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Greenfield GF 722 Landschaftsrasen mit Kräutern für Trockenlagen RSM 7.2.2

Artenzusammensetzung (nach Herstellerangabe): 41,9 % Schafschwingelarten (41,9 % Raublättriger Schafschwingel), 40 % Rotschwingel (15 % Ausläuferrotschwingel, 15 % Horstrotschwingel, 10 % Rotschwingel mit kurzen Ausläufern), 15 % Deutsches Weidelgras, 3,1 % Kräuter und Sonstiges.

Produktbild von Greenfield GF 722 Landschaftsrasen mit Kräutern für Trockenlagen RSM 7.2.2 Rasensamen-Packung mit der Gewichtsangabe 10 kg und Grashalmen mit Wassertropfen im Vordergrund.
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Inhalt: 10 kg (8,80 € * / 1 kg)

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Gebindegröße:

  • 69722
  • 4011239302809
  • trockenheitsverträglich, erosionshemmend, tiefwurzelnd
  • trockene, alkalische
  • 10
  • 20 g/m²
  • 500,0 m²
  • 0,18 EUR
  • sehr gering
  • gering
Greenfield GF 722 Landschaftsrasen für trockene Lagen mit Kräuter-Samen RSM 7.2.2 Die... mehr
Produktinformationen "Greenfield GF 722 Landschaftsrasen mit Kräutern für Trockenlagen RSM 7.2.2"

Greenfield GF 722 Landschaftsrasen für trockene Lagen mit Kräuter-Samen RSM 7.2.2

Die Verwendung des Landschaftsrasen mit Kräuter ist vorteilhaft, da die Kräuterpflanzen tiefwurzelnd sind. Dies stabilisiert den zu begrünenden Bereich, um beispielsweise weitere ökologische Anbauten zu ermöglichen.

Die Rasensamen-Mischung ist besonders für trockene und alkalische Lagen geeignet.

Einsetzbar sind die Rasensamen vor allem an Böschungen, Deponien und privaten oder öffentlichen Grünflächen, die nur einer geringen Belastung ausgesetzt sind (bspw. Straßenbegleitstreifen).

Highlights des Greenfield GF 722 Landschaftsrasen für Trockenlagen mit Kräutern:

  •  Standort: Geeignet für trockene, alkalische Böden
  •  Pflegeaufwand: Sehr gering (bis 3 Rasenschnitte p.a.)
  •  Belastbarkeit: Sollte auf einer Rekultivierungsfläche möglichst geringen Belastungen ausgesetzt sein
  •  Ausbringung: 20g/qm
  •  Fläche: Für ungefähr 500 qm
  •  Saatkultur: Landschaftsrasen

Folgende Rasensamen und Kräutersamen werden in der Greenfield Landschaftsrasen-Mischung GF 722 verwendet:
Gräser:

 

1,3 % Kräuter setzen sich zusammen wie folgt:

 

Regelsaatgutmischung: ja
Reichweite in m²: 500
Belastbarkeit: gering
Trockenrasen: ja
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Hersteller "Greenfield"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG

Magdeburger Straße 2 | 47800 Krefeld

Telefon: +49 2151 / 4417-0

Fax: +49 2151 / 4417-433

info@freudenberger.net

www.freudenberger.net

 

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Zusammensetzung nach Arten
Sortendetails werden gerade ergänzt

Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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41.9% 15% 15% 10% 15%
41.9% Raublättriger Schafschwingel Festuca trachyphylla
15% Ausläuferrotschwingel Festuca rubra rubra
15% Horstrotschwingel Festuca rubra commutata
15% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
10% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern Festuca rubra trichophylla
3.1% Kräuter und Sonstiges
Zusammensetzung nach Arten
41.9% Schafschwingelarten

Die Schafschwingelarten der Gattung Festuca bilden eine Gruppe sehr feinblättriger, horstig wachsender Graeser ohne Ausläuferbildung, die durch ihre ausgeprägte Anspruchslosigkeit charakterisiert sind. Gemeinsam ist allen Arten der Gruppe ein geringes Wasser- und Nährstoffbedürfnis, ein meist grau- bis blaugrünes, borstig schmales Blatt und eine Bevorzugung magerer, durchlaessiger Boeden in sonniger bis halbschattiger Lage. Eingesetzt werden sie überall dort, wo dauerhafte Belastbarkeit zugunsten extensiver Pflege und Trockenheitsvertraeglichkeit zurückstehen darf.

Die wichtigsten Arten im Überblick: Der Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis) ist die feinblättrigste der Gruppe mit fadenartig schmalen, blaugrün schimmernden Blättern und ausgesprochen geringer Konkurrenzkraft auf nährstoffreichen Standorten - er ist ein Spezialist für magerste Trockenlagen und Dachbegrünungen. Der Raublättrige Schafschwingel (Festuca trachyphylla) ist mit raulich-borstigem Blatt die konkurrenzstärkste, tiefschnittvertraeglichste und am Golfrasen-Rough am häufigsten eingesetzte Art der Gruppe. Der Gemeine Schwingel (Festuca ovina vulgaris) steht zwischen beiden, mit guter Anpassung an Magerstandorte, Sandboeden und Heidelagen.

Pflegerisch gilt für alle Arten der Gruppe: Schnitt extensiv auf 3 bis 6 cm, je nach Art und Mischung, Düngung minimal, Bewässerung nur in Etablierungsphase. Bei intensiver Düngung oder regelmäßiger Bewässerung werden die Arten von konkurrenzstärkeren Rasengraesern wie Lolium perenne oder Poa pratensis verdraengt - die Anspruchslosigkeit ist ihre Stärke und gleichzeitig ihre Grenze.

Wuchsform: rein horstig, keine Ausläufer. Grau- bis blaugrüne, borstig schmale Blätter.

Festuca
41.9% Raublättriger Schafschwingel

Der Raublättrige Schafschwingel ist die konkurrenzstärkste und tiefschnittvertraeglichste Art der Schafschwingel-Gruppe. Wuchsform: horstig mit schmalen, raulich-borstigen Blättern in meist grau- bis blaugrüner Faerbung. Im Gegensatz zum sehr feinen Haar-Schafschwingel und zum etwas konkurrenzschwaecheren Gemeinen Schafschwingel ist er deutlich trittfester und vertraegt regelmäßigen Schnitt. Die zentrale Einschränkung: Bei intensiver Düngung und ausbleibender Pflege neigt er zu starker Filzbildung, der durch Vertikutieren entgegengewirkt werden muss.

Eingesetzt wird er mit moderaten Mischungsanteilen in Zier- und Gebrauchsrasenmischungen unter Tiefschnitt- und Trockenbedingungen, insbesondere im Golfrasen (Semirough, Hardrough), in Trockenlagen-Gebrauchsrasen, regelmäßig in Landschaftsrasen und in extensiven Dachbegrünungen. Er bevorzugt leichte, trockene und nährstoffarme Boeden und zeigt eine ausgeprägte Trockenheits- und Sommerhitzevertraeglichkeit, die ihn gegenüber Deutschem Weidelgras deutlich abhebt. Weniger geeignet ist er für staunasse Standorte und für hochwasserversorgte, überdüngte Hausgartenrasen. Optisch faellt er durch das raulich-borstige, grau- bis blaugrüne Blatt und einen mitteldichten Bestand auf.

Die Pflege passt zur Trockenrasen-Verwendung: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 3 bis 5 cm, im Golf-Rough auch höher gehalten. Mähroboter werden vertragen. Nährstoffbedarf gering, eine Düngergabe pro Jahr reicht in der Regel aus, mehr fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, ausgesprochen trockenheits- und hitzevertraeglich. Typischer Anlege-Fehler: überzogene Stickstoff-Düngung im Hausgartenrasen, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 6 bis 8 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 14-21 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Festuca trachyphylla
40% Rotschwingel

Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente.

Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm.

Festuca rubra
15% Ausläuferrotschwingel

Der Ausläuferrotschwingel ist die einzige Rotschwingel-Unterart, die längere, kräftige unterirdische Ausläufer (Rhizome) ausbildet und damit Luecken in der Grasnarbe vergleichsweise zuegig selbsttätig schließt - eine Eigenschaft, die in ihrer Ausprägung an die Wiesenrispe erinnert, jedoch auf magereren Standorten. Wuchsform: feinblättrig, locker bis mittel dichtwüchsig, mit ausgeprägtem Rhizomgeflecht. Die zentrale Einschränkung: Die Narbe ist eher locker und mittelfein, im Vergleich zum dichthorstigen Horstrotschwingel und zum kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla deutlich weniger dicht und auch weniger tiefschnittvertraeglich.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vorwiegend in Landschaftsrasen-Mischungen, in Gebrauchsrasen, in Kraeuter- und Blumenwiesen sowie in Begrünungsmischungen für Strassenbegleitgrün und Böschungen. Aufgrund des rhizombildenden Wuchses ist er besonders gut für den Erosionsschutz an Böschungen und Daemmen geeignet. Weniger geeignet ist er für hochwertige Zier- und Golfrasen mit hohem Anspruch an Narbendichte und Tiefschnittvertraeglichkeit. Optisch zeigt er ein feines, mittelgrünes Blatt und einen lockeren, naturnahen Bestand, barfusstauglich.

Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in Landschaftsrasen auch nur 4 bis 6 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochständigen Halme nicht typisch. Nährstoffbedarf gering, eine Düngergabe im Frühjahr reicht in der Regel aus. Wasserbedarf gering, gute Trockenheits- und Frosttoleranz. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in tiefschnittgepflegten Zierrasen, in denen die Art nicht die geforderte Narbendichte liefert. Erster Schnitt etwa 6 bis 8 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 5 bis 6 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm.

Festuca rubra rubra
15% Horstrotschwingel

Der Horstrotschwingel ist die feinblättrigste der drei Rotschwingel-Unterarten und der klassische Spitzenrasen-Vertreter der Gruppe. Wuchsform: strikt horstig, ohne jegliche Ausläuferbildung, mit borstig feinen, dunkelgrünen Blättern. Durch den extrem dichten Horstwuchs erzeugt er eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Rasennarbe und ist ausgeprägt tiefschnittvertraeglich. Die zentrale Einschränkung: Da er keine Ausläufer bildet, kann er Trittschäden nicht selbst schließen - Kahlstellen müssen nachgesaet werden, und die Regenerationsfähigkeit liegt deutlich unter der des Ausläuferrotschwingels.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Zierrasen- und Golfrasen-Mischungen für Greens, Tees, Approaches und Spielbahnen, oft in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. In geringeren Anteilen ist er auch in Gebrauchs- und Landschaftsrasen vertreten. Weniger geeignet ist er für schwere Stadion-Trittbelastungen und für hochwasserversorgte, überdüngte Standorte, weil dort konkurrenzstärkere Arten ihn schnell verdraengen. Optisch zeigt er eines der feinsten Blätter der gaengigen Rasengraeser und einen tiefdunklen, samtigen Rasenton, barfusstauglich und im Schnitt sehr angenehm.

Die Pflege passt zur Spitzenrasen-Verwendung: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2 bis 4 cm im Zierrasen, im Golfbereich tiefer. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf gering bis mittel, Überdüngung fördert Filzbildung und Pilzanfaelligkeit, im Zierrasen reichen zwei Düngergaben pro Jahr. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und durchdringend. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in stark belasteten Spielrasen mit der Erwartung an die Regenerationsleistung der Wiesenrispe - der Horstrotschwingel ist eine Optik- und Tiefschnitt-Komponente, keine Strapazier-Art. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2-4 cm.

Festuca rubra commutata
10% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern

Der Rotschwingel mit kurzen Ausläufern steht im Wuchsverhalten zwischen dem reinen Horstrotschwingel und dem lang-rhizombildenden Ausläuferrotschwingel. Wuchsform: feinblättrig, mit kurzen unterirdischen Ausläufern (Rhizomen), die einen langsamen, aber kontinuierlichen Lueckenschluss ermöglichen. Die zentrale Einschränkung: Bei hohem Mischungsanteil und reichlicher Düngung neigt er zu stärkerer Filzbildung, was im professionellen Bereich durch Vertikutieren und Sanden ausgeglichen werden muss.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Approaches und Fairways sowie in Zierrasen, vereinzelt auch in salzbelasteten Gebrauchs- und Landschaftsrasen entlang von Strassen. Die im Vergleich zu den Schwester-Unterarten erhöhte Salztoleranz macht ihn für kuestennahe Lagen sowie für Flächen mit Streusalzbelastung besonders interessant. Auch die Schattenvertraeglichkeit ist etwas höher als beim Horstrotschwingel. Weniger geeignet ist er für stark trittbelastete Stadionrasen und für überdüngte Hausgartenrasen, in denen die Filzbildung schnell zum Problem wird. Optisch zeigt er ein feines, dichtes Blatt in mittel- bis dunkelgrüner Farbe.

Die Pflege ist anspruchsvoller als beim Ausläuferrotschwingel: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, regelmäßiges Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist sinnvoll, um die Filzbildung zu kontrollieren. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf mittel, Wasserbedarf gering bis mittel. Typischer Anlege-Fehler: Überdüngung mit Stickstoff im Sommer, die Filz und Pilzanfaelligkeit fördert. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-4 cm.

Festuca rubra trichophylla
15% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne
3.1% Kräuter und Sonstiges
0,8 % Esparsette, 0,2 % Gelbklee, 0,2 % Gemeiner Wundklee, 0,2 % Hornklee, 0,2 % Kartäusernelke, 0,2 % Schafgarbe, 0,2 % Wiesensalbei, 0,2 % Wiesen-Margerite, 0,1 % Echtes Labkraut, 0,1 % Kleine Bibernelle, 0,1 % Kleiner Wiesenknopf, 0,1 % Löwenzahn, 0,1 % Skabiosen-Flockenblume, 0,1 % Spitzwegerich, 0,1 % Wiesen-Flockenblume, 0,1 % Wiesen-Labkraut, 0,1 % Wilde Möhre
Fahre mit der Maus über den Donut oder eine Tabellenzeile - hier erscheinen Details zur Art, Subart oder Sorte.

Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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Inhalt 1 kg (19,99 € * / 1 kg)
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Produktbild von Greenfield Rasensamen in einer 10 kg Verpackung mit Grashalm und Wassertropfen im Vordergrund. Greenfield Wildblumen-und Kräuterwiese mit Gräsern
Inhalt 10 kg (14,90 € * / 1 kg)
149,00 € *
TIPP!
Kiepenkerl RSM 2.3 Gebrauchsrasenmischung Kiepenkerl RSM 2.3 Gebrauchsrasen Spielrasen Rasensamen
Inhalt 10 kg (7,50 € * / 1 kg)
74,99 € * 84,99 € *