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Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina

Sortenreine Zusammensetzung: 55 % Deutsches Weidelgras (Pollen 20 %, Coletta 20 %, Turfsun 15 %), 30 % Rotschwingel (Ausläuferrotschwingel: Dipper 10 %, Horstrotschwingel: Mission 10 %, Rotschwingel mit kurzen Ausläufern: Teenie 10 %), 10 % Wiesenrispe (Limousine 5 %, Yvette 5 %), 5 % Rispenarten (Lägerrispe: Supreme 5 %).

Produktbild von Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina Rasenmischung für 500 Quadratmeter in einer Verpackung mit Hinweis auf neue Rezeptur und Qualitätsmerkmalen.
129,00 € * 149,00 € * (13.42% gespart)
Inhalt: 10 kg (12,90 € * / 1 kg)

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Gebindegröße:

  • 619302
  • 4000159619302
  • hochwertig, strapazierfähig, schattenverträglich
  • alle, besonders Schattenlagen
  • 10
  • 20 g/m²
  • 500,0 m²
  • 0,26 EUR
  • gering
  • hoch
Sie wünschen sich den absoluten Traumrasen?-Majestic Royal Rasensamen mit Poa supina von... mehr
Produktinformationen "Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina"

Sie wünschen sich den absoluten Traumrasen?-Majestic Royal Rasensamen mit Poa supina von Kiepenkerl!

Ihr Traumrasen für Sonne und Schatten: Die Majestic Royal Rasensamen mit Poa supina punkten speziell als schattengedeihende Mischung

Mit dieser Rasenmischung lassen sich so einige Probleme in der Rasenfläche lösen. Denn häufig bereiten schattige Stellen auf dem Rasen Kopfzerbrechen, da eine geringe Sonneneinstrahlung für herkömmliche Rasensorten einfach nicht ausreichend ist.
Anders wird es jetzt mit den Rasensamen Majestic Royal mit Poa supina, welche auch speziell für schattige Flächen geeignet sind.
Dieses Premiumprodukt wird Sie überzeugen!

Rasensamen speziell für schattige Lagen

Um auch für schwierige Stellen im Rasen die optimale Lösung zu finden, wurden dieser Mischung nun 5 % der Sorte Poa supina beigemischt. Dieses Rispengras ist besonders schattenverträglich und wächst auch mit einer sehr geringen Sonneneinstrahlung zu Ihrem leuchtend grünen, belastbaren Traumrasen heran.

Traumrasen mit leichter Pflege

Mit den 10 kg Rasensamen säen Sie Rasen auf bis zu 500 qm. Mit seiner hohen Belastbarkeit, dem geringen Pflegeaufwand und dem ertragreichen Aussaatergebnis von 20 g Aussaat pro Quadratmeter Rasen ist der Majestic Royal ein wirklicher Traumrasen. Die optimale Schnitthöhe der Gräser beträgt 3 bis 4 cm, in Schattenlagen etwa 5 bis 6 cm.

Bestseller mit der Mischung aus Spitzensorten

Der Premium-Rasensamen ist ein Produkt des führenden Herstellers Kiepenkerl und enthält unter anderem auch die Spitzensorten der Arten Lolium perenne, Poa supina, Poa pratensis und Festuca rubra. So kombiniert die Mischung Majestic Royal, die leistungsstärksten Rasengräser für einen Zier- oder Strapazierrasen.

Ihr rundum schöner Rasen

Diese Rasensamen sind also nicht nur für einen wunderschönen Rasen mit besonders dichtem, feinblättrigem Wachstum in sonniger Lage geeignet, sondern bringen mit diesen Qualitäten auch sattes Grün in Schattenbereiche.

Highlights der Majestic Royal Rasensaat:

  •  Standort: Geeignet für alle Standorte, auch sonnige, durch Beigabe von Poa supina (Lägerrispe), aber insbesondere für schattige Lagen
  •  Belastbarkeit: Hoch
  •  Pflegeaufwand: Gering
  •  Schnitthöhe der Gräser: 3-4 cm, bzw. in Schattenlagen: 5-6 cm
  •  Aussaat: 20 g je qm- 10 kg reicht somit für die Anlage von 500 qm Traumrasen

Mischungsanteile Majestic Royal Rasensamen mit Poa supina in Gewichtsprozent:

Siehe Tab "Zusammensetzung

Reichweite in m²: 500
Schattenrasen: ja
Feuchtigkeitsvertr. Rasen: ja
Belastbarkeit: mittel bis hoch
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Hersteller "Majestic"

Details zur Produktsicherheit:

Verantwortliche Person für die EU

Verantwortlich für dieses Produkt ist der in der EU ansässige Wirtschaftsakteur:

Bruno Nebelung GmbH
Freckenhorster Str. 32
48351 Everswinkel
 
Telefon: +49 (0)2582 - 670 0

 

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Kundenbewertungen für "Majestic Royal Premium-Schattenrasen mit Poa supina"
Ø 5 von 5 Sternen bei 15 Bewertungen.
5 Sterne
(15)
4 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
(0)
21.03.2022

UNSCHLAGBAR 1A

Dieser Rasensamen ist unschlagbar ... es entsteht einfach ein Traumrasen. Leuchtend grün, fantastisch dicht, minimal Unkraut (wenn überhaupt dann Klee) und buchstäblich wie ein Teppich. Es ist jedes Mal eine Freude darauf zu gehen. Sowohl in der Sonne als auch an schattigen Stellen ein sehr gutes Ergebnis. Ich würde nichts anderes kaufen trotz des hohen Preises.

Den Unterschied sieht jeder ... da ich mittlerweile nicht mehr zählen, wie viele Nachbarn und andere Leute mich gefragt haben, was ich mit unserem Rasen mache. Neben Wasser, Dünger und dem Mähroboter würde ich den Effekt definitiv dem Majestic Royal zuschreiben. Diese Mischung macht einfach den (sichtbaren) Unterschied!

25.02.2021

überall super

Unser Rasen liegt in sehr vielen verschiedenen Licht- und Bodenverhältnissen. Eine Ecke Richtung angrenzendem Wald ist sehr schattig, an der Terasse liegt es die ganze Zeit in der Sonne und neben dem Haus ist ein recht schattiger und gleichzeitig feuchter Bereich. Ich bin das Risiko gegangen und habe die Mischung überall gleichmäßig ausgebracht. Das Ergebnis ist überwältigend, da der Rasen ÜBERALL angegangen ist und sehr dicht wächst.

29.09.2020

*****

20.10.2019

tolle Qualität

11.04.2019

Wir haben mit dem Majestic einige Rasenflächen neu angelegt, nach allem was wir bisher sehen ist das Produkt getrost weiterzuempfehlen.....

29.03.2019

Nach- und Neueinsaat eines Schattenrasen.

13.06.2018

Volle Punktzahl

*****

21.04.2017

Hervorragender Service und sehr gutes Produkt.

12.03.2017

Guter Service. Schnelle Reaktion

12.03.2017

Versand Direkt
Produckt Top
Ergebnis noch nicht da

16.07.2016

einfach gut

5 von 5 Punkten! Die Samen sind 1a und ohne Probleme überall brauchbar. Wir haben am Haus mehrere Flächen damit eingestreut und alle sind super angegangen.

13.07.2016

10 Punkte - Bestnote

5 von 5 Punkten! Die Samen sind 1a und ohne Probleme überall brauchbar. Wir haben am Haus mehrere Flächen damit eingestreut und alle sind super angegangen.

13.07.2016

Rundum gut

Alles in Allem eine sehr Mischung. Ich habe den Rasen komplett neu angelegt und die Mischung als Saat benutzt. Etwas verwirrt war ich, da laut Hersteller die 10 Kilo für 500 Quadratmeter reichen sollen. Ich habe es mit dem Gebinde gerade so auf den 200 qm geschafft. Sei s drum, der Rasen ist top und genau das, was ich mir gewünscht hatte.

11.07.2016

Was richtig Feiens

Als ehemalige Berliner wollten wir natürlich die Berliner Tiergarten-Mischung in unserem Garten haben; leider eine Fehlentscheidung. Es wuchert wild umher und innerhalb kürzester Zeit war die ganze Fläche voller Unkraut. Außerdem war Spielen darauf für die Kinder doof, weil viele kahle Stellen vorhanden war. Haben uns dann diverse Rezessionen angeschaut und uns für den Majestic Royal entschieden. Richtige Entscheidung. Eine tolle grüne Fläche die nun unseren Garten schmückt und

25.05.2016

Großartiger Rasen

Absolut unglaublich! Wir haben im vergangenen Jahr die Erfahrung machen müssen, das Geld sparen an der Stelle in unserem Fall die falsche Entscheidung war. Zuerst hatten wir eine günstigere Mischung ausgebracht, jedoch neben einem sehr uneinheitlichen Bild des Rasens auch keine geschlossene Rasendecke bekommen, auf der unsere Kinder spielen konnten. Also komplett vertikutieren, neu aussäen und wieder 4 Wochen die Fläche nicht betreten. Mit dem Majestic Royal ist das Ergebnis aber überragend. Der Rasen ist sehr dicht, sehr grün und vor allem hält er unseren fussballbegeisterten Jungs beim Toben stand. Hier gilt wirklich: Billigkauf ist Teuerkauf; beim nächsten Mal steigen wir direkt mit dem Majestic ein, wobei wir natürlich hoffen, das wir es nicht mehr müssen :)

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Zusammensetzung nach Arten

In diesem Bereich finden Sie Details zur Zusammensetzung der angebotenen Rasenmischung, unterteilt nach Arten und Sorten. Als derzeit einziger Anbieter, verknüpfen wir von www.rasensamen-kaufen.de die enthaltenen Gräsersorten mit den Ergebnissen der Rasenprüfung des Bundessortenamts. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren woher diese Daten kommen und was Sie bedeuten.

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Rasenmischungen werden in den allermeisten Fällen als Zusammensetzung verschiedener Sorten, ein- oder mehrerer Arten angeboten.

Arten sind unterschiedliche Gräser, z.B. Lolium Perenne (Deutsches Weidelgras) und Poa pratensis (Wiesenrispe).
Jede Art, verfügt über einige charakteristische Eigenschaften, wie z.B. der schnelle Wuchs und die hohe Strapazierfähigkeit von Lolium perenne.

Sorten sind die unterschiedlichen Züchtungen innerhalb einer Art, so gibt es z.B. mehr als 100 zugelassene Sorten der Art Lolium perenne.

Die Sorten einer Art teilen sich somit die grundsätzlichen Eigenschaften der Art, unterscheiden sich aber im Detail und abhängig vom Züchtungsziel teils stark voneinander. Diese Züchtungsziele können z.B. sein:

  • besonders helle, oder besonders dunkle Färbung.
  • hohe Blattfeinheit und Narbendichte.
  • besonders hohe Strapazierfähigkeit für den Einsatz in Sportrasen.
  • langsamer Wuchs bei hohem Deckungsgrad für den Einsatz im Landschaftsrasen.
  • und viele mehr. 

1

In Deutschland übernimmt diese Aufgabe das Bundessortenamt (BSA)

Das Bundessortenamt ist zuständig für die Erteilung von Sortenzulassungen und Sortenschutz. Vereinfacht gesagt: wer in Deutschland eine neue Sorte Saatgut in Verkehr bringen möchte, muss hierzu eine Sortenzulassung vom Bundessortenamt erlangen. Damit eine neue Sorte zugelassen wird, muss die neue Sorte Verbesserungen gegenüber bestehender Sorten aufweisen können, andernfalls wird sie nicht zugelassen.

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Das Bundessortenamt nimmt hierzu alle 2 Jahre eine Reihe von Prüfungen von Rasengräsern vor und veröffentlicht die Ergebnisse in der "Beschreibenden Sortenliste Rasengräser".
Die Gräser werden dabei auf verschiedene Kriterien getestet und auf einer Skala von 1- 9 bewertet, wobei hohe Werte die wünschenswerten Ausprägungen bedeuten.

1

Die in den folgenden Gruppen getesteten Raseneigenschaften sind im wesentlichen immer die gleichen, der Unterschied liegt in der Art der Nutzung.

Zur Verdeutlichung: Die Narbendichte einer Sorte kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob sie kaum (im Landschaftsrasen), regelmäßig (im Gebrauchsrasen) oder stark (im Strapazierrasen) bzw. unter Tiefschnittbedingungen belastet und gepflegt wird.

  • Prüfung auf Gebrauchsraseneignung
    Alle Rasengräser werden dieser Prüfung unterzogen.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Strapazierraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für die Strapazierrasennutzung geeigneten Arten.
     
  • Tiefschnittraseneignung
    Getestet werden nur die grundsätzlich für den Tiefschnitt geeigneten Arten.
     
  • Ergänzende Prüfung auf Landschaftsraseneignung
    Getestet werden die meisten, wenn auch nicht alle Arten.

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Anhand der erzielten Rasenbewertungen, leitet das Bundessortenamt nun je nach Gruppe die sogenannten Eignungen ab.
Bei den Bewertungen der Eignungen, wird zudem die Art der getesteten Sorte berücksichtigt, da einige Arten per se besser für z.B. Strapazierrasen geeignet sind als andere.

  • Eignung im Gebrauchsrasen (und Eignung im Zierrasen). 
  • Eignung im Strapazierrasen
  • Eignung im Landschaftsrasen
  • Eignung im Tiefschnittrasen

Die erreichten Eignungen sind zum einen natürlich von großer Bedeutung für den Züchter, aber auch für den interessierten Verbraucher interessant.

So sehen die Vorgaben bei Regelsaatgutmischungen bestimmte Mindesteignungen je Art vor, in einer Regelsaatgutmischung 2.3 - Gebrauchsrasen Spielrasen, müssen Beispielsweise mindestens 2 Sorten Lolium perenne enthalten sein, wovon eine mindestens die Gebrauchsraseneignung 6, die andere mindestens die Gebrauchsraseneignung 7 aufweisen muss.

Besonders erfolgreiche Züchtungen, also Sorten die viele wünschenswerte Eigenschaften und hohe Eignungsbewertungen miteinander verbinden, sind natürlich dementsprechend hochpreisiger. Wenn Sie sich also schon mal gefragt haben, woher die Preisunterschiede bei Rasensamen kommen, oder "warum das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner ist",  - die Antwort liegt zumeist in den verwendeten Sorten.

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20% 20% 15% 10% 10% 10% 5% 5% 5%
55% Deutsches Weidelgras Lolium perenne
10% Ausläuferrotschwingel Festuca rubra rubra
10% Horstrotschwingel Festuca rubra commutata
10% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern Festuca rubra trichophylla
10% Wiesenrispe Poa pratensis
5% Lägerrispe Poa supina
Zusammensetzung nach Arten
55% Deutsches Weidelgras

Das Deutsche Weidelgras ist neben Wiesenrispe und Rotschwingel das wichtigste Rasengras im deutschen Markt und in nahezu allen Strapazier-, Sport- und Spielrasenmischungen die führende Komponente. Es ist ein horstwüchsiges Obergras mit schmalem bis mittelbreitem, auf der Unterseite glänzendem Blatt und meist dunkelgrüner Farbe, das sehr schnell keimt, sich konkurrenzstark entwickelt und eine außerordentlich trittfeste Narbe bildet. Die zentrale Einschränkung gegenüber der Wiesenrispe: Es bildet keine Ausläufer und kann Trittschäden daher nicht selbsttätig schließen - kahle Stellen müssen nachgesaet werden.

Eingesetzt wird die Art überall dort, wo eine Fläche schnell etabliert und intensiv genutzt werden soll: Hausgartenrasen, Sport- und Stadionrasen, Spielplätze, Strapazierrasen unter starker Trittbelastung. Auch in Schnellbegrüner-Komponenten und in Regenerationsmischungen ist sie als Hauptart vertreten. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, sehr trockene Magerstandorte und exponierte Höhenlagen mit strengen Wintern, weil sie in der Regel etwas frostempfindlicher ist als Wiesenrispe oder Rotschwingel. Optisch zeigt sie ein mittelbreites, dunkelgrünes Blatt mit deutlichem Glanz auf der Unterseite und wird unter Tiefschnitt-Pflege auch für Golf-Fairways verwendet, barfusstauglich, aber nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen und passen besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Narbendichte fördert. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch, drei Düngergaben im Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) sind im Hausgarten üblich. Wasserbedarf liegt im mittleren Bereich, bewässert wird durchdringend und seltener statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Typischer Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die Samen werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe; eine vorsichtige Begehung ist nach etwa 4 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach rund 3 Monaten.

Keimdauer ca. 7-14 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 8-10 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3-5 cm.

Lolium perenne

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

20% Pollen
20% Coletta
15% Turfsun
30% Rotschwingel

Der Rotschwingel gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist die feinblättrigste der drei Leitarten. Die Besonderheit liegt in der Bandbreite seiner Unterarten: vom dichthorstigen, ausläuferlosen Festuca rubra commutata über den kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla bis zum lang ausgeprägt rhizombildenden Festuca rubra rubra deckt die Art ein ungewoehnlich breites Anwendungsspektrum ab. Die zentrale Einschränkung: Die Trittfestigkeit liegt unter der des Deutschen Weidelgrases, für reine Stadionrasen ist die Art daher nicht die Hauptkomponente.

Eingesetzt wird der Rotschwingel überall dort, wo eine feine Narbe und eine pflegearme, trockenheitsvertraegliche Komponente gefragt sind: Zier- und Sichtrasen, Golfrasen einschließlich Greens, Tees und Fairways, Gebrauchsrasen in Mischung mit Wiesenrispe und Weidelgras, Landschaftsrasen sowie Kraeuter- und Blumenwiesen. Auch im lichten Halbschatten unter Baeumen behauptet er sich gut, im dichten Baumschatten oder auf dauerhaft staunassen Mulden ist er weniger geeignet. Optisch zeigt er ein sehr feines, oft borstig schmales Blatt mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe, barfusstauglich und im Schnitt angenehm weich.

Die Pflege ist anspruchsarm: Schnitt alle 7 bis 14 Tage auf 2,5 bis 5 cm (Zierrasen tiefer, Gebrauchs- und Landschaftsrasen höher), Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Nährstoffbedarf ist gering bis mittel, eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen aus, Überdüngung fördert Filzbildung. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und dafür durchdringend - die Art ist eines der trockenheitstolerantesten gaengigen Rasengraeser. Typischer Anlege-Fehler: zu reichliche Stickstoff-Düngung im Sommer, die zu Filz und Pilzanfaelligkeit führt. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach der Aussaat bei 8 bis 10 cm Bestandshöhe, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-5 cm.

Festuca rubra
10% Ausläuferrotschwingel

Der Ausläuferrotschwingel ist die einzige Rotschwingel-Unterart, die längere, kräftige unterirdische Ausläufer (Rhizome) ausbildet und damit Luecken in der Grasnarbe vergleichsweise zuegig selbsttätig schließt - eine Eigenschaft, die in ihrer Ausprägung an die Wiesenrispe erinnert, jedoch auf magereren Standorten. Wuchsform: feinblättrig, locker bis mittel dichtwüchsig, mit ausgeprägtem Rhizomgeflecht. Die zentrale Einschränkung: Die Narbe ist eher locker und mittelfein, im Vergleich zum dichthorstigen Horstrotschwingel und zum kurzausläuferbildenden Festuca rubra trichophylla deutlich weniger dicht und auch weniger tiefschnittvertraeglich.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vorwiegend in Landschaftsrasen-Mischungen, in Gebrauchsrasen, in Kraeuter- und Blumenwiesen sowie in Begrünungsmischungen für Strassenbegleitgrün und Böschungen. Aufgrund des rhizombildenden Wuchses ist er besonders gut für den Erosionsschutz an Böschungen und Daemmen geeignet. Weniger geeignet ist er für hochwertige Zier- und Golfrasen mit hohem Anspruch an Narbendichte und Tiefschnittvertraeglichkeit. Optisch zeigt er ein feines, mittelgrünes Blatt und einen lockeren, naturnahen Bestand, barfusstauglich.

Die Pflege ist extensiv ausgerichtet: Schnitt alle 10 bis 21 Tage auf 4 bis 6 cm, in Landschaftsrasen auch nur 4 bis 6 Schnitte pro Jahr. Mähroboter werden vertragen, sind aber wegen der eher hochständigen Halme nicht typisch. Nährstoffbedarf gering, eine Düngergabe im Frühjahr reicht in der Regel aus. Wasserbedarf gering, gute Trockenheits- und Frosttoleranz. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in tiefschnittgepflegten Zierrasen, in denen die Art nicht die geforderte Narbendichte liefert. Erster Schnitt etwa 6 bis 8 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 5 bis 6 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 4-6 cm.

Festuca rubra rubra
10% Dipper
10% Horstrotschwingel

Der Horstrotschwingel ist die feinblättrigste der drei Rotschwingel-Unterarten und der klassische Spitzenrasen-Vertreter der Gruppe. Wuchsform: strikt horstig, ohne jegliche Ausläuferbildung, mit borstig feinen, dunkelgrünen Blättern. Durch den extrem dichten Horstwuchs erzeugt er eine außerordentlich dichte, gleichmäßige Rasennarbe und ist ausgeprägt tiefschnittvertraeglich. Die zentrale Einschränkung: Da er keine Ausläufer bildet, kann er Trittschäden nicht selbst schließen - Kahlstellen müssen nachgesaet werden, und die Regenerationsfähigkeit liegt deutlich unter der des Ausläuferrotschwingels.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Zierrasen- und Golfrasen-Mischungen für Greens, Tees, Approaches und Spielbahnen, oft in Kombination mit Festuca rubra trichophylla und Agrostis capillaris. In geringeren Anteilen ist er auch in Gebrauchs- und Landschaftsrasen vertreten. Weniger geeignet ist er für schwere Stadion-Trittbelastungen und für hochwasserversorgte, überdüngte Standorte, weil dort konkurrenzstärkere Arten ihn schnell verdraengen. Optisch zeigt er eines der feinsten Blätter der gaengigen Rasengraeser und einen tiefdunklen, samtigen Rasenton, barfusstauglich und im Schnitt sehr angenehm.

Die Pflege passt zur Spitzenrasen-Verwendung: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2 bis 4 cm im Zierrasen, im Golfbereich tiefer. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf gering bis mittel, Überdüngung fördert Filzbildung und Pilzanfaelligkeit, im Zierrasen reichen zwei Düngergaben pro Jahr. Wasserbedarf gering, bewässert wird selten und durchdringend. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in stark belasteten Spielrasen mit der Erwartung an die Regenerationsleistung der Wiesenrispe - der Horstrotschwingel ist eine Optik- und Tiefschnitt-Komponente, keine Strapazier-Art. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 6 bis 8 Wochen, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2-4 cm.

Festuca rubra commutata
10% Mission
10% Rotschwingel mit kurzen Ausläufern

Der Rotschwingel mit kurzen Ausläufern steht im Wuchsverhalten zwischen dem reinen Horstrotschwingel und dem lang-rhizombildenden Ausläuferrotschwingel. Wuchsform: feinblättrig, mit kurzen unterirdischen Ausläufern (Rhizomen), die einen langsamen, aber kontinuierlichen Lueckenschluss ermöglichen. Die zentrale Einschränkung: Bei hohem Mischungsanteil und reichlicher Düngung neigt er zu stärkerer Filzbildung, was im professionellen Bereich durch Vertikutieren und Sanden ausgeglichen werden muss.

Eingesetzt wird er mit hohen Anteilen vor allem in Golfrasen-Mischungen für Greens, Approaches und Fairways sowie in Zierrasen, vereinzelt auch in salzbelasteten Gebrauchs- und Landschaftsrasen entlang von Strassen. Die im Vergleich zu den Schwester-Unterarten erhöhte Salztoleranz macht ihn für kuestennahe Lagen sowie für Flächen mit Streusalzbelastung besonders interessant. Auch die Schattenvertraeglichkeit ist etwas höher als beim Horstrotschwingel. Weniger geeignet ist er für stark trittbelastete Stadionrasen und für überdüngte Hausgartenrasen, in denen die Filzbildung schnell zum Problem wird. Optisch zeigt er ein feines, dichtes Blatt in mittel- bis dunkelgrüner Farbe.

Die Pflege ist anspruchsvoller als beim Ausläuferrotschwingel: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, regelmäßiges Vertikutieren ein- bis zweimal pro Jahr ist sinnvoll, um die Filzbildung zu kontrollieren. Mähroboter werden problemlos vertragen. Nährstoffbedarf mittel, Wasserbedarf gering bis mittel. Typischer Anlege-Fehler: Überdüngung mit Stickstoff im Sommer, die Filz und Pilzanfaelligkeit fördert. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, voll etabliert in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 10-18 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 10-12 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-4 cm.

Festuca rubra trichophylla
10% Teenie
10% Wiesenrispe

Die Wiesenrispe gehoert zu den drei tragenden Rasengraesern im deutschen Markt und ist das klassische Strukturgras für Flächen, die über Jahre belastbar bleiben sollen. Ihre Besonderheit sind die unterirdischen Ausläufer (Rhizome), mit denen sie kahle Stellen und Trittschäden selbständig wieder schließt - eine Eigenschaft, die kein anderes der wichtigen Rasengraeser in dieser Form mitbringt. Im Gegenzug entwickelt sie sich langsam: Die Keimung dauert zwei bis vier Wochen, die volle Belastbarkeit erreicht der Bestand erst nach rund einem halben Jahr. In frisch eingesaeten Mischungen tritt der Wiesenrispen-Anteil häufig erst in der zweiten Saison deutlich hervor.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo eine Fläche dauerhaft beansprucht wird: Hausgartenrasen mit Kindern und Hund, Spiel- und Sportplaetze, Stadionrasen sowie strapazierfähige Gebrauchsrasen. Auch in extensiven Landschaftsrasen ist sie als langlebige Komponente etabliert. Weniger geeignet ist sie für tiefen Baumschatten, dauerhaft staunasse Mulden und sehr magere Sandboeden ohne regelmäßige Nährstoffversorgung. Optisch zeigt sie mittelbreite, mittel- bis dunkelgrüne Blätter mit der für Rispengraeser typischen Bootspitze - angenehm zu betreten, jedoch nicht so feinblättrig wie ein reiner Zierrasen.

Die Pflege ist unkompliziert: Geschnitten wird alle 7 bis 14 Tage auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm, in heißen Sommerphasen wird der Schnitt eher hoch gehalten. Mähroboter werden problemlos vertragen. Der Düngebedarf liegt im mittleren Bereich; eine Gabe im Frühjahr und eine im Spätsommer reichen im Hausgarten in der Regel aus. Hitzeperioden übersteht die Wiesenrispe vergleichsweise gut, da die Rhizome Wasser und Nährstoffe einlagern und Trockenphasen überbrücken - bewässert wird daher seltener und dafür durchdringend statt häufig und oberflächlich, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen. Häufigster Anlege-Fehler: zu tiefe Saat - die feinen Samen benoetigen Lichtkontakt und werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet. Der erste Schnitt erfolgt etwa 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat bei einer Bestandshöhe von 8 bis 10 cm; eine vorsichtige Begehung ist nach rund 8 Wochen möglich, voll trittfest ist die Fläche nach etwa 6 Monaten.

Keimdauer ca. 14-28 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 3,5-5 cm.

Poa pratensis

Der Anteil setzt sich aus den folgenden Sorten zusammen:

5% Limousine
5% Yvette
5% Rispenarten

Die Rispengraeser der Gattung Poa zählen zu den artenreichsten und wichtigsten Vertretern der heimischen Suessgraeser und stellen im Rasenbau mehrere zentrale Strukturkomponenten. Charakteristisch und über alle Arten hinweg bestimmungsrelevant ist die kahnfoermig zugespitzte Blattspitze mit der typischen Doppelmittelrille, von Greenkeepern als "Skispur" bezeichnet. Je nach Art bildet die Gattung entweder unterirdische Rhizome (Poa pratensis) oder oberirdische Stolonen (Poa supina, Poa trivialis) oder gar keine Ausläufer (Poa nemoralis).

Die wichtigsten Rispenarten im Überblick: Die Wiesenrispe (Poa pratensis) ist das rhizombildende Hauptgras für Sport-, Gebrauchs- und Strapazierrasen und gehoert zu den drei Leitgraesern des deutschen Rasens. Die Laegerrispe (Poa supina) ist mit ihren oberirdischen Stolonen das schattenvertraeglichste Hochleistungsrasen-Gras der gemäßigten Klimazone und Standard für Schatten-Spielrasen sowie tribuenenbeschattete Stadionflächen. Die Hainrispe (Poa nemoralis) ist eine horstige Schattenrasen-Komponente für Park- und Waldrandlagen ohne intensive Pflege. Die Gemeine Rispe (Poa trivialis) wird im klassischen Sport- und Gebrauchsrasen dagegen als unerwünscht eingestuft, da sie auf trockenen Sommerflächen grossflächig ausfaellt und eine optisch fleckige Narbe verursacht.

Pflegerisch unterscheiden sich die Arten deutlich: Wiesenrispe und Laegerrispe sind tiefschnittvertraeglich und werden auf Schnitthöhen von 2 bis 4 cm gepflegt, Hainrispe wird in extensiven Mischungen auf 4 bis 6 cm gehalten. Allen Rispenarten gemeinsam ist eine vergleichsweise langsame Jugendentwicklung und damit ein hoher Anspruch an die Geduld des Anlegers - die volle Wirkung zeigt sich oft erst in der zweiten Saison.

Erkennungsmerkmal: kahnfoermige Blattspitze mit Doppelmittelrille ("Skispur").

Poa
5% Lägerrispe

Die Laegerrispe ist eine niederliegend wachsende Rispenart mit ausgeprägten oberirdischen Ausläufern (Stolonen) und charakteristisch hellgrüner bis gelbgrüner Blattfarbe. Sie gilt als das schattenvertraeglichste Hochleistungs-Rasengras der gemäßigten Klimazone und zeigt einen außerordentlich frühen Wachstumsbeginn im Jahr sowie eine sehr starke Regeneration aus den Stolonen, was sie deutlich von der ebenfalls schattenvertraeglichen, aber horstigen Hainrispe abgrenzt. Im Vergleich zur Wiesenrispe ist sie kuerzer im Wuchs und konkurrenzstärker auf feuchten Schattenstandorten.

Eingesetzt wird sie in spezialisierten Schatten-Spielrasen- und Sportrasen-Mischungen, prominent in Bundesliga-Stadionrasen mit hohem Schattenanteil, in denen sie Tribuenenschatten und intensive Spielbelastung gleichzeitig bewaeltigen muss. Daneben kommt sie in hochwertigen Hausgartenmischungen vom Typ Schattenrasen sowie in Regenerationsmischungen für Schattenlagen zum Einsatz. Weniger geeignet ist sie für trockene Magerstandorte und für extensive, pflegearme Konzepte, weil sie eine überdurchschnittlich gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie regelmäßige Pflege benoetigt, um ihre Stärken dauerhaft zu zeigen. Optisch faellt sie durch eine sehr dichte, polsterhafte und niederliegende Narbe mit leicht hellerem Grün auf.

Die Pflege ist anspruchsvoll: Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, Schnitthöhen unter 2 cm beschädigen die Stolonen. Mähroboter werden problemlos vertragen und sind wegen der dichten Polsternarbe gut geeignet. Nährstoffbedarf hoch, drei bis vier Düngergaben pro Jahr sind sinnvoll. Wasserbedarf ebenfalls hoch, in Trockenphasen muss regelmäßig bewässert werden. Typischer Anlege-Fehler: Verwendung in sonnenexponierten Trockenrasen, wo die Art ihre Stärke nicht ausspielt und schnell zurückgeht. Erster Schnitt etwa 5 bis 7 Wochen nach Aussaat, vorsichtige Begehung nach rund 8 Wochen, voll trittfest in Mischung nach etwa 4 bis 5 Monaten.

Keimdauer ca. 14-21 Tage. Optimale Bodentemperatur ab 12-15 Grad Celsius. Schnitthöhenbereich 2,5-4 cm.

Poa supina
5% Supreme
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Gewichtete Mittelwerte der wichtigsten Eigenschaften dieser Premiummischung

Narbenfarbe: 6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

mittel- bis dunkelgrün (6)
6
sehr hellgrün (1) sehr dunkelgrün (9)
Coletta (20%)
6
Turfsun (15%)
6
Supreme (5%)
4
Mission (10%)
7
Teenie (10%)
6
Dipper (10%)
6
Limousine (5%)
6
Yvette (5%)
6

Blattfeinheit: 6.3 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

hoch bis mittel (6)
6.3
sehr gering (1) sehr hoch (9)
Coletta (20%)
6
Turfsun (15%)
5
Supreme (5%)
5
Mission (10%)
8
Teenie (10%)
9
Dipper (10%)
6
Limousine (5%)
6
Yvette (5%)
5

Langsamer Wuchs: 6.6 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

mittel bis stark (6)
6.6
sehr gering (1) sehr stark (9)
Coletta (20%)
7
Turfsun (15%)
5
Supreme (5%)
8
Mission (10%)
7
Teenie (10%)
8
Dipper (10%)
5
Limousine (5%)
8
Yvette (5%)
6

Deckungsgrad: 7.7 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 5 Bewertungen)

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

stark (7)
7.7
sehr gering (1) sehr stark (9)
Coletta (20%)
8
Turfsun (15%)
7
Supreme (5%)
8
Limousine (5%)
8
Yvette (5%)
8

Unkrautfreiheit: 8.3 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

stark bis sehr stark (8)
8.3
sehr gering (1) sehr stark (9)
Coletta (20%)
8
Turfsun (15%)
8
Supreme (5%)
8
Mission (10%)
9
Teenie (10%)
9
Dipper (10%)
8
Limousine (5%)
8
Yvette (5%)
8

Narbendichte: 7.9 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 8 Bewertungen)

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

dicht (7)
7.9
sehr locker (1) sehr dicht (9)
Coletta (20%)
8
Turfsun (15%)
6
Supreme (5%)
9
Mission (10%)
9
Teenie (10%)
9
Dipper (10%)
7
Limousine (5%)
9
Yvette (5%)
8

Eignung im Gebrauchsrasen: 7.8 (Gewichteter Mittelwert basierend auf 9 Bewertungen)

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

gut geeignet (7)
7.8
nicht geeignet (1) sehr gut geeignet (9)
Coletta (20%)
8
Turfsun (15%)
7
Supreme (5%)
9
Mission (10%)
8
Teenie (10%)
8
Dipper (10%)
6
Limousine (5%)
9
Yvette (5%)
8
Pollen (20%)
8

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sortendetails und Einstufungen
Sorte: Pollen (20%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Pollen ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) der Deutschen Saatveredelung AG, die als EU-Sorte ohne eigenständigen BSA-Eintrag im europäischen Sortenkatalog geführt wird. Sie positioniert sich klar im Bereich stark belasteter Gebrauchs- und Sportrasenflächen und nutzt die typischen Stärken der Art - schnelle Etablierung, hohe Trittfestigkeit und konkurrenzstarke Narbenbildung - in besonders ausgeprägter Form.

Allgemeine Eigenschaften

Nach der britischen STRI-Prüfung (Turfgrass Seed 2022, British Society of Plant Breeders) zeigt Pollen ein insgesamt rundes Profil mit einem Gesamtmittel von 6,1. Hervorzuheben ist die sehr hohe Krankheitsresistenz mit 7,1, die für eine zuverlässige Performance auch unter höherem Infektionsdruck (insbesondere Rotspitzigkeit und Fusarium) spricht. Die Narbendichte liegt mit 6,5 leicht über dem Durchschnitt und sorgt für ein geschlossenes Erscheinungsbild, die Blattfeinheit bewegt sich mit 5,9 im mittleren Bereich, was für ein Deutsches Weidelgras gute, aber keine zierrasentypische Feinheit bedeutet. Winter- und Sommerfärbung wurden jeweils mit 5,9 bewertet und attestieren der Sorte eine über die gesamte Vegetationsperiode hinweg gleichmäßige Optik. Der etwas geringere Wert für Slow regrowth (5,8) deutet auf einen eher zügigen Wiederaustrieb hin, was die Mähfrequenz erhöht, gleichzeitig aber die schnelle Regeneration nach Trittbelastung unterstützt.

Eignung im Gebrauchsrasen

Mit der Eignungsnote 8 zählt Pollen zu den stark gebrauchsrasentauglichen Lolium-perenne-Sorten und ist damit eine sehr gute Wahl für klassische Hausgarten- und Familienflächen, repräsentatives öffentliches Grün sowie Wohnsiedlungs- und Gewerbeflächen. Die Kombination aus hoher Krankheitsresistenz, dichter Narbe und gleichmäßigem Vegetationsaspekt ergibt einen Rasen, der bei normaler Pflege - Schnitt alle 5 bis 10 Tage auf 3 bis 5 cm und drei Düngergaben pro Jahr - zuverlässig grün und geschlossen bleibt. Mähroboter passen wegen des etwas zügigeren Wiederaustriebs besonders gut, weil das häufige, geringe Abschneiden die Bestockung zusätzlich fördert.

Eignung im Strapazierrasen

Der Spitzenwert von 9 in der Eignung im Strapazierrasen markiert das eigentliche Einsatzschwerpunktfeld der Sorte. Pollen ist damit ausdrücklich für hoch beanspruchte Flächen positioniert: Vereinssportplätze, Schulhöfe und Pausenflächen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufbereiche und intensiv genutzte Familienrasen mit kleinen Kindern. Die schnelle Jugendentwicklung der Sorte - vom Züchter mit einem etwa 25 Prozent über dem Mittel liegenden Wachstumsstart angegeben - macht sie zusätzlich attraktiv für Übersaaten, Regeneration ausgespielter Sportflächen und kurzfristige Renovierungen im Spätsommer oder bei milder Witterung. Da Lolium perenne grundsätzlich keine Ausläufer bildet, sollten kahle Stellen nach intensiver Belastung wie bei der Art üblich durch Nachsaat geschlossen werden; eine ausreichende Stickstoff- und Wasserversorgung unterstützt die Regeneration spürbar.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Pollen die Eignungsnote 6 und liegt damit für eine eher intensiv geführte Sorte im erwartbar oberen Mittelfeld. Sie ist für extensiv gepflegte Randbereiche, Verkehrsbegleitgrün oder Böschungen einsetzbar, ihre eigentliche Stärke - die hohe Strapazierfähigkeit - kommt dort jedoch nicht voll zur Geltung; für klassische Magerstandorte mit sehr seltenem Schnitt sind andere Arten besser geeignet.

Eignung im Zierrasen

Mit der Note 7 im Zierrasen ist Pollen für repräsentative Vorgärten, Eingangsbereiche und gepflegte Hausgartenflächen sehr gut nutzbar, auch wenn die mittlere Blattfeinheit von 5,9 zeigt, dass die Sorte optisch eher dem robusten Gebrauchs- und Sporttyp als dem hochfeinen Zierrasen zuzuordnen ist.

Besondere Eigenschaften

Pollen ist eine EU-Sorte ohne eigenen Eintrag in der Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamts; die Vermarktung in Deutschland erfolgt auf Basis der EU-weiten Sortenzulassung. Die belastbaren Leistungswerte stammen daher überwiegend aus der britischen STRI-Prüfung (Turfgrass Seed 2022) sowie aus Züchterangaben der Deutschen Saatveredelung AG, ergänzt um die im EU-Sortenkatalog hinterlegten Eignungsmerkmale.

Datengrundlage

Basis: EU-Sortenkatalog-Eintrag (Datenstand 2026) mit 4 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Gebrauchsrasen

Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2026
Quelle: RSM
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Coletta (20%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Coletta ist eine Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) der Saatzucht Steinach GmbH & Co KG, die 2011 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer WD 1721 zugelassen wurde. Das Sortenprofil ist klar auf intensiv genutzte Strapazier- und Gebrauchsrasenflächen ausgerichtet.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Coletta solide Resistenzwerte: Die Blattflecken-Resistenz erreicht mit Note 7 ein gutes Niveau, gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis liegt sie jeweils bei Note 6 und damit leicht über dem Durchschnitt. Blattfeinheit und Narbenfarbe sind mit Note 6 mittel ausgeprägt, was zum typischen mittelbreiten, dunkelgrünen Blattbild des Deutschen Weidelgrases passt. Besonders hervorzuheben ist der langsame Wuchs mit Note 7, der längere Mähintervalle erlaubt und Coletta gut für die Pflege mit Mähroboter geeignet macht. Innerhalb der eigenen Art erreicht Coletta bei der Narbendichte die Spitzennote 9, gehört also zu den dichtesten Weidelgras-Sorten überhaupt - artübergreifend entspricht das immer noch einer sehr guten Note 8.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erzielt Coletta eine sehr gute Eignungsnote von 8. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem von der Narbendichte (8), der Unkrautfreiheit (8) und dem Vegetationsaspekt (8) - die Sorte bildet eine geschlossene, kräftige Narbe, die Wildkräutern wenig Raum lässt und während der Vegetationsperiode ein gleichmäßig ansprechendes Erscheinungsbild zeigt. Der Winteraspekt liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Damit eignet sich Coletta sehr gut für klassische Familien- und Hausgartenrasen, repräsentative Wohnsiedlungs- und Siedlungsrasen sowie öffentliche begehbare Grünflächen mit normaler bis erhöhter Beanspruchung.

Eignung im Strapazierrasen

Im Strapazierrasen erreicht Coletta die Höchstnote 9 und gehört damit zur Spitzenklasse für intensiv beanspruchte Flächen. Deckungsgrad, Narbendichte, Unkrautfreiheit und Vegetationsaspekt liegen jeweils bei Note 8, die Strapazierfähigkeit selbst bei einer guten 7, der Winteraspekt ebenfalls bei 7. Die Sorte ist damit prädestiniert für Vereinssportplätze, Schul- und Bolzplätze, Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit Kindern und intensiver Bespielung. Auch nach intensiver Nutzung regeneriert sich die Fläche zuverlässig, sofern die für Lolium perenne typischen Pflegegrundlagen eingehalten werden: regelmäßige Düngung in mehreren Gaben über die Saison, durchdringende statt oberflächlicher Bewässerung und Schnitt alle 5 bis 7 Tage auf 3 bis 5 cm. Da Deutsches Weidelgras keine Ausläufer bildet, sollten kahle Stellen nach starker Belastung durch Nachsaat geschlossen werden.

Eignung im Landschaftsrasen

In der extensiv geführten Landschaftsrasen-Prüfung erreicht Coletta eine durchschnittliche Eignungsnote von 6. Der Deckungsgrad und die Narbendichte liegen unter Extensivbedingungen ebenfalls bei Note 6, während die Unkrautfreiheit mit Note 8 erneut sehr gut ausfällt; Winter- und Vegetationsaspekt erreichen jeweils Note 7. Die Geringwüchsigkeit von Note 7 unterstützt die Eignung für extensiv gepflegte Flächen mit reduzierter Mähfrequenz, etwa Verkehrsbegleitgrün oder naturnah gestaltete Übergangsbereiche. Als reine Landschaftsrasen-Komponente ist Coletta jedoch nicht die erste Wahl, da das Sortenprofil seine Stärken klar im intensiv genutzten und gepflegten Bereich ausspielt.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Coletta eine gute abgeleitete Eignungsnote von 7 und ist damit auch für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche geeignet, in denen eine dichte, optisch geschlossene Narbe gewünscht ist - die feinblättrige Anmutung eines reinen Zier-Rotschwingels erreicht das Deutsche Weidelgras artbedingt jedoch nicht.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel (5)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
51
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Turfsun (15%)
Art: Deutsches Weidelgras
Lolium perenne

Einordnung

Turfsun ist eine vom Bundessortenamt im Jahr 2012 zugelassene Sorte des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne), gezüchtet von der Deutschen Saatveredelung AG. Das Sortenprofil zielt klar auf den strapazierfähigen Sport- und Spielrasenbereich, eignet sich aber auch als verlässliche Komponente in Hausgarten- und Gebrauchsrasenmischungen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Turfsun eine solide gesundheitliche Konstitution: Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit liegt mit Note 7 im guten Bereich, gegen Blattflecken und Fäulnis erreicht die Sorte jeweils Note 6 und damit ein leicht überdurchschnittliches Niveau. Die Narbenfarbe ist mit Note 6 mittel bis leicht überdurchschnittlich dunkelgrün, die Blattfeinheit liegt artspielraumtypisch im Mittel (Note 5), passend zum charakteristisch mittelbreiten Blatt des Deutschen Weidelgrases. Der Wuchs ist ebenfalls mittel (Note 5 für langsamen Wuchs und Geringwüchsigkeit), was im Hausgarten einen normalen Mährhythmus von etwa 5 bis 10 Tagen impliziert. Besonders hervorzuheben ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 7: Im direkten Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten bildet Turfsun also einen überdurchschnittlich dichten Bestand, während die artübergreifende Narbendichte mit Note 6 leicht überdurchschnittlich ausfällt.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Turfsun eine gute Gesamtnote von 7. Getragen wird diese Bewertung vor allem von der mit Note 8 sehr guten Unkrautfreiheit: Die Sorte bildet einen so geschlossenen, konkurrenzkräftigen Bestand, dass typische Rasenunkräuter kaum Fuß fassen können. Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt liegen jeweils bei Note 6 und ergeben damit ein über das gesamte Jahr stabiles, ansprechendes Erscheinungsbild. Damit eignet sich Turfsun gut für klassische Familien- und Hausgartenrasen, begehbare Grünflächen in Wohnsiedlungen sowie öffentliches Begleitgrün, das gleichermaßen genutzt und gepflegt werden soll.

Eignung im Strapazierrasen

Die eigentliche Kernkompetenz liegt im Strapazierrasen: Mit der Eignungsnote 8 zählt Turfsun zu den sehr gut geeigneten Sorten dieser Nutzungsrichtung. Unter Strapazierbedingungen erreicht die Sorte einen guten Deckungsgrad (Note 7), eine gute Narbendichte (Note 7) sowie einen sehr guten Wert von 8 in der Unkrautfreiheit, ergänzt um einen guten Vegetationsaspekt (Note 7) und einen soliden Winteraspekt (Note 6). Die eigentliche Strapazierfähigkeit, also die Regenerationsleistung nach mechanischer Belastung, liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Damit ist Turfsun eine geeignete Wahl für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Kinderspielplätze, Hundeauslaufflächen und Familiengärten mit hoher Trittbelastung. Da Deutsches Weidelgras keine Ausläufer bildet, sollten stark frequentierte Bereiche bei sehr intensiver Nutzung regelmäßig nachgesät und mit drei Düngergaben pro Jahr (Frühjahr, Sommer, Spätsommer) versorgt werden, um die Dichte dauerhaft zu sichern. Ergänzend dokumentiert die DSV-Herstellerklassifikation (Stand 2022) einen Sport-Index von 8 sowie eine Wear tolerance von 6, was die starke Strapazierorientierung der Sorte bestätigt.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Turfsun eine mittlere Eignungsnote von 5. Positiv fallen die sehr gute Unkrautfreiheit (Note 8) und der gute Winteraspekt (Note 7) auf, während Deckungsgrad (Note 6), Vegetationsaspekt (Note 6) und insbesondere die Narbendichte unter extensiven Bedingungen (Note 5) das art-typische Bild eines horstwüchsigen Obergrases ohne Ausläufer widerspiegeln. Für reine Magerstandorte und sehr extensive Verkehrsbegrünungen ist Turfsun daher nur bedingt erste Wahl, kann aber als beigemischte Komponente in moderat gepflegten Landschaftsrasenflächen sinnvoll eingesetzt werden.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen wird Turfsun mit Note 5 bewertet, was dem mittelbreiten Blatt (Blattfeinheit Note 5) und der typischen Wuchsform des Deutschen Weidelgrases entspricht; für rein repräsentative, feinblättrige Vorgarten- und Eingangsflächen mit hohem ästhetischem Anspruch ist die Sorte daher nur eingeschränkt geeignet.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
sehr früh bis früh (2)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
41
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet (5)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering (3)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel (5)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet (5)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Dipper (10%)
Art: Rotschwingel (Ausläuferrotschwingel)
Festuca rubra rubra

Einordnung

Dipper ist eine Sorte des Ausläuferrotschwingels (Festuca rubra rubra) aus dem Züchtungsprogramm der Deutschen Saatveredelung AG (DSV), die 2011 vom Bundessortenamt unter der Kenn-Nummer ROT 613 zugelassen wurde. Als rhizombildende Festuca-rubra-Unterart bringt sie typischerweise eine Komponente in Mischungen ein, die durch unterirdische Ausläufer Lücken schließt und damit besonders auf magereren Standorten und Böschungen ihre Stärken ausspielt.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Dipper ein insgesamt ausgewogenes Eigenschaftsprofil. Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit liegt mit Note 6 leicht überdurchschnittlich, die Resistenz gegen Fäulnis mit Note 7 sogar im guten Bereich, was auf einen robusten Gesamteindruck unter normalem Krankheitsdruck schließen lässt. Blattfeinheit (Note 6) und Narbenfarbe (Note 6) bewegen sich im leicht überdurchschnittlichen Mittelfeld, womit die Sorte ein typisch feines, mittel- bis dunkelgrünes Erscheinungsbild liefert. Der Wuchs ist mit Note 5 mittelschnell und damit weder ausgesprochen pflegeextensiv noch besonders mährobotergeeignet ohne Einschränkung. Auch das britische STRI-Profil (Turfgrass Seed 2022, Kategorie L5) bestätigt mit Winter Greenness 6,6 und Summer Greenness 5,7 eine ganzjährig stabile Färbung.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Dipper eine Eignungsnote von 6 und damit ein leicht überdurchschnittliches Ergebnis. Besonders hervorzuheben ist die Unkrautfreiheit mit Note 8, die auf eine kräftige, konkurrenzstarke Sortencharakteristik hinweist - die Narbe verdrängt unerwünschten Aufwuchs zuverlässig. Die artübergreifende Narbendichte erreicht Note 7, womit die Sorte unter den Rasengräsern insgesamt dicht abschneidet. Innerhalb der eigenen Art liegt die Narbendichte allerdings nur bei Note 5 und damit im Mittelfeld - das ist typisch für Ausläuferrotschwingel, der konstruktionsbedingt lockerer wächst als der dichthorstige Horstrotschwingel oder der kurzausläuferbildende Festuca rubra trichophylla. Winter- und Vegetationsaspekt liegen mit jeweils Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Praktisch eignet sich Dipper damit als Beimischungskomponente in Hausgartenrasen und Wohnumfeldrasen, in denen ein selbstregenerierender Lückenschluss über Rhizome erwünscht ist.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Dipper eine Eignungsnote von 5 und damit ein mittleres Ergebnis. Die Unkrautfreiheit überzeugt auch unter extensiver Pflege mit Note 8 und ist damit das stärkste Merkmal der Sorte in dieser Nutzungsrichtung - der dichte Rhizomfilz hält unerwünschten Aufwuchs auch bei wenigen Schnitten pro Jahr im Zaum. Der Deckungsgrad liegt mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich, der Vegetationsaspekt erreicht ebenfalls Note 6. Die Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen fällt mit Note 4 unterdurchschnittlich aus, der Winteraspekt liegt mit Note 5 im Mittel, und auch die Geringwüchsigkeit erreicht nur Note 4 - die Sorte wächst also vergleichsweise hochständig. Damit eignet sich Dipper vor allem für extensive Begrünungssituationen, in denen die rhizombildende Wuchsform und der Erosionsschutz im Vordergrund stehen: Böschungen, Dämme, Straßenbegleitgrün und naturnahe Flächen mit nur wenigen Schnitten pro Jahr.

Eignung im Zierrasen

Die abgeleitete Zierrasen-Eignung liegt bei Note 6 und damit im leicht überdurchschnittlichen Bereich, was Dipper als Mischungskomponente auch für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche zulässt, allerdings nicht als Hauptkomponente in feinst gepflegten Zierrasen, in denen artbedingt dichthorstige Rotschwingel-Sorten besser abschneiden.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 22 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel bis spät (6)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
31
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel (5)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
gering bis mittel (4)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering (3)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
locker bis mittel (4)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet (5)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Teenie (10%)
Art: Rotschwingel (Rotschwingel mit kurzen Ausläufern)
Festuca rubra trichophylla

Einordnung

Teenie ist eine 2017 vom Bundessortenamt zugelassene Sorte des Rotschwingels mit kurzen Ausläufern (Festuca rubra trichophylla) aus dem Züchtungsprogramm der Deutschen Saatveredelung AG. Die Sorte verbindet das feinblättrige Erscheinungsbild des Rotschwingels mit dem langsamen, kontinuierlichen Lückenschluss durch kurze unterirdische Rhizome und ist damit als Komponente für anspruchsvolle Zier-, Gebrauchs- und Tiefschnittrasen-Mischungen ausgelegt.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Teenie eine hervorragende Blattfeinheit (Note 9), die sie zu einer ausgesprochen edel wirkenden Komponente für feine Rasenmischungen macht. Die Narbenfarbe liegt mit Note 6 im mittleren Bereich und entspricht einem ausgewogenen Mittel- bis leicht dunkleren Grün, das auch im Datenblatt des Züchters als "medium green" bestätigt wird. Der Wuchs ist mit Note 8 ausgesprochen langsam, was lange Mähintervalle ermöglicht und die Sorte für mährobotergepflegte Flächen sehr interessant macht. Die Resistenz gegen Rotspitzigkeit, dem hauptsächlichen Krankheitsdruck im Rotschwingel, ist mit Note 7 gut ausgeprägt; ergänzend bestätigen die STRI-Werte aus Großbritannien (Turfgrass Seed 2022, British Society of Plant Breeders) eine solide allgemeine Krankheitsresistenz in den Prüfprogrammen für Lawns/Landscaping (5,9) und Close Mown Greens (6,4).

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Teenie eine sehr gute Gesamtnote von 8 und überzeugt vor allem durch Bestwerte bei den am stärksten gewichteten Eigenschaften: Narbendichte und Vegetationsaspekt erhalten jeweils die Höchstnote 9, die Unkrautfreiheit ebenfalls 9. Auch innerhalb der Art Rotschwingel selbst erreicht Teenie bei der Narbendichte die maximale Note 9, gehört also zu den dichtwüchsigsten Sorten ihrer Art überhaupt. Der Winteraspekt liegt mit Note 8 ebenfalls sehr hoch, sodass die Fläche auch in den kalten Monaten optisch geschlossen und gepflegt wirkt. Für den klassischen Hausgartenrasen, repräsentative Wohnsiedlungs- und Eingangsbereiche sowie öffentliche Grünanlagen mit ästhetischem Anspruch ist Teenie damit eine ausgezeichnete Komponente. Bei der Pflege ist auf zurückhaltende Stickstoffgaben zu achten, da der trichophylla-Typ bei Überdüngung zu Filzbildung neigt; gelegentliches Vertikutieren im Frühjahr ist sinnvoll.

Eignung im Tiefschnittrasen

Teenie ist eine der wenigen Sorten, deren Tiefschnittraseneignung überhaupt geprüft wird, und sie erreicht in dieser anspruchsvollen Nutzungsrichtung mit Note 8 ein sehr gutes Niveau. Unter Tiefschnittbedingungen bestätigt sich die Blattfeinheit erneut mit der Höchstnote 9, die Narbendichte erreicht Note 8, ebenso der Winter- und der Vegetationsaspekt. Damit eignet sich die Sorte als feinblättrige Komponente für Golfgreens, Approaches, Fairways sowie für Bowlingrasen und vergleichbare Profi-Anlagen mit Schnitthöhen zwischen 3 und 15 Millimetern. Die im G3-Prüfprogramm des STRI ermittelten Werte (Mean 6,7, insbesondere Winter greenness 7,2) untermauern diese Eignung auch unter britischen Tiefschnittbedingungen. Für den Greenkeeper bedeutet das eine zuverlässige Komponente in Premium-Golfrasen-Mischungen, die regelmäßiges Aerifizieren und Sandtopdressing erfordert, dafür aber dauerhaft eine sehr dichte und feine Narbe liefert.

Eignung im Landschaftsrasen

Mit der Eignungsnote 7 ist Teenie auch für extensiv gepflegte Landschaftsrasen gut geeignet. Die Unkrautfreiheit erreicht hier Note 8, der Deckungsgrad Note 7, Winter- und Vegetationsaspekt jeweils Note 7. Die Narbendichte fällt unter extensiven Bedingungen mit Note 6 erwartungsgemäß moderater aus, ebenso die Geringwüchsigkeit (Note 6). Für Böschungen, straßenbegleitende Grünflächen, naturnahe Park- und Wiesenflächen sowie für salzbelastete Randstreifen im Verkehrsbegleitgrün, wo die erhöhte Salztoleranz des trichophylla-Typs zum Tragen kommt, ist Teenie eine sinnvolle Mischungspartnerin mit geringem Pflege- und Wasserbedarf.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Teenie eine sehr gute Eignungsnote von 8 und qualifiziert sich damit für repräsentative Vorgärten, gepflegte Eingangsbereiche und ästhetisch geführte Hausgartenflächen mit Schnitthöhen zwischen 2,5 und 4 Zentimetern.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 26 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel bis spät (6)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
31
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
sehr stark (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Mission (10%)
Art: Rotschwingel (Horstrotschwingel)
Festuca rubra commutata

Einordnung

Mission ist eine vom Bundessortenamt im Jahr 2009 zugelassene Sorte des Horstrotschwingels (Festuca rubra commutata) aus dem Hause der Deutschen Saatveredelung AG. Als strikt horstwüchsige, ausläuferlose Subart ist sie typusgemäß auf feine, dichte und tiefschnittverträgliche Rasennarben hin gezüchtet und ergänzt in Mischungen klassischerweise Ausläufer-Rotschwingel, Straußgras oder Wiesenrispe.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich zeigt Mission eine sehr hohe Blattfeinheit (Note 8), die zusammen mit der mitteldunklen bis dunkelgrünen Narbenfarbe (Note 7) den für Spitzenrasen typischen samtigen, ruhigen Rasenton ergibt. Der Wuchs ist langsam (Note 7), was kürzere Mähintervalle erspart und die Sorte gut für Mähroboter-Pflege auf gepflegten Flächen geeignet macht. Bei den Resistenzen liefert Mission gegen Rotspitzigkeit (Note 7) und Fäulnis (Note 7) solide überdurchschnittliche Werte, was die typische Schwächezone feinblättriger Rotschwingel im feuchten Herbst und Frühjahr deutlich entschärft; die ergänzende STRI-Auswertung (Turfgrass Seed 2022, UK) bestätigt mit einer Winter-Greenness von 7,0 und einer Summer-Greenness von 7,7 im L3-Lawns-Test eine gute Ganzjahres-Optik.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Mission eine sehr gute Eignungsnote von 8 und punktet vor allem mit absoluten Spitzenwerten bei Narbendichte (Note 9) und Unkrautfreiheit (Note 9): die dichte Horstnarbe lässt kaum Platz für Lücken oder einwandernde Unkräuter. Auch innerhalb der eigenen Art zählt Mission mit einer Narbendichte-Note von 8 zu den dichtesten verfügbaren Horstrotschwingeln. Der Vegetationsaspekt (Note 8) signalisiert ein ruhiges, gleichmäßiges Erscheinungsbild über die gesamte Saison, der Winteraspekt (Note 7) bestätigt eine gute Winterfarbe. Damit ist die Sorte als feinblättrige Optik- und Dichtekomponente in repräsentativen Hausgartenrasen, gepflegten Vorgärten und ästhetisch geführten öffentlichen Grünflächen sehr gut geeignet; auf stark beanspruchten Kinder- und Hundeflächen sollte sie wegen der fehlenden Ausläuferregeneration nur als Mischungspartner zu strapazierfähigeren Arten eingesetzt werden.

Eignung im Tiefschnittrasen

Die Tiefschnitteignung ist mit Note 8 das zweite Standbein dieser Sorte und unterstreicht ihren Einsatzschwerpunkt im Profi-Bereich. Unter Tiefschnittbedingungen liefert Mission eine sehr gute Fäulnisresistenz (Note 8) sowie jeweils gute Werte bei Blattfeinheit, Narbendichte, Winter- und Vegetationsaspekt (jeweils Note 7). Die feine, dichte Narbe trägt sich auch bei Schnitthöhen unterhalb 15 mm gut, weshalb sich Mission als Komponente für Golf-Fairways, Tees, Approaches und in untergeordnetem Maße auch für Greens-Anlagen mit Festuca-Anteil anbietet. Die ergänzenden STRI-Werte aus dem G2-Greens-Close-Mown-Trial (Turfgrass Seed 2022, UK) bestätigen mit einer Summer-Greenness von 7,8 und einer Winter-Greenness von 7,6 die Profitauglichkeit unter intensivem Pflegehaushalt mit täglicher Mahd, Topdressing und Aerifizierung.

Eignung im Landschaftsrasen

Im Landschaftsrasen erreicht Mission eine im mittleren Bereich liegende Eignungsnote von 6, die zur Spitzenrasen-Auslegung der Sorte passt. Stark sind hier vor allem der Deckungsgrad (Note 8) und die Unkrautfreiheit (Note 8), die selbst unter extensiver Pflege eine geschlossene Narbe sichern; Winter- und Vegetationsaspekt liegen mit jeweils Note 7 ebenfalls deutlich überdurchschnittlich. Die Geringwüchsigkeit ist mit Note 5 nur durchschnittlich ausgeprägt, und die Narbendichte unter Extensivbedingungen erreicht mit Note 6 nicht das hohe Niveau aus Gebrauchs- und Tiefschnittrasen. Für Verkehrsbegrünungen, Böschungen und naturnahe Magerstandorte ist Mission damit verwendbar, der eigentliche Mehrwert liegt aber klar in intensiver gepflegten Nutzungen.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Mission eine sehr gute Eignungsnote von 8 und empfiehlt sich damit ausdrücklich für repräsentative Vorgartenrasen, Eingangsbereiche und gepflegte Hausgärten mit Anspruch an einen feinen, dichten und farbruhigen Rasenton.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 28 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
mittel (5)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
28
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
dunkelgrün (7)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
sehr stark (9)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Resistenz gegen Fäulnis

Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel (5)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Limousine (5%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Limousine ist eine Wiesenrispe (Poa pratensis) der Deutschen Saatveredelung AG, die bereits 1985 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und seitdem zu den etablierten Sorten dieser Art zählt. Die langjährige Marktpräsenz und die zusätzlichen Zulassungen in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Litauen und den Niederlanden unterstreichen die Verlässlichkeit dieser Sorte, die als klassische Strukturkomponente in belastbaren Gebrauchs- und Sportrasenmischungen geführt wird.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Limousine vor allem durch ihre Krankheitsresistenzen: Die Resistenzen gegen Rotspitzigkeit und Fäulnis sind mit jeweils Note 8 sehr gut, auch gegen Blattflecken erreicht die Sorte mit Note 7 ein gutes Niveau, lediglich gegen Rost liegt sie mit Note 6 im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Besonders bemerkenswert ist die Narbendichte: Mit Note 9 im artübergreifenden Vergleich und ebenfalls Note 9 innerhalb der Wiesenrispen gehört Limousine zu den dichtesten Sorten überhaupt, sowohl absolut als auch im direkten Vergleich mit anderen Poa-pratensis-Sorten. Die Blattfeinheit liegt mit Note 6 art-typisch im mittleren Bereich, die Narbenfarbe ist mit Note 6 ein angenehmes Mittelgrün, das sich gut mit Mischungspartnern kombinieren lässt. Der mit Note 8 ausgewiesene langsame Wuchs spart Mähgänge, sollte aber im Etablierungsjahr berücksichtigt werden, da die Sorte erst nach etwa einem halben Jahr ihre volle Leistung zeigt.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Limousine mit Note 9 die höchste Bewertungsstufe und gehört damit zur Spitzenklasse für klassische Hausgarten- und Familienrasen. Getragen wird dieses Ergebnis von der außergewöhnlichen Narbendichte (Note 9), einem sehr guten Vegetationsaspekt (Note 8), einer hohen Unkrautfreiheit (Note 8) und einem guten Winteraspekt (Note 7). Praktisch bedeutet das: Eine dichte, gleichmäßig grüne und über das ganze Jahr ansprechend wirkende Rasennarbe, die Unkrautdruck weitgehend selbst bewältigt. Für repräsentative Hausgartenrasen, Wohnsiedlungsflächen und gepflegtes öffentliches Grün ist Limousine eine sehr verlässliche Strukturkomponente. Dank des langsamen Wuchses sind Mähintervalle von 10 bis 14 Tagen problemlos möglich, was die Sorte auch zu einem geeigneten Kandidaten für Mähroboter-Flächen macht.

Eignung im Strapazierrasen

Auch im Strapazierrasen-Segment überzeugt Limousine mit der guten Eignungsnote 8. Der Deckungsgrad und die Narbendichte unter Belastung erreichen jeweils Note 8, die eigentliche Strapazierfähigkeit ist mit Note 7 gut, ebenso Unkrautfreiheit, Vegetations- und Winteraspekt unter Sportplatz-Bedingungen mit jeweils Note 7. Damit eignet sich die Sorte als langlebige Rhizom-Komponente in Mischungen für Vereinssportplätze, Schulhöfe, Liegewiesen, Hundeauslaufflächen sowie Familiengärten mit Kindern und Haustieren. Die für die Wiesenrispe typische Regeneration über unterirdische Ausläufer sorgt dafür, dass kleinere Trittschäden selbständig wieder geschlossen werden. In der STRI-Sportplatzprüfung (S2) erreicht Limousine laut Turfgrass Seed 2022 der British Society of Plant Breeders einen Gesamtwert von 7,3 mit besonders hoher Regeneration (7,8) und Narbendichte (8,1), was die deutschen BSA-Ergebnisse im internationalen Kontext bestätigt. Wichtig für die Praxis: Volle Belastbarkeit stellt sich erst nach etwa sechs Monaten ein, die langfristige Persistenz ist dafür ausgesprochen hoch.

Eignung im Tiefschnittrasen

Im Tiefschnittrasen ist Limousine mit Eignungsnote 6 leicht überdurchschnittlich und kann in dafür konzipierten Mischungen als belastbare Komponente mitlaufen. Die Narbendichte unter Tiefschnittbedingungen erreicht Note 7, der Vegetationsaspekt ebenfalls Note 7, während die Blattfeinheit unter Tiefschnitt mit Note 5 mittel bleibt und die Fäulnisresistenz hier auf Note 6 zurückgeht. Für klassische Profi-Tiefschnitt-Anwendungen wie Golfgreens ist die Wiesenrispe artbedingt nicht das Hauptgras, in Golffairway- und vergleichbaren Mischungen mit moderatem Tiefschnitt kann Limousine jedoch ihre Strukturwirkung einbringen.

Eignung im Landschaftsrasen

Für den extensiv gepflegten Landschaftsrasen erreicht Limousine die Eignungsnote 6 und liegt damit leicht überdurchschnittlich. Die hohe Geringwüchsigkeit (Note 8) ist hier ein klarer Vorteil, weil sie wenige Schnittgänge pro Jahr erfordert. Narbendichte und Unkrautfreiheit unter extensiver Pflege erreichen jeweils Note 7, Deckungsgrad sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen mit Note 6 im mittleren Bereich. Damit ist die Sorte als langlebige Rhizom-Komponente für Verkehrsrandbegrünungen, Böschungen und naturnah gepflegte Flächen einsetzbar, in denen über Jahre eine geschlossene, pflegearme Grasdecke entstehen soll.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Limousine die gute Eignungsnote 7, getragen von der außergewöhnlichen Narbendichte; für repräsentative Vorgarten- und Eingangsbereiche ist sie damit eine solide Wahl, sofern keine extreme Feinblättrigkeit gefordert ist.

Besondere Eigenschaften

Mit der Zulassung in fünf weiteren europäischen Ländern (Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Litauen, Niederlande) zählt Limousine zu den Sorten mit breiter europäischer Anerkennung, was auf eine stabile Leistung über unterschiedliche Klima- und Standortbedingungen hinweist. Die seit 1985 bestehende Zulassung macht sie zudem zu einer der ältesten und am längsten bewährten Wiesenrispen-Sorten im deutschen Markt.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 37 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät (7)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
38
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Resistenz gegen Rotspitzigkeit
Bezeichnet die Resistenz gegen rotspitzigkeit (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Tiefschnittrasen

Resistenz gegen Fäulnis

Bezeichnet die Resistenz gegen Fäulnis unter Tiefschnittbedingungen, die Bewerung wird aber nicht in jedem Jahr für jede Sorte erfasst.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Blattfeinheit

Blattfeinheit (TR) bezeichnet die Blattfeinheit unter Tiefschnittbedingungen. Wichtig in Golf - und Zierrasenmischungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte der Sorte unter Tiefschnittbedingungen - sehr hohe Pflege, Tiefschnitt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung unter Tiefschnittbedingungen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Tiefschnittrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Tiefschnittrasen
Eignung der Sorte für technische Tiefschnitt-Pflege - das bedeutet Schnitthöhen von 3-15 mm, wie sie ausschließlich auf Golfgreens, Golffairways, Bowlingrasen und vergleichbaren Profi-Anlagen üblich sind. Charakteristisch sind sehr hohe Pflegeansprüche (tägliches bis mehrmaliges Mähen, intensive Bewässerung, regelmäßiges Aerifizieren, Sandtopdressing). Diese Eignung ist NICHT mit der Zierraseneignung gleichzusetzen: Zierrasen wird auf 2-4 cm gemäht und dient repräsentativen Hausgarten- und Vorgartenflächen, während Tiefschnittrasen eine spezielle Profi-Anwendung im Sport-/Golfbereich ist. Geprüft wird die Tiefschnitteignung nur bei Arten, die das überhaupt tolerieren - vor allem Straußgras und hexaploider Rotschwingel.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
gering bis mittel (4)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Yvette (5%)
Art: Wiesenrispe
Poa pratensis

Einordnung

Yvette ist eine vom dänischen Züchter DLF Seeds A/S eingetragene Sorte der Wiesenrispe (Poa pratensis), die 2004 vom Bundessortenamt zugelassen wurde und zusätzlich in Frankreich, Norwegen und den Niederlanden eine nationale Zulassung besitzt. Die Sorte zeigt das klassische Profil eines belastbaren Strukturgrases mit überdurchschnittlichen Werten in den entscheidenden Eignungsbereichen Gebrauchsrasen und Strapazierrasen.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Resistenzprofil schneidet Yvette durchgehend gut ab: Die Resistenz gegen Blattflecken und gegen Rost liegt jeweils bei Note 7, gegen Fäulnis erreicht die Sorte sogar Note 8. Damit ist sie auch unter ungünstigeren Witterungsbedingungen und auf Flächen mit höherer Feuchtigkeit als robust einzustufen. Die Narbenfarbe entspricht mit Note 6 einem leicht überdurchschnittlich kräftigen Grün, die Blattfeinheit ist mit Note 5 art-typisch im mittleren Bereich, also nicht so fein wie ein reiner Zierrasen-Schwingel, aber angenehm geschmeidig im Tritt. Der Wuchs ist mit Note 6 für langsamen Wuchs etwas zurückhaltender als der Durchschnitt, was im Hausgartenbereich längere Mähintervalle und einen entspannten Umgang mit dem Mähroboter erlaubt. Besonders hervorzuheben ist die Narbendichte innerhalb der Art mit Note 8: Yvette gehört damit zu den dichteren Wiesenrispen im Sortenfeld, nicht im absoluten Vergleich aller Rasengräser, aber im direkten Vergleich gegen andere Poa-pratensis-Sorten.

Eignung im Gebrauchsrasen

In der Gebrauchsrasen-Prüfung erreicht Yvette die sehr gute Eignungsnote 8. Getragen wird dieses Ergebnis von einer artübergreifend hohen Narbendichte (Note 8), einem ausgeprägten Vegetationsaspekt (Note 8) und einer hervorragenden Unkrautunterdrückung (Note 8). Auch im Winteraspekt liegt sie mit Note 7 gut im Rennen, sodass die Fläche nach der Vegetationsruhe schnell wieder ein gepflegtes Erscheinungsbild zeigt. Für klassische Familienrasen mit Kindern, Hund und regelmäßiger Nutzung, für Hausgärten in Wohnsiedlungen sowie für gepflegtes öffentliches Grün ist Yvette damit eine solide Strukturkomponente, die dauerhaft eine dichte, weitgehend unkrautfreie Narbe trägt.

Eignung im Strapazierrasen

In der Strapazierrasen-Prüfung bestätigt Yvette ihr Profil mit der Eignungsnote 8. Der Deckungsgrad liegt unter Belastung bei Note 8, die Narbendichte ebenfalls bei Note 8, die eigentliche Strapazierfähigkeit und Regenerationsleistung bei Note 7. Unkrautfreiheit, Winter- und Vegetationsaspekt unter Strapazierbedingungen liegen einheitlich bei Note 7, sodass die Sorte auch unter dauerhaft hoher Beanspruchung ein gleichmäßiges Erscheinungsbild abgibt. Damit empfiehlt sich Yvette für Vereinssportplätze, Schul- und Pausenhöfe, stark frequentierte Liegewiesen, Hundeauslaufflächen und Familiengärten mit intensiver Bespielung. Wichtig zu wissen: Die volle Belastbarkeit baut sich art-typisch erst über etwa sechs Monate auf, da die Wiesenrispe ihre selbstregenerierenden Rhizome langsam entwickelt. Sobald der Bestand etabliert ist, schließt Yvette Trittlücken zuverlässig wieder von selbst. Bewässert werden sollte selten, dafür durchdringend, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen und das Rhizom-System sein volles Speichervermögen ausbilden kann.

Eignung im Landschaftsrasen

Mit der Eignungsnote 6 liegt Yvette im Landschaftsrasen leicht überdurchschnittlich. Deckungsgrad und Unkrautfreiheit erreichen unter extensiver Pflege jeweils Note 7, Narbendichte sowie Winter- und Vegetationsaspekt liegen bei Note 6. Die Geringwüchsigkeit mit Note 7 unterstreicht, dass sich die Sorte auch bei reduzierter Mahd nicht überproportional in die Höhe entwickelt, was sie für Böschungen, extensive Verkehrsbegrünung und naturnahe Pflegeregime einsetzbar macht. Auf sehr mageren, reinen Sandstandorten sollte allerdings die art-typische Grenze der Wiesenrispe beachtet werden.

Eignung im Zierrasen

Im Zierrasen erreicht Yvette die abgeleitete Eignungsnote 7 und ist damit auch für repräsentative Vorgärten und Eingangsbereiche grundsätzlich geeignet, sofern eine art-typisch mittlere Blattfeinheit akzeptiert wird.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 30 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
spät bis sehr spät (8)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
39
Resistenz gegen Blattflecken
Bezeichnet die Resistenz gegen blattflecken (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Rost
Bezeichnet die Resistenz gegen rost (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
mittel- bis dunkelgrün (6)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
mittel bis stark (6)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet (7)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)

Landschaftsrasen

Geringwüchsigkeit

Geringwüchsigkeit ist gleichbedeutend mit niedrig wachsend, Sorten mit einem hohen Wert bei dieser Wertung wachsen also nicht so stark in die Höhe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Anteil Pflanzen ohne Blütenstände

Anteil der Pflanzen ohne Blütenstände, Verwendung in Zucht und Landwirtschaft, aber ohne praktische Bedeutung für den normalen Gartenbesitzer.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Deckungsgrad

Deckungsgrad (LR) bezeichnet den Deckungsgrad unter Landschaftsrasenbedingungen (extensive Nutzung) , wenige Schnitte im Jahr, bei nur sehr geringer Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (LR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der extensiven Nutzung im Landschaftsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Landschaftsrasen im Zaum zu halten. . 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark (7)
Narbendichte

Narbendichte unter Landschaftsrasenbedingungen (keine - nur sehr geringe Belastung, dafür kaum Pflege).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
mittel bis dicht (6)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei extensiver Nutzung im Landschaftsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch bis mittel (6)
Eignung im Landschaftsrasen

Eignung im Landschaftsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Landschaftsrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die freie Landwirtschaft, Randzonen an Verkehrswegen und andere extensiv/  nicht zur Belastung vorgesehene Bereiche. Typische Eigenschaften sind eine nur sehr geringe Belastbarkeit, bei ebenfalls geringem Pflegebedarf und der damit verbundenen Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit.

Bei Ermittlung der Landschaftsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Landschaftsrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
geeignet bis gut geeignet (6)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Sorte: Supreme (5%)
Art: Rispenarten (Lägerrispe)
Poa supina

Einordnung

Supreme ist eine 2002 vom Bundessortenamt zugelassene Sorte der Lägerrispe (Poa supina) aus dem Hause Saatzucht Steinach. Als stolonenbildende Schatten- und Strapazierrasen-Komponente passt sie in das anspruchsvolle Profil hochwertiger Sport-, Stadion- und Schatten-Spielrasen, ist also klar auf intensiv genutzte Flächen mit reduziertem Lichtangebot ausgerichtet.

Allgemeine Eigenschaften

Im artübergreifenden Vergleich überzeugt Supreme vor allem durch ihre sehr gute Resistenz gegen Fäulnis (Note 8), was sie auf den feuchten, oft schattigen Standorten, auf denen Lägerrispen typischerweise eingesetzt werden, zu einer robusten Wahl macht. Die Blattfeinheit liegt mit Note 5 im mittleren Bereich, was zum kompakten, polsterhaften Wuchsbild der Art passt. Die Narbenfarbe wird mit Note 4 als eher hellgrün eingestuft, was dem für Poa supina typischen, etwas helleren bis leicht gelbgrünen Farbton entspricht und sich in Mischungen mit dunkleren Komponenten farblich differenziert zeigt. Bemerkenswert ist der langsame Wuchs (Note 8), der längere Mähintervalle erlaubt und Supreme zu einer dankbaren Komponente in pflegebewussten Mischungen macht, sofern die ansonsten hohen Wasser- und Nährstoffansprüche der Art gedeckt werden.

Eignung im Gebrauchsrasen

Im Gebrauchsrasen erreicht Supreme mit Note 9 die höchste Eignungsklasse, was die Sorte zu einer Spitzenkomponente für intensiv genutzte Hausgarten- und Familienrasen macht, insbesondere auf den schattigeren Lagen eines Grundstücks. Getragen wird diese Bewertung von einer artübergreifend hervorragenden Narbendichte (Note 9) und einer auch innerhalb der Art sehr hoch eingestuften Dichte (Note 8 innerhalb der Lägerrispen-Sorten), was Supreme zu einer der dichtesten Vertreterinnen ihrer Art macht. Die hohe Unkrautfreiheit (Note 8) ist eine direkte Folge dieser Dichte: das polsterhafte Stolonengeflecht lässt invasiven Wildkräutern kaum Lücken. Der Vegetationsaspekt (Note 8) und der Winteraspekt (Note 7) bestätigen ein über die gesamte Saison hinweg attraktives Erscheinungsbild. Praktisch heißt das: gut geeignet für Familiengärten mit beschatteten Bereichen unter Bäumen, neben Hauswänden oder in Innenhöfen, wo klassische Gebrauchsrasen oft schwächeln.

Eignung im Strapazierrasen

Mit einer Strapazierrasen-Eignung von Note 9 erreicht Supreme auch in dieser Nutzungsrichtung die Spitzenklasse und unterstreicht ihre Berufung für Hochleistungsflächen. Die Strapazierfähigkeit selbst (Note 8) und der hervorragende Deckungsgrad unter Belastung (Note 8) zeigen, dass die Sorte intensive Spielbelastung sehr gut wegsteckt und sich aus ihren oberirdischen Stolonen heraus zügig regeneriert. Auch unter Strapazierbedingungen bleibt die Narbendichte hervorragend (Note 9), die Unkrautfreiheit hoch (Note 8) und der Vegetationsaspekt sehr ansprechend (Note 8). Damit ist Supreme prädestiniert für Vereinssportplätze und Stadionrasen mit Tribünenschatten, intensiv bespielte Schul- und Vereinsflächen, Hundeauslaufflächen und Gärten von Familien mit Kindern, sofern eine regelmäßige Pflege gewährleistet ist. Konkret bedeutet das: Mähen alle 5 bis 10 Tage auf 2,5 bis 4 cm, drei bis vier Düngergaben pro Jahr und in Trockenphasen ergänzende Bewässerung, um das hohe Leistungsniveau zu halten.

Eignung im Zierrasen

Mit Note 8 ist Supreme auch im repräsentativen Zierrasen sehr gut einsetzbar, vor allem in beschatteten Vorgartensituationen und Eingangsbereichen, in denen klassische Zierrasenarten an ihre Lichtgrenzen kommen. Da diese Eignungsnote vom Bundessortenamt aus der Gebrauchsrasen-Prüfung abgeleitet wird, profitiert sie hier von der außergewöhnlich dichten Polsternarbe.

Datengrundlage

Basis: BSA-Sortenprüfung (Datenstand 2025) mit 20 ausgewerteten Eignungsmerkmalen.

Allgemein

Ähren-/Rispenschieben

Vom Ährenschieben, bzw Rispenschieben, spricht man in der Landwirtschaft, wenn sich ungefähr die Hälfte des Bestandes an Ährenspitzen seitlich aus der Blattscheide herausschieben und die Ansatzstellen am Halm zu sehen sind. Der Wert ist für den normalen Gartenbesitzer nicht von Bedeutung, wohl aber in der Landwirtschaft falls die Sorte zur Futter -oder Energiegewinnung genutzt werden soll.

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr früh
2sehr früh bis früh
3früh
4früh bis mittel
5mittel
6mittel bis spät
7spät
8spät bis sehr spät
9sehr spät
sehr früh (1)
Tage nach 1. April

Anzahl Tage nach dem 1. April, an denen die Sorte mit dem Ähren- beziehungsweise Rispenschieben beginnt. Niedrige Werte stehen für frühe Blüte, hohe Werte für späte. Bei Rasensorten ist eine späte Blüte in der Regel gewünscht, weil die Ähren das Erscheinungsbild stören und häufigere Mahd erfordern. Beispiel: ein Wert von 49 bedeutet, dass die Sorte etwa Mitte/Ende Mai zu schieben beginnt.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
15
Resistenz gegen Fäulnis
Bezeichnet die Resistenz gegen fäulnis (hoehere Note = bessere Resistenz, weniger Befall). Die Einstufung beruht laut BSA-Methodik auf den Beobachtungen in der Nutzungsrichtung Gebrauchsrasen und ist artuebergreifend direkt vergleichbar. Die Werte sind teilweise lueckenhaft, da Krankheiten nicht in jedem Pruefjahr und an jedem Standort auftreten.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Narbenfarbe

Narbenfarbe gibt auskunft über die Färbung der getesteten Sorte. Das Spektrum reicht hier von "sehr hellgrün" - bis "sehr dunkelgrün", wobei die meisten Sorten im mittleren Bereich liegen. Einige Sorten werden aber speziell auf eines der beiden Enden hin gezüchtet, also auf eine besonders helle, respektive dunkle Färbung der Rasennarbe.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr hellgrün
2sehr hellgrün bis hellgrün
3hellgrün
4hell- bis mittelgrün
5mittelgrün
6mittel- bis dunkelgrün
7dunkelgrün
8dunkel- bis sehr dunkelgrün
9sehr dunkelgrün
hell- bis mittelgrün (4)
Blattfeinheit

Niedrige Werte bedeuten relativ grobe, breite Blätter, hohe Werte erreichen Sorten mit feineren, meist weicheren Blättern. Eine sehr hohe Blattfeinheit wird zumeist im Zierrasen gewünscht.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
mittel (5)
Langsamer Wuchs

Ein langsamer Wuchs bedeutet zwar weniger Rasenmähen, allerdings geht ein hoher Wert auch mit einer niedrigeren Strapazierfähigkeit einher (Langsamer Wuchs = niedrige Regenerationsrate).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)

Gebrauchsrasen

Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit bezeichnet die allgemeine Neigung zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Verwendung im Gebrauchsrasen. Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut im Gebrauchsrasen zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die zu erwartende Narbendichte dieser Sorte, je höher der Wert, desto dichter die Rasennarbe und weniger Lücken.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Narbendichte innerhalb der Art
Vergleich der Narbendichte AUSSCHLIESSLICH innerhalb derselben Art. Wichtige BSA-Ausnahme: waehrend alle anderen Raseneigenschaften artuebergreifend direkt vergleichbar sind (eine "7" bei Deutschem Weidelgras entspricht einer "7" bei Wiesenrispe), bezieht sich diese Note nur auf den Vergleich innerhalb der Art - eine Lolium-perenne-Sorte mit Note 8 ist also besonders dicht im Vergleich zu anderen Lolium-perenne-Sorten, nicht im absoluten Vergleich zu allen Rasengraesern. Sinnvoll, um Sortenstaerken innerhalb einer botanisch homogenen Gruppe einzuordnen.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
dicht bis sehr dicht (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Gebrauchsrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Gebrauchsrasen. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Zierrasen
Eignung der Sorte für den repräsentativen Zierrasen mit ästhetischem Anspruch - typische Flächen: Vorgarten, Eingangsbereiche, gepflegtes öffentliches Grün, repräsentative Hausgärten. Schnitthöhe normal 2-4 cm, kein Tiefschnitt. Charakteristisch sind feinblättrige, teppichartige Grasnarben mit langsamem Wuchs und meist eher geringer Belastbarkeit. WICHTIG: Diese Note wird vom Bundessortenamt NICHT in einer eigenständigen Prüfung erhoben, sondern aus den Werten der Gebrauchsrasen-Prüfung unter Beachtung bestimmter Mindestvoraussetzungen abgeleitet (insbesondere Blattfeinheit und Narbendichte). Für Profi-Tiefschnitt (Golf, Bowling) ist die separate "Eignung im Tiefschnittrasen" maßgeblich, nicht diese.
Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
gut geeignet bis sehr gut geeignet (8)
Eignung im Gebrauchsrasen

Eignung im Gebrauchsrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Gebrauchsrasenbedingungen. Anwendungsbereiche sind das begehbare öffentliche Grün, Hausgärten, Wohnsiedlungen etc, eben der normale "Familienrasen". Typische Eigenschaften sind eine mittlere Belastbarkeit, bei ebenfalls mittlerem Pflegebedarf.

Bei Ermittlung der Gebrauchsraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Gebrauchsrasen geeignet sind als andere).

 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Strapazierrasen

Deckungsgrad

Deckungsgrad (SR) bezeichnet den Deckungsgrad der Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Ein hoher Wert steht also für geringe Lückenbildung trotz starker Belastung.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Unkrautfreiheit

Unkrautfreiheit (SR) bezeichnet die allgemeine Neigung dieser Sorte zu Unkrautfreiheit bei der intensiven Nutzung als Strapazierrasen.Ein hoher Wert in dieser Eignung deutet auf eine dichte, kräftige Sorte hin die in der Lage ist Unkraut auch unter höchster Beanspruchung zu unterdrücken. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2sehr gering bis gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6mittel bis stark
7stark
8stark bis sehr stark
9sehr stark
stark bis sehr stark (8)
Narbendichte

Gibt Auskunft über die Narbendichte unter Strapazierrasenbedingungen - starke Beanspruchung bei hohem Pflegeaufwand.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr locker
2sehr locker bis locker
3locker
4locker bis mittel
5mittel
6mittel bis dicht
7dicht
8dicht bis sehr dicht
9sehr dicht
sehr dicht (9)
Strapazierfähigkeit

Bezeichnet Strapazierfähigkeit und die damit verbundene Regenerationsfähigkeit der Sorte.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Winteraspekt

Allgemeines Erscheinungsbild der Sorte im / nach dem Winter bei Nutzung im Strapazierrasen.

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
hoch (7)
Vegetationsaspekt

Allgemein Zustand /Erscheinungsbild der Sorte während der Vegetationsperiode bei intensiver Nutzung im Strapazierrasen.. 

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1sehr gering
2gering bis sehr gering
3gering
4gering bis mittel
5mittel
6hoch bis mittel
7hoch
8sehr hoch bis hoch
9sehr hoch
sehr hoch bis hoch (8)
Eignung im Strapazierrasen

Eignung im Strapazierrasen bezeichnet die allgemeine Eignung dieser Sorte unter Strapazierrasenbedingungen. Typische Anwendungsbereiche sind die stark frequentierte öffentliche Parks und Liegewiesen, Kinderspielplätze, Hundeauslaufplätze und natürlich professionell genutze Sportplätze bis hin zur Fussball Bundesliga. Typische Eigenschaften sind höchste Strapazierfähigkeit und Regeneration. Der Pflegeaufwand liegt nutzungsabhängig im mittleren - hohen Bereich.  

Bei Ermittlung der Strapazierraseneigung, wird die Art der getesteten Sorte berücksichtigt (da einige Arten per se besser für Strapazier bzw Sportrasen geeignet sind als andere).

Einstufung Stand: 2025
Quelle: Bundessortenamt (BSA)
NoteBedeutung
1nicht geeignet
2nicht geeignet bis bedingt geeignet
3bedingt geeignet
4bedingt geeignet bis geeignet
5geeignet
6geeignet bis gut geeignet
7gut geeignet
8gut geeignet bis sehr gut geeignet
9sehr gut geeignet
sehr gut geeignet (9)

Quelle: Bundessortenamt (BSA)
Alle Angaben ohne Gewähr.

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