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Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee

Artenzusammensetzung (nach Herstellerangabe): 47 % Deutsches Weidelgras, 17 % Lieschgras, 10 % Wiesenrispe, 6 % Weißklee, 20 % Kräuter und Sonstiges.

Produktbild von Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee zeigt eine schwarz-weiße Kuh auf einer grünen Weide mit Bäumen im Hintergrund
Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee
   
87,99 € *
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Gebindegröße:

  • 622807
  • 4000159622807
  • ausdauernd, selbsterhaltend, immergrün
  • alle
  • 10
  • 4 g/m²
  • 2.500,0 m²
  • 0,04 EUR
  • gering
  • mittel
Kiepenkerl-DSV Weidemischung Standard G II mit Klee Die Grassamen dieser Mischung sind... mehr
Produktinformationen "Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee"

Kiepenkerl-DSV Weidemischung Standard G II mit Klee

Die Grassamen dieser Mischung sind besonders für Flächen konzipiert, die sehr umfangreich bewirtschaftet werden. Die Gräser der Mischung sind ein köstliches und nahrungsreiches Futtermittel für Kühe und Rinder, wobei auch andere Viehwirtschaft wie Schafe und Ziegen aus den Rasenpflanzen ihren Bedarf decken können. Die Samen-Mischung sollte ab ca. März abhängig vom Verlauf der Temperaturkurve, auf die Fläche ausgebracht werden. Eine Ausbringungsmenge von 40 kg je Hektar ist erforderlich, damit eine durchgängig grüne Fläche erreicht wird, die eine ideale Nahrungsgrundlage für das Weidevieh darstellt und einigen Strapazen standhält.

Die Kiepenkerl Weidemischung Standard GII mit Klee- ideal fü intensiv genutzte Weidefläche von Kühen und Rindern.

Bei der Zusammenstellung der Rasensamen wurde besonders darauf geachtet, dass zu jeder Jahreszeit eine Grassorte ihr starkes Wachstum hat. So unterscheidet der Hersteller das Deutsche Weidelgras in früh, mittelfüh und spät, was die Austriebszeiträume der Früchte beschreibt. Zusätzlich hierzu wurden Wiesenschwingel, Lieschgras und Wiesenrispe hinzugefügt, ebenso wie ein 6%iger Anteil Weißklee, der vor allem wegen seiner weniger blähenden Wirkung beigefügt wurde und sich auch hevorragend zur Heugewinnung und schmackhaften Versorgung während der Wintermonate eignet. Für den Boden widerrum übernimmt der Weißklee als Leguminose die Versorgung mit Stickstoff, da er diesen umgewandelt über die Wurzeln als Nährstoff in den Boden abgibt. Er gilt als eher niedrigwachsend und schnittverträglich, so das er das perfekt in einer Viehwiese sowohl für den Boden und die Tiere ist.

Highlights der Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee:

  •  Standorte: Geeignet für alle normalen Böden, auch in höheren Mittelgebirgslagen
  •  Pflegeaufwand: Schnitt bei Bedarf für die Heugewinnung; ggf. Schäden nachsäen und wieder in die gesamte Fläche integrieren
  •  Aussaat-Zeitpunkt: Zwischen März und September
  •  Aussaat-Menge:40 kg je 10.000 m²
  •  Düngung: über das Weidejahr verteilt 200 kg N-Dünger
  •  Lebensdauer: Mehrjährig nutzbar

Folgende Samen werden in der Kiepenkerl Wiedemischung mit Klee verwendet:

  • 20% Wiesenschwingel
  • 17% Lieschgras
  • 17% Deutsches Weidelgras spät
  • 17% Deutsches Weidelgras mittelfrüh
  • 13% Deutsches Weidelgras früh
  • 10% Wiesenrispe
  • 6% Weißklee
Reichweite in m²: 2500
Belastbarkeit: mittel bis hoch
Weiterführende Links zu "Kiepenkerl Weidemischung Standard G II mit Klee"
Hersteller "Kiepenkerl"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Bruno Nebelung GmbH
Freckenhorster Str. 32
48351 Everswinkel
 
Telefon: +49 (0)2582 - 670 0

 

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03.05.2019

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Zusammensetzung nach Arten
Sortendetails werden gerade ergänzt

Die genaue Sortenzusammensetzung dieser Mischung pflegen wir gerade nach - sobald uns die aktuelle Charge vorliegt, ergänzen wir hier die einzelnen Sorten. Die unten dargestellte Artenzusammensetzung entspricht den Herstellerangaben.

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

1

Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

1

Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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13% 17% 17% 17% 10% 6% 20%
47% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
17% Lieschgras Phleum
10% Wiesenrispe Poa pratensis
6% Weißklee Trifolium repens
20% Kräuter und Sonstiges
Zusammensetzung nach Arten
47% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne
17% Lieschgras

Das Wiesen-Lieschgras gehoert zu den ausgesprochen winterharten Graesern und gilt als eine der kaelteresistentesten Rasen- und Futtergrasarten Mitteleuropas. Wuchsform: ausdauerndes Obergras mit lockerem Horstwuchs, hohlen drehrunden Halmen und schmalem bis mittelbreitem Blatt. Die zentrale Einschränkung: Es entwickelt sich vergleichsweise langsam und reagiert empfindlich auf Trockenheit, Sommerhitze und Schatten - typische Bedingungen vieler Hausgartenrasen sind also nicht sein bevorzugter Standort.

Eingesetzt wird die Art vor allem in Landschaftsrasen und extensiven Gebrauchsrasen, in Mischungen für kühlere, feuchtere Höhen- und Mittelgebirgslagen sowie als klassischer Mischungspartner in Klee-Gras- und Luzerne-Gras-Beständen im Futterbau. Auf Moor- und frischen Mineralboeden gedeiht sie besonders gut, vorübergehende Überstauung wird vertragen. Weniger geeignet ist sie für Sport- und Spielrasen, für tiefschnittgepflegte Zierrasen sowie für trockene, sandige und sonnenexponierte Standorte. Optisch wirkt der Bestand mittelgrün und mittelbreit, mit charakteristisch drehrundem Halm und im Bluetenstand der namensgebenden zylindrischen Ährenrispe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in extensiven Landschaftsrasen reichen 2 bis 4 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochwachsenden Halme nicht typisch. Der Nährstoffbedarf liegt im mittleren Bereich, ein bis zwei Düngergaben pro Jahr reichen aus. Wasserbedarf ist mittel bis hoch, auf trockenen Standorten faellt die Art schnell aus. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in reinen Hausgarten-Schnellrasen, in denen die langsame Anfangsentwicklung enttaeuscht - die Art entfaltet ihre Stärken erst in der zweiten Saison und in Mischungen mit anderen Komponenten. Erster Schnitt etwa 8 bis 10 Wochen nach der Aussaat bei 10 bis 15 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 10 Wochen, voll trittfest in extensiven Mischungen nach etwa 12 Monaten.

Keimdauer ca. 10-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm.

Phleum
10% Wiesenrispe

Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten.

Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm.

Poa pratensis
6% Weißklee

Der Weissklee ist die wichtigste Leguminose im Rasen und damit eine biologisch und oekonomisch besondere Komponente: Über eine Symbiose mit Knoellchenbakterien bindet er Luftstickstoff und versorgt sich und die umgebenden Graeser weitgehend ohne mineralische Stickstoff-Düngung. Wuchsform: niedrig kriechende, ausdauernde Wildpflanze aus der Familie der Schmetterlingsbluetler mit den charakteristischen dreiteiligen Blättern und kugeligen weissen Bluetenständen von Mai bis Oktober. Die zentrale Einschränkung: Er bricht den optisch einheitlichen Grascharakter und ist in klassischen Sport- und Zierrasen daher nicht erwünscht.

Eingesetzt wird er gezielt in Bio-Rasenmischungen, in modernen Mikroklee-Mischungen sowie in naturnahen, insektenfreundlichen Hausgartenrasen. Gezuechtete kleinblättrige Sorten bleiben deutlich kleiner als der Wildtyp und integrieren sich harmonisch in die Grasnarbe. Als ergiebige Bienenweide und Nahrungsquelle für Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist Weissklee zudem ein zentraler Baustein insektenfördernder Rasen- und Bluehkonzepte. Weniger geeignet ist er für klassische Stadion- und Spielrasen, für Greens und für alle Flächen mit hohem Anspruch an optische Einheitlichkeit. Optisch faellt er durch die dunkelgrünen, oft hell gemusterten Blätter und die weiss-rosa Bluetenkoepfe auf, im Schnitt angenehm weich und barfusstauglich, bei Bluete jedoch ein Anziehungspunkt für Bienen, der bei Barfuss-Nutzung berücksichtigt werden muss.

Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, frühzeitiges Mähen reduziert die Bluete und damit die Bienenanziehung in Hauptaufenthaltsbereichen, in randständigen Bereichen wird der Schnitt absichtlich später ausgeführt, um die Bluete zu erhalten. Mähroboter werden vertragen. Nährstoffbedarf gering: Stickstoff-Düngung wird im Idealfall ausgelassen, der Klee versorgt das System selbst, ein bis zwei Phosphor-Kalium-Gaben pro Jahr reichen aus. Wasserbedarf gering bis mittel, der Klee bleibt durch tiefere Bewurzelung in Trockenphasen deutlich länger grün als reine Grasnarben. Typischer Anlege-Fehler: zu hohe Stickstoff-Düngung, die den Klee zugunsten der Graeser verdraengt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 3 bis 4 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm.

Trifolium repens
20% Kräuter und Sonstiges
20% Festuca pratensis
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Gebrauchsrasenmischung

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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