwert. In der Summe ergibt das einen Familienrasen, der die typischen Belastungen eines Hausgartens, eines Wohnsiedlungs-Grüns oder einer öffentlichen Rasenfläche zuverlässig wegsteckt und optisch durch die dunkelgrüne Farbe punktet.
Eignung im Strapazierrasen
Der eigentliche Schwerpunkt der Sorte liegt im Strapazierrasen, wo Esquire mit der sehr guten Eignungsnote 8 abschneidet. Deckungsgrad, Narbendichte und Unkrautfreiheit erreichen unter Belastungsbedingungen jeweils Note 7, der Vegetationsaspekt während der Saison liegt ebenfalls bei Note 7, der Winteraspekt bei Note 6. Die Strapazierfähigkeit selbst wird mit Note 6 bewertet, was eine solide Regenerationsleistung beschreibt. Damit ist die Sorte gut geeignet für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, intensiv genutzte Liegewiesen sowie Hausgärten mit Kindern und Hunden. Da Lolium perenne als horstwüchsige Art keine Ausläufer bildet, sollten stärker beanspruchte Bereiche regelmäßig nachgesät werden, um kahle Stellen zu schließen. Eine bedarfsgerechte Düngung in drei Gaben pro Jahr und durchdringende, eher seltene Wassergaben unterstützen die Regenerationsfähigkeit zusätzlich.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen erzielt Esquire die mittlere Eignungsnote 5. Die Unkrautfreiheit ist mit Note 7 auch unter extensiver Pflege bemerkenswert gut, Deckungsgrad (Note 5), Vegetations- und Winteraspekt (jeweils Note 6) bewegen sich im mittleren Bereich. Die Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen fällt mit Note 4 erwartungsgemäß unterdurchschnittlich aus, ebenso die Geringwüchsigkeit (Note 5). Das passt zum art-typischen Profil: Deutsches Weidelgras ist auf nährstoff- und wasserversorgte Standorte zugeschnitten und entfaltet seine Stärken nicht bei stark extensiver Pflege. Für Begleitfunktionen in Landschaftsrasenmischungen, etwa zur schnellen Anfangsbedeckung, ist die Sorte dennoch nutzbar.
Eignung im Zierrasen
Die Eignung im Zierrasen liegt mit Note 5 im mittleren Bereich und ist damit für repräsentative Vorgärten oder ästhetisch besonders anspruchsvolle Eingangsbereiche nur eingeschränkt erste Wahl, was dem üblichen Profil eines Deutschen Weidelgrases entspricht.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Miracle ist eine Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis) aus dem Züchterhaus DLF B.V., die 2005 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Tschechien, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Polen und der Slowakei eingetragen ist. Die breite europäische Zulassung deutet auf eine in mehreren Klimaregionen bewährte Sorte hin, die in Mischungen das klassische Strukturgras-Profil der Wiesenrispe abdeckt.
Allgemeine Eigenschaften
Im artübergreifenden Vergleich der Raseneigenschaften zeigt Miracle ein bemerkenswert robustes Resistenzprofil: Rost, Rotspitzigkeit und Fäulnis werden jeweils mit der Note 8 bewertet, die Resistenz gegen Blattflecken erreicht mit Note 6 ein leicht überdurchschnittliches Niveau. In der Praxis bedeutet das einen deutlich verringerten Krankheitsdruck, was die Sorte gerade in feuchteren Lagen und unter Übergangswitterung im Frühjahr und Herbst stabil hält. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im freundlich-mittelgrünen Bereich, die Blattfeinheit mit Note 4 erwartungsgemäß im für Wiesenrispe typischen, eher mittelbreiten Spektrum. Hervorzuheben ist der mit Note 8 bewertete langsame Wuchs, der längere Mähintervalle erlaubt und die Sorte gut für den Einsatz unter Mährobotern oder in pflegeextensiven Hausgärten macht.
Eignung im Gebrauchsrasen
Im Gebrauchsrasen erreicht Miracle mit der Eignungsnote 8 ein sehr gutes Niveau und deckt damit genau das Kerneinsatzgebiet der Wiesenrispe ab. Getragen wird dieses Ergebnis von der hohen artübergreifenden Narbendichte (Note 8) sowie der starken Unkrautfreiheit (Note 8), die zusammen für einen geschlossenen, durchsetzungsfähigen Bestand sorgen, in dem sich Wildkräuter kaum etablieren können. Innerhalb der Wiesenrispen-Sorten ordnet sich Miracle mit einer Narbendichte-Note 7 ebenfalls überdurchschnittlich ein, gehört also zu den dichteren Vertretern ihrer eigenen Art. Der Vegetationsaspekt (Note 7) zeigt sich während der Hauptsaison ansprechend ruhig und gleichmäßig, der Winteraspekt liegt mit Note 6 im soliden Mittelfeld. In der Praxis empfiehlt sich die Sorte damit für klassische Familienrasen, repräsentative Hausgärten mit normaler Belastung sowie für gepflegte Wohnsiedlungs- und Objektflächen, in denen Dichte und Unkrautresistenz gefragt sind.
Eignung im Strapazierrasen
Für den Strapazierrasen wird Miracle mit der Eignungsnote 6 als leicht überdurchschnittlich bewertet. Deckungsgrad, Narbendichte und Unkrautfreiheit erreichen unter Belastung jeweils Note 7 und zeigen, dass die Sorte auch unter intensiver Nutzung einen geschlossenen, lückenarmen Bestand aufrecht erhält. Die eigentliche Strapazierfähigkeit als Regenerationsmerkmal liegt mit Note 5 im mittleren Bereich; gemeinsam mit dem Winteraspekt (Note 5) und dem Vegetationsaspekt (Note 6) ergibt sich ein Profil, das eher für moderat strapazierte Flächen wie Familiengärten mit Kindern und Hund, Spielwiesen oder Vereinsplätze mit ausgewogener Nutzung passt als für hochfrequentierte Wettkampfflächen. Da Wiesenrispe die Strapazierfähigkeit über ihre Rhizome erst nach vollständiger Etablierung voll ausspielt, sollten Flächen mit Miracle früh angesät und im ersten Jahr geschont werden; mittel- und langfristig profitiert die Anlage dann von der typischen Selbstregeneration der Art.
Eignung im Landschaftsrasen
Im Landschaftsrasen liegt Miracle mit der Eignungsnote 5 im mittleren Bereich. Unter extensiver Pflege erreichen Unkrautfreiheit (Note 6) und Deckungsgrad (Note 5) brauchbare Werte, Narbendichte (Note 4) und Vegetationsaspekt (Note 4) zeigen jedoch, dass die Sorte ohne regelmäßige Pflege und Nährstoffversorgung nicht ihr volles Potenzial entfaltet. Positiv für extensive Anlagen wirkt die hohe Geringwüchsigkeit (Note 8): Miracle bleibt auch ohne häufige Mahd vergleichsweise niedrig, was den Pflegeaufwand auf Verkehrsbegrünungen, Böschungen oder repräsentativen Randflächen reduziert. Als ergänzende Komponente in pflegeärmeren Landschaftsrasenmischungen ist die Sorte damit einsetzbar, ihre eigentliche Stärke liegt aber klar im gepflegten Gebrauchsrasen.
Eignung im Zierrasen
Die Eignung im Zierrasen wird mit Note 6 bewertet, was vor dem Hintergrund der eher mittelbreiten Blattfeinheit ein solides Ergebnis darstellt und Miracle als Strukturkomponente für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche in Kombination mit feinblättrigeren Arten qualifiziert.
Besondere Eigenschaften
Über die deutsche BSA-Zulassung hinaus ist Miracle in sechs weiteren europäischen Ländern eingetragen, was eine breit geprüfte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen Mitteleuropas, Nordwesteuropas und Skandinaviens belegt.
Datengrundlage
Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 31 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Allgemein
Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr früh |
| 2 | sehr früh bis früh |
| 3 | früh |
| 4 | früh bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis spät |
| 7 | spät |
| 8 | spät bis sehr spät |
| 9 | sehr spät |
Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr hellgrün |
| 2 | sehr hellgrün bis hellgrün |
| 3 | hellgrün |
| 4 | hell- bis mittelgrün |
| 5 | mittelgrün |
| 6 | mittel- bis dunkelgrün |
| 7 | dunkelgrün |
| 8 | dunkel- bis sehr dunkelgrün |
| 9 | sehr dunkelgrün |
Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gebrauchsrasen
Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen..
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. .
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | sehr gering bis gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis stark |
| 7 | stark |
| 8 | stark bis sehr stark |
| 9 | sehr stark |
Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr locker |
| 2 | sehr locker bis locker |
| 3 | locker |
| 4 | locker bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | mittel bis dicht |
| 7 | dicht |
| 8 | dicht bis sehr dicht |
| 9 | sehr dicht |
Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | sehr gering |
| 2 | gering bis sehr gering |
| 3 | gering |
| 4 | gering bis mittel |
| 5 | mittel |
| 6 | hoch bis mittel |
| 7 | hoch |
| 8 | sehr hoch bis hoch |
| 9 | sehr hoch |
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in:
Einordnung
Brooklawn ist eine als EU-Sorte zugelassene Wiesenrispe (Poa pratensis), die im europäischen Sortenkatalog geführt wird und ohne eigenständigen BSA-Eintrag in den deutschen Markt gelangt. Damit reiht sie sich in die Gruppe der klassischen Strukturgräser ein, die durch ihre Rhizombildung Flächen langfristig stabilisieren und Trittschäden selbsttätig wieder schließen.
Eignung im Gebrauchsrasen
In der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen erreicht Brooklawn die Eignungsnote 6 und liegt damit leicht über dem Durchschnitt. Diese Einstufung qualifiziert die Sorte als solide Mischungskomponente für den klassischen Familien- und Hausgartenrasen, in dem sie ihre Stärke vor allem als langlebiges Strukturgras ausspielt: Sie schließt zusammen mit schnellkeimenden Partnern wie dem Deutschen Weidelgras die Narbe und übernimmt mittelfristig die Rolle des dauerhaft tragenden Bestandteils. Der Pflegeaufwand bleibt überschaubar mit Schnitthöhen von 3,5 bis 5 cm und Mähintervallen von ein bis zwei Wochen, eine Frühjahrs- und eine Spätsommerdüngung decken den mittleren Nährstoffbedarf in der Regel ab.
Eignung im Strapazierrasen
Auch im Strapazierrasen wird Brooklawn mit der Note 6 als leicht überdurchschnittlich eingestuft, was die typische Wiesenrispen-Stärke unter Belastung widerspiegelt. Durch die unterirdischen Ausläufer regeneriert die Sorte Tritt- und Scherstellen aus sich selbst heraus, ohne dass nachgesät werden muss, und stabilisiert so Flächen, die regelmäßig beansprucht werden. Praktisch eignet sich Brooklawn damit für Familiengärten mit Kindern und Hund, für Spielwiesen sowie als Komponente in Sport- und Vereinsplatzmischungen. Wichtig ist allerdings die für die Art typische Geduld während der Etablierung: Volle Trittfestigkeit stellt sich erst nach rund einem halben Jahr ein, und auch der sortentypische Anteil tritt häufig erst in der zweiten Standjahr-Saison deutlich hervor.
Eignung im Landschaftsrasen
In der Landschaftsrasen-Prüfung erreicht Brooklawn mit der Note 4 nur einen unterdurchschnittlichen Wert. Damit ist die Sorte nicht die erste Wahl für extensive Begrünungen mit nur ein bis zwei Schnitten pro Jahr, magere Standorte oder klassische Verkehrsbegleitflächen, auf denen Geringwüchsigkeit und Anspruchslosigkeit gefragt sind. Brooklawn entfaltet ihre Qualitäten erkennbar besser unter regelmäßiger Pflege als unter konsequent extensiver Führung; für naturnahe Magerstandorte sollten andere Komponenten priorisiert werden.
Besondere Eigenschaften
Als EU-Sorte ohne BSA-Eintrag wurde Brooklawn nicht in der deutschen Beschreibenden Sortenliste Rasengräser geprüft, ist aber über den EU-Sortenkatalog innerhalb der Europäischen Union verkehrsfähig und einsetzbar. Für Anwender bedeutet das, dass die verfügbare Datenbasis schlanker ausfällt als bei einer BSA-geprüften Sorte; die vorliegenden Eignungsnoten geben jedoch ein konsistentes Bild einer mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Wiesenrispe mit klarem Schwerpunkt auf gepflegten Gebrauchs- und Strapazierflächen.
Datengrundlage
Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 3 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.
Gebrauchsrasen
Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.
Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Strapazierrasen
Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.
Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Landschaftsrasen
Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/ nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.
Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).
| Note | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | nicht geeignet |
| 2 | nicht geeignet bis bedingt geeignet |
| 3 | bedingt geeignet |
| 4 | bedingt geeignet bis geeignet |
| 5 | geeignet |
| 6 | geeignet bis gut geeignet |
| 7 | gut geeignet |
| 8 | gut geeignet bis sehr gut geeignet |
| 9 | sehr gut geeignet |
Quelle:
Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Diese Sorte ist auch enthalten in: